Xin chào - Hallo aus Vietnam

  • Tag 4 Dong Van bis Ha Giang

    Um 9 h gings los, es hatte geregnet in der Nacht, daher war es bis zum Nachmittag total neblig. Unterwegs sahen wir fast nichts von der schönen Bergwelt, nur tiefe Wolken, aber es blieb wenigstens trocken. Der Ha Giang Loop ist wirklich die Mega Strecke für Biker, hunderte waren trotz des schlechten Wetters in Gruppen unterwegs und belagerten die Aussichtspunkte, Wahnsinn was da abgeht. So was hatten wir noch nicht gesehen, geschweige denn auf diesen spektakulären Pässen erwartet. Die Veranstalter in Ha Giang bieten diese Loop-Packages incl. Moped, Fahrer, Homestays etc. an. Ein sehr gutes Business anscheinend.

    Leider sahen wir auch bei unseren Fotostops nicht wirklich viel, daher ist die Fotoausbeute heute relativ gering, Einzig ein Bauer mit Handpflug und Büffel war ein lohnendes Fotomotiv. Insgesamt kurvten wir wieder gut 5 Stunden durch das Hochgebirge, in den Tälern dann der obligatorische Reis- oder mangels Wasser Maisanbau. Das leuchtende Grün der Felder ist immer was fürs Auge. Unser Homestay in Ha Giang etwas abseits, wunderschön gelegen inmitten von Reisfeldern und sogar mit Pool. Wir bleiben hier 2 Nächte und machen Morgen eine Tour durch die umliegenden Dörfer. Sind froh mal keine Pässe fahren zu müssen.

    viele Grüsse

    Erhard

    Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist

  • Tag 5 Ha Giang

    In der Nacht gab es ein heftiges, langes Gewittergrollen mit starkem Regen. Am Morgen war das Spektakel vorbei und es war bestes Wetter.

    Gegen 9.30 h dann auf Tour in die nähere Umgebung zu den ethischen Dörfern die mitten in den Reisfeldern liegen. Wunderbare Landschaft, die Sonne schien und es war ziemlich heiß, kleine Spaziergänge durch die Dörfer. Die Häuser aus Holz und auf Stelzen, die Dächer Strohgedeckt wie bei uns im Norden die Reetdächer. Leider wenig Leute unterwegs, es ist noch nicht Erntezeit. Die paar alten Frauen die wir trafen waren alle über 80 Jahre alt und gut zu Fuß, kein Wunder bei den landschaftlichen Gegebenheiten, es geht ja fast immer bergauf und bergab. Ein insgesamt sehr relaxter Aufenthalt in dieser schönen Umgebung.

    viele Grüsse

    Erhard

    Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist

  • Tag 6 Ha Giang - Ba Be See

    Abfahrt 9 Uhr mit erstem Stop in Town, es war ein großer Markt und ziemlich viel los. Es gab hier alles, von Lebensmittel, Fleisch, Gemüse etc.. bis zu Klamotten. Viele Bewohner der entlegenen Bergdörfer waren hier um zu kaufen oder zu verkaufen. Für uns ist so ein Markt immer ein Highlight.





    viele Grüsse

    Erhard

    Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist

  • Weiter gings dann durch hügelige Landschaft mit tollen Reisfeldern, Mais und Gurkenanbau, sowie Holzwirtschaft. Machten einige Fotostops, draußen war es irgendwie kühl, es war bedeckt und bald schon fing der Nieselregen an. Die Ansiedlungen der Straße entlang waren alle irgendwie gleich und es war etwas eintönig. Unterwegs gabs diesmal auch keine Lunchtime, denn es gab einfach keine Lokale.

    Kurz vor BaBe dann Stop bei einer Zimtverarbeitung. Hier sahen wir von der Verarbeitung der Zimtrinde,(geschält, geklopft, durchgepresst, gespalten), bis zur Trocknung draußen auf Planen und der Lagerung und Verpackung in Säcken alle Arbeitsgänge. Es war sehr interessant und eine willkommene Abwechslung zur langen Fahrerei.

    Weiter gings dann Richtung Ba Be See, Vietnams größten, natürlichen Süßwassersee. Er ist 6 km lang und nicht sehr breit.

    Leider sahen wir nicht wirklich viel davon, denn der Nieselregen begleitete und wieder.

    Ankunft im Homestay gegen 15 Uhr. Das Zimmer diesmal sehr klein und basic, aber sauber und mit Balkon. Für die eine Nacht ausreichend. Durch den Regen waren heute auch keine weiteren Aktivitäten mehr möglich. Leckeres Abendessen gabs dann im Homestay.

     

    viele Grüsse

    Erhard

    Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist

  • Tag 7 Ba Be See nach Hanoi Airport

    Letzter Tag unserer Rundreise. Nach dem leckeren Frühstück mit hausgemachten frischen Pancakes ging es gegen 9 h morgens zurück Richtung Hanoi, wo unser Rückflug kurz vor Mitternacht geht. Leider sahen wir unterwegs nicht mehr viel, denn es schüttete aus Kübeln bis kurz vor Hanoi. Wir hatten uns ein Airporthotel gebucht und so konnten wir uns vor dem langen Flug noch eine letzte Massage gönnen und uns flugtauglich umziehen.

    Wir verabschiedeten unseren Fahrer mit einem ordentlichen Trinkgeld, das er sich wirklich mehr als verdient hatte. Danke Mr. Tea

    viele Grüsse

    Erhard

    Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist

  • Fazit:

    Unsere Reise war erlebnisreich, besonders, anstrengend und sehr schön. Das Land ist riesig groß in seiner Nord-Süd-Ausdehnung und die Reisestrecken immer entsprechend lang. Die Landschaften und Strände wunderschön und abwechslungsreich.

    Was würden wir anders machen. Eigentlich nur die Autofahrt von Saigon nach DaNang, denn es waren lange Fahrzeiten ohne wirkliche Highlights für die man die langen Strecken in Kauf nehmen würde. Klar gabs einiges zu sehen, aber im Nachhinein, nicht vergleichbar mit unserer tollen Nordtour. Aber Jürgen hatte uns schon vorgewarnt, dass die Strecke nicht der Burner ist, aber wir wollten unbedingt über Land fahren.

    Die Zugfahrt von Hue nach Hanoi kann man, muss man aber nicht machen. Heute würden wir fliegen, zumal es doch anstrengend und ohne wirkliches Highlight war. Aber wenn man es nicht ausprobiert, weis man es auch nicht.

    Der Flug mit Vietnam Airlines ohne wenn und aber, nicht besser oder schlechter als andere Airlines in der Business, allerdings kein Vergleich mit Emirates.

    Das Wetter war uns die meiste Zeit hold, wenn auch für die Jahreszeit zu warm im Norden. Hätten vielleicht doch 2 Wochen eher reisen sollen, aber da steckt man halt nicht drin.

    Das Essen zumindest im Süden wohlschmeckend und aromatisch, im Norden eher nicht so unser Geschmack, wobei wir unterwegs dort nicht in direkten Touri-Orten waren und eher lokal food bekamen.

    Die Unterkünfte würden wir alle wieder so wählen, es war alles dabei von Luxus bis Basic.

    Die Währung sehr gewöhnungsbedürftig, man muss höllisch aufpassen mit den richtigen Scheinen zu bezahlen.

    Die Organisation der Rundreisen durch AEA Travel. DeinVietnam.com (Jürgen) sehr gut und unkompliziert auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wir würden jederzeit wieder dort buchen.

    Insgesamt ist Vietnam wirklich eine Reise wert, ganz anders als Thailand, auch fast die Hälfte preisgünstiger. Die Leute noch nicht ganz so vom Tourismus geprägt bzw. versaut. Die Infrastruktur vieler Orts schon sehr gut. Man ist hier wirklich willkommen.

    viele Grüsse

    Erhard

    Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist

  • Die Zugfahrt von Hue nach Hanoi kann man, muss man aber nicht machen. Heute würden wir fliegen, zumal es doch anstrengend und ohne wirkliches Highlight war. Aber wenn man es nicht ausprobiert, weis man es auch nicht.

    Ich würde immer den Nachtzug vorziehen. Nächtigung mit Ortswechsel, das spart Zeit.

    Aber Jürgen hatte uns schon vorgewarnt, dass die Strecke nicht der Burner ist, aber wir wollten unbedingt über Land fahren.

    Das ist gut, dass Jürgen euch nicht vorgeschwärmt hat, wie toll diese Gegend ist. Wären wir nicht selbst auf dem Motorrad durch den Süden gefahren, hätte uns das auch nicht so gefallen. So war es allerdings eine tolle Tour durch ein weitgehend untouristisches Vietnam.

  • Wir sind damals um ca. 15.30 Uhr ab DaNang Richtung Hanoi mit dem Zug gefahren.

    Das war optimal, da die Strecke bis Hue wirklich wunderschön war und man eine tolle Aussicht hatte.

    Angekommen sind wir in HaNoi morgens um 6 oder so.

  • Wir sind damals um ca. 15.30 Uhr ab DaNang Richtung Hanoi mit dem Zug gefahren.

    Das ist perfekt! Der Zug fährt ja die Küste entlang durch großteils unberührte Landschaft unterhalb des Hai-Van-Pass. Der mit Abstand schönste Teil der Zugstrecke zwischen Saigon und Hanoi. Oder eigentlich der einzig schöne.

  • Wir wollten ja ursprünglich auch vom DaNang nach Hanoi mit dem Zug fahren, aber Jürgen meinte, wir sollten unbedingt über den Wolkenkpass, mit dem Auto fahren, zwecks besonderem Erlebnis , na ja nice to have, aber nicht der burner. DaNang Hanoi wäre sicher die bessere Option mit dem Zug gewesen als über den Wolkenpass zu fahren.

    viele Grüsse

    Erhard

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