Usbekistan, das war für mich eigentlich nie ein Reiseziel. Bis ich letztes Jahr einen Reisebericht mit tollen Fotos gelesen habe, der zudem noch von Emily Lush (Wander-lush.org) war, deren Berichte mir schon bei 2 Reisen nach Georgien eine tolle Inspiration und Hilfe waren.
Warum also nicht Usbekistan?
Nach einigen Prüfungen (Anreise, Unterkünfte, Transport, Sicherheit) war es schnell fix, 12 Tage, von Taschkent bis Xiva. Es galt die Hauptsaison zu vermeiden, also im April.
Und so landeten wir Anfang April in Taschkent.
Die hilfreiche App Yandex (vergleichbar Uber) hatte ich mir zuhause geladen, allerdings mit meiner deutschen Handynummer, vermutlich hat sie deswegen mit der usbekischen SIM Karte am Flughafen nicht funktioniert, weswegen wir den Taxifahrern ausgeliefert waren, die dort lauerten. Ok, 10 US für die Fahrt zum guesthouse ist nicht teuer, aber dennoch das 5fache von Yandex.
Im guesthouse angekommen und die App neu geladen, funktioniert diese fortan einwandfrei, Fahrten kosten so 0,70 Euro bis 2,50 Euro, die 2,50 Euro waren dann auch schon 20 Minuten Taxifahrt.
Unser guesthouse in Taschkent war modern und neu eingerichtet, sogar ein Pool war vorhanden. Die Schuhe zieht man traditionell aus (das war bei allen Unterkünften der Fall).
Verständigung ? Usbekisch oder russisch, auf schwäbisch hat es auch geklappt 😂 oder eben per Internet Übersetzung. In 3 von 5 Unterkünften wurde englisch gesprochen, zumindest von einem Familienmitglied.
Das Frühstück war üppig und bei allen Unterkünften inklusive.
Leider war das Wetter bei der Ankunft regnerisch und kalt.
Am besten gleich zum Essen gehen, typisch usbekisch: Plov.
Plov ist Reis mit Fleisch, Gemüse und Rosinen.Dazu ging es in das Besh Quezon. Am Vormittag wird das Plov in Töpfen, so große wie ein Whirlpool, über Feuer gekocht. Unzählige Portionen werden zum mitnehmen und für das große Restaurant vorbereitet. Dazu gibt es frisches Brot, das in der Innenwand vom Ofen gebacken wird.
Der Fernsehturm direkt daneben versteckte sich leider etwas in den Regenwolken.