kalós írthes stin Kríti - Willkommen auf der Insel Kreta

  • Bis zu unserem Ziel, der Feriensiedlung Namens "Adelianos Campos",

    Kalimera, danke für euren Reiseericht. Eure Unterkunft sieht sehr gut aus. Persönlich bin ich aber kein Freund von den Touristensiedlungen/Resort östlich der Altstadt. Östlich von der Altstadt und dem Zentrum, am langen Strand (breite Straße dahinter) befinden sich die touristischen Vororte und gehen in einander über. Meistens 4-6 Stockwerte hohe Häuserblöcke, dazwischen immer wieder Hotels/Hotelanlagen und Tavernen. Mir persönlich gefallen diese touristischen Vororte von Réthymnon überhaupt nicht, erinnert irgendwie an Benidorm oder andere schreckliche Massenurlaubsorte. Kilometerlange Hotel- und Apartmentblöcke. Es fehlt einfach der Charme. Das ist natürlich aber wie immer eine Geschmackssache und Geschmäcker sind verschieden.

    Da gibt es nach meiner Meinung, schönere kleinere Küstenorte, mit mehr Charme und Charakter, vor allem an der Südküste: Paleochora, Sougia, Frangokastello, Plakais, Mirtos, Lentas...

    (Das beeindruckende Kedros-Gebirge ist östlich von Spilli. Das Gebirge bei der Kourtaliotiko Schlucht ist der Kouroupa.)

    Ta Leme, kv

  • Keine zwei Meinungen, wir mögen eigentlich derartige Käfighaltungen auch nicht unbedingt. Hier finde ich es allerdings nicht so schlimm, wir sind, glaube ich, ziemlich am Ende der Siedlung und glücklicherweise gibt es hier wirklich keine Monsterhotels, alles ist weitestgehend in die Landschaft integriert.

    Es ist halt unser erster Versuch hier auf der Insel, bot sich einfach an. Als ich das gebucht hatte, fand ich es auch gut zentral, dachte, man kann von hier aus eigentlich alles ganz gut erreichen. Das stimmt ja auch irgendwie, aber dann eben doch wieder nicht, denn man ist nur ewig am fahren. Vieles, was ich ganz östlich oder ganz westlich gerne noch gesehen hätte, hab ich gestrichen, denn 3 Stunden Fahrtzeit für eine Strecke ist dann eben auch kein Urlaub mehr.

    Einerseits ist es sicher vernünftig, wenn man nicht 100 Schnellstraßen und Tunnel hat, aber ein bisschen davon, grade entlang der Nordküste, würde ich mir schon wünschen. Und selbst auf relativ neuen und weitestgehend geraden Strecken darf man oft nur 60 fahren, das ist doch ein Witz. Es wird wohl grade an einem neuen Flughafen bei Heraklion gebaut, keine Ahnung, ob man davon ausgeht, daß die Menschenmassen alle nur brav in ihren Strandhotels bleiben.

    Ich glaube nicht, daß wir hier Wiederholungstäter werden. Vielleicht mal irgendwann andere Inseln, die Kykladen würden mich schon reizen, also das "Bilderbuchgriechenland", das fehlt mir hier schon ein bisschen. Nett, aber letzten Endes nicht nett genug, so finde ich. Aber heute, am unserem letzten Tag, fehlt mir ohnehin grade jede Motivation, das merkt man hier meinen Zeilen auch an O:-)

    VG Gusti

    Unser Ferienhaus:

    https://airbnb.de/h/privates-Fer…in-Zella-Mehlis

    redfloyd.........................................................................................Gusti
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    Heaven is where the police British, the cooks Thai, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.
    Hell is where the cooks are British, the mechanics Thai, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.

  • letzter Tag - Freitag, 22.05.

    Nein, es gibt keinen Bericht - es gibt nichts zu berichten. Der letzte Tag auf Kreta verging wie der erste - mit Nichtstun, chillen. Noch mal lecker griechisch gegessen, nur ein paar Meter vom Apartement, das war auch schon alles.
    Morgen heißt es dann leider wieder zeitig aufstehen, denn der Urlaub ist vorüber, um 9 spätestens muss der Mietwagen zurückgegeben werden, 11 Uhr geht unser Flug.

    Fazit dieser 9 Tage? Durchwachsen, würde ich sagen.

    Es gab Landschaften, die mich beeindruckt haben, aber jetzt nichts, was explizit außergewöhnlich gewesen wäre. Schöne türkisblaue Buchten mit klarem Wasser, was noch am meisten den Urlaubereindruck prägt, haben andere Mittelmeerinseln genauso.

    Unterschätzt habe ich die Größe der Insel bzw. war nicht darauf vorbereitet, daß es so zeitraubend ist, von A nach B zu kommen, wenn man eben auch etwas mehr sehen möchte als nur den Strand vor der Tür.

    Die kleineren Dörfer sind baulich bei weitem nicht so charmant und pittoresk, wie ich erwartet hätte, ansonsten langweilige Siedlungen mit langweiligen Häuern aus quaderförmigem Beton, oft nur halbfertig, überall verwahrloste Ecken, alte Autowracks, die seit Jahren auf öffentlichen Parkplätzen vor sich hingammeln... Dazu im Gegensatz das touristisch aufgepimpte Kreta, mit völlig gleichförmigen Restaurants, völlig gleichförmigen Souvenirläden. Keine Ahnung warum, woanders hat mich das nie so gestört, aber hier wollte einfach kein Funken überspringen.

    Letzten Endes haben wir uns aber, trotz der ganzen Fahrerei, auch gut erholt, denn natürlich konnten wir alles in unserem eigenen Tempo machen, kein Zwang, spätestens um 9 zum Frühstück zu erscheinen.

    Zum Schluß gibt's noch ein paar "Essensbilder" :-O, ich danke Euch für's mitlesen,

    VG Gusti & redfloyd

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  • Ein ganz toller Bericht mit vielen schönen Fotos. Als ich es gelesen habe, bin ich gedanklich mit gefahren.:S

    Mit Eurem Standort habt ihr alles richtig gemacht. Es gibt auf Kreta nicht viele Standorte wo man so zentral gelegen ist und so vieles entdecken kann, was ihr ja auch getan habt :) Klar, es gibt schönere Orte, aber wenn man etwas sehen möchte, bringt es ja nichts, wenn man dann am A... der Welt ist.

    Stimmt, Kreta ist nicht das typische Bilderbuchgriechenland wie man es von den Postkarten kennt. Das findet ihr tatsächlich auf den Kykladen, wo man mittlerweile aber auch aufpassen muss wo und vor allem wann man die entdecken möchte. Es ist schon ziemlich überlaufen und wir kombinieren immer gerne eine Klassikerinsel wie Naxos oder Paros mit einer kleineren Insel wie z.B Sifnos, damit man von allem etwas hat

  • Danke für die sehr schön bebilderten Reiseeindrücke. Bei uns ist der Funken für Kreta damals auch nicht übergesprungen. Nice to see, aber halt nicht, wie Du schon geschrieben hast,ein Bilderbuch Griechenland.

    Wir waren allerdings auch von unseren vielen Kykladen Aufenthalten sehr verwöhnt. Da konnte Kreta einfach nicht mithalten, zumal die Insel auch in der Ausdehnung von uns ebenso unterschätzt wurde. Nix mit Roller, sondern alles mit Auto was für uns der halbe Spaß war. Aber gottlob ist jeder anders, dem einen gefällt Kreta und uns gefallen halt eben die Kykladen. Ob das allerdings jetzt noch so währe ist auch zweifelhaft, es hat sich dort auch vieles verändert.

    Wer Lust hat, kann hier unsere Eindrücke von 2021 in unserem Bericht nachverfolgen

    Kreta Bericht

    Wir wünschen Euch ein gutes Ankommen zuhause und ein gutes Eingewöhnen. Die Temperarturen sollten jetzt auch bei uns passen.

    viele Grüsse

    Erhard

    Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist

  • Danke für euren schönen Reisebericht mit tollen Bildern! :thumbup:

    Wir waren 2018 auf Kreta, allerdings in einem kleineren Hotel im Süden in Kokkinos Pyrgos. Das war auch ganz schön - aber ich hatte auch die Größe der Insel und die Straßenverbindungen falsch eingeschätzt, da gelangt man einfach nicht so schnell an jedes Ziel. Schön fanden wir's dennoch, aber ob wir hier nochmal hinkommen werden, wage ich zu bezweifeln. Zu viel Fahrerei.

  • Hallo Gusti & redfloyd,

    Kreta kenne ich nur von einer Tagesreise, als wir überraschenderweise mal eine Schiffstour gebucht hatten, anstatt mit den Mopeds nach Griechenland zu düsen. (was für eine Alternative ;) )

    Ihr habe ja einiges von der Insel gesehen, danke für den ausführlichen Bericht mit den vielen Bildern! Griechenland hat wirklich viele Gesichter, vermutlich für jeden etwas.

    Viele Grüße
    Petra

  • Stimmt Erhard wenn man erst die Kykladen kennengelernt hat und anschließend Kreta, dann wird es schwer mit dem "Funken".

    Wir haben Kreta erst wieder schätzen gelernt, als unser Sohn zu Welt kam und wir aufgrund einer Krankengeschichte, die gute ärztliche Versorgung auf Kreta im "Rücken" hatten. Für den Fall der Fälle wären wir auf z.B den Kykladen aufgeschmissen gewesen.

    Abgesehen davon ist Kreta nicht mehr das, was es war und so ziemlich alle Küstenorte sind im Sommer rund herrum überlaufen. Egal ob Nord- oder Südküste.

  • Vielen Dank für den schönen Bericht!

    Ich liebe eure ausgewogenen Beschreibungen, da werden kleinere Enttäuschungen offengelegt aber nicht dramatisiert.

    Ob Kreta mich mal begrüßen darf, weiß ich nicht. Teilweise wirklich schöne Eindrücke, aber anscheinend doch einiges an Aufwand, um die interessanten Ziele zu erreichen. Und wenn dann noch enge Straßen den Stresspegel steigern... ;)

    Bei euch bin ich aber gerne mitgefahren!

  • Enge Strassen mit Kurven steigern auch meinen Stresspegel, nur unter Zwang setze ich mich dann ans Steuer.

    Ich verteile jetzt aber mal ein Fleißsternchen für die Wanderung durch die Mühlenschlucht! :thumbsup:

    Das wäre was für mich gewesen, hätte mich auch nicht mit einer Wanderung begnügt. Mit Griechenland hab ich mich allerdings noch nie beschäftigt, mir gefallen zwar die Eindrücke, aber so richtig springt der Funke bei mir nicht über.

    Einen Pluspunkt noch für den bedeckten Himmel, so unterschiedlich sind die Erwartungen. ;)

    Danke für deinen unterhaltsamen Bericht. Immer wieder lesenswert!

    LG kiki

  • Wobei man fairerweise sagen muss, dass man auf Kreta sehr gut und bequem Auto fahren kann. Selbst wenn es mal kurvig wird, sind die Straßen gut ausgebaut.

    Viele schlecht befahrbare Straßen sind bei den meisten Vermietungen ohnehin nicht versichert, wie z.B nach Balos. Man sollte sich auch dran halten, denn Dank GPS wissen die genau wo Du fährst und dann kann es im nachhinein teuer werden.

  • Unterschätzt habe ich die Größe der Insel bzw. war nicht darauf vorbereitet, daß es so zeitraubend ist, von A nach B zu kommen, wenn man eben auch etwas mehr sehen möchte als nur den Strand vor der Tür.

    Moin, man sagt, dass man ein ganzes Leben braucht um Kreta kennen zu lernen. Man sagt auch, dass Kreta ein eigener Kontinent ist.

    Alleine im Regionalbezirk Chaniá (Apokoronas, Nordwestküste, Westküste, Südwestküste/Sfakia) könntest du locker einige Wochen und länger verbringen...

    Viele Urlauber wollen auch in 2 Wochen die gesamte Insel sehen und meistens alle „Top-Sehenswürdigkeiten“ (Balos, Elafonisi, Knossos, Palmenstrand Vai, Palmenstrand Preveli, Kloster Arkadi und die Samaria Schlucht) sich anschauen, die auf der ganzen Insel verstreut liegen.

    Die meisten Urlauber unterschätzen die Größe der Insel und das man auf Kreta einfach viel länger für eine Strecke braucht, als man es aus der Heimat kennt.

    Ich bin kein Freund davon, in 2-3 Wochen zu versuchen die ganze Insel abzufahren. Ich würde immer eine Region mir intensiv anschauen und erkunden.

    Am besten sind mehrere Aufenthalte und dann immer die einzelnen Regionen nach und nach intensiv erkunden. Am besten sind immer mehrere Wochen auf der Insel zu verbringen. Auch die Insel zu allen 4 Jahreszeiten besuchen.

    Ta Leme, kv

  • Die kleineren Dörfer sind baulich bei weitem nicht so charmant und pittoresk, wie ich erwartet hätte, ansonsten langweilige Siedlungen mit langweiligen Häuern aus quaderförmigem Beton, oft nur halbfertig, überall verwahrloste Ecken,

    Moin, ich denke es gibt Tausende von Dörfern auf Kreta. Vor allem die Dörfer im Hinterland und die Bergdörfer sind sehr ursprünglich und traditionell. Oft gibt es noch ein einfaches Kafenion. Das Herz und die Seele eines jeden kretischen Dorfes ist das Kaffeehaus, das Kafenion. In vielen Dörfern gibt es nur noch ein paar alte Menschen und Katzen.

    Ich bin ein großer Fan der Dörfer auf Kreta. Ich versuche immer, viele Dörfer zu besuchen und liebe es, durch die Gassen zu schlendern.

    Die vielen Dörfer sind für mich ein wesentlicher Hauptteil, der für mich den Charakter von Kreta aus macht.

    Ta Leme, kv

  • Unterschätzt habe ich die Größe der Insel bzw. war nicht darauf vorbereitet, daß es so zeitraubend ist, von A nach B zu kommen, wenn man eben auch etwas mehr sehen möchte als nur den Strand vor der Tür.

    ........

    Ich bin kein Freund davon, in 2-3 Wochen zu versuchen die ganze Insel abzufahren. Ich würde immer eine Region mir intensiv anschauen und erkunden.

    Am besten sind mehrere Aufenthalte und dann immer die einzelnen Regionen nach und nach intensiv erkunden. Am besten sind immer mehrere Wochen auf der Insel zu verbringen. Auch die Insel zu allen 4 Jahreszeiten besuchen.

    Ta Leme, kv


    Ja. Aber nein. ;)

    Natürlich könnte man das machen, doch noch locken uns soviele andere Ziele, schon dafür wird die Zeit im Leben niemals reichen. Ich werde niemals überall jeden Stein umdrehen resp. in jedem Kafenion sitzen können oder auch wollen.

    Reiseziele bestimme ich oft nach Gefühl, ein tolles Bild, ein interessanter Bericht - schon bin ich angefixt und möchte einfach nur "mal da gewesen sein", ein Gefühl haben, ob es passt, ob ich wiederkommen würde oder eben nicht. Natürlich hat man seine Favoriten und nach über 30 Jahren unterwegs wiederholt sich einiges, aber sagen "da fahr ich ab jetzt immer wieder und wieder hin", das käme mir nicht in den Sinn.

    Aber wenn jemand, so wie Du, sein Lieblingsland, seine Herzensinsel gefunden hat und immer wieder dorthin zurückkommen möchte, das ist auch etwas schönes. Man ist dann irgenwo natürlich freier, entschleunigter.

    So ist halt jeder anders, was ja gut ist.

    Viele Grüße

    Unser Ferienhaus:

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    redfloyd.........................................................................................Gusti
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    Ich bin kein Freund davon, in 2-3 Wochen zu versuchen die ganze Insel abzufahren. Ich würde immer eine Region mir intensiv anschauen und erkunden.

    Am besten sind mehrere Aufenthalte und dann immer die einzelnen Regionen nach und nach intensiv erkunden. Am besten sind immer mehrere Wochen auf der Insel zu verbringen. Auch die Insel zu allen 4 Jahreszeiten besuchen.

    Ta Leme, kv

    Aber wenn jemand, so wie Du, sein Lieblingsland, seine Herzensinsel gefunden hat und immer wieder dorthin zurückkommen möchte, das ist auch etwas schönes. Man ist dann irgenwo natürlich freier, entschleunigter.

    Kalimera, das hast du schön gesagt. Griechenland ist zwar nicht mein Lieblingsland, aber Kreta (und Gavdos) meine absoluten Lieblingsinseln. Ich bin jedes Jahr 3-4 Monate dort. Kreta ist mein Wohlfühlort.

    Ich würde mir auch gerne noch ein paar andere Griechische Inseln anschauen und einige wieder besuchen, die Zeit dafür im Jahr reicht aber nicht und im Sommer ist es mir einfach zu warm in Griechenland.

    Ta Leme, kv

  • Ich denke auch, dass es subjektiv ist, wie man eine Destination, bereist - da ist jeder anders und es gibt kein richtig oder falsch. Ich mag z.B den Südosten Kretas gar nicht, weil er mir zu öde und lanweilig ist. Andere hingegen entzücken sich an dem, was mir nicht gefällt.


    Am Bsp Lesbos und Skiathos habe ich nach wenigen Stunden schon gemerkt, dass die Inseln mich nicht anmachen und so war es dann auch nach 2 Wochen noch