1. Japanreise von Ende Oktober - Anfang November 2027

  • Was eure Zeitenplanung und die allgemeine Reisezeit anbelangt gebe ich immer folgenden "Rat": Plant nicht nach der Reisezeit, außer ihr habt halt wirklich den absoluten Luxus nicht an irgendeine KiTa, Schule oder Arbeit gebunden zu sein. Nur dann könnte man vielleicht etwas mehr Wert drauf legen.

    Ansonsten einfach buchen und hoffen. Das Wetter kann man einfach nicht kontrollieren. Entweder es passt oder eben nicht, ich halte daher gar nichts davon und würde z.B. auch niemanden raten, seine Reise mal um 2-3 Wochen zu verschieben, nur um eine mglw. statistisch bessere Ausgangslage zu erhalten, was das Wetter angeht. Und was passiert dann 2-3 Wochen später? Genau Sturm. Wäre dann blöd gelaufen, weshalb ich mich mit solchen Aussagen auch zurückhalte.

    Anmerkungen, dass man z.B. während der Monsun/Taifun-Zeit reist oder dergleichen sind wiederum hilfreich, da man dann schon grob abschätzen kann auf was man sich vielleicht einstellen sollte.

    Mir wurde damals immer geraten bloß nicht im November nach Norwegen zu reisen. Windig, nur Regen, nur trist und grau. Was soll ich sagen, grad angekommen, 5 Std. heftigster Dauerregen. Danach eigentlich nur noch bestes Wetter. Hätten wir jetzt die Reise deshalb um 2-3 Wochen verlegt wären wir wahrscheinlich in die nächste Regenphase gekommen., es bleibt reine Glückssache und sollte daher auch kaum Beachtung bei der Planung fnden, wenn man halt nicht den Luxus hat, dass man die Reisezeit frei wählen kann.

    Unsere Tochter ist grad 4 geworden und wir sind eher vom Schlag, kurze Aufenthalte 2-3 Tage und dann weiter, was wirklich sehr stressig ist und ich mir eigentlich jedes Mal sage, dass ich den nächsten Urlaub entspannter angehen möchte, es aber dann doch nicht tue :D

    Ich finde eure Planung daher vollkommen i.O. mit "Kleinkind". Ich weiß nicht, ob ich persönlich unbedingt 5 Tage in Kamakura einplanen würde, aber da hat ja jeder andere Interessen. Ist es euer 1. Mal in Japan? Plant ihr nochmal wiederzukommen? So eine Reise ist ja nun mal auch sehr sehr teuer. Ich hätte wahrscheinlich anfangs nur ein paar Tage in Tokyo geplant um sich zu akklimatisieren und hätte noch irgendwie versucht Kyoto mitzunehmen für 2-3 Tage, insbesondere wenn ich weiß, dass ich wahrscheinlich die nächsten 10 Jahre nicht wieder nach Japan reisen würde. Ansonsten kann man es natürlich auch rund um Fuji entspannt angehen lassen, vielleicht noch ein paar Onsen-Aufenthalte zwischenschieben, mglw. auch private Onsenbereiche mit Blick auf Mt Fuji, sodass man das als Familie auch zusammen erleben kann und am allerwichtigsten, zumindest für meine Kulturansprüche auf Reisen... Das ESSEN! :D