Kenia Reiseplanung Hilfe benötigt

  • Ich schließe mich dem nicht nur für Afrika sehr erfahrenen Peter an:
    Die Fahrt durch Arusha bis zur Lodge ist fürs erste ausreichend, die Flüge nach Afrika hatten wir immer auch in der Nacht mit Ethiopian.

    Einkaufen wollt ihr ja sicher nicht schon am 1. Tag und nach einigen Ruhestunden in der Lodge ist die Vorfreude auf die erste Jeepsafari groß genug, es gibt ja zum Glück keinen Jetlag!

    Die Propellermaschinchen haben wir nur genutzt, wenn der Transport mit dem Auto entweder nicht möglich war oder mehr als 10h gedauert hätte (das war aber nicht in Tansania).

  • Wie schätzt ihr das ein bzgl. Zeitersparnis, macht das Sinn? Ich stell mir eigentlich vor, dass die "Fahrzeit" vom Ngorongoro Krater in die Nordserengeti ja auch Safarizeit ist, daher die Fahrdauer gar nicht das Problem ist, man ist ja sowieso im Auto unterwegs.

    So ist es, sogar ein sehenswerter Abschnitt.

    Generell hat die Vorstellung mit dem Kleinflugzeug über die Serengeti zu fliegen schon etwas sehr reizvolles für uns

    Wenn es ein Rundflug ist, um Tiere zu beobachten, aber nur um von A nach B zu kommen? Da bin ich lieber in Auto oder Bus unterwegs.

    Würde es evt. Sinn machen, nur von der Nordserengeti nach Arusha zu fliegen am letzten Tag?

    Ist zwar nur 1 Stunde Flug und 2 Stunden das Drumherum. Und die Kosten rund 400 Euro,
    Mit dem Auto rund 6 Stunden. Wir würden ganz sicher wieder im Range Rover fahren.
    Ab Arusha nach Stone Town macht es aber Sinn. Uns würde aber eine Bahnfahrt von Arusha nach Dar es Salaam reizen. Aber dafür benötigt man einen zusätzlichen Reisetag.

    Wir hatten in Arusha bei einer Agentur (aus den Niederlanden) 2 x Ausflüge gebucht. Und auch einen Range Rover bei einer Autovermietung vor Ort. Und auch die Hotels/Lodges auf Hotels.com. Flüge waren auch kein Problem. Wir würden es wieder selbst organisieren, denn es war alles problemlos und verlässlich. Die Zeiten von David Livingstones Entdeckungsreisen sind schon lange vorbei.;)

  • Ich würde den Pausentag streichen. Alternativ kann man auch in den Kilimandscharo NP fahren oder direkt zum nächsten Ziel. Arusha ist aus meiner Sicht keine Stadt, wo man zwangsläufig ein Tour durch machen muss.

    Perfekt, so hab ich das (durch einlesen) auch eingeschätzt, ist gestrichen.


    Wir sind bisher immer über Nacht geflogen. Ethiopian Airlines hatte bisher eigentlich immer gute Angebote. Schau da mal vorbei.

    Von Ethiopian hab ich viel gehört, allerdings liegen die preislich alle zusammen im September um 900 Euro plus minus 20 Euro. Aktueller Favorit ist Lufthansa/Swiss Frankfurt via Zürich nach Kilimandscharo und zurück ab Sansibar.


    Einkaufen wollt ihr ja sicher nicht schon am 1. Tag und nach einigen Ruhestunden in der Lodge ist die Vorfreude auf die erste Jeepsafari groß genug, es gibt ja zum Glück keinen Jetlag!

    Du erwähnst "einkaufen", das überrascht mich etwas. Was kauft man den klassisch ein, wo ich mir vorher Gedanken drüber machen sollte? :D

    Die Propellermaschinchen haben wir nur genutzt, wenn der Transport mit dem Auto entweder nicht möglich war oder mehr als 10h gedauert hätte (das war aber nicht in Tansania).

    Ich rechne mit acht bis zehn Stunden reiner Fahrzeit, daher möchte der Anbieter da auch eine Lodge einbauen, was auch okay ist. Ich könnte mir halt vorstellen, dass man nach zwei, drei Tagen Nordserengeti übersättigt ist, das ist der Höhepunkt. Und wenn man dann nochmal zwei Tage zurückfährt ist das sicher nicht schlecht, aber man verpasst auch nichts, was man nicht schon gesehen hätte. Die Ballonfahrt kostet wohl auch 500 - 600 Euro, für das gleiche Geld könnte man fliegen und sich eine Übernachtung und Fahrt sparen (auch finanziell betrachtet, auch wenn das nicht das Hauptaugenmerk ist).

    Wir fliegen in Deutschland hobbymäßig, bei uns in der Nähe ist ein kleiner Flugplatz mit sehr aktivem Verein, da sind vor ein paar Jahren so reingeschlittert. Vor dem Hintergrund wissen wir, was das auch aus der Luft für Möglichkeiten bietet.

    Wo seid ihr geflogen?


    Wenn es ein Rundflug ist, um Tiere zu beobachten, aber nur um von A nach B zu kommen? Da bin ich lieber in Auto oder Bus unterwegs.

    Von A nach B, aber halt nur auf dem Rückflug, als Kirsche auf der Sahne. Zur Tierbeobachtung bevorzuge ich auch das Auto, aber ich stell mir die Weite der Landschaft aus dem Flugzeug sehenswert vor.


    Ist zwar nur 1 Stunde Flug und 2 Stunden das Drumherum. Und die Kosten rund 400 Euro,
    Mit dem Auto rund 6 Stunden. Wir würden ganz sicher wieder im Range Rover fahren.

    Laut Anbieter brauchen wir acht bis zehn Stunden, weswegen eine Übernachtung mehr anfällt, welche beim Fliegen entfällt. Das heißt, die Kosten vom Fliegen minus Kosten der eingesparten Übernachtung relativieren den Flugpreis, wenn ich keinen Denkfehler drin habe.

    Wir hatten in Arusha bei einer Agentur (aus den Niederlanden) 2 x Ausflüge gebucht. Und auch einen Range Rover bei einer Autovermietung vor Ort. Und auch die Hotels/Lodges auf Hotels.com. Flüge waren auch kein Problem. Wir würden es wieder selbst organisieren, denn es war alles problemlos und verlässlich. Die Zeiten von David Livingstones Entdeckungsreisen sind schon lange vorbei. ;)

    Seid ihr vollständig selbst gefahren? Das klingt total nach unserer üblichen Reiseplanung, die ich dieses Mal aus Zeitgründen nicht umsetzen kann.

    Würdest du sagen, dass euch das finanziell einen deutlichen Vorteil gebracht hat oder ward ihr einfach nur flexibler?

  • Je tiefer ich einsteige und je mehr Angebote ich bekommen, desto größer werden die Fragen.

    Ein Anbieter hat mich darauf hingewiesen, dass die große Migration zur Reisezeit in der zweiten Septemberhälfte in der Nordserengeti bereits durch ist und sich in der Massai Mara befindet. Die hatte ich ja ursprünglich aufm Plan. Dieser Anbieter hat nun eine Reise in die Massai Mara empfohlen und anschließend an die Küste, das sei preislich zur Zeit auch günstiger als Tansania.

    Preislich kann ich noch nichts sagen, da ich noch kein konkretes Angebot habe, aber wie schätzt ihr das ein? Es klang ein wenig so, dass wenn große Migration das Hauptziel ist, müssen wir nach Kenia. Ansonsten bliebe nur das "Standardangebot" für Tansania, aber die Serengeti wird doch nicht über Nacht leer gefegt sein, oder?


    Budget:
    Ist zwar nach oben wirklich offen, aber für ca. 8 Tage in einer Kleingruppe sollten meiner Einschätzung nach ohne die Langstrecke ca. 2.400 pro Person in sehr guten Unterkünften mit AI trotz gestiegener Entrance-Fees ausreichend sein.

    Da bin ich aktuell meilenweit davon entfernt oder ich verstehe irgendwas falsch. Ich bin jetzt bei rd. 4.500 Euro bei manchen für eine Woche, bei anderen für zwei Wochen (rd. 8 Tage Safari, rd. 4 Tage Sansibar), ohne Langstrecke.

    Praktisch alle Anbieter unterteilen auch in individuelle Reisen mit eigenem Auto (wird ausgeprochen gern angeboten und verkauft) und Kleingruppe aus vier bis sechs Personen (nur auf Nachfrage, es wird abgeraten, etc.). Ich stelle mir das als kurioses Bild vor, dass da dutzende Landcruiser jeweil nur mit zwei Touris besetzt nebeneinander am gleichen Platz stehen und alle ihrer Individualität fröhnen.

  • Ich habe gerade bei dem von mir per PM empfohlenen Anbieter nachgeschaut:

    13 Tage Kleingruppe, 2-7 Personen, mehrere Angebote im September 2026 ab € 3.790, ab 2 Teilnehmern wird die Reise durchgeführt.

    Tag 1-8 Mount Meru, Lake Manyara, Ngorongoro, Serengeti, Tarangire

    Tag 8 Flug nach Sansibar
    Aufenthalt bis Tag 13

    Meine genannten ca. 2.400 haben sich auf ca. 8 Tage in Tansania bezogen, nicht auf einen weiteren Flug und einen Sansibar-Aufenthalt.

    Geht es euch nun hauptsächlich um die große Migration (dazu kann ich nichts sagen, kam für mich nie in Frage) oder doch weiterhin um die Big V?

    Mit Einkaufen meine ich, an den Straßenständen ein paar wirklich schöne und exotische Kleinigkeiten zu kaufen und so auch ein bisschen Geld bei den Einheimischen zu lassen :)

  • Ein Anbieter hat mich darauf hingewiesen, dass die große Migration zur Reisezeit in der zweiten Septemberhälfte in der Nordserengeti bereits durch ist und sich in der Massai Mara befindet. Die hatte ich ja ursprünglich aufm Plan.

    Ich würde den Anbieter nochmal fragen, ob er mit dieser Aussage sicher ist? Im September beginnt die Migration aus der Masai Mara zurück in die Serengeti. Sie dauert meist von September bis in den Oktober. Als wir im September dort waren, war die Migration aus der Masai Mara sogar schon weiter in die Serengeti vorgedrungen als in den Jahren davor. Da war sogar unser Guide überrascht.

    Ich stelle mir das als kurioses Bild vor, dass da dutzende Landcruiser jeweil nur mit zwei Touris besetzt nebeneinander am gleichen Platz stehen und alle ihrer Individualität fröhnen.

    Du musst für dich entscheiden, was Du gerne möchtest. In einem Jeep mit 6 Personen reisen heißt auch immer Kompromisse machen und jeder möchte gerne viele und schöne Fotos machen, da kann es schnell zu Konflikten kommen und man muss auch mal im Jeep platz machen, damit jeder seine Bilder machen kann. Die Löwen oder andere Tiere zum fotografieren stehen meistens nur auf einer Seite vom Jeep und nicht drumherum. Dazu kommt noch, dass bei Löwen, Geparden, usw. neben eurem Jeep noch 30 andere Jeeps dort stehen und die möchten auch alle die besten und schönsten Fotos machen. Da wird es schon mal schnell eng im Jeep, wenn man dann nur eine kleine Ecke hat zum Bilder machen, ohne dass 10 Jeeps auf dem Bild mit drauf sind.

    Ich würde da individuell bevorzugen.