Panorama Fotografie

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    • Wie sind denn hier so die Erfahrungen mit Panoramafotografie?
      Man liest ja viel in Fachzeitschriften, was da alles für Vorrichtungen notwendig sind (Spezialstative, Nodalpunktadapter, etc.). Ich denke, das schreckt viele ab, das überhaupt mal zu versuchen.
      Wenn man kein "Pixelpeeper" ist, geht das auch ganz einfach und ohne Stativ.
      Man sollte nur in der Lage sein, die Kamera einigermaßen waagerecht zu halten und ohne große Positionsänderung in sich zu drehen, dann funktioniert das. Als Software verwende ich Microsoft ICE (Freeware). Ich bin immer wieder verblüfft, wie diese Software die Bilde automatisch zusammensetzt.
      Hier sind ein paar aktuelle Beispiele:
      - 2 Bilder
      - 2 Bilder (Hochformat)
      - 3 Bilder (Hochformat)
      - 2 Bilder
      Images
      • P7204729_stitch1.jpg

        92.68 kB, 1,000×433, viewed 15 times
      • P7244825_stitch.jpg

        99.84 kB, 800×556, viewed 15 times
      • P7244862_stitch.jpg

        80.89 kB, 800×453, viewed 18 times
      • P7244898_stitch1.jpg

        67.97 kB, 793×361, viewed 16 times
    • Meine erste Digicam war ein Nikon 2 Megapixel "Deppenkamera". Da war die Software PanoramaMaker dabei, die ich sehr gerne verwendet habe. Dann kam die Zeit der Sony Kameras mit eingebautem Schwenkpanorama. Die Qualität damit erzeugter Panoramas ist recht gut ( "Pixelpeeper" die in der 1:1 Ansicht mit der Lupe suchen, behaupten das Gegenteil ( und es geht sehr schnell.

      Jetzt mit der D-SLR werd ich mich wohl um eine Software umschauen, die Panoramas erzeugen kann. Ich finde Panoramas nämlich genial, gerade wenn man den Bildausschnitt nicht übertreibt, wie in Deinen Beispielen.
      2019/08 Ulm - 2019/12 Nürnberg - 2020/02 Isaan/Angkor/Bangkok
      reiseweg.at - flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • Warum soll ich das nicht als Kritik auffassen, ich find Kritik gut. :)

      Ich denke, so sieht das eben aus, wenn man an einem weiten Platz steht und ein Panorama aus mehreren Fotos macht. Beim Foto von Fatehpur Sikri sieht man das besser. Der Platz ist zwar sehr groß aber rechteckig, sogar fast quadratisch. Die linke und rechte Seite driftet natürlich dann nach außen.
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    • Nein, das liegt am Winkel. Ich hab über 180 Grad oder mehr geschwenkt. Das sind 6 oder 7 Einzelbilder. Bei Bernhard sind's 2 oder 3. Das wirkt dann natürlicher. Auf dem Bild von Fatehpur Sikri hast Du einen Betrachtungswinkel, den Du mit normalem Kucken nie erreichst.
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    • Bernhard wrote:

      Man liest ja viel in Fachzeitschriften, was da alles für Vorrichtungen notwendig sind (Spezialstative, Nodalpunktadapter, etc.).
      Das sind die Tekkies, die viel lieber über Ausrüstung philosophieren statt zu fotografieren. Gibt's auch in anderen Bereichen, z.B. die Radfahr-Tekkies, die 5 km zur nächsten Wurstbude fahren um dort mit anderen Radfahr-Tekkies über die tolle neue Carbon-Sattelstütze zu reden, die 5 Gramm leichter ist als die alte. :D Oder die Leute, die ohne Spezial-Teleskop-Wanderstöcke und GPS-Geräte nicht mal mehr wandern können.

      In der Fotografie sind meine Lieblings-Tekkies diejenigen, die mit größtmöglichem Aufwand und hochspezialisierter Software aus leidlich guten Fotos HDR-Bilder machen, die dann aussehen wie Screenshots aus 90er-Jahren-Computerspielen.
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    • Die Fehlermeldung kommt, wenn Du zu schnell oder zu langsam oder ungregelmäßig schwenkst. Oder in die falsche Richtung.

      Probier einfach mal gleichmäßig zu schwenken. Stell Dich gerade hin, nimm die Kamera in beide Hände, dreh Dich aus der Hüfte nach links, drück den Auslöser und dreh Dich dann aus der Hüfte langsam und gleichmäßig nach rechts.

      Wie für (fast) alle Lebenslagen gibt's auch dafür youtube-Videos:
      http://www.youtube.com/watch?v=fe91g07yQUc

      Ab 00:32 sek. geht's los.
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    • Hallo,

      NoDurians wrote:

      Das sind die Tekkies, die viel lieber über Ausrüstung philosophieren statt zu fotografieren.

      kann man so uneingeschraenkt jetzt nicht wirklich stehen lassen.

      Ein Nodalpunkt-Adapter ist ein notwendiges Hilfsmittel fuer hochwertige Panoramen. Er sorgt dafuer, dass die Drehung der Kamera beim Schwenk waehrend der Pano-Serie nicht um einen willkuerlichen Punkt passiert (Stativgewinde der Kamera) sondern um ein sehr speziellen, virtuellen Punkt innerhalb des Objektivs (dem Nodalpunkt), so dass keine Parallaxenprobleme auftreten. Wenn zwischen zwei Bilder ein großer Parallaxenfehler besteht, kann die Panorama-Software (egal welche) die beiden Bilder nicht mehr fehlerfrei miteinander verbinden. Was man im Internet so findet, sind meist keine hochwertigen Panoramen und in diesem Fall verzeiht man den einen oder anderen Fehler bei der Herstellung schon mal.

      Ein Nodalpunkt-Adapter wird umso notwendiger, je weiter auseinander Vorder- und Hintergrund sind, bzw. je naeher der Vordergrund ist und je groeßer das Panorama ausgegeben werden soll. "Gross" ist dabei z. B. 70 * 300 cm. Bei normalen Panoramen, die nur im Web bzw. am Monitor gezeigt werden sollen, ist ein Nodalpunkt-Adapter meist entbehrlich. Wenn alle Motivteile weiter als 20 Meter vom Fotografen entfernt sind, braucht man fuer einfache Panoramen meist keinen Adapter. Einen Baum in 2 Meter Entfernung vor einem Tal wird man ohne Stativ und Nodalpunkt-Adapter kaum fehlerfrei auf ein Panorama bringen. Das Gleiche ohne Baum geht problemlos sogar freihand. Die Herstellung der momentan sehr beliebten Kugelpanoramen sind grundsaetzlich nur mit Nodalpunkt-Adapter moeglich.

      CU
      G.
    • OK! :)
      Sollte sich mal eine Aufnahmesituation ergeben, in der sich objektivnah ein Baum befindet und ich will trotzdem unbedingt ein Panoramafoto machen, werde ich umgehend einen Nodalpunkt-Adapter erwerben. Ist aber in meinem Fall genau so wahrscheinlich wie, dass ich einmal ein 1-Stunden-Ei kochen möchte und mir deshalb einen Labor-Thermostat zulege. ;)

      Und jetzt ohne Spaß: Danke für den technischen Exkurs. Ist ja auch völlig richtig und mit den eigenen Ansprüchen steigt auch der technische Aufwand.
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    • cicapetra wrote:

      Auch bei Photoshop Elements gibt es die Funktion Panoramas erstellen zu können.
      Diese Funktion habe ich auch schon gesehen, habe sie aber noch nie probiert. MS ICE läuft auch auf meinem Urlaubs-Netbook ziemlich gut, PS Elements dagegen nicht.
      Was mich immer wieder verblüfft, dass es keine erkennbaren Schattenbilder von sich bewegenden Objekten gibt.

      @Globetrotter
      Natürlich weiß ich, dass man für professionelle Panoramas gewisse Hilfsmittel benötigt. Ich wollte mit meinem Beitrag nur mal darauf aufmerksam machen, dass sich Panoramas für den Hobbybereich auch ohne diese Hilfsmittel relativ einfach bewerkstelligen lassen.
    • Hallo,

      Bernhard wrote:

      Ich wollte mit meinem Beitrag nur mal darauf aufmerksam machen, dass sich Panoramas für den Hobbybereich auch ohne diese Hilfsmittel relativ einfach bewerkstelligen lassen.

      und das hast Du ja auch eindruecklich gezeigt. Von der Panoramafotografie werden wir noch viel hoeren. Und ich wollte bemerken, dass das noch mehr Spass macht, wenn man die Grenzen dieses einfachen Verfahrens kennt und sie ggf. schon bei der Aufnahme beruecksichtigt, weil es ggf. zuhause am PC zu spaet ist. Die passenden Tools gibts inzwischen fuer ambitionierte Amateure und sie werden sicher bald den Hobbybereich erreichen ... so wie das mit der Schwenk-Panoramafunktion bei einigen Kompaktkameras inzwischen geschehen ist. Lediglich bei der Praesentation sind die Hobbyisten noch nicht ganz auf der Hoehe der Zeit angekommen. Aber ich bin sicher, dass flickr, google und die anderen bald eine integrierte Funktion fuer interaktive Panoramen und Pano-Touren haben werden.

      Meine Einlassung war dahingehend, dass Equipment wie Stative, Fernausloeser, Studioneleuchtung, Softboxen und eben auch Nodalpunkt-Adapter keine Spinnerei fuer Freaks sind, sondern sinnvolles Zubehoer, die im Bild eine gewisse Wirkung zeigen, die ohne diese Zubehoerteile nicht erreichbar waeren. Wenn man erstmal ein paar Dutzend einfache einzeilige Schwenk-Panoramen hinter sich hat von Seen, Bergtaelern und sonstigen Landschaften und entsprechend angefixt ist, wird man sich ggf. fragen, ob da nicht noch mehr geht. Und von hundert Hobby-Fotografen, die regelmaessig einzeilige Panoramen herstellen, verwenden wahrscheinlich neunzig einen Nodalpunkt-Adapter. Bei mehrzeiligen Panoramen (z. B. - wie erwaehnt - bei Kugelpanoramen) sind es sicher 99%, weil es de facto ohne nicht geht.

      Aber unabhaengig davon: In die Serie der Urlaubsbilder mal ein paar Panoramen aus der Hand einzustreuen, ist sicher eine gute Idee und macht sich sicher sehr schoen in den Fotobuechern.

      CU
      G.
    • NoDurians wrote:

      Die Fehlermeldung kommt, wenn Du zu schnell oder zu langsam oder ungregelmäßig schwenkst. Oder in die falsche Richtung.

      Probier einfach mal gleichmäßig zu schwenken. Stell Dich gerade hin, nimm die Kamera in beide Hände, dreh Dich aus der Hüfte nach links, drück den Auslöser und dreh Dich dann aus der Hüfte langsam und gleichmäßig nach rechts.

      Wie für (fast) alle Lebenslagen gibt's auch dafür youtube-Videos:
      http://www.youtube.com/watch?v=fe91g07yQUc

      Ab 00:32 sek. geht's los.



      Danke für den Tipp. Ist aber leider nicht so leicht die richtige Geschwindigkeit zu haben.... ;)
      Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, liest nur eine Seite davon.
      (Aurelius Augustinus)