Reisebericht - Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren

  • "Die Nacht haben wir auf Reede in der King Edward Bucht vor Grytviken verbracht. Für den Landgang im größten – und zugegebenermaßen einzigen – Ort auf Südgeorgien war unsere Gruppe heute die erste, die an Land durfte. Wir wurden vorgewarnt, dass sich die Tiere bei der ersten Gruppe hier möglicherweise etwas aggressiv verhalten könnten. Uns wurden einige Vorsichts- und Verhaltensregeln mit auf den Weg gegeben. Es könne auch durchaus vorkommen, dass manche Robben sich nur mit uns paaren wollen … eine Aussicht, die ich jetzt nicht so prickelnd fand. Das Interesse der Tiere lässt dann aber meist schon bei der zweiten Gruppe nach. Prima, heute erste Gruppe und dann solche Verlockungen."




    So beginne ich die Beschreibung unseres Landgangs in Grytviken. Dieser Tag ist jetzt mit Bildern online. Begleitet mich zu Pinguinen, Robben & Seeelefanten, seht, wo Sir Shackleton seine letzte Ruhe gefunden hat, erfahrt, dass der Falklandkrieg auch hier ein Opfer forderte, staunt mit mir über die unglaubliche Leistung, die in einem winzigen Boot vollbracht wurde und seid möglicherweise ebenfalls so schockiert wie wir, zu sehen, wo Wale beinahe ausgerottet wurden.


    Vor Grytviken auf Südgeorgien waren wir zuvor auf Landgängen in der Fortuna Bay mit einer unglaublichen Anzahl an Königspinguinen inkl. ihres flauschigen Nachwuchses sowie in der Stromness Bay.















    Ich habe mich entschieden, hier nicht jeden Tag einzeln zu posten. Wenn Ihr gerne mehr Bilder sehen möchtet und/oder Euch die Texte zu unseren Erlebnissen interessieren, schaut auf meiner Seite vorbei. Diese findet Ihr unter meinem Profil, wenn Ihr angemeldet seid.


    Habt alle einen schönen Sonntag!


    Viele Grüße

    Sabine

  • Hallo zusammen,


    „leider“ konnte ich einige Tage nicht weiter an meinem Bericht arbeiten. Das „leider“ habe ich in Anführungszeichen gesetzt, weil der Grund ein schöner war: Die Routenzusammenstellung einer Namibia-Reise, die wir eigentlich gar nicht so schnell geplant hatten.


    Also: Wer Lust hat, kann den dritten Teil des Berichtes auf meiner Seite nachlesen. Es geht von Südgeorgien zur antarktischen Halbinsel.


    Erfahrt, warum wir einen unplanmäßigen Stopp vor Bellinghausen einlegen mussten, fühlt Euch möglicherweise wie ich auf Deception Island erinnert an Kolmanskop, nur dass der Sand hier weiß und kalt ist - und Wale statt Diamanten der Grund für diesen Lost Place sind. Seht, dass man auch in der Antarktis baden kann und begleitet mich auf den ersten Teil eines an Höhepunkten vollgepackten Tages bei einer Fahrt durch den Neumayer Kanal und zu den Babies der Eselspinguine in der Bucht von Port Lockroy.


    Viele Grüße


    Sabine