Liebeserklärung an die Seychellen

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    • Der berühmteste Strand ist allerdings die Anse Source D`Argent im L`Union Estate Park. Um den zu erreichen muss man Eintritt bezahlen, es waren 100 Rupees also ca. 6 € p.P. Man fährt durch das Gelände einer ehemaligen Koprafarm, wo auch ein Schildkrötengehege und die Farm zu besichtigen sind, eine Vanilleplantage sieht man ebenfalls und dann kommt ein Punkt an dem man das Rad abstellen muss und nur noch zu Fuß weitergehen kann.
      Und da sind sie nun, die größten und verschiedensten Felsformationen aus Granit. Neben dem Wasser, im Wasser und man wandert dahin und schwimmt und schnorchelt und geht weiter und verbringt dort eine herrliche Zeit.


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    • Als wir genug haben radeln wir wieder zurück und verbringen beim Hotel noch einige Zeit in unserer Bucht mit schnorcheln, dösen und träumen in den sehr gemütlichen, überdachten Strandbetten, bevor es nach dem Sonnenuntergang wieder ein schmackhaftes Abendessen und danach eine Pina Colada gibt.
      Am Samstag spielt auch eine Live Band und als erstes Lied kam eines, welches ich zu Hause schon immer auf Youtube angehört habe „Going back to the Seychelles…la la la la la. Da ist auch ein schönes Video dabei und zum Start sieht man die weiße Schwalbe.

      Am Weg über den Hügel liegt auch ein kleiner Park in dem schwarze besondere Vögel leben, die Paradise Flycatcher. Wir machten Halt und durchwanderten den Park. Man hörte sie ununterbrochen schreien, sah sie hoch oben fliegen aber leider keinen einzigen Vogel konnten wir aus der Nähe beobachten – das war sehr schade aber alles kann man eben nicht haben.

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    • Dann besichtigten wir noch das älteste Hotel der Insel, die La Digue Island Lodge. Sehr groß das Gelände, wir durchfuhren es mit dem Rad. Üppige Vegetation, dazwischen kleine dreieckige Häuschen, herrliche Blumen, Liegebetten und Schirme am Strand, alles verteilt sodass man nur vereinzelt mal jemanden sieht. Ein Gastgarten mit Restaurant und sehr ruhig und gepflegt. Hat uns prima gefallen und liegt sehr zentral an der Westküste.
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    • Nicht weit entfernt von unserem Hotel haben wir Flughunde in den Bäumen entdeckt und die sind echt niedlich. Rotbraune pelzige Köpfchen und sehr gefräßig. Auf Obstbäume sind sie total wild und streiten um die Leckerbissen, danach flattern sie wieder über unseren Köpfen, fast lautlos.
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    • Das war also der Aufenthalt auf La Digue und da wären wir gerne noch geblieben aber 5 Nächte dauern eben nicht länger und so wurden wir wieder mal zur Fähre gebracht. Man muss nun von La Digue retour nach Praslin mit der kleinen Fähre und dann geht’s von dort mit der Großen nach Mahe. 70 Minuten hat die sehr ruhige und schöne Überfahrt gedauert und dann sieht man bei der Hafeneinfahrt Windräder und Containerschiffe.
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    • Wir werden diesmal sogar abgeholt und zu unserem letzten Hotel, dem Le Jardin des Palms gebracht . Der Hafen und auch der Flughafen sind auf der Ostseite, unser Hotel wieder an der Westseite – natürlich wegen dem Sonnenuntergang.
      So dauert die Fahrt durch die Berge über eine halbe Stunde und dann liegt am Hang unser e Bungalowanlage. Die Chalets und Gebäude sind alle aus Holz, ein schöner Pool und wieder alles herrlich bepflanzt und verwachsen. Keine Gäste zu sehen als wir ankamen und es waren auch nie mehr als 2 – 6 beim Essen. Hier hatten wir auch Halbpension.

      Ein Cocktail und heiße Tücher wie im Flugzeug zur sehr netten Begrüßung und dann wurde uns der Bungalow gezeigt. Wieder sehr schön und groß mit 4 Betten und herrlicher Terrasse auf der wir wieder genau zum Sonnenuntergang sahen und außerdem die ganze Bucht Anse la Mouche überblickten. Ein riesen Baum der zahlreiche Flughunde beherbergte war auch ein interessanter Beobachtungspunkt, weil immer Sonnenuntergang schauen ja auch mal fad werden könnte, oder?

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    • So, nun schnell ausgepackt und dann gleich mal den Strand unter unserem Hotel besucht. Nun, der war enttäuschend.
      Überall auf den Seychellen ist ja Ebbe und Flut und wir hatten grad totale Ebbe. So musste man sehr weit rausgehen um nass zu werden und es sah auch nicht einladend aus. Da gingen wir bald wieder und schauten nach wo die nächste Bushaltestelle ist und dann lagen wir im Pool, das war herrlich. An der Rezeption wurde uns dann gesagt dass wir zum Hotel Maia gehen sollten, da ist es schön zu schwimmen und zum Schnorcheln. Das liegt zu Fuß ca. 15 Minuten entfernt aber man kann auch mit dem Bus hinfahren, was wir zwei Mal machten.
      Das Abendessen war reichlich und gut allerdings braucht man viel Geduld, denn auch wenn nur 2 Gäste da sind dauert es fast 2 Stunden bis man alles bekommen hat. Da lernt man zu warten und geduldig zu sein oder man dreht fast durch. Aber man kann danach sowieso nix machen, alles ist dann ruhig, keinerlei Nachtleben nur das Meeres Rauschen und man schläft herrlich.
      Das wird nicht überall so sein, denn es gibt natürlich Hotels an belebteren Stellen aber wir wollten Ruhe und die hatten wir auf allen 3 Inseln.
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    • Der nächste Morgen begann mit einem sehr reichlichen Frühstück wo man wirklich alles haben konnte; wie Müsli, Früchtejoghurt, Omletts, Schinken, Käse, Eier, Croissants, Toast, Kuchen, Säfte, Kaffee, Tee oder Kakao, Honig, Marmelade, Butter - also nicht so wie oft beschrieben – mickriges Frühstück, das können wir nicht bestätigen.

      Danach schnappten wir unsere Badetasche und begaben uns zur Bushaltestelle. Der Zugang zum Hotel ist übrigens extrem steil. Nicht sehr lang aber durch das schwüle Wetter anstrengend. Hinunter geht’s ja leicht aber retour ist man happy wenn man wieder oben ist. Da wäre ein Leihwagen zu empfehlen.

      Mit dem Bus fuhren wir wieder für 5 SCR bis zur Endstation nach Port Launay. Hier ist das tolle Constanze Ephelia Hotel. Man geht am Strand einfach dahin und sucht sich einen schönen Platz. Dort ist herrlich schnorcheln, man kann sich was zu trinken holen, die Toiletten benutzen, Geld gewechselt haben wir, Bootsausflüge werden angeboten, ein rundum netter Platz wo man es aushält.
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    • Bei der Rückfahrt sagte ich zum Busfahrer bitte Hotel Maia und schon blieb er dort stehen und wir hatten den nächsten schönen Schnorchel Platz gefunden. Das Wasser wieder ein Traum und viele bunte Fische. Ein Fischer holte dann seine Reuße ein und zeigte uns die gefangenen Fische. Sie taten mir natürlich sehr leid aber ja, sie wollen auch was Essen und wir essen sie auch sehr gerne.

      Dann hatten wir genug und gingen den Rest zu Fuß zum Hotel, duschten uns ab und landeten sofort wieder im Wasser. Wir bestellten Kaffee, lagen im Pool, die herrliche Natur rund um uns, sonnig und warm, alles für uns alleine, was kann schöner sein?

      Am 2. Foto sieht man im Grün versteckt Schilfdächer. Das ist die Hotelanlage Maia, ein Luxusresort aber kaum Gäste, denn die Bucht war leer bis auf 5 Leute vielleicht.
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    • Der 2. Abend brachte wieder tolle Farben des Himmels und für den nächsten Morgen war die Hauptstadt Victoria geplant und wir wollten früh raus.
      Als wir beim Abendessen sagten dass wir nicht zum Frühstück kommen weil wir schon den 7 Uhr Bus nehmen wollen um der Hitze ein wenig zu entkommen und um den Markt in aller Früh zu sehen , klopfte es nach dem Essen an der Tür und wir bekamen ein Tablett mit allem was wir brauchten für ein Frühstück im Bungalow. Kaffeemaschine ist sowieso vorhanden und auch ein Kühlschrank und nun konnten wir schon früh morgens gestärkt losziehen.

      Der Bus wurde total voll. Klar, auch hier müssen die Menschen zur Arbeit und die Kinder zur Schule.
      So ging es also wieder rauf in die Berge und dann wieder runter in die Stadt, wo wir 45 Minuten später ankamen.
      Wir wollten gleich mal auf den Markt, denn Fisch gibt’s am Morgen frisch und wir wollten sehen was es alles so gibt. Wir fanden uns nicht gleich zu recht aber dann sah ich einige Leute mit Taschen voll Obst und Gemüse und da wusste ich, wo die herkommen wollen wir hin.

      Ein Reiher sas am Eingang und schaute gierig zu den Ständen der Fischer hinunter. Der Markt ist sehr überschaubar und die Ware nicht sehr abwechslungsreich aber wir gehen immer gerne auf Märkte.

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    • Bunt und fröhlich ging es zu und man kann die Einheimischen wenigstens ein wenig beobachten beim Verkauf.
      Was mich sehr gewundert hat, war dass sie das Gemüse teilweise einzeln in Plastik verpackt anbieten. da gibts ja noch mehr Plastikmüll als bei uns.
      Im 1. Stock gibt es Kleider und Souvenirs und von da oben sieht man auch einen herrlich bunten Hindu Tempel, gleich neben dem Markt.
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    • Wir wollten nun weiter zum Botanischen Garten.
      Man geht zu Fuß schon ein längeres Stück und es war extrem schwül und heiß obwohl es noch Morgen war. Wir ahnten schon, dass es ev. Regen geben könnte, weil es hinterm Hügel auch so schwarz wurde, wie man am Hindutempelfoto gut sehen kann.
      Man zahlt wieder Eintritt und dann waren wir froh, dass es so viel Schatten durch die riesen Bäume und Gewächse gab. ein Schildkröten Gehege, ein Pfau, Enten, einen Teich mit Seerosen und auch die Coco de Mer kann man hier sehen, falls man nicht nach praslin kommt ins Vallee de Mai.
      Die Anlage. ist jedenfalls wunderschön angelegt und ja ich gebs zu, die Kamera glühte auch fast so wie wir.
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    • Wir hatten genug gesehen, obwohl man natürlich einen ganzen Tag dort verbringen könnte aber wir gingen zurück, denn jede Palme muss man ja nicht persönlich kennen, es war einfach zu heiß..

      Nun besichtigten wir den kleinen Big Ben, den Clock Tower. Es gibt einige Kreisverkehr Figuren, die alle eine Bedeutung haben und sich meist um Frieden, Rassen usw. drehen, wie man in den reiseführern nachlesen kann.
      Blumenreiche Parks, ein Stadion, eine Kirche, Geschäfte, eine Bank, Schulkinder in verschiedenfarbigen Schuluniformen – irgendwie wars halt einfach eine Stadt wie überall.
      Sie hat uns nicht sonderlich beeindruckt und es gab sehr viel Verkehr und Stau, wir wollten eigentlich nur mehr zurück in unser schönes Hotel.
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    • Im Piraten Kaffee - warum das extra im Reiseführer erwähnt wird weis ich nicht, denn es ist ein ganz normales Lokal - haben wir dann noch ein kühles Getränk geschlürft und der Milchshake mit Rumrosinen schmeckte vorzüglich.
      Danach sind wir zum Busbahnhof und kaum waren wir unterm Dach begann es zu regnen, dann zu schütten und eine viertel Stunde später war alles vorbei. Das war der erste Regen den wir sahen.
      Allerdings hat es auf La Digue nachts auch mal ordentlich geregnet, das hörten wir aber nur und habens nicht gesehen weil wir zu faul zum Aufstehen waren.

      Der Bus sollte immer zur vollen Stunde fahren und wir waren zeitig da. Viele Menschen warteten schon aber er kam nicht. Auch nicht zur nächsten vollen Stunde sondern erst nach ein einhalb Stunden. Warum, kann keiner sagen, man wartet einfach und irgendwann kommt er schon. wie heißt es so schön, wir haben die Uhr, die haben die Zeit. Das hat man oft gemerkt.

      Uns war leid um die verlorene Zeit aber andererseits sitzt man hautnah mit den Seychellois beisammen und es wird viel geplaudert und ist so auch sehr nett.
      Aber wir waren heilfroh als wir retour waren und gleich wieder im Pool landeten. Am Abend begann es dann auch hier zu Regnen, ganz leicht hat es genieselt während des Abendessens und auch noch nachts.
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    • Am Morgen war es aber wieder vorbei und wir hatten unseren letzten Tag.
      Sigi las im Reiseführer dass am Samstag fast keine Busse fahren und wenn einer kommt total voll ist, weil die Einheimischen auch alle frei haben und damit fahren. Also sagte er, gehen wir doch heute mal hier unsere ganze Bucht entlang und schauen wir die Umgebung an, wir kennen ja nicht mal den nächsten Ort.
      Das machten wir also. Badezeug angezogen, Shirt und Hose drüber, Handtuch eingepackt, Kameras natürlich und Abmarsch. Wir sahen hübsche Häuser, tolle Gärten, Boote, immer wieder Bucht Zugänge wo wir rein gingen, schwammen, Krebse beobachteten und weitergingen. Schön war es überall und wir marschierten begeistert dahin. Dann wurde es steiler und steiler und die Straße führte weg vom Meer. Es gab immer wieder Schilder mit Angaben aber die stimmten überhaupt nicht.
      Es stand z. B. 500 Meter aber wir gingen und gingen und es kam nichts, nach gefühlten 3 km kam das zuvor Angeschriebene. Das haben wir auch schon vorher mehrmals bemerkt; die Zeit oder Längenangaben stimmen nicht. Wenn man jemanden fragt bekommt man auch sehr irreführende Auskünfte, das haben wir dreimal erfahren. Wahrscheinlich spielt Zeit einfach keine Rolle dort, ist doch egal wie weit es entfernt ist geh halt bis du dort bist.

      Nun wir kamen jedenfalls nicht dorthin wo wir hinwollten, es ging immer nur bergauf, war irre heiß und irgendwann hatten wir keine Lust mehr. Wir sollten ja längst in einer Bucht sein aber am Berg oben? Wir fragten wieder einmal, der Mann meinte er bringt uns mit dem Auto hin gegen Bezahlung, es dauert zu Fuß noch ne Stunde. Da haben wir dankend abgelehnt und sind retour gegangen bis zur nächsten Bushaltestelle. Kaum dort kam ein Bus und den nahmen wir freudig, fuhren zu „unserer“ Maia Bucht und schnorchelten ein letztes Mal, schwammen ein letztes Mal, sahen dem Fischer mit der Reuße ein letztes Mal zu und nahmen Abschied von all den bunten Fischen.
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    • Wehmütig gingen wir dann ins Hotel, benützten den Pool nochmal, sahen den letzten herrlichen Sonnenuntergang und nach dem Abendessen bezahlten wir an der Rezeption, packten unsere sieben Sachen und wussten um 5 Uhr morgens heißt es aufstehen und abfahren. Wir bekamen wieder ein Tablett mit Frühstück und standen um dreiviertel Sechs Uhr morgens Abfahrbereit an der Rezeption.
      Leider kam aber unser Fahrer nicht und wir wurden sehr nervös. Der Mann an der Rezeption rief seine Handynummer an aber er hob auch nicht ab. Es war 10 nach 6, das Flugzeug flog um 8.15 und wir mussten durch die Berge auf die andere Seite der Insel.
      Aber wir hatten riesen Glück; als wir zur Rezeption kamen kam gerade ein weißer Bus, wir dachten ja das ist unserer und er dachte wir sind seine Fahrgäste aber leider, er holte eine Familie aus Deutschland die nur 1 Nacht da waren ab. Sie waren aber noch nicht Abfahrbereit und so plauderte der Fahrer mit uns. Dann kam die Familie, das Gepäck wurde verstaut, alle stiegen ein, verabschiedeten sich und wir standen da – wie bestellt und nicht abgeholt. Wir haben dem Fahrer anscheinend sehr leid getan, denn er stellte das Auto nochmals ab und kam zu uns. Er sagte, er dürfe uns ja nicht mitnehmen er sei ja die Konkurrenz was wir natürlich einsahen aber trotzdem schauten wir ihn wohl sehr hilfesuchend an und er konnte nicht anders. Plötzlich sagte er, ich nehm euch mit aber ihr müsst am Flughafen etwas vorher aussteigen und verschwinden, denn dort wartet ein Kollege der die Deutsche Familie durch den Flughafen lotst und der darf euch nicht sehen. Und so wurde es gemacht und alles ging gut. Was waren wir glücklich und um das Trinkgeld war uns gar nicht leid, ich hätte ihn am liebsten umarmt.

      Wir kamen dadurch natürlich sehr spät hin und es waren lange Schlangen vor den Schaltern und so bekamen wir auch keinen Fenster Platz für den Flug von Dubai nach München. Bis Dubai hatte ich Zuhause schon Plätze gebucht aber für den letzten Flug ging es nicht. Online einchecken auf den Seychellen geht auch nicht und so sasen wir dann in der Mitte. Erst war ich sehr traurig darüber aber wir hatten ein sehr nettes Paar aus Landshut neben uns sitzen, die 2 Wochen in Dubai gewesen waren und sie hatten so viel zu erzählen und wir auch. Dann schauten wir am Tablett Fotos an und so verging die Zeit wie im Fluge und es war direkt schade als wir aussteigen mussten.
      Wir hatten bei Pfiffig Parken gebucht und der Shuttle stand schon da und wartete, brachte uns zum Auto und dann hatten wir noch einiges an km zu fahren. Um 2 Uhr morgens kamen wir Zuhause an, also 21 Stunden nachdem wir aufgestanden waren.
      Und wir fielen nur noch ins Bett. Ohne Meeresrauschen, ohne Gecko, ohne Sonnenuntergang und auch der Aufgang war nicht zu sehen.
      Da wusste ich, es ist vorbei und nun können wir wieder nur mehr davon träumen, wie schon lange vorm Urlaub.

      Die Transferprobleme hab ich dem Veranstalter gemeldet, denn die wären stark Verbesserungswürdig.

      Ansonsten gab es aber nichts was uns nicht gefallen hätte und es war ein sehr entspannter, erholsamer und trotzdem interessanter und abwechslungsreicher Urlaub.
      Wir haben alles gegessen, auch Salat, Obst und Eis aber diesmal bekamen wir keinerlei Beschwerden und niemand wurde krank.
      Ein rundum gelungener Aufenthalt auf traumhaft schönen Inseln.

      Ich hoffe, ich hab euch nicht zu sehr gelangweilt aber vielleicht kann der Eine oder Andere irgendwas davon gebrauchen wenn es für ihn heißt - Inselhüpfen auf den Seychellen.





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    • Oh Maxi, was für ein traumhafter Urlaub!
      Nach der ganzen Hektik in Peking möchte ich am Liebsten SOFORT dorthin. Und ganz sicher stehen die Seychellen
      ab jetztnochmal weiter oben auf meiner Wunschliste.

      Vielen Dank, liebe Grüße

      Gusti

      redfloyd............................................. Gusti

      Heaven is where the police British, the cooks Thai, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.
      Hell is where the cooks are British, the mechanics Thai, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.