Vulkantrekking am "Ring of Fire" - Java, Bali, Lombok

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    • Hallo liebe Mitforisten,

      es hat ein paar Tage gedauert, doch jetzt kann ich euch ein paar Bilder und Texte einstellen. Da ich grad nicht so viel Zeit habe, verlinke ich die ganze Sache weiter unten zur "Ursprungsquelle". Wenn das zu viel Werbung sein sollte, bitte eine kurze Rückmeldung. Ich hab bei den Reiseberichten nur eine Menge Bilder hochgeladen, die teilweise bei Flickr etc. noch nicht zu finden sind. Viel Spaß beim Lesen!



      Aschewolke am Semeru auf Java



      Sonnenaufgang vom Agung auf Bali aus gesehen. Im Hintergrund der Rinjani



      Schwefelträger im Krater des Ijen

      Mehr Bilder bei Flickr.

      "Unsere dreiwöchige Überlandreise entlang des indonesischen Teils des pazifischen Feuerrings verband intensive Trekkingerlebnisse mit Ereignissen aktiven Vulkanismus und einem tiefgehenden Kulturerlebnis. Die in ihren Eigenarten teils sehr unterschiedlichen Inseln Java, Bali und Lombok hielten für uns ein abwechslungsreiches Reiseprogramm mit vielen Überraschungen als auch Herausforderungen bereit.

      Wie am Anfang einer jeden Fernreise stand auch in diesem Fall zunächst ein längerer Interkontinentalflug auf dem Programm. Dank des hervorragenden Service und ausreichend Fußraum an Bord der Maschinen der Singapore Airlines landeten wir nach rund 15 Stunden Flugzeit entspannt im letzten Abendlicht in Yogyakarta. Die 3,5 Millionen Einwohner beherbergende Metropole an der Südküste Javas stellte den pulsierenden Startpunkt unserer Reise am „Ring of Fire“ dar.

      Nach einem Besuch der hinduistischen Tempelanlage des Prambanan konnten wir auf dem Weg in Richtung Gunung Merapi auch die imposante Baukunst der buddhistischen Stufenpyramide Borobudur im Sonnenuntergang bewundern. Beide Tempel sind definitiv einen Besuch wert, auch wenn die Jahrhunderte – und insbesondere die Auswirkungen von Vulkanausbrüchen und Erdbeben – teilweise Ihre Spuren hinterlassen haben. Für mich einmal mehr ein Zeichen dafür, welch unbekannten und nicht zu bändigenden Kräften wir uns in den nächsten Tagen nähern sollten.

      Der Aufstieg am Merapi begann gegen 1:30 Uhr nachts. Zu dieser frühen Uhrzeit sind selbst in den sonst so belebten Dörfern Indonesiens die Straßen entvölkert und in den einfachen Betonhäusern die Lichter gelöscht. Begleitet von zwei örtlichen Bergführern drangen wir auf Aschepfaden in den Wald am Fuße des Vulkans ein und machten schnell Höhe. Noch rund 1100 Höhenmeter waren vom Ausgangsort Selo bis zum Kraterrand des 2010 zuletzt eruptierten Vulkans zu bewältigen. Im Schein der Kopflampen lichtete sich auf rund 2400 Metern Höhe die Vegetation und die letzten Meter waren auf Stein- und Geröllfeldern bzw. zuletzt in feinem Vulkankies zu absolvieren. Im Morgengrauen erreichten wir laut GPS den Kraterrand in 2910 Metern über dem Meeresspiegel. Mit einem Kaffee aus der Thermoskanne überbrückten wir noch einige Minuten bis der tiefrote Feuerball der Sonne durch die Wolkendecke stieß und die doch empfindlich kühlen Temperaturen langsam steigen ließ. Erst im Tageslicht konnte man erkennen, welche Herausforderung wir hier am ersten Vulkan unserer Reise erfolgreich gemeistert hatten ..."

      Link zum vollständigen Bericht Java
      Link zum Bericht Bali
      Meine Bilder aus der Welt bei Flickr :thumbsup: