Live aus Rio, Chile und Peru

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    • Eine letzte Tour buchten wir dann zu den Geysiren. Wir hatten schon um 4:30 h einen holprigen Anfang, kamen irgendwann nach 8 Uhr bei El Tatio an und ich staunte nicht schlecht. Wasserdampf und Wassersäulen schleuderten in die Luft, 86° C betrug das Wasser, also Finger weg!Die Geysire von El Tatio sind die drittgrößten der Welt.

      Auf dieser Tour traf ich den schottischen Fotografen Bruce Percy, ein interessanter Mann! ;)

      Es gab auch wieder einige mir unbekannte Tiere zu beobachten, so die Andean Goose, die Teichralle (Bild 4), Vicunas, Lamas und Vizcachas.
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    • Silvester wollten wir in Iquique verbringen, wir fuhren 8 Stunden mit dem Bus dorthin. Unsere Plätze ganz vorne im oberen Abteil waren nicht schlecht. Einziges Manko im Bus, es gab keine funktionierende Toilette, auch bei den Stops in den Wüstenstädten hatten wir Pech!

      Iquique als Stadt gefiel uns gut. Sie liegt eingezwängt zwischen den hohen Bergen und dem Pazifik. Wir hatten geruhsame Tage in einem schönen Hotel, am Südrand der Stadt.

      Morgen geht es weiter in den Küstenort Arica, dort bleiben wir nur eine Nacht und fahren übermorgen wieder in die Berge nach Putre auf 3.650 Meter.

      Von dort gibt es weitere Bilder.

      Viele Grüße
      Petra
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    • Hallo Petra.

      Das letzte Bild mit den 2 Getränken erinnert mich an Pisco Sour.

      >Einziges Manko im Bus, es gab keine funktionierende Toilette, auch bei den Stops in den Wüstenstädten hatten wir Pech!

      Dein Reisebericht erinnert mich an meine Tour von Bogota auf dem Landweg nach Feuerland. Auch das Toilettenproblem kenne ich. Schön wenn man einen (bzw. Deinen) Reisebericht lesen kann, wenn man schon einmal in Südamerika war.

      MfG .. Surya
    • Das war auch ein Pisco Sour. ;)

      Die Fahrt nach Arica war wie immer, man fährt durch die Wüste und sieht Sand, Geröll und Berge. Die meiste Zeit habe ich verschlafen. Arica fanden wir nicht so spannend, aber wir mussten dort übernachten, weil der Bus nach Putre immer nur morgens um 7 Uhr fährt.

      Mit dem vegetarischen Essen ist auch nicht so einfach, aber wir haben immer was zum Satt-werden bekommen.

      Mittlerweile sind wir in Putre angekommen. Die Luft ist bei über 3.500 m merklich dünner. Daher gab es heute einen Ausruhtag.

      Viele Grüße
      Petra

      Bild 1: unser Restaurant in Arica
      Bild 2: Restaurantbesucher freuen sich, dass wir auch da essen
      Bild 3: unser Restaurant in Putre
      Bild 4: Straße in Putre
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    • Fünf Nächte hielten wir uns in Putre auf. Hier ist nichts los, man genießt die Natur. Essen und Trinken muss man das, was man bekommt, da darf man nicht wählerisch sein.
      Wir haben 3 Touren gebucht, die erste ging auf über 4.500 m Höhe zum Lago Chungara, eine wunderbare Fahrt. Ich habe mich aber wohl etwas übernommen in der Höhe, so dass ich am Abend froh war, wieder auf einer verträglichen Höhe (sprich knapp 3.600 m ) zu sein.

      Daher habe ich den nächten Tag wieder einen Ruhetag eingelegt und Friedrich ist alleine losgezogen. Die 2. Tour führte nach Norden zum Suriplaza und sie waren sogar auf über 5.300 m. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, die er mitgebracht hat, wäre ich schon gerne dabei gewesen.

      Die 3. und letzte Tour war eine 12-stündige Tagestour. Wir fuhren 4 Stunden zum Salar de Surire, umrundeten diesen in 4 Stunden, badeten in fast 40° heißen Thermen und fuhren 4 Stunden wieder zurück. Eine grandiose Tour, die wieder auf ca, 4.500 m führte, was ich aber dieses Mal besser vertrug.

      Außer LKWs hatten wir die Natur für uns. Die Pisten sind teilweise schlecht, aber wir hatten erfahrene Tourguides mit. Gebucht hatten wir die Touren in unserer Unterkunft und wir wraen immer nur so 5-6 Personen, 1 Franzose, der Rest Deutsche. :)

      Wenn ich vergleiche, so hat mir Putre besser gefallen als San Pedro de Atacama. Ich kann jedem nur diese Ecke empfehlen. Bleibt ruhig ein paar Tage in diesem Ort, elohnt sich wirklich.

      Wir sind jetzt wieder in Arica angekommen, haben hier übernachtet und fahren nun gleich wieiter nach Peru.

      An Tieren haben wir fast alles gesehen, was es hier so gibt: Lamas, Alpacas, Vicunas, Guanakos, Nandus, Flamingos, Andean Goose etc, leider keinen Zorro und keinen Puma.

      Viele Grüße
      Petra
      Bils 1: 1. Tour, Parinacota am Chungara
      Bild 2: 2. Tour unterwegs in den Bergen
      Bild 3: 3. Tour am Salar de Surire
      Bild 4: Vizcacha

      Viele Grüße
      Petra
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    • Die Landschaft ist schon einmalig, auch wenn sie am Ende der Welt liegt.
      Wir hätten 2 Proleme:
      Erstens die Höhe und dann sprechen wir kein spanisch :(
      Spanisch ist aber wichtig da Ihr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs seit.
      Weiterhin gute Reise.

    • @Erhard: Das mit der Höhe kann mal so, mal so sein - mal verträgt man sie, mal aber vielleicht nicht, kann man also vorher schwerlich sagen.
      Wir hatten sowohl in Ecuador als auch in Peru keinerlei Probleme und waren bis auf ca. 5.500m Höhe.
      Könnte aber gut sein, dass es nächstes Mal nicht so gut klappt. MAn muss es einfach ausprobieren - es lohnt sich!

      Auch mit dem Spanisch ist es nicht so wild, wie manchmal gerne behauptet wird.
      Wir sprechen kein spanisch, ich habe mir lediglich aus dem Kauderwelsch-Sprachführer (den ich noch von Costa Rica habe) ein paar Vokabeln und Sätze rausgepickt und gemerkt - was für alle Basics gereicht hat wie Busticket erwerben, Busfahren, Hotels, Restaurants, etc...
      Man muss nicht viele Wörter können, um durchzukommen - was werde ich wohl wollen, wenn ich ein Hotel betrete...? :roll: :P
      VG,
      Silke
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    • Das stimmt, in den meisten Touristengebieten spricht man auch zumindest etwas englisch. Hier in Arequipa ist es wieder überhaupt kein Problem. Es gab bei uns abseits der Route ein paar Gelegenheiten, wo man absolut nichts anderesals spanisch verstand, da hilft dann so ein Kauderwelsch-Buche ganz gut. Aber ich kann ja einfaches spanisch sprechen, daher nervt es mich, wenn man mich nicht verstehen will, zum Beispiel wenn ich auf spanisch sage zum Buasbahnhof und man schaut mich mit großen Augen an. Er hätte gerne das Wort Terminal gehört, das hatte ich aber nicht gesagt, sondern nur den Namen des Busterminals. Da steckt dann aber auch manchmal Überheblichkeit dahinter.
      Heute Abend gibt es mehr Bilder von den letzten Tagen...
      Viele Grüße aus Arequipa, wir warten gerade auf unseren Transport nach Puno :)
      Petra
    • Ja klar, Überheblichkeit ist an keine Natioalität gebunden, das ist wahr.

      Nun noch ein wenig Bericht. Ich hatte ja keine Ahnung, wie wir von Arica nach Peru kommen können. Wir wussten nur, dass es geht. Es ging auch einigermaßen. Wir fuhrem vom Internationalen Busbahnhof in Arica mit einem Colectivo nach Tacna. Der Taxifahrer lotste uns durch die ganzen Kontrollen und von Tacna aus nahmen wir einen Bus nach Arequipa.

      In Arequipa war alles kein Problem mehr, hier spricht man fast überall englisch, ebenso wie in Puno, wo wir jetzt gerade sind.

      Arequipa ist eine tolle Stadt, zumindest das Zentrum. Es gibt unheimlich viel anzuschauen, wie haben in den 2 Tagen nur einen kleinen Bruchteil geschafft. Man kann auch viele Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Nur man müsste einfach mehr Zeit haben. Egal, das was wir gesehen haben, war schon schön. Wer weiß, vielleicht kommen wir mal wieder in diese Gegend.

      Von Arequipa nahmen wir einen Touristenbus nach Puno. Wir hätten auch einen ganz normalen genommen, aber ich hatte von dieser Busgesellschaft noch einen Gutschein über diese Fahrt für uns beide (da wir die Fahrt ja im letzten Jahr streichen mussten) und warum sollten wir extra Geld ausgeben. Puno wollen wir heute und morgen mal unsicher machen. ;)

      Viele Grüße
      Petra

      Über die Reise durch Peru berichte ich ausführlich in meinem Forum:

      Live aus Südamerika - Teil 3 Peru

      Alle Bilder sind von Arequipa:
      Bild 1: Blick auf die Kathedrale
      Bild 2: in der alten Markthalle Mercado San Camilo
      Bild 3: im KlosterSanta Catalina
      Bild 4: Blick von den Dächern des Klosters auf die Berge
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    • Puno liegt etwas über 3.800 m hoch. Mittlerweile vertragen wir die Höhe ganz gut, allerdings läuft alles etwas langsamer ab.
      Die Stadt gefällt uns ganz gut.

      Als erstes haben wir unsere Zug-Tickets mit Perurail validieren lassen. Es wurde alles penibel geprüft und dann bekamen wir "ordentliche" Tickets. So ist die nächste Fahrt schon mal gesichert.

      Von unserer Unterkunft haben wir einen kleinen Stadtplan bekommen, damit sind wir losgezogen und haben uns Verschiedenes angeschaut.
      Natürlich sind wir auch schon zum Titicacasee gelaufen. Das war ganz gut, denn so wussten wir, dass wir nicht unbedingt eine Tour zu den Urosinseln buchen mussten.

      Interessant war auch der Mercado, hier liegen an der Fleiischtheke sogar die abgezogenen Köpfe der Rinder auf dem Thresen. (ein Bild will ich jetzt hier nicht reinsetzen, das habe ich bei mir aber gemacht ;-))

      Bild 1: Parque Pino
      Bild 2: die Kathedrale am Plaza de Armas
      Bild 4: die Touristenmeile am Abend

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    • Am nächsten Tag haben wir das gemacht, was man eben macht, wenn man als Tourist am Titicacasee ist. Wir sind zu den Urosinseln gefahren. Man geht einfach zum Hafen und kauft sich ein Ticket für Hin- und Rückfahrt zu 10 Soles plus 5 Soles Eintritt und schon wird man zu einem Boot gebracht. Wir waren die letzten fehlenden Touristen, kaum waren wir auf dem Boot, fuhr es schon ab.

      Auf dieser Tour waren nur Peruaner (=Touristen) an Board, das war ganz lustig. Wir sind auf eine Schauinsel gefahren, haben viele Erklärungen bekommen, durften in die Hütte schauen und sehen, wie sie wohnen. Das Gehen auf dem Schilfboden ist etwas ungewöhnlich, man sackt immer etwas ein.

      Man verabschiedete uns mit Heimatgesängen, also Lieder von den Ländern der jeweiligen Touristen. Für uns sangen sie Alle meine Entchen... wir haben kräftig mitgesungen... (Bild 3)

      Dann fuhren wir - gegen Extrakosten versteht sich - mit einem alten Totora-Schilf-Boot, welches aber mit einem kleinen Motorboot vorangetrieben wurde, ein wenig durch die Uroswelt. Wir hielten auf einer weiteren Insel an, dort konnte man essen, trinken und natürlich auch Andenken kaufen.

      Uns hat der Ausflug gefallen, auch wenn es recht touristisch war. Richtige Ursprünglichkeit gibt es einfach nicht mehr hier. Ein Tribut an den Fortschritt.

      Viele Grüße
      Petra

      Bild 1: Titicacasee
      Bild 2: Touristen aus Peru
      Bild 3: Urosbewohner vom Stamm Aymara
      Bild 4: Schilfboot
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    • Mikado wrote:


      Dann fuhren wir - gegen Extrakosten versteht sich - mit einem alten Totora-Schilf-Boot, welches aber mit einem kleinen Motorboot vorangetrieben wurde, ein wenig durch die Uroswelt.


      Komisch - wir sind im September auch mit einem solchen Schilf-Boot gefahren, da wurde aber fleissig gerudert von zwei Mannen (mit Baby auf dem Schoss), nix Schieben per Motorboot.

      Hatte wohl keiner Lust an diesem Tag, schaut ja auch etwas trüb aus ... :roll:
      VG,
      Silke
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    • Tja, da hatten die Skipper wohl ihren Ruder-freien Tag. Es waren mehrere dieser Schilfboote unterwegs und alle mit Motorkraft. Wir sind auch ziemlich weit und lange gefahren, wer weiß, was da eine Rolle gespielt hat.

      Trübe war es eigentlich nicht, zum Ende der Tour zogen Wolken auf. Wir haben uns einen ordentlichen Sonnenbrand zugezogen.

      @ Wi schöne Grüße nach Neuseeland

      Viele Grüße aus Cusco
      Petra
    • Von Puno sind wir dann mit dem Zug nach Cusco gefahren, ein wenig Luxus auf dieser Reise. ;) Wir fanden die Zugfahrt klasse, im Gegensatz zu den Busfahrten. 11 Stunden waren wir unterwegs und es wurde uns nicht langweilig. Wir hatten genügend Abwechslung an Board, denn es wurde einiges für uns Touristen geboten.
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    • Cusco hat uns sehr gut gefallen. Nur die Abgase der Autos und den Smog kann man nicht so gut vertragen. Da wir 5 Nächte in Cusco bleiben, haben wir viel Zeit, uns umzusehen.

      An drei Tagen haben wir Tagestouren in die Umgebung gebucht. Das lief immer ganz witzig ab, da sich "unser" Touroperator irgendwo in anderen Bussen einkaufte. Meist immer erst am selben Tag oder wenige Stunden vorher der Fahrt.

      Egal, die Touren verlaufen meist alle gleich mit den selben Zielen. Wir waren aber froh, dass wir das geführt gemacht haben. So haben wir doch einiges gesehen, was wir alleine nicht gemacht hätten.
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