Live aus Rio, Chile und Peru

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    • Live aus Rio, Chile und Peru

      Hallo aus Santiago de Chile, wo wir heute angekommen sind. In den letzten Tagen waren wir in Rio de Janeiro. Für mich war es ein Wiedersehen mit einer Stadt, die mir schon 72, als ich das erste Mal da gewesen bin, gefallen hat. 3 Jahre später war ich ein zweites Mal da. Nun haben wir noch einmal einen Stopp eingelegt, denn mein Mann kannte diese Stadt bisher nicht.

      Daher haben wir so ziemlich die touristischen Ziele angepeilt. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, geregnet und gestürmt hat es in der Nacht.

      Hier ein paar Bilder:
      Bild 2 am Strand der Copacabana
      Bild 3 Strand von Ipanema
      Bild 4 Blick vom Zuckerhut auf Rio und die Christusstatue auf dem Corcovado
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    • Natürlich hat Rio sich in all den Jahren verändert. Wir haben uns hier wohl und auch sehr sicher gefühlt, obwohl wir eine Fast-Begegnung mit einer jugendlichen Bande hatten. Immer wenn wir irgendwo standen und nicht weiterkamen, wurden wir von hilfsbereiten Brasilianern angesprochen, die uns helfen wollten. Die Polizeipräsenz war recht groß, überall sieht man sie stehen.

      Es gibt viele kleine Straßencafés, wie haben einige ausprobiert und so manche brasilanische Spezialität ausprobiert. Endlich weiß ich, wie Maniok schmeckt und Friedrich hat Acarajé probiert. Natürlich gab es auch die berühmten schwarzen Bohnen mit Reis.

      Ja, es hat uns wirklich sehr gefallen.

      Heute sind wir nun nach Santiago de Chile geflogen und ab jetzt gibt es die Fortsetzung der Reise, die ich vor 11 Monaten unterbrechen musste.

      In meinem Forum schreibe ich ein wenig ausführlicher über diese Reise:
      Live aus Südamerika - 1. Teil - Rio de Janeiro

      Viele Grüße
      Petra

      Bild 1: Christusstatue
      Bild 2: Musiker spielen im Centro
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    • Die Bilder lassen alte Reiseerinnerungen wieder hochkommen.
      Alleine schon die Temperaturen.
      Auf den ersten Blick hat sich nicht wirklich was geändert.
      Danke dass wir mitreisen dürfen.
      Weiterhin gute Reise....

    • Mir macht es ja Spaß, von unterwegs zu schreiben, sonst würde ich es nicht machen.

      Santiago ist nicht ganz so spektakulär wie Rio de Janeiro, hat aber auch ein paar nette Ecken. Wir hatten für einen Tag einen privaten Reiseleiter, der uns schon im Januar 2015 Valparaiso gezeigt hat. Somit haben wir auch gleich ein paar nette Storys gehört.

      Morgen holen wir den Mietwagen ab und fahren auch gleich weiter nach Ovalle.

      Viele Grüße
      Petra

      Bild 1: Blick vom Cerro de Cristobal
      Bild 2: lustiger Chilene
      Bild 3: Blick vom Cerro Santa Lucia
      Bild 4: Mote con huesillos - das erfrischende Nationalgetränk bestehend aus Weizengraupen, Pfirischen, Wasser, Zucker und Zimt und es schmeckt!


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    • Danke Maxi!
      Gestern haben wir unseren Wagen von Avis abgeholt. Obwohl wir kein Navigationsgerät bestellt haben, ist eines im Auto. Wir haben auch eine andere (bessere) Klasse bekommen. So sind wir zufrieden in Santiago gestartet. Der Verkehr ist nicht so ganz mit dem was wir gewohnt sind vergleichbar, aber wir schaffen es ohne Probleme aus er Stadt rauszukommen.

      Wir fahren die Panamericana (Ruta 5) nach Norden. Mal wieder hält sich keiner an die Geschwindigkeiten, die vorgegeben sind. Nur die Steigungen bremsen die LKWs ab und zu aus.

      In Los Mollos machen wir einen Stop. Wir merken, wir reisen noch in der Nebensaison. Wir bekommen gerade mal eine Cola, aber Mittagessen fällt flach. Na ja, wir haben ja unsere Notverpflegung mit, Kekse. :D

      Nach 410 Kilometern erreichen wir Ovalle und stehen vor unserem Hostal, das uns aber noch nicht erwartet hat. So lassen wir das Auto stehen und suchen uns ein Lokal. Man macht für uns vegetarische Burritos und dazu gibt es ein bolivianisches Bier. (Alternative wäre ein Heineken gewesen)

      Nach dieser Stärkung konnten wir dann auch unser Zimmer beziehen. Ein nettes kleines Hostal, man spricht selten englisch, aber man ist bemüht, dass man was versteht. Ich habe nur spanische Grundkenntnisse und wenn die Chilenen richtig loslegen, dann verstehe ich genauso viel, als wäre ich im hintersten Bayern. :-O

      Der erste Tag war schon mal ok.

      Viele Grüße
      Petra

      Den ausführlichen Bericht könnt Ihr in meinem Forum nachlesen:
      Live aus Südamerika - 2. Teil - Chile
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    • Den Übernachtungstop in Ovalle haben wir nur eingelegt, weil ich unbedingt den Nebelwald Fray Jorge besuchen wollte. Alleine die Fahrt dorthin war schon ein Erlebnis.

      Statt Zäunen hat man hier ganz oft einen natürlichen Kaktuszaun. :) Vom Nebelwald ging die Fahrt weiter mit Endziel Vallenar. In Tongoy machten wir einen Zwischenstop, es hieß, dort gäbe es so schöne Sandstrände. Wir wollten uns eine kleine Pause am Meer gönnen. Der Strand war nicht mehr da, nur eine lange riesige Baustelle, der Tsunami hat alles zerstört. Zu unserem Unglück übersehen wir ein riesiges Loch auf der Piste und hängen mit dem Vorderrad fest. Das war für uns ein kleines Drama, aber nicht für zwei beherzte Bauarbeiter, die den Wagen anpackten und ihn aus dem Loch hoben...

      Danach brauchten wir wirklich eine Pause! Am Wagen war aber nichts, wirklich Glück gehabt.


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    • In Vallenar übernachteten wir in einem netten kleinen Hotel. Am nächsten Tag ging es wieder auf die Piste. Dieses Mal ließen wir die Panamerica links liegen und fuhren eine schöne Küstenstraße entlang (Ruta del Desierto). Verkehr fast null, Tankstellen unterwegs Fehlanzeige, da sollte man schon immer voll tanken, wenn man mal eine sieht.

      Ich probiere hier die verschiedensten vegetarischen Sachen aus. Bisher war alles sehr lecker. :D
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    • In Puerto Viejo machen wir noch einen Stop. (Bild 1 + 2) Überall sehen wir Pelikane, Möwen und auch die Geier mit ihren kahlen roten Köpfen. Unterwegs trafen wir sogar auf ein Vicunja, aber ehe ich den Fotoapparat gezückt hatte, war es schon mit hohen Sprüngen entschwunden.

      Die Fahrt geht durch die Wüste, aber auch diese Landschaft ist abwechslungsreich, machmal voller Steine, Felsen, Geröll, oder nur Sand oder auch nur Kakteen.

      Meist sind wir alleine auf der Straße. Bis zu unserem Tagesziel fahren wir heute 385 Kilometer. Mit den vielen Stops, die wir machen, ist das eine gute Distanz.

      In Chanaral haben wir zwei Übernachtungen in einem Hostal gebucht. Wir haben Glück, es ist einer der wenigen, die nicht vom Tsunami zerstört wurden. (Bild 4) Der halbe Ort existiert nicht mehr, es gibt kein Internet, kein Geld und man kann nicht mit einer Kreditkarte bezahlen. Mit Müh und Not finden wir ein kleines Stehrestaurant, wo wir eine Empanada bekommen.

      Was für ein Schicksal für die Menschen, die hier leben.

      Am nächsten Tag fahren wir in den Nationalpark Pan de Azucar. Doch davon später!

      Viele Grüße
      Petra
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    • Im Nationalpark Pan de Azucar erlebten wir die nächste Überraschung, der Weg durch den Park ist gesperrt. Wir können nur ein kleines Stück hineinfahren. Gegen Naturgewalten ist der Mensch halt machtlos.

      Wir haben stattdessen eine kleine Wanderung unternommen, das war auch schön.
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    • Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen von Chanaral mit seinen netten Bewohnern. Unsere letzte Etappe mit dem Auto geht wieder größtenteils an der Küste entlang, bevor wir in die Berge kommen. Wie immer ist kaum jemand unterwegs und wir sehen Wüste pur. Eine Tankstelle sehen wir nur in dem kleinen Ort Taltal. Dort bekommen wir auch endlich wieder Geld aus dem Automaten und haben auch wieder Internetanschluss.

      Wir fahren 400 Kilometer, dann erreichen wir Antofagasta. Da wir das Auto am nächsten Tag abgeben müssen, fahren wir gleich einmal durch die Stadt. 16 Kilometer nördlich steht das Wahrzeichen der Stadt, die Portada. (Bild 4)

      Bild 3: die alte Mole in Taltal
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    • Antofagasta ist eine große Stadt, die uns nicht gefällt. Wir haben diesen Stop auch nur eingelegt, da wir von hier aus mit dem Bus weiter müssen und wir nicht so genau wissen, wie das alles klappt. Das war auch gut so. Mit der Autoabgabe hat es länger gedauert und das Busterminal liegt ziemlich am nördlichen Ende der Stadt.

      Wir schauen uns ein wenig in der City um, bekommen das Bier in Kaffeetassen serviert und dann geht es am 23. mit dem Taxi zum Busbahnhof. Da staunen wir nicht schlecht, denn hier ist allerlei los. Wir hatten die Tickets schon online von zu Hause aus gebucht und holten uns diese nun am Busbahnhof bei den verschiedenen Schaltern ab. Das geht alles ohne Probleme. Wir fuhren mit dem Pullman-Bus nach Calama und die nächsten Touren waren bis auf eine mit Tubus geplant. Nur von Calama nach Iquique sollte es Andesmar sein, diese fährt aber nicht mehr, so haben wir mittlerweile erfahren.

      Die Busfahrt nach Calama war unspektakulär, ebenso der Ort, häßlich und staubig. Wir haben dort eine Nacht überachtet, am nächsten Tag fuhren wir nach San Pedro de Atacama.

      Hier bleiben wir die nächsten 6 Nächte.

      Viele Grüße


      Petra

      Bild 1: Antofagasta
      Bild 3: Busbahnhof Antofagasta
      Bild 4: Calama

      PS. Fortsetzung folgt!
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    • San Pedro de Atacama überrascht uns. Diese Oase in der Wüste ist ein staubiger Touristenort. Wir haben eine nette Unterkunft und sind in 6 Gehminuten im Zentrum. Es gibt eigentlich nur Hostals, Restaurants und Touranbieter.

      Dass wir hier 6 Nächte bleiben, liegt daran, dass es soviel zu sehen gibt. Außerdem müssen wir uns an die Höhe gewöhnen.

      Die ersten beiden Tage machen wir nichts, schauen uns San Pedro an, es gibt aber nicht viel zu sehen und machen eine kleine Wanderung zum Pukara de Quitor. das kann man bequem (mehr oder weniger) zu Fuß oder mit dem Fahrrad machen. Anstrengend war es jedoch für mich.

      Von Weihnachten bekommen wir nicht viel mit, doch auf dem Plaza steht ein geschmückter Weihnachtsbaum und ab und zu hört man ein Weihnachtslied.

      Wir haben eine erste Tour gebucht, mal schauen, wie ich die Höhe über 4.000 m vertragen werde.

      Viele Grüße
      Petra
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    • Hallo Surya,
      die schweren Regenfälle mit den Überschwemmungen spielen sich im Osten ab. Hier im Westen haben wir noch keinen Regentag gehabt. Ich hoffe, es bleibt auch so.

      Da ich jetzt gerade Netzzugang habe, kann ich ein paar Bilder von unserer ersten Tour durch das Altiplano zeigen, Es war traumhaft schön. Wir waren an verschiedenen Lagunen, sind staunend 375 Kilometer durch die schöne Landschaft gefahren.

      Viele Grüße
      Petra

      Bild 3: Flamingos gibt es hier sehr viele
      Bild 4: eins der scheuen Vicunas

      PS. die Höhe habe ich ganz gut vertragen, hatte allerdings etwas Kopfschmerzen.
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    • Ja, wir sind noch unterwegs. :) Morgen feiern wir Bergfest!

      Sechs Nächte blieben wir in San Pedro de Atacama. Es gibt vieles, was man sich anschauen kann. So buchten wir einen Ausflug ins Valle de la Luna, kraxelsten auf allen Vieren durch Salzhöhlen (Bild 1), schauten uns bei heftigem Wind die Sandsteinformation Tres Marias (Bild 2) an und als krönenden Abschluss gab es dann den Sonnenuntergang zusammen mit Hunderten von anderen Touristen, galt dies doch als Höhepunkt einer San Pedro de Atacamareise.

      Leider mussten wir genau dann, als das Licht so richtig gut wurde, das Gelände verlassen, ein kleiner Trost, alle mussten gehen, nicht nur die organisierten Touren.

      Bei so vielen Menschen trifft man aber immer auch wieder auf interessante Menschen, wir auf dem letzten Bild die Brasilianer.
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