Kalimera aus Kefalonia

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    • Kefalonia, 14.07./15.07.2016, 32 Grad, wolkenlos, fast windstill, heiss

      Leider läuft unser count down schon gewaltig, am Montagmorgen geht es schon wieder zurück. Hier noch ein paar Impressionen von der wunderschönen Insel. Wir werden morgen noch einen Ausflug an die Ostküste unternehmen um uns auch diese Ecke genauer anzuschauen. Wenn es noch was Interessantes und Tolles zu sehen gibt werden wir natürlich nochmal berichten, es kann aber sein, dass dies erst daheim erfolgt.







      Viele Gruesse

      Vivien
      (Reiseerinnerungen)
    • Kefalonia, 16.07.2016, 29 Grad, weißblauer Himmel, teilweise starker Wind

      Nachdem gestern am späteren Abend dramatisch dunkle Wolkenberge aufgezogen sind, haben wir schon befürchtet, dass es nachts stark gewittern würde und wir unsere geplante Tour an die Ostküste canceln müssen. Aber außer einem angenehmen frischen Wind, der uns nachts die A/C ersetzte und einem weißblauen Himmel heute war alles easy.
      Es ging, wie hier eigentlich immer, erst mal hoch in die Berge. Die Strecke nach Ag. Evimia an der Ostküste war sehr abwechslungsreich, es gibt hier viele Bienenstöcke und überall kann man Thymian-Honig kaufen. Die Ausblicke von oben sind einfach grandios und die sattgrünen Berge und Hügel sind für uns nach den kargen Kycladen immer eine Augenweide.



      Nach gut 1 Std. entlang der steilen Küste mit ihren vielen kleinen Kies- und Felsbuchten und dem kristallklaren Wasser sind wir in Ag. Evimia angekommen. Der Ort hat einen beschaulichen Charme, wobei die kleinen Fischerboote im Hafen gegen die großen Yachten hier eher in der Unterzahl sind. Nett ist es allemal hier, es gibt entlang der Hafenpromenade viele kleine Cafes und Lokale.





      Wir machen hier unsere „Mythos-Pause“ bevor wir zum nahegelegenen Strand nach Antisamos fuhren.
      Leider hatten wir keine Badeschuhe dabei, denn ohne kann man hier fast nicht ins Wasser abgesehen vom Hauptbeach mit Strandbar, Sonnenliegen- und Schirmen, aber so was ist halt gar nix für uns.
      So war wieder mal der Weg das Ziel, auch die kleinen Badebuchten unterwegs hätten ein anderes Strandequipment erfordert. Wir waren auf Sand und kleine Kiesel eingestellt, wie an der Südküste und nicht auf grobe Steine und Felsen, schade denn es gab wirklich tolle Fleckchen wo man ins Wasser hätte springen können.



      Jedenfalls war es wieder eine schöne Tour mit vielen neuen Eindrücken.
      Morgen ist unser letzter Tag hier und wir werden in nochmal so richtig genießen.
      Das Fazit unseres Aufenthaltes hier werden wir zuhause zusammenfassen. Aber es schaut schon mal sehr gut aus.
      Viele Gruesse

      Vivien
      (Reiseerinnerungen)
    • Wir sind seit gestern Mittag wieder wohlbehalten zuhause angekommen.
      Hier das Fazit unseres Aufenthaltes:

      Die Insel ist auf alle Fälle eine gute Alternative zu unseren sonstigen Kykladen-Aufenthalten. Im Gegensatz zu dort pfeift hier nicht ständig der starke Wind, was sehr angenehm ist. Die Landschaft ist wunderbar grün und es blüht an allen Ecken und Enden. Die Häuser alle sehr gepflegt und viele villenartig mit tollen Gärten.
      Es gibt unzählige Oliven- und Zitronenbäume, Weinanbaugebiete und Obstplantagen. Wassermangel gibt es hier nicht, denn der große Inselberg ist voll bewaldet und speichert somit jeden tropfen.
      Die vielen Strände durchwegs traumhaft schön und abwechslungsreich, mal felsig, mal sandig, oder mit verschieden großen Kieseln, für jeden ist hier was dabei. Das Wasser super klar und je nach Untergrund leuchtet es in den unterschiedlichsten Blautönen. Trotz Highseason war es an den Stränden nicht überlaufen, egal ob an einen Sonnenliegen-Beach oder an einem ohne Service.
      Das Straßennetz ist gut ausgebaut und es ist relativ wenig Verkehr. Gefühlt gibt es auf der Insel alle 5 km eine Tankstelle, denn fast jeder Ort hat eine. Wir fuhren mit unserem Scooter fast 1200 km in den 18 Tagen und es hat richtig Spaß gemacht. Im Süden ist es nicht ganz so bergig und steil wie auf der restlichen Insel, wo sich die Straßen meist in Serpentinen auf und ab winden und großartige Ausblicke nach jeder Kurve freigeben. Ein echtes Erlebnis für Motorrad-Fans.
      Es gibt nette Hafenstädtchen wo sich meist das eher beschauliche, touristische Leben abspielt.
      Hauptsächlich liegen hier Yachten und Segelboote. Fiskardo im Norden ist allerdings die Ausnahme. Hier ist, zumindest unter Tags, der kleine Ort voll in der Hand von Passagieren der Tagesausflugsschiffe und entsprechend überlaufen.
      Das Publikum war während unseres Aufenthaltes eher 60 plus, also keine Partyinsel. Es sind vorwiegend Pauschalurlauber aus England hier, die durchwegs freundlich und „gesittet“ waren. Ab Deutschland gibt es keine Charterflüge und Pauschalangebote, man muss über Athen fliegen und sich wie wir die Unterkunft selbst suchen.
      Mit unserer Unterkunft waren wir mehr als zufrieden, groß, sauber, gepflegt und die Lage oben am Hauptkamm zwischen Argostoli und Lassi perfekt. In jeweils 20 Min. erreicht man zu Fuß beide Orte. Zurück braucht man allerdings ein Taxi, denn der Aufstieg ist jeweils tierisch. Taxis gibt es ohne Probleme und die Fahrt kostete 6 Euro.
      Es gibt genügend Lokale und Bars, allerdings alle an der Hauptstraße oder in Argostoli am Hafen wo man jeweils zu vernünftigen Preisen Essen kann. Bummeln in der Altstadt gibt es hier aber leider gar nicht, denn es gibt keine Altstadt, bedingt durch das Erdbeben 1953 wurden die Städte neu errichtet. Anstatt der zerstörten Patrizierhäuser gibt es jetzt meist 2-stöckige Zweckbauten. Es war für uns im Gegensatz zu dem Nachtbummeln in Naxos und Paros eher ruhig und beschaulich, ein wirkliches Kontrastprogramm.
      Ach ja und nicht zu vergessen der Inselwein, er ist durchwegs gut trinkbar und für kleines Geld zu haben. Wir bevorzugten nicht den bekannten Weßwein „Robola“, sondern einen leichten, frischen Rosewein den es überall zu kaufen, bzw. als Hauswein gibt.
      Uns hat es hier sehr gut gefallen und wir können uns vorstellen, die Kykladen und Kefalonia abwechseln zu besuchen.
      Viele Gruesse

      Vivien
      (Reiseerinnerungen)
    • marbles1 schrieb:

      Hallo, wie seid ihr denn vom Flughafen zu eurer Pension gekommen?....
      Wir sind mit dem Taxi vom Flughafen und zum Flughafen gefahren. Taxis gibt es genügend am Flughafen.
      Da wir schon morgens zeitig heimflogen haben wir uns bereits das Taxi für den nächsten Tag für 05.30 Uhr bestellt. Es stand auf die Minute genau da.
      Wir zahlten für die 10 - 15 Minuten Fahrzeit jeweils 20 Euro. Nicht gerade billig, aber das spielte auch keine Rolle mehr.
      Viel Spass beim Planen.


      ;)
      Viele liebe Gruesse

      Erhard
      www.vivien-und-erhard.de
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