Peking und Shanghai .... was nur dazwischen

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    • Peking und Shanghai .... was nur dazwischen

      Ein Hallo an Euch Chinaexperten :) Wer kann mir helfen, ich bin überfordert...

      Wir fliegen Anfang März nach Peking und nach 30 Tagen geht es von Shanghai zurück. Und das dazwischen bereitet mir gerade Kopfzerbrechen. Jeden Tag bekomme ich neue Ideen, aber so richtig voran komme ich mit meiner Planung nicht.

      Nur eine kurze Erklärung zu uns. Mein Mann und ich haben ein Fotostudio, in dem wir einmal im Monat unsere Reisen (alle nach Asien) als Film vorstellen. Ich glaube, den Gästen gefällt es, sie kommen immer wieder :) und alle 60 Plätze sind schnell weg. Aus dem Grund sind unsere Reisen halb Urlaub und halb Arbeit, die aber riesigen Spaß macht. Abwechslungsreich und spannend, mal ruhig oder chaotisch, es kann alles dabei sein. Unsere Technikausrüstung ist fast schwerer als unser Rucksack, ein Zimmer zum Schlafen mit Privatbad und guten Steckdosen ist wichtig, aber es brauch keinen Luxus.

      So, und nun steht eben die Chinaplanung an.

      Auf der Liste stehen momentan noch:
      Peking (Große Mauer..), Yunnan (Lijiang, Tigersprungschlucht, Shaxi, Dali...), Guangxi (Guilin, Yangshuo ...), Zhangjiajie, Huangshan, Shanghai

      Ergänzungen und Hirngespinste:
      - Sichuan mit dem Tibetischen Hochland
      - Heute habe ich einen Bericht von Kiki und den Rundhäusern gefunden, die mir auch sehr gefallen

      Was meint ihr, wäre die obere Wunschreise überhaupt machbar bei den riesigen Entfernungen? Man könnte sicherlich auch nur eine Provinz mit 30 Tagen füllen, aber dann fehlt mir so ein bisschen die Abwechslung.

      Eine Frage auch noch an Kiki, du hast geschrieben, dass du das Visum über eine Agentur in Auftrag gegeben hättest. Kannst du mir den Namen verraten. Wir müssen das Visum über Berlin beantragen, da wir im Magdeburg wohnen.

      Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr ein paar Tipps für mich hättet.
      Viele Grüße
      Kerstin & Micha
    • Hallo,

      von Eurer Liste habe ich vor gut einem halben Jahr Peking, Yunnan (Lijiang, Kunming) sowie Guangxi (Guilin, Yangshuo) bereist. Insofern weiß ich gar nicht, wo ich anfangen sollte. Da gäbe es so viel zu erzählen.

      Zum Visum: Die Ausstellung der Visa hat die chinesische Botschaft in Deutschland auf eigenständige Agenturen ausgelagert, die quasi jeweils ein Monol auf die Ausstellung für eine bestimmte Region hat. Diese Agenturen kann man nun selbst in Anspruch nehmen (entweder persönlich oder per Post) oder man kann wiederum Dienstleister beauftragen, die etwas mehr Komfort schaffen. Das einfachste, sicherste und billigste ist es, wenn Du bei der Agentur selbst vorstellig wirst und alles mitbringst. Mit etwas Glück ist in einer Stunde alles erledigt.

      Zur Fortbewegung: Ihr werdet nicht umhin kommen, die eine oder andere Strecke zu fliegen. Das funktioniert in China ausgezeichnet und die Flüge lassen sich alle vorab übers Internet buchen. Wir hatten nie irgend welche Probleme.
      Ansonsten haben wir auch auf die gute alte Eisenbahn zurück gegriffen und auch das kann ich Dir sehr empfehlen. Abends um 9 Uhr in einen Schlafwagen einsteigen und Du bist am nächsten Morgen ausgruht und stressfrei 1000 km weiter. Das funktioniert beispielsweise sehr gut von Peking nach Xian. Bei Bedarf hierzu gerne mehr (den Ticket-Schalter zu finden ist etwas tricky). Ob ein Hochgeschwindigkeitszug sinnvoll ist, ist die Frage. Das Streckennetz ist im Westen (z. B. Yunnan) noch nicht so ausgebaut wie im Osten, die Bahnhöfe sind oft weit außerhalb und aufwändig zu erreichen und die Preise schon nahe am Flugticket. Man muss davon ausgehen, dass Züge und Flüge zwei oder drei Tage vor Abfahrt/Abflug ausgebucht sind.

      Ciao
      HaPe
    • Rund um Shanghai gibt es viel Interessantes, z.B. Hangzhou (Westsee, Teeplantagen), das mit dem Schnellzug in nicht einmal einer Stunde erreichbar ist, oder die "Wasserdörfer".

      Mit den Schnellzügen kann man in kurzer Zeit unglaubliche Distanzen zurücklegen. Wir sind in einem Tag von Xi'an via Beijing nach Quinhuangdao gefahren, das sind immerhin stolze 1.400 km auf dem Landweg. Ortswechsel im Schlaf (Nachtzüge) sind auch immer eine schöne Option.

      Und sonst ist diese Frage schwer zu beantworten. Zum Thema individuell in Yunnan könnte ich einiges berichten, das war echt schräg dort. Ich hab's auch aufgeschrieben, bei Interesse gerne mehr.
      2019/08 Ulm - 2019/12 Nürnberg - 2020/02 Isaan/Angkor/Bangkok
      reiseweg.at - flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • Moin Kerstin,
      den Namen der Agentur weiß ich nicht mehr. Da gibt es ja so viele ;)
      Mir war damals nur wichtig, daß das Visum in Berlin bearbeitet wird. Es war zu der Zeit oft noch notwendig einen Reiseverlauf dem Visum beizufügen, incl. aller Hotelbuchungen. "Meine" Anlaufstelle wär Hamburg gewesen, da hieß es, daß die ziemlich pingelig mit den Anträgen sind, während in Berlin alles schon etwas lockerer ging. Dort brauchte ich keinen Reiseverlauf mehr beilegen.
      In Yunnan und Guangxi war ich selber schon, hab diesen Provinzen allerdings einen "ganzen" Urlaub gewidmet.
      Falls du in Yunnan bis Deqin und zum Mekong willst, muß du evtl. in Kauf nehmen, daß dort noch einiges an Schneegestöber herrscht und dadurch auch Verzögerungen eintreten können.
      Es muß doch zwischen Peking und Shanghai auch einiges geben, ohne solch große Abstecher in entfernte Provinzen.
      Die Rundhäuser würden vielleicht noch gehen. Dafür fährst du am besten nach Xiamen und suchst dir dort einen Transport. Die meisten Besucher reisen von dort aus an. Ich hatte mit Guangzhou eher die "Hintertür" gewählt.

      Nachtrag: falls tatsächlich es nach Yunnan oder gar Sichuan gehen soll, hast du dich in den letzten 2-3 Jahren schon einmal auf solchen Höhenmetern aufgehalten? Höhenkrankheit darf man nicht unterschätzen, da ist man einige Tage regelrecht "schach matt".

      LG kiki
    • Hi,

      nochmal zu dem Zeitplan: Wenn man mal das tibetischen Hochland ausklammert, ist das IMO in 30 Tagen völlig problemlos "machbar" - zumindest was die Anzahl der Stationen und die Ortswechsel betrifft. Selbstverständlich taugt jeder einzelne der genannten Orte, um dort viel länger Zeit zu verbringen. Für das Hochland braucht es normalerweise eine gewisse Zeit um sich an die Höhe zu gewöhnen. Ich denke, da sollte man sich mehr Zeit nehmen. Für jeden Ortswechsel (egal wie weit dieser ist) würde ich jeweils einen kompletten Tag veranschlagen. Manchmal sind es nicht die 1500 km zwischen den Regionen, sondern die letzten 20 km, die die größeren Probleme machen.

      Ciao
      HaPe
    • kiki wrote:

      war zu der Zeit oft noch notwendig einen Reiseverlauf dem Visum beizufügen, incl. aller Hotelbuchungen.
      Zumindest die österr. Botschaft verwendet auch jetzt noch (oder wieder) ein Formular, das die Angabe des kompletten Reiseverlaufs verlangt. Und auch im aktuellen Merkblatt zur Visumerteilung (von 29.3.2016) wird darauf hingewiesen:

      Unterlagen, die den Reiseverlauf dokumentieren, einschließlich bestätigter Flugtickets (Ein- und Ausreise) und Nachweis über eine Hotelreservierung für die gesamte Aufenthaltsdauer in China, ...

      visaforchina.org will immerhin noch den Reiseverlauf wissen:

      (2) Details of the planned visit (incl. arrival and departure dates, place(s) to be visited, accomodation arrangements, etc.);

      Ich würde mich trotzdem nicht auf einen fixen Reiseverlauf festnageln lassen. Ich hab damals Quartiere gebucht, die ich kostenlos stornieren konnte, und nach Visumerteilung hab ich das auch gemacht.
      2019/08 Ulm - 2019/12 Nürnberg - 2020/02 Isaan/Angkor/Bangkok
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    • Hallo :)

      ach ja, von China kann ich ein Liedchen singen. Ich habe einen Teil selbst auf eigene Faust, also ohne Reiseführer, bereist. Was die Ziele betrifft, kann ich mich den NoDurians, Kiki und Hape anschliessen. Wir waren ziemlich gleich unterwegs.

      Wir sind damals nach Peking geflogen, haben dort ein paar Tage verbracht. (Verbotene Stadt, Chineische Mauer in Badaling, usw)
      Danach sind wir nach Yunnan geflogen (Kunming), sind von dort aus mit dem Zug nach Lijiang gefahren, haben dort die Tigersprungschlucht bewandert, wir waren auch in Dali, haben die Reisterrassen in Yuanyang besucht und noch eine Ortschaft, deren Namen weiß ich aber leider nicht mehr. Sie war definitiv im Süden von Yunnan. Ganz genau werde ich es wohl nicht mehr zusammenbringen. ;)

      Ich denke, Yunnan ist eine sehr schöne Provinz. Ich weiß noch, dass ich erst in die Nebenprovinz Guizhou wollte. Diese ist Landschaftlich wunderschön, aber auch einer der ärmsten. Es war mit der gesamten Organisation recht aufwändig, wir haben es dann gelassen und für die "einfachere" Provinz entschieden.

      Was mir gegen Ende der Reise deutlich zu viel wurde, war die Sprachbarriere. Nicht falsch verstehen, ich wusste auf was ich mich da einlasse. Aber auf dem Land und in der letzten Stadt in der wir waren, wurde noch weniger Englisch gesprochen als wie in Peking oder Kunming (die schönen Reisterrassen haben viel entschädigt bzw uns über vieles hinweg sehen lassen ;) ). Das war dann gegen Schluss schon sehr anstrengend. Ich empfehle dieses "Ohne Worte Wörterbuch", da kann man wenigstens auf Bilder zeigen. Oder ich ließ mir von Mitarbeitern der jeweiligen Unterkünfte auf chinesisch aufschreiben wenn ich was bestimmtes wollte (zB ein Zugticket kaufen).

      Da ich auch aus Österreich komme, musste ich damals einen 4-seitigen Antrag ausfüllen und diesen mit samt Reisepass zur Botschaft nach Wien schicken. Ich bekam dann den Pass mit dem Visum drinnen zurück.

      Liebe Grüsse
      Marie
    • Ihr seid klasse, danke schon einmal für Eure Rückmeldungen.
      Marie, ich glaube ich werde es genau so machen ... die "einfacheren" Provinzen ansteuern und auch da werden wir unseren Spaß haben in jeglicher Richtung, wie ich Euren Ausführungen entnehme.

      Mit China haben wir uns anscheinend wirklich etwas Spezielles rausgesucht. Daher dachte ich, dass wir vielleicht doch die Stationen reduzieren sollten, allerdings habe ich dann wieder das Gefühl, etwas zu verpassen..

      Macht es eigentlich Sinn, von Peking nach Lijiang zu fliegen oder besser nach Kunming und dann mit dem Zug weiter. Sicherlich eine Preisfrage, oder? Kunming würde mich nämlich nicht so interessieren.

      Von Dali könnten wir dann mit dem Zug oder Flug nach Guilin, dann jeweils weiter mit dem Zug nach Zhangjiajie, Huangshan und Shanghai.

      Die Hotelreservierungen werde ich wahrscheinlich über booking.com vornehmen und dann wieder stornieren, leider ist das sehr umständlich. 2 habe ich sogar schon, in Peking und Shanghai, aber die möchte ich auch wirklich ansteuern. Meint ihr, ich kann z.B. noch 10 Tage Lijiang, 10 Tage Guilin reservieren, oder fällt das auf und die Botschaft glaubt die hohe Anzahl der Tage nicht. Ich würde es gern vermeiden, zig Hotels zu reservieren und zu stornieren.
      Muss man dann eigentlich auch die entsprechenden Inlandsflüge bzw. Zugtickets einreichen?

      Liebe Grüße
      Kerstin
    • Mglw. braucht man dzt. keine Buchungsbestätigungen, wenn man das Visum in D machen lässt. Kiki hat aktuellere Informationen, wirklich belastbare Aussagen erhältst Du in Berlin.

      Von Lijiang gelangt man mit dem Bus in ein paar Stunden nach Zhongdian ("Shangri-La"), wo es schon recht tibetisch zugeht. Eine schöne Alternative zum tibetischen Hochland. Das Kloster Ganden Songtsenling ist fast ein kleiner Potala. de.wikipedia.org/wiki/Ganden_Songtsenling
      2019/08 Ulm - 2019/12 Nürnberg - 2020/02 Isaan/Angkor/Bangkok
      reiseweg.at - flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • Hi Kerstin,

      zu der von Valar genannten Sprachbarriere: Wir waren ja schon überall in der Welt unterwegs. Aber solche Verständigungsschwierigkeiten wie in China hatten wir bisher noch nie. Und ja: Mit der Zeit macht das etwas mürbe. Uns ist mitten in Peking passiert, das im Hotel niemand englisch sprach, sogar auf irgend einem Flughafen gabs Durchsagen nur in chinesisch. Je weiter Du von den Zentren weg kommst, desto höher die Sprachbarriere. Dieser Punkt ist wirklich nicht zu unterschätzen.

      Dennoch würde ich Dir raten, die Herausforderung einfach anzunehmen und nicht die Route nur in die "einfachen" Provinzen legen. Weder Yunnan noch Guangxi sind wirklich einfach ... aber wunderschön. Gerade für Fotografen.

      Kunming kannst Du natürlich auslassen, allerdings fand ich die Innenstadt eigentlich ganz nett und es gibt einen sehr schönen Tagesausflug mit einem öffentlichen Bus Richtung Süden zum "Stoneforest". Ich fand es sehr schön dort. (Flug-)Verbindungen von/zu Kunming gibt es auch sehr viel mehr als von/zu den sehr viel kleineren Dali und Lijiang.

      Bzgl. der Unterkunft: Für das Visum, kannst Du ein paar (sehr wenige) Standorte buchen. Diese lassen sich über booking.com auch einfach wieder stornieren. Zumindest bei der (Visum-) Agentur in München wurde die Buchung penibel geprüft. Ob das 2 oder 10 Tage sind, ist der Agentur egal. Hauptsache lückenlos. Vor Ort interessiert sich dann kein Mensch mehr dafür, was in Deinem Visum-Antrag steht.

      Ciao
      HaPe
    • ... ich dachte das Yunnan und Guangxi "einfach" sind :) egal, wir werden es schon irgendwie schaffen...

      Shangri-La hatte ich mir auch schon einmal angeschaut, allerdings sind wir im September in Ladakh/Nordindien und es kommt dem schon sehr ähnlich. Da können wir vielleicht lieber für 2 Tage zur Tigersprung-Schlut.

      Habt Ihr Informationen zu Flugbuchungen auf Ctrip, irgendwie zeigt es die Flüge nur für 2016.

      Vor ein paar Tagen fand ich einen Artikel über das Betel Valley und Betel Nut Cave in der Umgebung von Zhangjiajie. War von euch schon jemand dort?
    • Ctrip oder elong eignen sich am besten zum Buchen für Inlandsflüge.
      Aber die günstigsten Flugpreise findet ihr erst ca. 10 Tage vor Abflug, jetzt ist alles viel zu teuer.
      Keine Sorge, Flugtickets bekommt ihr immer.

      Lade dir die App von ctrip runter, dann kannst du problemlos Zugtickets über dein Handy bestellen.
      Vorteil ist, du bekommst die Bestätigung auf chinesisch und kannst diese am Schalter vorzeigen (einfacher geht es nicht mehr).

      Ansonsten helfe ich euch gerne mit der Reiseplanung.
      Ich bereise China seit 1989 und meine Frau ist Chinesin.
      Melde dich einfach.
      So schwer ist China nicht zu bereisen, wenn man erstmal rausbekommen hat, wie alles abläuft.
      Und bei Sprachproblemen wendet euch an junge Leute, die lernen Englisch in der Schule.
    • Noch etwas zu eurer Reisezeit.
      März ist jetzt nicht unbedingt der ideale Reisezeitraum für Yunnan
      Kunming ist mild, aber je weiter nördlich ihr euch in Yunnan bewegt, um so kälter kann es werden.
      Guangxi z.B. ist warm (aber nicht heiß) und man kann die Provinz gut bereisen.
      Macht aber bitte nicht den Fehler, zuviel auf einmal besichtigen zu wollen.
      Das ist nur stressig.
      Und baut euch Zeitpuffer ein.
      Irgendwo gibt es immer Probleme und ihr könnt euren Reiseplan nicht einhalten.
    • zur strecke kann ich leider nichts sagen, wir sind damals von hongkong nach peking. schließe mich aber meinen vorrednern an, in china braucht man sehr viel mehr zeit um sich zu verständigen, es ist schon schwierig ein zugticket zu kaufen, da fast niemand englisch spricht. lasst euch eurer ziel immer auf chinesisch aufschreiben und achtet beim zug auch auf die geschwindikeit der züge. wir sind einmal in einem bummelzug gelandtet und haben für eine kurze Strecke 15 stunden gebraucht. ist im nachhinen zwar immer noch lustig, fanden es aber vorort nicht so toll.

      wenn ihr nicht mehr weiterkommt eher an jüngere chinesen wenden, die könnten oftmals englisch. wenn ihr das gefühlt habt ihr fragt jemand und der sagt nur jaja oder deutet nur in eine Richtung noch jemand zweiten fragen, chinesen geben meistens nicht zu wenn sie euch nicht richtig vertsanden haben und schicken euch in irgendeine Richtung :)

      viel spass
      Schon besucht: Thailand, Malaysia, China, Vietnam, Bali, Philippinen, Mexico, Hongkong, Taipei, Spanien Italien, Türkei, Griechenland, Österreich, Schweiz
    • Yanbian, da bin ich beruhigt über die Flugbuchungen und Preise, dann habe ich also noch etwas Zeit :)
      Die App habe ich gleich mal geladen. Danke für den Tipp.

      Leider können wir nur zu dieser Zeit reisen, der komplette April wäre sicherlich besser gewesen, aber wenn wir unterwegs sind, ist eh nie super Wetter, sind da nicht so die Glückspilze. Das nördlichste in Yunnan wird die Tigersprungschlucht sein, hoffe, dass wir dort 2 Tage eine kleine Tour machen können.

      Falls uns die Zeit schwinden sollte, könnten wir Huangshan weg lassen, wir hätten ja Zhangjiajie davor.

      Hotels sind nun auch alle für das Visum gebucht, dafür gibt es nun in Peking, Lijiang, Guilin, Huangshan, Shanghai ein Bettchen für uns.

      Ich bin echt gespannt, was uns in China erwartet. Ich denke, es wird zu vielen unserer bisherigen Reisen das krasse Gegenteil werden. Aber genau das ist ja das spannende :)
    • Bekommen wir denn vielleicht im nächsten Jahr einen kleinen Bericht geliefert? Magdeburg ist so weit weg und Zhangjiajie interessiert mich sehr.
      Ich hatte damals bei der Visaagentur angerufen, wie ich das mit den Hotelbuchungen machen soll. Es wurde mir gesagt, daß der Antragsteller auch namentlich auf der Hotelbuchung genannt werden sollte. Damals konnte man das bei booking.com nicht eingeben und so bin ich auf HRS ausgewichen. Wahrscheinlich ist es bei Ehepartnern einfacher, aber da ich mit einer Freundin unterwegs war, ging das nicht. Da ich demnächst auch wieder ein Visum für China brauche, wär das jetzt noch mal eine zusätzliche Frage. Ich hoffe das ist so i.O. wenn ich diese Frage hier stelle und nicht extra noch ein Thema aufmache. Wie ist das hier bei den letzten Visaanträgen gelaufen?

      Zur Tigersprungschlucht: die kann man bequem mit Taxe an einem Tag besichtigen, wenn das Wetter nicht mitspielt. Wandern ist dann natürlich nicht, kann im März evtl. auch etwas schwierig werden. Auch wenn ihr keine "klassischen" Backpacker seid (weiß nicht wie man das anders ausdrücken soll...) in den Hostels ist eher die Möglichkeit gegeben, daß jemand Englisch spricht, und sei es nur ein junger chinesischer Tourist. Man kann es dann durchaus arrangieren, daß man das große Geraffel im Hostel läßt und im Grunde genommen nur mit Fotokrams auf Wanderung geht. Mehr braucht man ja für 2 Tage auch nicht ;)
      Was willst du dir bei Guilin anschauen? Falls es die Reisterrassen sein sollen, plane auch dort eine Übernachtung ein, wenn du fotografieren möchtest. Tagsüber quillt die Gegend mit Tagestouristen regelrecht über, da ist man zwecks Fotografie schon auf den späten Nachmittag und den frühen Morgen angewiesen.
      Die typische Bootsfahrt auf dem Li Fluß von Guilin nach Yangshuo ist toll, aber zum Bilder schießen nicht unbedingt die beste Option. Schau dir mal Xingping an, dort ist die Karstlandschaft zu besichtigen, die auf dem 20Yuan Schein abgebildet ist. Der Besitzer des "This old place international youth Hostel" spricht Englisch und vermittelt Floßfahrten auf dem Li Fluß. Die Strecke Xingping-Yangdi ist soz. der Klassiker. Der Vorteil einer Floßfahrt ist halt, daß die unterwegs an vielen Stellen auf Wunsch einen Stop einlegen, wo man dann in Ruhe fotografieren kann. In Yangshuo ist es die Gegend um den Yulong Fluß, wo man zur Besichtigung am besten ein Fahrrad mietet. Falls man dort keinen im Hotel findet der Englisch spricht, funktioniert es spätestens in einigen Kneipen.

      LG kiki
    • @kiki

      Buche die Hotels bei ctrip oder elong und storniere sie anschließend kostenlos.
      Im Grunde genommen interessieren diese Buchungen niemanden, sie sind nur eine Retourkutsche der Chinesen.

      Die Reisterrassen sind im März nicht überlaufen, es ist noch Vorsaison.
      Ich war noch im Dezember dort und wir haben den ganzen Tag über kaum Touristen getroffen.
    • Guten Morgen,

      ich habe mich damals innerhalb Yunnans nur mit Schnellzügen fortbewegt.
      Wir haben von Kunming aus einen Nachtzug nach Lijiang genommen. Ich meinte, dass es von Lijiang nach Dali nicht so lange war. 3 Stunden oder so. Richtig lang war dann aber die Fahrt nach Yuanyang (Reisterrassen). Aber das war auch Mitten auf dem Land. Und teilweise echt beschwerlich dort hinzukommen. Ich würde es dennoch wieder so machen. Wir haben in einem Guesthouse dort gewohnt, es waren kaum Touristen und man konnte wirklich stundenlang spazieren und wandern gehen.

      Ich weiß gar nicht mehr Gescheit wann ich genau dort war. Es war aber auch im Frühjahr (Mai/Juni). DieTigersprungschlucht hat mir wirklich extrem gut gefallen. Wir waren eine große Gruppe, wir teilweise die einzigen "Ausländer" ;) Aber wir trafen dort auf so viele liebe Leute und ach, es wäre wirklich schade, wenn ihr dies auslassen müsstet.

      Unterkünfte waren immer recht verschieden. In Peking wars eine Unterkunft in einer der restlichen Hutongs, in Lijiang und in Dali hatten wir ein Homestay; in Kunming ein tolles Hostel und in den Reisterrassen ein ein Guesthouse. Einzig und alleine in der letzten Stadt hatten wir ein Hotel. Ich bin immer noch am rumüberlegen wie die hieß. Weil dort gibt es einen schönen Konfuziustempel, ich glaube es ist sogar der Drittgrößte in ganz China.

      Liebe Grüsse
      Marie
    • Yanbian wrote:

      Im Grunde genommen interessieren diese Buchungen niemanden, sie sind nur eine Retourkutsche der Chinesen.
      Ich hab mal einen Bericht über Hotelbuchungen von Chinesen in Europa gelesen. Ein Hotelier hat sich beklagt, dass es in seinem Haus so viele Scheinbuchungen gibt. Der Hotelier hatte das Problem auch noch verstärkt, weil sein Haus im Alphabet ganz vorne zu finden ist.
      2019/08 Ulm - 2019/12 Nürnberg - 2020/02 Isaan/Angkor/Bangkok
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