Jakarta - Zwei, drei Tage

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    • Pittche schrieb:

      Hallo,
      ist zwar leider noch ne Weile hin, aber Mitte April geht's nach Indonesien. Wir bleiben erstmal für (wenige) Tage in Jakarta. Indonesien kenn ich noch gar nicht. Was würdet Ihr für Jakarta an Hotels empfehlen bzw. welche Gegend zur Hotelsuche?
      Peter
      Ich würde genau eine Nacht im Flughafenhotel verbringen und das Weite suchen. :o In meinen Augen rechtfertigt maximal das Beef Rendang einer kleinen Straßenküche die 2 bis 5 Stunden Stau vom Flughafen bis Stadtmitte. Ich glaube die Zeit kann man besser verbringen als im "MACET JAKARTA".

      Meine Bilder aus der Welt bei Flickr :thumbsup:
    • Naja, Miguele, das kommt aber immer auf die persönliche Erwartung an.

      Ich war fasziniert vom Monument mit dem gigantischen Jahrmarktgeschehen, dem Dom, in dem gerade eine Hochzeit war, dem Hafen mit den Seelenverkäufern und von Chinatown.

      Ein zweites Mal brauche ich das nicht, aber einmal schon!

      Hotel würde ich im Finanzdistrikt suchen, Taxikosten in die "Stadt" bzw. für eine Halbtagesfahrt sind sehr günstig.
    • Miguele schrieb:

      Ich würde genau eine Nacht im Flughafenhotel verbringen und das Weite suchen. :o In meinen Augen rechtfertigt maximal das Beef Rendang einer kleinen Straßenküche die 2 bis 5 Stunden Stau vom Flughafen bis Stadtmitte. Ich glaube die Zeit kann man besser verbringen als im "MACET JAKARTA".
      Hallo.

      Da schließe ich mich dem Beitrag von Miguele an. Wenn ich eine Zwischenlandung in Jakarta auf meinem Flug nach Bali habe, verbringe ich auch nur eine Nacht im Flughafenhotel. Aber wie schon geschrieben wurde, gefälllt es einem Teil der Touristen in lebhaften Städten, wohingegen einem anderen Teil das ruhigere Landleben gefällt. Ja, der Straßenverkehr "MACET JAKARTA" ist krass. Dein Bild zeigt es ja.

      Übrigens @Miguele, wenn ich im Urlaub bin, wohne ich in der Gegend von Sidemen.

      MfG .. Surya
    • Surya schrieb:

      Aber wie schon geschrieben wurde, gefälllt es einem Teil der Touristen in lebhaften Städten, wohingegen einem anderen Teil das ruhigere Landleben gefällt.
      Ich gehe davon aus, dass das für Pittche nicht die erste asiatische Metropole ist und dass er weiß, dass es dort "lebhaft" zugeht.
      Neben denjenigen, denen nur die Städte gefallen, und den Naturliebhabern, gibt es noch eine dritte Gruppe (wahrscheinlich die Größte), denen beides gefällt. Für ganz viele Touristen ist es gerade der unglaubliche Kontrast zwischen den wuseligen Metropolen und dem beschaulichen Landleben, der den Reiz SO-Asiens ausmacht.


      @Pittche: Wie soll denn die Reise danach weitergehen?
      12/2016 Köln ... 01/2017 Südafrika ... 05/2017 Manchester ... 02/2018 Vietnam (Teil 4)
      reiseweg.at ... flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • NoDurians schrieb:

      Surya schrieb:

      Aber wie schon geschrieben wurde, gefälllt es einem Teil der Touristen in lebhaften Städten, wohingegen einem anderen Teil das ruhigere Landleben gefällt.
      Neben denjenigen, denen nur die Städte gefallen, und den Naturliebhabern, gibt es noch eine dritte Gruppe (wahrscheinlich die Größte), denen beides gefällt.
      Tja, das ist ja die Sache. Ich liebe Phnom Penh, finde Hanoi toll und bin gern in den Städten unterwegs. Aber Jakarta - nee, lass mal. :thumbdown:

      @Surya: Im FM7-Resort am CGK?
      Meine Bilder aus der Welt bei Flickr :thumbsup:
    • Hi,

      fast jeder, den ich kenne und der schon mal da war, rät von einem Besuch in Jakarta ab. Insbesondere im Vergleich mit anderen Metropolen in SOA scheint es dort nicht sonderlich attraktiv zu sein. Andererseits habe ich aber auch schon ausgesprochen schöne Fotos aus der Istiqlal Moschee gesehen. Die Frage ist aber nicht, ob man Jakarta sehen will, sondern worauf man in der selben Zeit stattdessen verzichtet. Und da gibts auf Java schon sehr viele Ecken, die man dafür sausen lassen muss. Auch wir haben den Ort nur für eine Zwischenstopp auf dem Weg nach Yogya genutzt.

      Ciao
      HaPe
    • Also für mich trifft tatsächlich die Einschätzung von NoDurians zu. Mirgefällt beides und ich habe schon einige, gerade auch sehr polarisierende,Großstädte gesehen. Letztes Jahr Dhaka und Kalkutta, aber ich kenne auchSaigon, Delhi, Mumbai, Accra und ein paar andere.
      Ich werde Jakarta nicht auslassen, vor allem da ich bisher noch nicht inIndonesien war. NoDurians, ich weiß noch nicht genau wie's weiter gehen wird,fix ist bisher nur der Start in Jakarta und gut fünf Wochen später der Flug vonBali nach Bangkok. Dort haben wir dann nochmal drei Tage Aufenthalt.
      Auch von daher wird es wohl vernünftig sein wenigstens ein paar Tage inJakarta zu bleiben, um die Weiterfahrt zu organisieren. Vermutlich werden wiruns dann, mehr oder eher weniger zielstrebig, Richtung Yogyakarta bewegen. Ich freue mich natürlich über Inspirationen und Tipps, da ich jetzt erst so langsam anfange mich vorzubereiten.
    • HaPeRieger schrieb:

      Hi,

      fast jeder, den ich kenne und der schon mal da war, rät von einem Besuch in Jakarta ab. Insbesondere im Vergleich mit anderen Metropolen in SOA scheint es dort nicht sonderlich attraktiv zu sein. Andererseits habe ich aber auch schon ausgesprochen schöne Fotos aus der Istiqlal Moschee gesehen. Die Frage ist aber nicht, ob man Jakarta sehen will, sondern worauf man in der selben Zeit stattdessen verzichtet. Und da gibts auf Java schon sehr viele Ecken, die man dafür sausen lassen muss. Auch wir haben den Ort nur für eine Zwischenstopp auf dem Weg nach Yogya genutzt.

      Ciao
      HaPe
      Das stimmt natürlich schon. Aber ich finde auch, dass man die Hauptstadt eines Landes das man bereist, wenigstens einmal gesehen haben sollte.
    • Pittche schrieb:

      fix ist bisher nur der Start in Jakarta und gut fünf Wochen später der Flug vonBali nach Bangkok.
      Das klingt ja richtig gut!

      Eine Inspiration: Von einem Nebenflughafen von Jakarta (HLP) fliegt Susi Air nach Pangandaran. Das ist ein recht vernünftiger Badeort an der Südküste von Java.

      Ein Flieger von Susi Air am Flughafen Pangandaran (CJN):

      12/2016 Köln ... 01/2017 Südafrika ... 05/2017 Manchester ... 02/2018 Vietnam (Teil 4)
      reiseweg.at ... flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • HaPeRieger schrieb:

      Auch wir haben den Ort nur für eine Zwischenstopp auf dem Weg nach Yogya genutzt.
      Ja, ich auch. Heißt aber trotzdem nicht, dass das richtig ist. Mir tut's im Nachhinein leid. Selbst, wenn der Aufenthalt nur die Erkenntnis bringt, dass Jakarta fürchterlich ist, zahlt sich das aus. Pittche hat ja einen recht großzügigen Zeitrahmen.
      12/2016 Köln ... 01/2017 Südafrika ... 05/2017 Manchester ... 02/2018 Vietnam (Teil 4)
      reiseweg.at ... flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • Hi ND,

      was richtig oder falsch ist, vermag ich nicht zu entscheiden. Ich teile lediglich meine Erkenntnisse und kennzeichne sie entsprechend, ob ich das aus eigener Anschauung oder vom Hörensagen weiß. Was der Fragesteller daraus macht, ist seine Sache. Insofern bring IMO eine Debatte (wer nun Recht oder Unrecht hat) niemandem einen Mehrwert. Lassen wir es doch einfach mal so stehen.

      Ciao
      HaPe
    • NoDurians schrieb:

      Eine Inspiration: Von einem Nebenflughafen von Jakarta (HLP) fliegt Susi Air nach Pangandaran. Das ist ein recht vernünftiger Badeort an der Südküste von Java.
      Ich finde, daß sich auf jeden Fall ein Aufenthalt von einigen Tagen in Pangandaran lohnt. ( Highlights kann man ergoogeln. ZB der green Canyon ). Weiterreisen könnte man nach einer kurzen Autofahrt von Pangandaran nach Kalipucang. Von Kalipucang aus mit einem kleinen Schiff nach Cilacap. Das Schiff fährt parallel entlang der Meeresküste in Mangrovengewässern. Von Cilakap aus könnte man mit dem Bus oder Auto in die Richtung Yogyakarta / Borobodur weiterreisen.

      Ich machte die Tour vor vielen Jahren von Jakarta nach Bali mit dem Zug, Bus, Auto (Taxi), Becak und dem erwähnten Schiff.
    • Surya schrieb:

      Von Cilakap aus könnte man mit dem Bus oder Auto in die Richtung Yogyakarta / Borobodur weiterreisen.
      Genau! Oder mit dem Zug. Von Pangandaran (und wahrscheinlich auch von Cilacap) gibt es einen Bus nach Banjar. Von dort kann man den Zug nach Yogya nehmen.

      Ich bin nicht der große Java-Spezialist, ich war erst 1 x da und hatte nur knapp 2 Wochen. Aber mir ist aufgefallen, dass es grob gesprochen zwei Arten gibt, individuell durch Java zu reisen:

      1) Entweder ganz easy: In ein lokales Reisebüro gehen und die nächsten Tage komplett durchbuchen. Z.B. Yogya - Bromo - Ijen (inkl. Minibus, Nächtigungen, Ausflüge)
      2) Oder ein bissl herausfordernder: Lokale Transportmittel (Bus, Bahn, Fähren und Flieger) nehmen und alles selbst organisieren.
      12/2016 Köln ... 01/2017 Südafrika ... 05/2017 Manchester ... 02/2018 Vietnam (Teil 4)
      reiseweg.at ... flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • NoDurians schrieb:

      Ich bin nicht der große Java-Spezialist, ich war erst 1 x da und hatte nur knapp 2 Wochen. Aber mir ist aufgefallen, dass es grob gesprochen zwei Arten gibt, individuell durch Java zu reisen:

      1) Entweder ganz easy: In ein lokales Reisebüro gehen und die nächsten Tage komplett durchbuchen. Z.B. Yogya - Bromo - Ijen (inkl. Minibus, Nächtigungen, Ausflüge)
      2) Oder ein bissl herausfordernder: Lokale Transportmittel (Bus, Bahn, Fähren und Flieger) nehmen und alles selbst organisieren.
      ... da bin ich eher Typ 2. Ich weiß, dass meine nächste Frage sicherlich nicht so einfach zu beantworten ist. Aber wie schätzt Ihr denn das Touristenaufkommen auf Java ein? Ich fand es z. Bsp. in Laos/Vietnam recht nervig, dass man beim Reisen oft (bin auch mal Bahn gefahren und geflogen, da war das dann natürlich nicht so) nur mit Back- packern in für (mein Alter und Figur) extrem unbequemen Bussen unterwegs war. Meine vor allem damit, dass mich dieser extreme Herdentrieb, der sich natürlich auch aus der Route ergibt, genervt hat. Ich hab mich die letzten Jahre in viel in Indien (eher Norden) und auch Bangladesh rumgetrieben. Da fand ichs vom Touri-Aufkommen in der Regel (ist natürlich auch unterschiedlich und auch sehr subjektiv) ganz angenehm und vor allem gibt es nicht die Route, die alle nehmen wollen. So ein bisschen befürchte ich es für Java, weil ja meines Erachtens der "klassische" Weg von Jakarta über Yogyakarta nach Bali geht?
    • Ich glaube, wenn grad Idul Fitri (Ramadan-Ende) oder ein anderer großer Feiertag ist, kann's schon eng werden. Vor allem, was Beförderung betrifft, aber auch wenn's um das Wunschquartier geht.

      Ich war dort vor 2 Jahren im Mai. Es war grad Veisak-Fest, bzw. die Tage danach. Da hatte ich den Eindruck, dass Ferien sind und viele Familien mit Kindern Urlaub machten. Im relativ schicken Hotel in Pangandaran war Kinderfreibadstimmung. Und z.B. die Quartiere in Cemoro Lawang (Bromo-Tengger-Semeru-N.P.) waren am Wochenende ausgelastet. Das Zugticket von Yogya nach Banjar hab ich 24 Stunden im Voraus problemlos bekommen.


      Den von Dir angesprochenen Herdentrieb in Laos/Vietnam hab ich letztes Jahr nur auf einer einzigen Teilstrecke erlebt. Ich war vom Goldenen Dreieck bis zum Mekongdelta unterwegs. Backpackermassen hatte ich nur auf der Strecke "1000 Inseln im Mekong" bis Kratie in Cambodia. Da hab ich einfach keinen "local bus" gefunden, musste auf ein Reisebüroangebot zurückgreifen und hatte einen echten Kulturschock. :P Sonst bin ich immer mit normalen Verkehrsmitteln gefahren. Ja, unbequemer als die Touri-VIP-Busse ist das schon, aber dafür hat man statt Backpackern eben Einheimische, Mopeds und Hühner als Mitreisende.

      Auf Java musst Du unbedingt darauf achten, dass Du VIP-Bus buchst UND auch einen kriegst. Mir hat man für die Fahrt von Surabaya nach Solo in einen Economi-Bus untergejubelt. Sieben Stunden Fahrzeit für 250 Kilometer. Der Bus ist in jedem Kaff von der Hauptstraße runter, hat eine Dorfrunde gedreht und ist wieder auf die Hauptstraße zurück.
      12/2016 Köln ... 01/2017 Südafrika ... 05/2017 Manchester ... 02/2018 Vietnam (Teil 4)
      reiseweg.at ... flickr.com/photos/nodurians/sets/
    • In Jakarta war ich vor 20 Jahren, heute sieht es dort sicher schon anders aus. Auch damals war der Verkehr irre, die Luftverschmutzung hoch. Es gibt aber schon einiges, was man sich ansehen kann, so zum Beispiel auch den alten Hafen Sunda Kelep mit den Segelbooten, die Istiqlal- Moschee, der Flohmarkt, das Chinesenviertel und den Freiheitsplatz...

      Mir erging es schon oft so, dass man mich vor Großstädten gewarnt hat, sie seien es nicht wert, dass man sie besucht. Ich mache gerne selber die Erfahrung und stelle oft hinterher fest, wie gut, dass ich mir meine eigene Meinung bilden konnte. So gehören u.a. auch Manila und Lima, sowie Bombay und Dehli, Madras, Caracas dazu und bereut habe ich es nie.

      Neben Großstädten bin ich ebenso gerne auf dem Lande und auch dort, wo sich keine Touristen tummeln und man außer Natur nicht viel mehr findet, alles hat seine Zeit.

      Viele Grüße
      Petra