Sansibar - nach den Tipps ein Kurzbericht

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    • Sansibar - nach den Tipps ein Kurzbericht

      Die Abreise nähert sich. Am Sonnabend, den 14.01. geht es los nach Sanisbar. Mit Ghana, Namibia und etwas Südarika haben wir ja schon ein wenig Afrika erlebt - aber jedes Land ist anders und neu. Wir werden in Jambiani im Uhuru Beach wohnen. Wir kommen mitten in der Nacht an, haben aber eine Taxifahrt zum Hotel organisiert. Ich hätte gerne noch Tipps wie es mit der Geldbeschaffung auf Sansibar ist - müssen wir uns mit Dollars in bar eindecken, braucht man die einheimische Währung und wenn ja wieviel? Gibt es Geldautomaten oder kann man mit Kreditkarte zahlen? Da wir sehr gerne Schnorcheln - gibt es Tipps, wo wir das machen können? Und...ja, ich stelle die Frage hier auch - welche Dinge (fünf oder mehr) sollten wir uns unbedingt anschauen und wie kommen wir dahin? Ich würde mich über freundliche und konstruktive Antworten freuen und bitte alle, die dazu einfach nichts sagen können oder wollen es auch nicht zu tun.
    • Hallo Heike

      Habe gerade gesehen das Uhuru.beach Beach ist etwas südlicher vom Blue Oyster wo wir waren.

      Viele Tips kann ich leider nicht geben. Unsere Zielsetzung dieses Jahr war einfach an einem Ort zu chillen.
      Es gibt nicht so viel in der Umgebung zu sehen. Jedoch bietet Euer Resort sicher einiges an. Stone Town steht sicher eh auf Eurem Plan. Ist aber eine Autostunde entfernt. Delfintour in einer Bucht im Südwesten bietet Kemi Tours im Blue Oyster an.
      Mobil wäre man sicher mit Mietwagen oder Moped, ist auch gar nicht so teuer.
      Wir hatten nur USD dabei und das hat gut funktioniert.

      Wenn Ihr nicht immer im gleichen Resort essen wollt, die Küche im Blue Oyster ist echt gut oder wenn Ihr Lust auf Indisch oder Italienisch verspürt ist das Sea View zu empfehlen. Ist auch nicht weit weg von Euch.

      Geldautomaten gibt es nach meinem Wissen in Jambiani gar nicht, eventuell in Paje - ist aber kein schöner Ort und etwa 6 km nördlich.

      Wünsche Euch in jedem Fall einen klasse Urlaub. Wir waren begeistert von Strand und den unglaublichen Farben, die das Meer dort bietet. Speziell bei Ebbe.

      Gruss
      Wolfgang
      Wolfgang

      There's nothing like jumping on your bike and hitting the road. Whether you are heading across the country, ripping up the canyons or just taking a short spin around the neighborhood, it always seems to clarify things.

      youtube.com/user/3N82632
    • Übrigens könnt Ihr die 50 USD für das Visum könnt Ihr schon mal mit Kreditkarte zahlen. Hier braucht Ihr kein Bargeld und wir hatten das Gefühl, das War auch gar nicht gewünscht
      Wolfgang

      There's nothing like jumping on your bike and hitting the road. Whether you are heading across the country, ripping up the canyons or just taking a short spin around the neighborhood, it always seems to clarify things.

      youtube.com/user/3N82632
    • Hallo Heike,

      dem kann ich nicht viel hinzufügen, das Meiste hatte ich ja bereits in Wolfgangs Zanzibar-thread geschrieben.

      Aber ich kann's auch nochmal sagen - ACHTUNG - jetzt kommen drei "Top-5"-Tipps, vielleicht stehen sie sogar schon im Lonely Planet! :o :P

      - Der Night-Market in Stonetown ist sehr schön, es gibt viel Frisches/Leckeres zu essen, sehr schöne Athmosphäre

      - Davor ein Sundowner im nicht weit entfernten "Mercury's" am Hafen (wo man natürlich auch gut essen kann zu
      guter Musik, ab und an wird natürlich auch mal Queen gespeilt, wie's sich gehört)

      - Das "House of Wonders" (Nationalmuseum in Stonetown) ist ganz schön, v.a. das Gebäude an sich und die Aussicht
      von der Veranda

      Auf jeden Fall wünsche ich euch schonmal eine schöne Zeit, es wird euch sicherlich gefallen!
      VG,
      Silke
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      "Fernweh & Reisen" - Unsere Reiseseiten
      Israel 2018
      Neuseeland - Nordinsel 2018
    • Hallo.
      Auch ich empfehle US-Dollar für die Tour. Am besten noch in Deutschland besorgen oder eben am Flughafen Euros in Dollar tauschen. Ideal sind kleine Scheine (1,2 oder 5 Dollarnoten), die man u. a. für Trinkgelder benötigt. Beachboys, Kellner/innen, Tourguides etc. freuen sich.
      Ein schöner Halbtagesausflug ist die Fahrt in den Jozani-Nationalpark wo die Sansibar-Stummelaffen leben, eine endemische Art, die recht zutraulich sein kann. Wir hatten noch die Möglichkeit ein Dorf zu besuchen und die hiesige Schule sowie eine Krankenstation zu besichtigen. Die grosse Armut der Bevölkerung war deutlich sichtbar.
      Ansonsten waren auch wir begeistert von den Farben des indischen Ozeans. Türkis, jade, grün, alles dabei. Dazu ein schneeweisser Strand, hohe Palmen, klasse. Im Gegensatz zu den Malediven oder Ägypten waren wir auf Sansibar nicht schnorcheln. Es soll an den richtigen Stellen ganz nett sein.
      Ich wünsche einen wunderbaren Urlaub und immer den Spruch der Einheimischen verinnerlichen; "Hakuna Matata", es gibt keine Probleme ;) .
      Gruss Jürgen.
      On Tour 2018 - Juni: Berchtesgadener Land Fotos - Februar: Bangkok & Krabi Fotos / Bericht
    • Danke schon mal, auch für die herrlichen Bilder. Wir waren ja im November eine Woche auf einer Malediveninsel und hatte da chillen pur - im Dezember eine Woche in Hongkong für die Kultur und hoffen auf Sansibar von beidem etwas zu bekommen... Dann werde ich morgen mal los nach Fuhlsbüttel und Dollar umtauschen und der Tipp, das Visum per Kreditkarte zu bezahlen ist prima, danke. Unser Reiseführer ist gerade verschwunden - es ist zum irre werden - 10 Islandreiseführer - aber Sansibar ist futsch... Also morgen nochmal zur Bücherhalle, vielleicht finde ich da noch etwas. Ansonsten sind wir schon sehr gespannt und auch ein wenig aufgeregt. Wir fliegen Sonnabend um 6.05 aus HH los über Praris und Kenya... die Ankunft mitten in der Nacht wird die Härte. Aber wir haben schon vieles überlebt
    • Wir sind wieder zurück aus Sansibar - manchmal verändert die Realität die Planung. Auf dem Hinflug bekam ich Fieber, was sicherlich dadurch verstärkt wurde, dass der Service von Kenya Airways sehr schlecht war. Zwar hatte es mit dem glutenfreien Essen für einen von uns geklappt, aber die Getränkeversorgung war so extrem mangelhaft, dass ich selten so viel Durst hatte wie auf diesem Flug. In Nairobi hatte ich dann nachts um 12 Uhr Schüttelfrost... Kein guter Urlaubsstart.
      Im Hotel waren wir nachts um 2.30 - völlig fertig. Das Uhuru ist aber durchaus empfehlenswert, auch wenn wir in unserer Hütte mehrere Tage Probleme mit der Wasserzufuhr hatten, für die aber ein sehr angemessener Ausgleich gewährt wurde.
      Nach 4 Tagen ging es mir besser. Wir waren im Hauptort, haben die Jambiani VillageTour gemacht und den berühmten Medizinmann gesehen(der kurz darauf verstorben ist), eine Tour mit einem der einheimischen Segelboote unternommen. Alle weiteren Pläne wurden nichts, weil dann mein Mann ein Unwohlsein entwickelte. Und um es zu toppen habe ich am letzten Abend irgendetwas gegessen, was ich nicht hätte essen sollen. Der Abreisetag begann mit rückwärts essen und Durchfall....
      Trotz allem war es wunderbar. Und, wie es hier bereits beschrieben wurde, das Türkis des Wassers, Ebbe und Flut, aber auch das Eingebundensein in dem Dorf hat uns gut gefallen. Ich stelle hier ich am Wochenende noch ein paar Fotos ein -
      sobald ich herausgefunden habe, wie ich das machen kann....ansonsten kann man über unsere Reise hier lesen:
      petra-kaiser.de/smf/index.php?topic=6103.0
    • Hi.
      Hab mir einige Bilder angeschaut, klasse. Die Farben des indischen Ozeans sind wohl nirgendwo eindrucksvoller als vor Sansibar. Zu schade dass ihr angeschlagen wart. Bei unserer ersten Sansibar-Reise erging es uns ähnlich (schlecht), während wir beim 2. Besuch keinerlei Probleme mehr hatten. Der Magen war dann wohl an alles gewöhnt. Von daher würde ich euch einen weiteren Besuch auf der Insel empfehlen, den ihr dann sicherlich beschwerdefrei geniessen könnt.
      Gruss Jürgen.
      On Tour 2018 - Juni: Berchtesgadener Land Fotos - Februar: Bangkok & Krabi Fotos / Bericht
    • Ergänzung:
      Bei der Einreise nachts um 1 Uhr ging "das System" nicht, d.h. wir mussten die Visagebühr bar in Dollar zahlen und konnte es leider nicht über die Kreditkarte laufen lassen.
      Das Taxi zum Hotel, eine Stunde Fahrt, hatten wir vorher über das Hotel bestellt und haben dafür 35 Dollar bezahlt. Für die Rückfahrt haben wir sogar nut 30 Euro gezahlt.
      Die Temperatur lag tagsüber bei 29 Grad im Schatten - da am Strand immer ein angenehmer Wind wehte, war es gut auszuhalten. Nachts war es angenehm warm, nicht zu warm.
      Das Uhuru ist kein Luxushotel - die Hütten fand ich sehr afrikanisch. Wir hatten drei riesige Betten und ausreichend Platz, auch gab es Möglichkeiten die Klamotten zu lagern.
      Man konnte direkt im Hotel abends essen, wobei es immer drei Gerichte gab, sowie Vorspeise und Nachspeise, oder in verschiedenen Restaurants in der Gegend. Auffallend ist, dass es viel italienische Küche gibt - mit einem Menschen, der glutenfrei lebt, etwas unpraktisch. Sansibar wird sehr stark von Italienern bereits. In unserer Anlage war das Publikum allerdings sehr international gemischt.
      Die Preise für ein Abendessen lagen in den Restaurant sehr ähnlich. Wir haben für ein Hauptgericht 8-10 Dollar pro Person gezahlt. Die Mengen waren ausreichend.
      Man konnte neben der einheimischen Währung, Schilling, auch mit Dollar bezahlen, wobei dann wie folgt umgerechnet wurde: 2000 Schilling = 1 Dollar. Der offizielle Umtauschkurs ist etwas günstiger.
      In Jambiani gibt es keinen Bankautomat, aber eine Poststelle und einen Briefkasten - unsere ersten Karten sind bereits angekommen - wir haben alle gleichzeitig eingesteckt. Immer wieder spannend, die unterschiedlichen Postlaufzeiten.
      In Jambiani gibt es auch diverse kleine Lebensmittelläden, wo man Obst oder Getränke bekommt - die Preise sind da überalle gleich
      Sehr zu empfehlen ist es eine Village-Tour zu machen.
    • Und dann gab es eine Hochzeit im Dorf - ich durfte fotografieren
      Die Farbenpracht der Frauenkleider ist wirklich toll.
      Es spielte laute Musik - verstärkt durch Lautstärker, so dass mir fast die Ohren abfielen.
      Die Frauen tanzten, die Männer standen am Rand und schauten zu, mit Ausnahme der weißgewandeten Männer, die mit zur Unterhaltsungsgruppe gehörten. Es war wirklich ein tolles Spektakel