Posts by karina

    Hallo Serenity,
    das Storno ging ganz einfach mit nur wenigen Angaben, es kam sofort eine automatische Bestätigung


    Air China refund form submitted


    Sehr geehrter Passagier,
    Wir haben Ihren Antrag auf Rückerstattung erhalten.
    Ihr Antrag wird geprüft und wir werden uns innerhalb von 6 Werktagen per Email bei Ihnen melden.
    Da die Zurückzahlung nur an die ursprüngliche Bankkarte erfolgt, zum Antrag auf Rückerstattung stellen Sie sicher, dass die Bankkarte zur Zahlung des Flugtickets noch die Gültigkeit hat, um die verzögerte oder gar verweigerte Rückerstattung wegen des Ablaufs der Kreditkarte oder des Austauschs der Karte zu vermeiden.


    Hinweis: Diese Nachricht wurde automatisch erstellt. BITTE ANTWORTEN SIE NICHT AUF DIESE NACHRICHT.


    leider ist das tatsächlich bei uns der Fall, ich habe wegen eines Betrugsverdachtes inzwischen eine neue Kreditkarte, aber auch das wird sich irgendwie regeln...


    vermutlich kann Air China die freigewordenen Plätze teuer neu verkaufen, ansonsten gehen ja kaum Flieger ab Peking.

    Hallo Erhard, das haben ich bisher noch nicht auf der Karte gelesen, aber ich halte die Augen offen, scharf ist immer gut.


    weiter gehts in Mysore


    Am nächsten Morgen besichtigten wir den Palast von Mysore, der Wohnsitz des früheren Maharajas, ein imposantes Gebäude von außen und innen mit verschwenderischer Pracht ausgestattet.


    Abends kommen wir nochmals hierher, jeden Sonntag wird der Palast für eine Stunde mit Tausenden von Glühbirnen erleuchtet, dazu spielt ein Blasorchester.

    Nach 2 Tagen verlassen wir unser guesthouse in Bangalore, wir fahren mit dem Zug für 3 Tage nach Mysore und kommen danach wieder hierher zurück.
    Hier im guesthouse haben wir uns sehr wohl gefühlt, hauptsächlich auch wegen der beiden Mädels an der Rezeption, die kümmern sich wirklich um ALLES. Restaurantempfehlungen, gute Laune verbreiten, ein Uber tuk tuk bestellen (das funktioniert wirklich!), die Weiterreise organisieren, ein Empfehlungsschreiben ausstellen, damit wir eine indische SIM Karte kaufen konnten und sie reden uns immer mit Namen an. Sie haben uns Taxi bestellt (da putzig kleine gelbe) das uns zum Bahnhof bringt, der Fahrer kauft mit uns die Tickets und bringt uns zum Bahnsteig- die Mädels befürchten wohl, daß wir alten Leutchen das alleine nicht hinbekommen..
    Die Zugfahrt dauerte ca. 3 Stunden, unterbrochen von einigen halten, ein entgegenkommender Zug hatte Vorfahrt. Das Bordbisto hatte wieder 2 Füße, doch anders wie in Thailand oder Myanmar wurde das Angebot nicht offen präsentiert sondern in Kartons durch den Zug getragen, zwar lautstark angepriesen, aber das verstanden wir ja nicht. Wir mußten in viele Kartons reinschauen, bis wir Snacks nach unserem Geschmack gefunden hatten.


    Danke Irene, mit vielen Bezeichnungen auf der Speisekarte wissen wir nicht so recht etwas anzufangen. Entweder wir bestellen nach dem Zufallsprinzip oder wir nehmen Google zur Hilfe. Bisher hat alles geschmeckt, obwohl ich keine Vegetarierin bin, esse ich hier ausschließlich die vegetarischen Gerichte, für meinen Mann sollte schon Fleisch dabeisein.

    Uiii, soviel Aufregung müßte eigentlich nicht sein.
    Zuerst wollten wir abwarten, es ist ja noch einige Zeit bis zum Rückflug.
    Doch was wir alles so lesen....
    Vielen Dank für die hilfreichen Vorschläge, speziell Serenity und Erhard.
    Wir haben auch hin und her überlegt, Rückflug ab Indien, aber dann wäre der Flug von Kochi (separat gebucht) und die gebuchten Übernachtung in Singapur auch noch verfallen.
    Nun haben wir den Rückflug ab Singapur mit Qatar gebucht, machen da auch gleich 2 Nächte stopvover, für den Flug bezahlen wir 426 Euro p.P.
    Nun gehts an stornieren der Flüge mit Air China, und dann brauche ich einen Schnaps.

    derzeit sind wir noch in Indien unterwegs. Von Kochi aus fliegen wir nach Singapur, wo wir 3 Nächte übernachten werden.
    Der Heimflug nach Deutschland ist am 26. Februar mit Air China gebucht, geht also mit einem stop über Peking.
    Zudem haben wir eine Änderung des Flugplans erhalten, das erste Flugsegment wurde zeitlich vorverlegt, der Weiterflug bleibt (vorerst) unverändert, somit ergibt sich eine Umsteigezeit von minus 4 Stunden !!!
    Deswegen bin ich mit Air China bereits per Mail in Kontakt, wir haben eine Alternative angeboten bekommen, mit 7 Stunden Aufenthalt in Peking am Flughafen.
    Doch wie sieht die Situation bei der Landung in Deutschland aus ?
    Das macht uns einige Sorgen ! Wir haben keine Lust, nach der Landung in Quarantäne zu kommen.
    Noch ist ja einige Zeit bis zum Rückflug, aber wir sind am überlegen, ob wir uns einen separaten Rückflug ab Indien oder Singapur buchen.
    Knifflige Situation - oder ?
    Habt Ihr gute Idee ?


    Danach haben wir einen stop im botanischen Garten Lalbagh gemacht, eine weitläufige Anlage mit einem schönen Gewächshaus, von dem leider nur noch das Dach steht. Schulkinder nutzen die Grünflächen für Turnuntericht und haben viel Spaß dabei.


    Bei der Rückfahrt zum Hostel haben wir einige interessante Bauwerke von außen gesehen, hier sind staatliche Behörden untergebracht, deshalb war auch kein Zutritt möglich war. Einige kesse Jungs (auf Schulausflug) wollen unbedingt lässig fotografiert werden.

    Am zweiten Tag ging es los ins pralle indische Leben, gleich am frühen Morgen zum K.R. Markt, einen Blumen und Gemüsemarkt.
    Nachdem es im Hostel erst ab 8:30 Frühstück gibt (die jungen traveller sind wohl alle Schlafmützen) haben wir beim Markt gefrühstückt. Bis jetzt ist es uns auch gut bekommen, da muß unser Magen einfach durch. Es gab eine Art Pfannkuchen mit Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt und einen Krapfen (aus ??) in Currysauce. War lecker.


    Der Blumenmarkt ist eine Überdosis an Farben.
    Mich würde interessieren, wo die gigantische Menge an Blumen wächst, die hier jeden Tag zum Verkauf kommt.
    Die meisten Blumen sind auf Schnüre aufgefädelt, solche kurzen Ketten kennen wir aus Thailand, doch es gibt auch richtig lange und aufwändig gearbeitete, richtig schwere Kunstwerke. In einem Bereich haben wir die Blumenketten am Boden aufgewickelt gesehen wie dicke Seile, aber es waren alles frische Blumen, die als Meterware verkauft wurden.





    Nachdem wir den Januar ganz entspannt hauptsächlich beim Inselhopsen in Thailand verbracht haben, fliegen wir nach 30 Tagen weiter nach Indien, somit brauchten wir zumindest für Thailand kein Visum.
    Um das indische Visum kommen wir nicht herum, doch um das ganze „Geschiße“ mit dem Visum sinnvoll zu machen, habe ich uns gleich das mit 5 Jahren Gültigkeit besorgt. Wir haben jetzt ja viel Zeit zum reisen und kommen sicher mal wieder nach Indien - wenn es uns gefällt.
    Wir waren vor einigen Jahren zum ersten Mal in Indien, damals eine Rundreise mit Fahrer durch Rajasthan und danach ein Aufenthalt in Kerala.


    Um 4 Uhr früh ging der Flug mit Indigo von Bangkok nach Bangalore. Bei indigo nerven im Vorfeld die dauernde Änderungen, von spät auf früh, Flugnummer geändert, all sowas. Doch der Flug ging pünktlich, keinerlei Service während des Fluges, aber um die Zeit wollen sowieso alle nur schlafen.
    Die Einreiseformalitäten gingen fix, es waren nur wenig Touristen an Bord.
    Nachdem wir in Bangkok kaum noch Menschen ohne Atemschutzmasken sieht fällt uns auf, daß das in Indien kein Thema ist, nur ein paar Polizisten, die an Kreuzungen den Verkehr regeln, tragen eine.
    Per Taxi ging es ins Hostel, wir haben uns dieses ausgesucht wegen der guten Bewertungen, und ein privates Zimmer mit eigener Dusche und Toilette gebucht, das muß es schon sein.
    Am ersten Tag in Bangalore hatten wir ein reduziertes Programm.
    Wir bekamen ein Empfehlungsschreibens vom Hostel und sind damit zu Vodafone, eine SIM Karte kaufen, die wollen wir aber nur fürs iPad fürs Internet nutzen. Doch zur Aktivierung benötigt muß man mit der neuen SIM Karte irgendwo anrufen, doch der nette junge Mann („happy to help“ stand auf seinem Namensschild) hat das hinbekommen und bereits als wir den Laden verließen, funktionierte es.
    Nach einem kleinen Mittagessen sind wir zum Bangalore Palace gelaufen, haben den Palast aber nur von außen besichtigt. Am Abend sind wir einer Empfehlung der netten Mädels vom Hostel gefolgt und lecker in einem nahen Restaurant gegessen und dazu kühles Kingfisher getrunken.


    Hallo Funny,
    lese ich richtig, 5 Monate ausschließlich in Vietnam zum überwintern ?
    Wow, das ist schon ein Ding.
    Vietnam haben wir immer gerne bereist, und Nha Trang war dabei immer eine Lieblingsdestination. War, muß ich leider schreiben, denn beim letzen Mal im Februar 2019 fanden wir die Stadt schlichtweg eingenommen von Chinesen. Vor Jahren waren das die Russen, die in Überzahl dort Urlaub verbrachten, doch die waren angenehmE Gäste. Die Chinesen treten dagegen laut und immer in Horden auf.
    In Nha Trang konnten wir wunderbar Strand, Stadt und Wellness a la Vietnam verbinden, wir waren jeden Tag im Schlammbad Thap Ba Hot Springs. Es gibt mehrer Bäder mit heißen Quellen, doch da hat es uns am besten gefallen. Und in Nha Trang ist unser absolutes Lieblingssrestaurant, das Lac Canh. Es ist ein Restaurant mit dem Charme einer offenen Garage und verqualmt, da man man sich am Tisch selbst an einem Holzkohlegrill das Essen zubereiten kann, unser Favorit ist das dünn geschnittene „beef medallion“. Allein schon beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
    Bin gespannt auf Deine Eindrücke und Berichte und wie es Euch in Nha Trang und in Vietnam weiterhin gefällt.
    Viele Grüße
    Karina

    hallo Petra,
    gut, daß Du die Reise trotz Widrigkeiten angetreten hast und es Dir besser geht.
    ich lese mit großem Interesse mit und schaue mir die schönen Fotos an.
    Das steigert meine Vorfreude, im Februar sind wir auch ganz in der Nähe, in Agonda.
    Freue mich auf weitere Berichte,
    Viele Grüße aus vom
    Karina

    Hallo Cyriax,
    genauso sage ich es auch, zumindest seit ich seit beinahe 18 Monate nicht mehr arbeiten muß „wir sind nicht in Urlaub - wir sind auf Reisen“.
    Bis dahin mußte ich auch mit 30 Urlaubstagen bzw. Reisetagen haushalten, mit Überstunden kam ich schon mal auf 35 Tage. Die wurden dann auch nicht verplempert mit Arbeiten am oder im Haus, sondern ausgenutzt, meist in der Aufteilung eine Reise von 4 Wochen, eine 3 Wochen. In den letzten Jahren meiner Berufstätigkeit habe ich zudem 2 x ein Sabbatical angespart, und die Monate in Süd-Ost-Asien verbracht.
    Seit Mitte letzen Jahres kann ich meinen/unseren langgehegten Wunsch erfüllen und länger und auch mal spontan zu verreisen, so nach dem Motto „einfach machen - statt nur darüber reden“.


    Seitdem waren wir im letzten Jahr:
    3 Wochen auf dem Schiff von Rostock über diverse europäische Städte sowie St. Petersburg und Halifax bis New York
    2 Wochen Jordanien
    2 Tage Heraklion, von da aus 2 Wochen Kreuzfahrt durch den Suezkanal auf die Seychellen, dort 2 Wochen Inselhopping


    Dieses Jahr hat angefangen mit 3 Monaten am Stück in Süd-Ost-Asien, Myanmar, Kambodscha, Vietnam und Thailand
    Im Mai 10 Tage in Kroatien - Rijeka und eine blaue Reise mit einem Motorsegler rund um die Koronaten
    Im Juni 3 Tage am Achensee
    Im Sommer diverse Städtereisen:
    3 Tage Passau und München
    3 Tage Krakau
    3 Tage Mailand
    3 Tage Venedig - alles Reisen, für die ich bisher keine Urlaubstage „verschwendet“ hätte..
    2 Wochen im Oktober nach Marokko
    Zuletzt knapp über 3 Wochen nach Japan (Tokio und Yokohama) von dort aus eine Kreuzfahrt, diverse Häfen in Japan, Shanghai, Taiwan und Hongkong


    Ist derzeit schon eine „kleine Überdosis“, mal sehen wie es weitergeht.
    Doch solange uns das reisen Freude bereitet und schöne Erlebnisse mit sich bringt und wir gesundheitlich dazu in der Lage sind....
    Leider, nur wie die meisten im Forum aufzählen, in Ulm war ich dieses Jahr keine 3 Tage ,sondern den Rest des Jahres, da wohne ich.

    Hallo AnthonyMarshall321,
    eigentlich wollte ich so eine nichtssagenden Anfrage gar nicht beantworten oder kommentieren, jetzt tue ich es dennoch.
    Am besten erst mal einen Reiseführer kaufen, in ein Reisebüro gehen, oder im Internet nachlesen oder was auch immer. Oder wie Margarete schreibt, zumindest die Suchfunktion benutzen.

    Hallo Leri,
    das war unser erster Besuch in Japan und in Tokio und von daher bin ich sicher kein Insider und maße mir nicht an, solche Tipps zu geben. Hängt ja auch davon ab, welche Interessen Du hast und wie alt Du bist.....
    Alles, was wir in Tokio erlebt und gesehen haben, steht im Bericht und geht aus den Bildern hervor.
    Die Aussichtsterrassen sind natürlich stark vom Wetter abhängig.
    Das Mori Art Museum war ein unerwartetes Highlight, das teamLab Planets, aber, wie gesagt, steht alles im Bericht.
    Wenn jemand Insider für Japan/ Tokio ist, dann sicher „Wanderweib“, die beste Info, die wir zur Vorbereitung kriegen konnten.


    Wünsche einen tollen Urlaub in Japan, und berichte doch bitte während/ nach der Reise, damit auch andere von Deinen Erfahrungen profitieren können ! :)

    Zum Abschied von Japan gab es noch einen Vulkanausbruch


    Von Kagoshima, unserem letzten Hafen inJapan, habe ich eigentlich nichts erwartet.
    Wie üblich ging ein Shuttlebus in die Stadt, zuvor haben wir uns im Hafen schon einen Tagespass für die öffentlichen Verkehrsmittel gekauft, und da war auch die Fähre zur Halbinsel Sakurajima inklusive. Wir beschlossen, dies gleich als erstes zu machen, da die Sicht auf den Vulkan frei war.
    Auf der Insel konnten wir mit einem Bus durch den Geopark fahren. Am Observatorium stiegen wir aus, um von hier die Aussicht zu bewundern. Einmal rund um die Aussichtsterrasse, dann sahen wir eine riesige schwarze Wolke aus dem Vulkan kommen, ein Ausbruch. Wow, was für ein Erlebnis !
    Das dauerte ca. 5 Minuten an, dann verflüchtigte sich die Wolke.




    Danach badeten wir unsere Füße in heißen Wasser und spazierten durch die vulkanische Landschaft.
    Ein toller Abschied von Japan.


    Mein Bericht endet hier, wir kommen noch nach Shanghai, Taipeh, Kaoshiung und Hongkong, doch das paßt nicht in das Japan Forum.
    Viele Grüße an alle die mitgelesen haben und evtl. eine Reise nach Japan planen, darauf könnt Ihr Euch wirklich freuen und es ist alles einfacher zu bewältigen als ich zumindest befürchtet habe.

    Für 2 Tage sind wir in Kobe. Auffallend viel mehr Verkehr als in Tokio, vor allem Lastwagen, irgendwie müssen die Waren, die per Schiff ankommen, weiter transportieren werden. In die Innenstadt geht ein kostenloser Shuttlebus, der hält direkt vor dem Eingang zu Chinatown, doch die Gerüche und vielen Imbisse können uns nicht verführen. Auf über einem Kilometer gibt es eine überdachte Einkaufsstraße , die Motomachi, mit zahlreichen Geschäften, angenehm zum bummeln. Auf dem Rathaus gibt es eine kostenlose Aussichtsebene, überall wird die üppige Beleuchtung für Weihnachten installiert, doch die geht leider erst im Dezember an.


    Am zweiten Tage gehts bei sonnigem Wetter zum Meriken Park, ein schön angelegter Park am Wasser, hier befindet sich das u.a. das maritime Museum mit einer kühnen Dachkonstruktion und der Port Tower.


    Und wenn schon in Kobe, dann wollten wir auch das Kobe Rind probieren.
    Es ist einRestaurant mit nur 8 Plätzen, Steak Aoyama, gebraten wird direkt vor den Gästen.
    Das Fleisch war sehr marmoriert, das Fett fein verteilt.
    Schon von der Zubereitung her war es ein Erlebnis, geschmeckt hat es auch und von daher hat sich die Ausgabe gelohnt. Öfter muß ich das nicht haben, das gehört in die Kategorie „einmal im Leben“.

    Mit etwas Verzögerung gehts weiter im Bericht, noch sind wir in Japan, viele Grüße an alle, die bisher mitgelesen haben.
    Nach einem weiteren Regentag, den wir hauptsächlich im Onsen und im Hotelzimmer zugebracht haben ging es am nächsten Tag auf das Schiff, die Millenium. Wir konnten zu Fuß hingehen, einchecken ging fix, nachdem alle Formalitäten zuhause online alles eingegeben hatten. Die Kabine ist sehr geräumig und wir fühlen uns sofort wohl.
    Zum Ablegen spielt ein Jugendorchester.
    Unser erster Hafen ist Shimizu, und obwohl es nur ungefähr 120 km Luftlinie von Yokohama entfernt ist, ist die Natur hier tropischer. Orangenbäume, Palmen, in den Vorgärten in Form geschnittene Bäume, die aussehen wie große Bonsais. Die Hafenstadt wurde reich durch den Export von grünem Tee, der in der Umgebung wächst, was groß auf den Taxis steht.
    Per Bus ging es zu Miho-no-Matsubara, einem schwarzen Strand mit vielen knorrigen Pinienbäumen. Vom Strand aus hat man die eine gute Aussicht auf den Fuji- wenn der sich nicht in Wolken hüllt wie bei unserem Besuch, schade.

    Zurück in der Hafengegend bummeln wir im Harbourland, heute am Sonntag ist viel los, ein kleiner Markt, Familien mit Kinder sind unterwegs, die kleinen dürfen sich als Feuerwehrmänner verkleiden. Und wir haben Glück, die Wolken haben sich verzogen und die Sicht auf den Fuji ist frei.
    Beim Ablegen des Schiffes gibts ein Feuerwerk.

    Hallo Margarete,
    vielen Dank für den link mit Eurer Japan Reise, Eure Erlebnisse habe ich gerade gelesen. Ihr seit ja ganz schön abenteuerlich unterwegs gewesen, und vom Wetter her war auch alles dabei, von Schneegestöber bis Kirschblüte. Mit dem typischen japanischen Frühstück und dem Essen kann ich mich auch nicht anfreunden, aber es gibt viele Alternativen, ohne die bekannten amerikanischen fast food Restaurants..
    Man spürt bei Deinem Bericht auch die Begeisterung für Japan und dessen positive Eigenheiten, genauso wie wir es jetzt erlebt haben. In love Hotels haben wir leider nicht übernachtet...
    Japan ist kein Kulturschock sondern ein Erlebnis, das ist unser positiver Fazit nach dem Dauerflash von Eindrücken.

    Gestern sind wir mit der Metro und Zug nach Yokohama gefahren.
    Unser Hotel ist direkt am Hafen, das einchecken verlief wie am Flughafen.
    Von unserem Zimmer im 33 Stock haben wir eine tolle Aussicht, aber es ist winzig klein, dagegen war das Hotelzimmer in Tokio eine Suite!

    Koffer unters Bett, sonst kann man sich nicht umdrehen, doch alles ist durchdacht und vorhanden.
    Als erstes haben wir Chinatown besucht, da ist ein Restaurant am anderen, das Angebot ist identisch, die Preise auch.

    Am Hafen kann man rund um den Yokohama landmark tower gut bummeln und hat immer wieder schöne Aussichten.


    Heute sind wir aufgewacht und haben beim Blick aus dem Fenster zum ersten Mal Regen gesehen. Aber auch unser Schiff, das heute schon eingelaufen ist, morgen können wir zu Fuß hingehen. Sind nach dem Frühstück gleich in die Richtung gegangen uns schon mal umsehen und pitschnass zurückgekommen.

    Bei dem Wetter bin ich jetzt zumindest mit den Berichten auf dem laufenden.


    Spa/Onsen


    Nachdem wir von dem Spaziergang heute Morgen pitschnass zurückgekommen sind und das Regenwetter anhält, sind wir danach in den Hotel Spa. Bereits gestern ist uns im Aufzug aufgefallen, daß viele im Bademantel und mit Schlappen unterwegs waren, also beschlossen wir, den hoteleigenen Onsen zu besuchen. Es gibt zahlreiche Hinweisschilder, was nicht erlaubt ist, so.z.B. ist der Zugang verboten, wenn man Tätowierungen hat, sie gelten als Erkennungszeichen des organisierten Verbrechens oder anderer Randgruppen. Männer und Frauen baden getrennt. Tatoos haben wir nicht, und für die weitere Vorgehensweise sollte es klappen, wenn man genau beobachtet, wie das die anderen Besucher machen.
    Man schließt die Kleidung ein und nimmt nur ein kleines Handtuch mit, das legen sich die meisten zusammengefaltet auf den Kopf. Es gibt viele Kabinen hinter schulterhoher Abtrennung, da setzt man sich auf einen niedrigen Hocker, und wäscht sich, Shampoo, Duschbad, alles ist vorhanden. Anschließend man in die unterschiedlich temperierten großen Becken sitzen, zwischen 39 und 41 Grad warm, es gab Becken drinnen und draußen.
    In der Umkleide gab es wieder alle Pflegeprodukte, die man verwenden konnte, bevor man sich ankleidete. Eine sehr entspanntes japanisches Erlebnis für einen Regentag.
    Fotos gibt es aus verständlichen Gründen diesmal nicht.

    Hallo Margarete,
    im April, das war sicher auch eine super Reisezeit für Japan, konntet Ihr da schon die Kirschblüte bewundern?


    Jeder hat andere Erlebnisse, und das bietet dann auch die Möglichkeit auf einen zweiten Besuch...? Wobei Tokio leider eben nicht so einfach per stopover zu besuchen ist, wie andere interessante Städte.
    Wir waren jetzt 6 Tage in Tokio, haben viel gesehen und viel nicht gesehen !Dabei kommt es auch immer auf die Interessen an.
    Erstaunt hat mich die Sauberkeit in der Stadt, kein Müll und Zigarettenkippen, die Japaner sind unheimlich diszipliniert, es gibt kein Gedränge oder geschubse. An der roten Ampel wird gewartet, selbst wenn es eine Seitenstraße ist und weit und breit kein Auto kommt.
    Und extrem wenig Autos für so eine Millionenstadt. Dreispurige Straßen und kaum Verkehr oder gar ein Stau. Nur ein paar Taxis und wenige Privatautos. Die sind sehr leise (Elektro/Hybrid?) und dadurch kein Smog. Noch weniger Motorräder. Da ist bei uns zuhause im Dorf morgens auf der Durchgangsstraße mehr los.
    Hätte ich alles so nicht erwartet.
    Karina