Posts by karina

    Ich muß mich sputen, komme mit den Tagen kaum hinterher...


    Am Sonntag sind wir gleich morgens nach Shinjuku um auf den Aussichtsturm des Rathauses zu gehen bzw. zu fahren.Der Platz vor dem Gebäude war menschenleer, an Wochentagen wimmelt es hier sicher mit den vielen Angestellten der beiden Bürotürme. Oh je, eine lange Warteschlange vor den Aufzügen, doch die bewegt sich zum Glück zügig vorwärts, so daß wir vielleicht 20 Minuten warten müssen, und wie immer wird die Warteschlange geordnet durch freundliche Menschen mit weißen Handschuhen.
    Oben angekommen genießen wir die Aussicht, sogar den Fuji können wir in der Ferne sehen. Und das alles mit klassischer Klaviermusik, in der Mitte des Raumes steht ein Klavier, an dem Besucher spielen dürfen, und die können es !! das Zuckerl ist, daß diese Aussichtsterrasse kostenlos ist.
    Wer ein originelles Souvenir braucht, kann „das Tier im Mann“ in einen Godzilla Slip kleiden.
    Anschließend die Hochhäuser in der Gegend bewundert, kurz in den Bic Camera (japanischer Media Markt) , doch das Angebot an Technik überfordert uns.
    Für den Nachmittag hatten wir Tickets für das Digital Art Museum teamLab borderless Planets (bei Klook online im voraus gekauft).
    Ich hatte einiges darüber gelesen, mein Mann war unvorbereitet. Um so erstaunter war er, als er im Museum (so hatte ich es Ihm angekündigt) die Schuhe ausziehen mußte und wir uns Shorts ausgeliehen haben. Dann ging es im Dunkeln los, in manchen Räumen steht man bis zu den Knien im Wasser, Reflektionen von Fischen und Pflanzen, andere Räume sind verspiegelt mit blinkenden Lichtstäben, in einem Raum sind riesengroße Bälle, die unterschiedlich beleuchtet werden. Man kommt sich vor wie in einem gigantischen Bällebad. Alles sehr unwirklich und beinahe ein psychedelisches Erlebnis. Ich habe Fotos gemacht, die jedoch die Eindrücke nichtmal annähernd wiedergegeben, deshalb stelle ich die hier gar nicht ein. In zwei Tagen steht noch das zweite Digital Museum auf dem Programm, wir freuen uns schon darauf.

    Hallo Inspired,
    ich habe in Asakusa ein paar Schilder gesehen, wo auf die Möglichkeit hingewiesen wird, sich einen Kimono zu leihen und dann natürlich das auch zu fotografieren oder inklusive Fotografen, so genau interessiert mich das nicht. Ist ja ungefähr so, wie Du beschreibst, wie wenn der Chinese eine Lederhose trägt. wer‘s braucht....
    Doch ich denke, wenn das so ein professionelles Fotoshooting ist, dann auch ein Fotograf dabei, den habe ich nicht gesehen.
    Ob die Personen, die ich fotografiert habe, alles Japanerinnen sind, kann ich natürlich nicht sagen, so genau kann man den Unterschied nicht ausmachen, doch ich hatte den Eindruck, das sind Freundinnen oder Paare, die sich in der traditionellen „Tracht“ zurechtmachen und zum bummeln gehen, in den Tempel, ins Restaurant, so wie sich die Münchner und auch die Besucher aufhübschen, und es gab Familien mit kleinen Kindern. Die bisherigen Aufnahmen habe ich alle am Samstag und Sonntag gemacht,werde beobachten, ob ich die „Geishas“ heute auch wieder sehe.
    Mir gefällt, das es sehr schöne und traditionelle Kleidung ist, nicht kitschig und billig (wie manches Dirndl) mit schönem Haarschmuck. Die Personen heute haben sich auch gerne von mir fotografieren lassen - ich habe selbstverständlich gefragt. Nur eine Person auf dem Foto war „professionell“, die Dame rechts oben die war Verkäuferin in einem Kimonogeschäft. Das kleine Mädchen war mit seiner Mutter unterwegs.
    Die Chinesen gibts hier natürlich auch, doch die sind eher in Gruppen unterwegs, immer einem einem fähnchenschwingenden Guide hinterher

    Am nächsten Tag wollten wir morgens gleich ins Mori Art Museum und das Sky Deck, doch die Ausstellung ist derzeit geschlossen, wir kommen in den nächsten Tagen nochmals her. Kurz durch das Einkaufszentrum in dem Gebäude geschlendert und die exclusiven Geschäfte und Auslagen bewundert, alle teuren Markennamen sind vertreten, doch leider ist das nicht unsere Preisklasse...
    Die große Spinnenskulptur „Maman“ bewundert, normalerweise mag ich Spinnen nicht, aber die war wirklich interessant anzusehen. Bei der Gelegenheit gleich ins nahe Hard Rock Café, einen PIN für einen Freund kaufen, der die begeistert sammelt.
    Weiter ging es nach Ginza, den Shopping District. Am Wochenende ist die Hauptstraße für Autos gesperrt und Fußgängerzone. Tische und Sonnenschirme sind aufgestellt, ein Zauberer führt seine Künste vor. Es ist sehr angenehm zum bummeln, sehr elegant gekleidete Menschen, also nicht overdressed elegant, sondern dezent, der japanische Stil. Wir waren in 3 großen Kaufhäusern, aber nicht um zu shoppen, sondern wegen der Aussichtsterrassen. Die sind frei zugänglich, mit Bäumen, wahre Oasen mitten in der Stadt. Familien mit Kleinkindern, junge Paare nutzen die als grüne Oase in der Stadt, es geht ruhig und angenehm zu, die Aussicht ist super, oft führt sie Terrasse rund um das Gebäude. Den Zugang u den Aussichtsterrassen findet man nicht zufällig, vielen Dank an „Wanderweib“ für die detaillierten Beschreibungen. Von der Terrasse des Tōkyō Kotsu Kaikan ist der vorbeifahrende Shinkansen alle paar Minuten zu sehen, auf der Terrasse des Ginsa Six haben wir sogar im November noch blühende Kirschblüten gesehen. (Ich denke zumindest, es waren welche) und auf der Terrasse des Tokyu Plaza Ginza gibt es sogar einen kleinen Pool,
    Im Kaufhaus Ginza Six gab es ein Blumengeschäft mit sehr ausgefallenen Blumenarragements - die Bezeichnung Blumenstrauß wird dem nicht gerecht.
    Ach ja, etwas einkaufen war dann doch noch -jeder Widerstand zwecklos- bei Uniqlo bin ich schwach geworden!
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    Kurz vor der Abreise haben wir noch befürchtet, unser Flug würde dem Streik bei Lufthansa zum Opfer fallen, eine Woche zuvor war der Flug gestrichen, doch glücklicherweise kam eine Einigung zustande und wir konnten starten.
    Nach dem langen Flug haben wir uns am Flughafen Haneda mit Bargeld eingedeckt, die Pasmo Card für den öffentlichen Nahverkehr gekauft und sind mit der Keikyu Line in ca. 40 Minuten in den Stadtteil Asakusa gefahren. Die Fahrt kostete pro Person 4,50 Euro. Überall am Flughafen gab es freundliche Helfer, die einen beim Ticketkauf unterstützen, alles war problemlos zu bewältigen. Ab Asakusa Station dann noch ca. 10 Minuten Fuß zum Hotel, auch den Weg haben wir mit maps.me gut gefunden. Unser Zimmer konnten wir erst später beziehen, also Koffer untergestellt und gleich los für erste Erkundungen.
    Im Stadtteil Asakusa gibt es viel zu sehen, der bekannte SensojiTempel ist sicher die Hauptattraktion. Rund um den Tempel kann man sich die Zukunft vorhersagen lassen durch Stäbchenorakel. Die Erklärung zu dem entsprechenden Stäbchen gibt es auch in englischer Sprache.


    Besonders haben mir die vielen Frauen im Kimono gefallen. Mir kommt das so vor, wie die Frauen im Dirndl in München zum Oktoberfest, die tragen die Kleidung sicher nicht jeden Tag, sondern beim ausgehen. Es sieht sehr grazil aus, am Fuß immer weiße Strümpfe und Holzpantoletten. Auch einige Männer tragen traditionelle Kleidung.


    Überhaupt sind die Japaner alle sehr elegant gekleidet, und übergewichtige Menschen, wie z.B. in USA sieht man gar nicht. Zudem sind wirklich alle sehr höflich und freundlich, ein vordrängeln oder rempeln gibt es nicht. Und alle sind sehr diszipliniert, z.B. beim warten auf die grüne Ampel. Dies nur ein paar Beobachtungen am Rande.
    Gleich über den Fluß Sumida sieht man dann schon das Gebäude der Asahi Brauerei und dem Skytree im Hintergrund.
    Im 22 Stock des Asahi Gebäudes gibt es eine Bar, Eintritt kostenlos, Getränke obligatorisch. Bei einem kühlen Ashai Bier kann man die Aussicht genießen.


    Am ersten Abend waren wir wegen der zeitverschiebung früh müde. Doch ein typisches Essen sollte es noch sein. Wir haben uns für eine Suppe entschieden, dazu muß man einen Coupon am Automaten ziehen, die Gerichte sind bebildert. Doch auch hierfür kam sofort ein freundlicher Angestellter aus dem kleinen Restaurant zur Hilfe. Wir haben uns für die spicy Miso Ramen entschieden, die Suppe wurde frisch zubereitet und war sehr lecker.


    Unser Hotelzimmer ist erstaunlich geräumig, ich hatte es kleiner erwartet. Und ich weiß auch schon, was ich mit nach Hause nehmen würde: die Toilette!
    Wer braucht schon im Auto eine Sitzheizung, viel wichtiger ist ein angewärmter Toilettensitz. Und nach dem erledigten Geschäft gibt es unterschiedliche Düsen.

    Hallo Margarete,
    vielen Dank für die Info, ich lese sehr gerne travelblogs.
    Ein Tipp: mit der kostenlosen App „Feedly“ kann man blogs abonnieren.

    Hallo Carola,
    ich wünsche Euch eine gute Reise in Süd-Ost-Asien.
    So ganz kann ich allerdings die Anfrage nicht verstehen. Ihr habt die Reise offensichtlich individuell geplant und gebucht. Nun seit Ihr vor Ort und überlegt Euch jetzt, wie Ihr von A nach B kommt und Du meldest Dich zu dem Zweck dem Zweck neu in einem Forum an und fragst nach Empfehlungen. Wie läuft das dann ? Schaust Du in Phnom Penh immer mal wieder aufs Smartphone und gehst anschließend in ein Reisebüro, das von jemanden empfohlen wird, der die Reise evtl. vor ein oder zwei Jahren gemacht hat oder auch schon länger her ?
    Wir haben die Reise zwar im März auch ungefähr so gemacht (von Phnom Penh nach Saigon), jedoch auch so, wie NoDurians geschrieben hat, mit dem Boot über Chau Doc, dort übernachtet, das Mekong Delta erkundet und dann per Bus weiter.
    Ich habe immer gute Erfahrungen gemacht, wenn die Weiterreise noch nicht fix war, den Empfehlungen des Guesthouses oder der Hotelrezeption zu vertrauen. Zudem können die auch die Abholung organisieren, das ist oft inklusive bei Bootsfahrten oder Busfahrten.


    Berichte doch bitte von Phu Quoc, da waren wir vor einigen Jahren zuletzt, und ich vermute (befürchte), das hat sich „entwickelt“ - wenn ich es mal positiv ausdrücken will. Wahrscheinlich sind seit dem neuen Flughafen viele Chinesen da....

    Hallo RL2018, gerne geschehen.
    Was meinst Du denn mit Norden, ich hab’s nicht so mit dem Kompass....
    Wir waren 3 Nächte in der Rinjani Lodge. in dem Ort selbst ist nix los, ist eine lange Straße mit ein paar Shops und Restaurants und Bungalowanlagen. Wobei wir abends gar nicht „draußen“ waren, unser Abendprogramm war ein gutes Essen im Restaurant mit ein paar Bintang.
    Die Rinjani Lodge war eine Empfehlung unserer früheren Unterkunft (einen Urlaub zuvor) von Marta‘s, Gili Trawangan.
    Das Marta’s hat damals die australische Frau betrieben, Marta (der indonesische Ehemann) die Rinjani Lodge.

    So, und jetzt habe ich es wieder mal nicht komplett hinbekommen, sind ja nur die Fotos drin, der Text fehlt....


    Wir waren mehrmals auf Lombok unterwegs, zuletzt vor 2 Jahren.
    Rinjani Lodge ist eine tolle Unterkunft, eine klare Empfehlung.
    Gepflegte Bungalows mit offenem Badezimmer, in der Anlage gab es mehrer Pools. Tagsüber waren teilweise einheimische Reisegruppen zum Mittagessen da, die konnten dann auch die Pools benutzen. Doch es gab insgesamt 4 Pools, wenn ich mich richtig erinnere, und 2 davon waren in einem separaten Bereich vor den Bungalows, die waren nur für Hotelgäste, also ist ungestörte Erholung möglich. Die Aussicht vom Pool zum Rinjani war spektakulär. Das Essen im Restaurant ist mir auch in guter Erinnerung geblieben. Von da aus haben wir einen Spaziergang zu einem nahen Wasserfall gemacht, ansonsten am Pool relaxt.
    Zwei Nächte waren wir in Tetebatu, da in einem einen einfachen kleinen Bungalow (Matra) ebenso wie die Restaurants in der Gegend, die waren auch nix besonderes. Das war ein Ausgangspunkt für eine schöne geführte Wanderung /Spaziergang rund um die Reisfelder.
    Bei den „Secret Gilis“ haben wir einige Tage auf Gili Asahan verbracht.
    Anreise mit zwei vorhergehenden Übernachtungen im Silver Fern Beach, das wird relativ lässig von einem australischen Paar geführt. Die Zimmer sind modern eingerichtet. Von dort aus haben wir ein sehr schöner Bootsausflug zu den kleinen vorgelagerten Inseln Gili Sudak und noch zwei weitern Inseln gemacht, die Namen fallen mir nicht mehr ein.
    Gili Asahan ist traumhaft ruhig, toller Strand, breite Tagesbetten, viel Privatsphäre.
    Da italienisches Management (zumindest vor 2 Jahren) war die Speisekarte hauptsächlich italienisch, das habe ich etwas bedauert.
    Falls der Rückflug ab Denpasar ist, gibt es von Gili Asahan eine gute Verbindung nach Bali.

    Nach vier Wochen in Thailand im Januar geht unser Flug von Bangkok nach Bangalore. Von dort aus zuerst ein paar Tage nach Mysore, bevor es nach Hampi geht, per Flug nach Hubli. Mein Mann hat sich ausbedungen, die Reise ohne lange Busreisen zu machen (das ist dem Alter und der Bequemlichkeit geschuldet..)
    Wir sind als Paar unterwegs, alles individuell geplant.
    Nach Hampi sind wir für ein paar Tage am Strand von Agonda, bevor wir in den Süden von Indien reisen (bzw. fliegen...)
    Bin schon sehr gespannt und freue mich, es ist unsere dritte Reise nach Indien.

    Sehr farbenfrohe Fotos , genauso stelle ich mir Hampi vor.
    Die Tempel von Hampi stehen schon lange auf der Liste meiner Wunschziele, nächstes Jahr im Februar ist es endlich soweit. Ist ja nicht ganz so „nebenbei“ zu erreichen, von daher hat die Wunscherfüllung länger auf sich warten lassen.

    Der Bericht schildert ein Interessantes Wochenende- aber auch ein kostspieliges.
    In 2 Wochen sind wir auf dem Weg nach Tokio.
    Über die genannten Restaurants habe ich nichts nachgelesen, die sind sowieso außerhalb unserer Preisklasse.
    Japan ist kein günstiges Reiseland, ist mir schon klar.
    Ich bin schon gespannt, wie uns das Essen schmeckt, denn bis jetzt bin ich noch kein Fan von der japanischen Küche. Sushi, sieht schön aus, ich hab es oft probiert, doch es schmeckt fad und bekommt erst durch den Wasabi etwas „wumms“ und dann ist das meist noch nicht mal Wasabi, sondern eingefärbter Meerrettich. Wir werden hoffentlich neue und positive Erfahrungen mit der japanischen Küche machen und nicht verhungern.
    Für Kobe habe ich auf jeden Fall eine Reservierung in einem kleinen Restaurant gemacht, um dort das original Kobe Rind zu kosten (und das ist auch nicht teurer, wie ein japanische Restaurant in Deutschland)

    Fazit
    In den 2 Wochen Marokko konnten wir alles gemütlich ansehen, was uns interessierte. Die Wüste haben wir ausgelassen, zum einen haben wir letztes Jahr 2 Nächte in Jordanien im Zelt in der Wüste verbracht (manche schöne Erlebnisse sollte man nicht wiederholen) zum anderen war es uns zu abgelegen, da wir ohne Mietauto unterwegs waren.
    Bei der Planung der Reise habe ich darauf geachtet, daß die Wege von Ort zu Ort kurz und per öffentliche Verkehrsmittel gut machbar sind, hierbei war mir die App „Rome2Rio“ eine Hilfe.


    Übernachtungen habe ich langfristig ausgewählt und gebucht dabei auf kleine, landestypische Riads geachtet. Die Riads waren immer sehr komfortabel, beinahe luxuriös ausgestattet (bis auf die in Chefchaouen, da war das Zimmer sehr klein und auch einfach) eine Übernachtung kostete im Durchschnitt 50 Euro, für 2 Personen, inklusive immer sehr gutem Frühstück.


    Bustickets kosteten ca. 10 - 15 Euro, wir sind mit CTM Bussen gefahren, Abfahrt/Ankunft von einem speziellen Busbahnhof. Das Gepäck gibt man gegen Quittung auf, bis zur Abfahrt wartet man in einer Halle mit Sitzplätzen Der Fahrplan wurde pünktlich eingehalten.
    Taxi war günstig und oft per Taxameter, bis auf Marrakesch, da waren die Transfers überteuert.


    Essen: na ja, deswegen würde ich jetzt nicht nach Marokko gehen, aber wir sind halt der asiatischen, speziell der thailändischen Küche verfallen. Zudem sind wir etwas „gschleckig“, mögen keine Innereien, kein Hammel oder Taube, Rindfleisch ist oft zäh, also kommt beim Fleisch nur Hähnchen in Frage. Auf der Speisekarte gibt es wenig Abwechslung, meist Tajine (marokkanischer Römertopf) in allen Variationen. Wir empfanden es als eintönig. Ein Essen in einem einfachen Restaurant gab es ab 3 Euro, marokkanischen Salat als Beilage(kleingeschnittene Tomaten, Zwiebel, Gurken, Petersilie) 0,50 - 1 Euro. Wein (sehr guter marokkanischer Wein) oder Bier gibt es nur in teuren französischen Restaurants (waren wir nicht) oder in Supermärkten außerhalb der Altstadt, z.B. bei Carrefour zu kaufen.
    Mir ist das Essen und trinken immer gut bekommen, meinem Mann ist es mehrer Tage nicht so gut gegangen. Das lag vermutlich an einem Fruchtsaft. Während wir sonst immer zusehen konnten, wie Orangen und Granatäpfel frisch ausgepresst wurden, war ein Saft mal verdächtig schnell fertig = vorbereitet oder gar gestreckt. Kann passieren...


    Wir sind gut mit englisch durchgekommen , französische Sprachkenntnisse sind sicher hilfreich. Manchmal wird unerwartet sogar deutsch gesprochen.


    Die Menschen waren allesamt freundlich „wellcome in Maroc“ ein oft gehörter Gruß. Sicher sind die Händler in den Souks geschäftstüchtig und auch mancher Taxifahrer hatte Dollarzeichen in den Augen.
    Doch der wahre Orient ist zurückhaltend und freundlich.


    Für uns gilt: nach der Reise ist vor der Reise, in 3 Wochen geht der Flug nach Tokio .


    Viele liebe Grüße an alle, die meinen Bericht mitgelesen haben.

    Die Busfahrt von Marrakesch nach Agadir dauerte nur 3 Stunden und war bisher die landschaftlich schönste Fahrt.
    Da wir hier Selbstversorger sind, sind wir gleich nach Ankunft mit dem Bus nach Agadir zurück gefahren, um bei Carrefour einzukaufen, da gibt es alles, Lebensmittel und Wein.Der Strand ist in der Nähe, für Surfer ist er mit den hohen Wellen ideal, uns hat einmal mit den Füßen ins kalte Wasser gereicht. Wir verbringen die Zeit lieber auf der Terrasse mit Blick aufs Meer, können dort auch den Sonnenuntergang genießen.


    Oversouked
    In Myanmar waren wir nach 4 Tagen von den Tempeln in Bagan overtempled, mochten zuletzt keinen Tempel mehr ansehen.
    Nach 4 Städten in Marokko sind wir jetzt oversouked und haben genug von dem geschäftigen Treiben in der Medina.


    Ride to Agadir


    Bei bestimmten Worten hat man sofort eine Assoziation, bei Agadir ist diese bei mir „ride to Agadir“ ein Lied von Mike Batt, kennt Ihr das ?
    Wollte eigentlich einen link mit dem Lied hier einfügen, weiß aber nicht, ob das zulässig ist und es funktioniert (ich habe ja schon mit den Fotos so meine Problemchen)
    Vielleicht ist deshalb Agadir zwangsläufig ein Ort unserer Reise ?
    Die Busfahrt von Marrakesch nach Agadir dauerte 3 Stunden und war bisher die landschaftlich schönste Fahrt.

    Die letzten 4 Tage unserer Reise verbringen wir in einem kleinen Apartment etwas außerhalb in Strandnähe, und nachdem uns die marokkanische Küche nicht begeistert, machen wir Selbstversorger.

    Vielen Dank, es freut mich, das mein Bericht gelesen wird.
    So geht es mir auch oft, ich lese etwas und denke „das hatte ich bisher noch gar nicht in Erwägung gezogen“, und das ist dann oftmals der erste Schritt in eine neue Reiseplanung.


    Bahia Palast in Marrakesch
    Gleich nach dem Frühstück sind wir zum Bahia Palast aufgebrochen. Es waren noch nicht viele Besucher und vor allem kaum Gruppen unterwegs, während wir uns beim hinausgehen den Weg erkämpfen mussten. Da sieht man mal wieder, was eine Stunde früher ausmacht.
    Das Foto ist im gleichen Innenhof aufgenommen worden, kurz nach Einlass und eine Stunde später.

    Der Bahia ist ein riesige Palast mit Mosaiken, Innenhöfe mit Springbrunnen und unzähligen Räumen. Die Räume sind alle ohne Einrichtung, in ein paar Räumen sind Bilder ausgestellt. In Berichten habe ich gelesen, es sei nur sinnvoll, den Palast mit einem Guide zu besuchen, der Erklärungen zur Architektur und der Geschichte des Palastes gibt. Aber, ich gebe es zu, da sind wir Kunstbanausen, lieber schlendern wir alleine durch und lassen die Eindrücke auf uns wirken. Führungen langweiligen mich schnell und geschichtliche Details kann ich nachlesen, wenn es mich interessiert.
    Besonders gut gefallen haben uns die Lichtreflektionen von den bunten Fenster auf den
    Mosaiksteinen.

    Um dem Trubel von Marrakesch zu entfliehen, stand ein Ausflug in den von André Heller gestalteten Garten Anima auf dem Programm, ein „magisches Gartenerlebnis“, es gibt einen kostenlosen Shuttle Bus dorthin, immerhin 40 Minuten Fahrt.
    Ein wunderschöner Garten, wirklich ein Erlebnis, mit Kakteen, tropischen Pflanzen, duftenden Gewürzpflanzen, vielen witzigen Details, hinter jeder Ecke ein Kunstwerk und immer Bänke zum verweilen. Es waren auch nur wenige Besucher dort, der Besuch hat sich gelohnt. Angeblich soll es der schönste Garten der Welt sein (zumindest wird das im Prospekt so geschrieben)





    Marrakesch
    Abends sind wir in Marrakesch angekommen, haben uns Glück auf den Weg durch die Souks in Richtung des Platzes Djemaa el-Fna gemacht.
    Der Weg dorthin und der Platz: eine orientalische Reizüberflutung !
    Im Gegensatz zu den zuvor besuchten Souks in Fes und Rabat rasen hier Mopeds durch die schmalen Gassen, Fahrräder, Eselskarren, tun tuk mit Lasten auf dem Anhänger, irre. Manchmal kann man sich nur retten, indem man zur Seite hüpft und an die Hauswand drückt. Wenn ich die Souks hier vergleichen will, dann ist es ein Gemisch aus Istanbul, Indien und dazu die Mopeds von Vietnam. Oder zusammengefasst: Marrakesch
    Dabei ist das Angebot gemischt, die unvermeidlichen Souvenirs, kleine Tante Emma Läden, die von unten bis oben vollgestopft sind, Frisöre, Schneider, Bäcker, Obstverkäufer, kleine Restaurants und leider viele Bettler.
    Der Platz Djemaa el-Fna ebenfalls der Waaaahnsinn, habe ich mir nicht so riesig vorgestellt. Ich war zu überfordert, um Fotos zu machen (bei Personen geht das sowieso zumeist nur gegen Bezahlung oder heimlich, beides mag ich nicht besonders)
    Essensstände, Stände mit Obst die frische Säfte auspressen, Musikgruppen, Trommler, Gaukler, Schlangenbeschwörer, Horden von verhüllten Frauen die Henna Tatoos machen wollen, Souvenirhändler. Musik überall.
    Wir waren erschlagen. Auf dem Rückweg haben wir uns ein ruhiges Restaurant ausgesucht.
    Für 4 Nächte sind wir hier, übernachten wieder in einem Riad. Eine schmale Sackgasse, am Ende eine unscheinbare Tür ohne Schild, nach dem Eintritt waren wir glücklich. Das Zimmer ist komfortabel, zum Teil mit Antiquitäten ausgestattet, wie das ganze Riad. Diesmal gibt es sogar einen kleinen Pool im Innenhof, gebadet habe ich nicht, nur die Füße eingetaucht. Und wieder eine wunderbare Dachterrasse, mit Korbmöbel zum liegen und sitzen, angeordnet rund um das Lichtdach für den Innenhof. Da kann man gut einen Nachmittag verbummeln