Posts by AndreaZ

    Zu Nova Scotia kann ich leider nichts sagen. Wir haben im Juni/Juli 2018 eine knapp 3-wöchige Tour ab/bis Toronto gemacht, die uns sehr gut gefallen hat. Es war eine gute Mischung aus Stadtbesichtigungen (Toronto, Kingston, Montreal, Quebec, Ottawa) und Natur (z.B. Ten Thousand Islands, Montmorency Wasserfälle, Fahrt entlang des Sankt Lorenz Stroms, Saguenay Fjord, Walbeobachtungen in Tadoussac, Wanderungen am Mont Tremblant und im Algonquin Provincial Park, Niagara Fälle) und uns wurde in den 3 Wochen nicht langweilig.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich in der jetzigen Zeit nach Kanada fliegen würde. Wenn, dann nur wenn Flug, Hotels und Mietauto auch kurzfristig stornierbar wären.

    Ich denke schon. Wir kennen beides, Emirate und jetzt ja auch den Oman und wir sind uns einig. Der Oman hat uns wesentlich besser gefallen.

    Da stimme ich dir voll zu. Die Emirate sind auf ihre Art auch interessant aber sie unterscheiden sich in meinen Augen wesentlich vom Oman. Man erkennt im Oman zwar auch, dass Geld vorhanden ist aber das ganze 'Bling Bling' fehlt. Es wirkt alles viel authentischer. Große Luxus Malls haben wir keine gesehen, dafür aber mehrere landesübliche Märkte ohne den üblichen Touri-Kram.

    Vielen Dank für die schönen Bilder. Wir können deine Begeisterung voll nachvollziehen, denn auch wir haben vor 3 Jahren von Muskat aus eine kleine Rundreise mit dem Mietwagen gemacht. Land und Leute haben uns so gut gefallen, dass wir diesen Januar nochmals 10 Tage in den Oman sind, dieses Mal in den Süden nach Salalah. Wir kombinierten ein paar Tage am Strand mit ein paar Tagesausflügen. Es war zwar nicht ganz so spektakulär wie der Norden, wir würden aber jederzeit wieder hin. Vielleicht klappt es ja bereits nächstes Jahr.

    Wir waren Ende Januar mal auf Lanzarote. Sobald man sich etwas von der Küste entfernt oder im Landesinneren aufhielt war es richtig schön warm. Am Pool haben wir uns immer ein windgeschütztes Plätzchen gesucht, am Strand war es uns auf Grund des Windes definitiv zu kalt.

    Schön war es trotzdem, da es speziell auf Lanzarote auch viel zu sehen gibt.

    Wir waren 1997 und 2002 in Damnoni gewesen. Uns gefiel es dort sehr gut und wir empfanden es als ursprünglicher mit einem deutlich geringeren Pauschaltouristenangebot wie im Norden. Das mag sich aber zwischenzeitlich vielleicht gerändert haben. Der Nachteil waren dann aber die relativ langen Anfahrtswege wenn man etwas auf der Nordseite besichtigen wollte. Von daher finde ich die Aufteilung eurer Aufenthalte in Chania, Rethymnon und Plakias ideal. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind in den vorherigen Beiträgen ja bereits genannt worden. Auch wenn im Süden Festos und Gortis, wie rawo schreibt, nicht ganz so spektakulär sind, so gilt doch wie so oft, dass der Weg das Ziel ist. Im Norden fanden wir auch das Kloster Arkadi interessant.

    Schön, dass alles so gut geklappt hat. Ich drücke euch die Daumen, dass eure Reise in diesen doch etwas unsicheren Zeiten auch weiterhin problemlos verläuft.

    Wir waren vor 2 Jahren in Porto, es hat uns super gefallen und an die Törtchen (auf deinem Bild) erinnere ich mich mit Wehmut....

    Im November wollen wir es auch wagen, allerdings planen wir den Süden Portugals zu bereisen.

    Wir bringen uns eigentlich auch immer eine Kleinigkeit aus dem Urlaub mit. Bei den meisten Sachen handelt es sich um Touri-Kram, aber für uns ist die Erinnerung an den Urlaub wichtiger und weniger das künstlerisch Wertvolle oder das Nützliche. Einzige Ausnahme waren die bunten Plastik-Einkaufskörbe, die es in Myanmar an wirklich jeder Ecke gab und eine Tischdecke aus Thailand, die sich beim Auspacken allerdings als Wickelrock entpuppte und entsprechend umgearbeitet werden musste.

    Von den Körben habe ich gleich mehrere in verschiedenen Größen mitgenommen. Am Flughafen zeigte sich, dass ich nicht die Einzige war, die sich damit eingedeckt hatte.

    Die restlichen Mitbringsel erinnern uns jede Woche beim Abstauben an die jeweiligen Urlaube - und damit haben sie ja ihren Sinn erfüllt ;)

    Hier eine kleine Auswahl:


       

    Eine schöne Erinnerung verbindet sich mit dem Wandbehang auf dem nächsten Foto. Ich hatte ihn in einem kleinen Hotel auf Langkawi gesehen und war gleich begeistert. Die Mädchen an der Rezeption versprachen das gleiche bzw. ein ähnliches Stück zu besorgen. Als es bei der Abreise noch nicht da war und sie mein enttäuschtes Gesicht sahen, hängten sie den Wandbehang kurzerhand ab und gaben ihn uns mit. Das fand ich äußerst nett und ich hab mich natürlich riesig gefreut.

    Habe es überlesen oder nicht ganz verstanden: Das Auto hattet ihr die gesamte Zeit über?

    Fast die ganze Zeit. Wir hatten das Auto direkt am Flughafen in Ubon Ratchathani übernommen und gleich bei Ankunft in Chiang Mai abgegeben. Die Altstadt ist relativ kompakt, da kommt man auch gut zu Fuß zurecht. Außerdem gibt es genügend (Sammel-) Taxis, falls es einem zu viel wird. Will man allerdings auch die Umgebung von Chiang Mai erkunden, wäre ein Auto bestimmt sinnvoll.

    Chiang Mai – Bangkok – Frankfurt

    Wie ursprünglich geplant flogen wir am nächsten Morgen pünktlich mit Thai Airways nach Bangkok. Eigentlich wollten wir nach einer Übernachtung hier am nächsten Morgen mit dem Zug für die nächsten 8 Tage nach Ban Krut fahren und zum Abschluss nochmals 2 Tage in Bangkok einlegen. Wie bereits beschrieben, wurde daraus aber nichts. Stattdessen warteten wir 8 Stunden im Flughafengebäude auf unseren Weiterflug. Dabei bemerkten wir, dass wohl tausende Touristen aus aller Welt versuchten ihren vorzeitigen Heimflug vor Ort zu organisieren. Vor den Airline Schaltern gab es nicht enden wollende Schlangen.

    Negativ fiel uns das Verhalten am Flughafen in Frankfurt auf. Im Vergleich zu Thailand gab es hier keinerlei Vorsichtsmaßnahmen. Im Gegenteil, es wurden die Passagiere von 2 Flügen an einem Gepäckband abgefertigt, obwohl ca. 20 andere Gepäckbänder leer waren. Auch an der Passkontrolle achtete niemand auf die eng bei einander stehenden Menschentrauben. Nach 14 Tagen zuhause waren wir froh uns dort nicht angesteckt zu haben.

    Trotz Verzicht auf die Tage am Meer und in Bangkok war es wieder ein erlebnisreicher toller Urlaub und vielleicht lässt sich Ban Krut ja schon nächstes Jahr nachholen.

        

       

     

    Interessant war auch noch unsere Fahrt mit dem Songthaew ab dem Nordtor zum außerhalb gelegenen Bergtempel Wat Doi Suthep. Das Sammeltaxi hatten wir für uns alleine, da trotz halbstündigen Wartens keine weiteren Mitfahrer kamen. Überhaupt sah man in der Stadt kaum noch Touristen. Die meisten Massagesalons, Geschäfte und Restaurants waren leer.

     

    Sukhothai bis Chiang Mai

    Auch heute lag wieder eine längere Etappe vor uns, wir machten nur einen kurzen Stopp an einer Gedenkstätte für einen berühmten Mönch kurz vor Chiang Mai.

    Dort gaben wir zunächst unser Auto ab und ein Taxi fuhr uns zum 18 Intown Homestay, einer wunderschönen, kleinen und individuellen Unterkunft mitten in der Altstadt von Chiang Mai.

    In den nun folgenden 2 Tagen besuchten wir die bekanntesten Tempelanlagen der Stadt, von denen es hier wirklich mehr als genug gibt. In einer davon gerieten wir mitten in eine ‚Desinfektionsaktion‘, begleitet von einem Fahrzeugtross mit Lokalpolitikern und der Presse. Die gesamte Tempelanlage wurde eingesprüht, alle Anwesenden, natürlich auch wir, wurden von einem Team junger Damen mit Masken und Handgel versorgt. Zum Abschluss wurden noch öffentlichkeitswirksame Gruppenbilder gemacht, bevor der ganze Tross zum nächsten Tempel weiterfuhr.

      

       

    Am 2. Tag haben wir teils zu Fuß, teils mit dem Auto die weiteren Sehenswürdigkeiten aufgesucht und den Rest des Tages am Pool verbracht.

    Sukhothai hat uns mit seiner besonderen Atmosphäre ganz in seinen Bann gezogen und war eines der Highlights unserer Reise.


     

    Abends meldete sich dann auch der Sohn meines Mannes mit dem dringenden Rat, früher nach Hause zu kommen, da die Flugausfälle in aller Welt täglich zunahmen. Nach längeren Überlegungen entschlossen wir uns gegen Mitternacht, online unseren Heimflug mit Qatar Airways um 11 Tage vorzuziehen. Unser sicheres Heimkommen war uns die 200€ pro Person wert. Auch unsere Hotels in Ban Krut und Bangkok stornierten wir folglich schweren Herzens.

    Chiang Khan bis Sukhothai

    Heute Morgen klingelte bereits um 5 Uhr der Wecker und wir machten noch vor dem Frühstück in der Morgendämmerung ein paar Bilder von dem Almosengang der hiesigen Mönche entlang der Walkingstreet. Im Gegensatz zu dem Almosengang in Luang Prabang war hier nicht so viel los und es wirkte authentischer, bestimmt auch weil die Massen von Touristen fehlten.

          

    Unterwegs nach Sukhothai legten wir einen kurzen Stop am Wat Yai in Pithsanalouk mit dem angeblich schönsten Buddha Thailands ein.

        

    Unsere Unterkunft, das Sawasdee Sukhothai Resort in Alt-Sukhothai, können wir nur wärmstens empfehlen und wir haben uns die nächsten 2 Tage hier richtig wohl gefühlt.

       

    Mit den hoteleigenen Rädern radelten wir am 1. Tag die Sehenswürdigkeiten/Tempelruinen im historischen Park ab und hatten das Glück, samstags dort gewesen zu sein. Dann wird nämlich abends ein Großteil der Tempel angestrahlt, was wiederum eine ganz andere Atmosphäre als tagsüber hervorrief.

        

    Bueng Khan bis Chiang Khan

    Heute besuchten wir den Wat Pa Tek Sua mit seinem Skywalk, einer Attraktion, die viele Besucher anlockt. Von hier oben hat man einen tollen Blick auf die Mekong-Ebene und Laos.

        


    Auf der weiteren Fahrt stoppten wir mehrmals, um die tollen Ausblicke auf den Mekong zu genießen. Stellenweise war dieser aber nicht größer als ein Rinnsal.

    In Chiang Khan sind wir im The Pud Dee untergekommen, einer modernen neuen Unterkunft mit nur wenigen Zimmern und gerade ein paar Schritte von der Walking Street entfernt, trotzdem aber sehr ruhig gelegen. Auch hier gibt es natürlich eine Uferpromenade, diese ist aber schmäler und weniger belebt als die der letzten Tage. Dafür ist in der Walking Street ab Beginn der Dämmerung mehr los. Geschäfte und Straßenrestaurants ziehen sich über ca 1 km hin. Vielleicht jahreszeitlich bedingt oder bereits durch Corona, hielt sich der Andrang jedoch in Grenzen


       

    Schon hier häuften sich die Whatsapp-Nachrichten von Freunden und Verwandten, die sich nach uns erkundigten und auf die sich verschärfende Corona-Lage in Deutschland hinwiesen. Noch blieben wir entspannt, da man hier im Isaan außer dem allgegenwärtigen Desinfektionsmittel und ein paar Maskenträgern von Corona nichts mitbekam.

    wieso kommt mir nur so vieles bekannt vor? Ihr wart wahrscheinlich an jeder der Stationen einen Tag eher dran,

    sonst hätten wir uns mit Sicherheit getroffen. Schade..

    Ja, das ist wirklich schade. Wir hätten uns auch nicht verpassen können. Bei den wenigen Nicht-Asiaten die unterwegs waren, hätten wir uns sofort erkannt.

    :thumbsup:

    Seid ihr Phu Tok auf dem 2. Bild den Steg gegangen? Ich habs nicht geschafft, da hatt die Höhenangst definitiv zugeschlagen.

    Ja, wir sind den Steg gegangen. Es hat aber ganz schön Überwindung gekostet.

    Würdet ihr echt im Dezmeber fliegen? Ich bin gerade am Hadern, ob wir unseren Dezember Urlaub canceln und in einen September/Oktober Urlaub umwandeln und dann hier in unserem Gefilden bleiben :o

    Nach unserer Rückkehr haben wir erstmal alle geplanten Urlaube für 2020 abgesagt und durch kleinere Trips in Deutschland ersetzt. In den letzten Tagen haben wir uns dann doch getraut zumindest eine Rundreise an die Algarve ab Lissabon im November zu buchen. Wir wissen, dass das Wetter im November dort eher suboptimal ist, so wird aber zumindest etwas das Fernweh gestillt. Mal sehen ob es klappt. Reisen außerhalb Europas sind uns persönlich im Moment noch zu ungewiss.

    Mensch, da werden viele Erinnerungen wach, denn ihr seid ja weitgehend die selbe Strecke gefahren wie wir und habt in den selben Unterkünften übernachtet!

    Das ist das Tolle an genau diesem Forum, dass sich hier so viele Menschen treffen, die ähnlich ticken :thumbsup: :love:

    Und die jetzt alle irgendwie ein bisschen auf Entzug sind, weil man einfach nicht so richtig die nächste große Reise planen kann. Da helfen solche Berichte!

    Bin gespannt, wie's bei euch weiter geht!

    Du hattest das alles so toll und begeisternd beschrieben, dass wir uns dem nicht entziehen konnten. Im Nachhinein würden wir die Route auch wieder genau so machen. Es war genau die richtige Mischung aus Natur, Sehenswürdigkeiten und authentischem Thailand.