Posts by kiki

    Ja, der Osten ist leider etwas kleiner geworden.

    Russland ist ebenfalls keine gute Idee.

    Eigentlich geht es in dem Artikel ja hauptsächlich um beliebte Destinationen in S/O Asien.

    Dort würde mich allenfalls noch einmal Myanmar reizen.

    Auch dieses wunderbare Land ist von der Reiselandkarte verschwunden.

    Unerreichbare Ferne muß nicht immer was mit großen Distanzen zu tun haben.


    2020 hatte ich die Flüge schon in der Tasche, dann kam die dämliche Bazille...

    Jetzt dominieren Terror, Krieg und Flucht den Alltag.

    Unerreichbar, auch wenn es fast vor der Haustür liegt. ;(


    Mittlerweile habt ihr euch wohl wieder abgekühlt ;)

    Carcassonne und Avignon interessieren mich sehr, allerdings zu einer anderen Jahreszeit.

    Ich kam beim Lesen des schönen Reiseberichtes schon in‘s Schwitzen, vor Ort hätte ich mich maulig in irgendein dunkles Gemäuer verzogen und wäre vor Sonnenuntergang nicht mehr hervorgekrochen. ^^

    Seid ihr autotechnisch „oben ohne“ gereist oder blieb das Dach zu und die Klima an? 8)

    Wenn ich so den Reiseverlauf anschaue, ward ihr 1Tag in Carcassonne und 1 Tag in Avignon, reicht das?

    Zu den Lavendelfeldern… wenn man es fotografisch ambitioniert angehen möchte, ist es bei solchen Motiven immer besser in den frühen Morgen- oder Abendstunden zu fotografieren. An langen Sommertagen ist das allerdings eine sehr müßige Angelegenheit:shock:

    Was kostet eigentlich der Sprit in Frankreich?

    Mit dem Hotel in Mailand ist ja sehr ärgerlich.

    Bekommt ihr Rabatt?

    Ich bin jetzt jetzt auch noch einmal fündig geworden und fliege im Herbst mit einer Freundin nach Albanien.

    In dieser Ecke war ich noch nie und bin jetzt ganz neugierig was uns dort erwartet.

    Geld macht auch nicht glücklich und was nützt eine tolle Jacht, wenn man womöglich seekrank wird....;)

    Ne, dann lieber schlendern und schauen, was sich außerhalb dieser "Blase" bietet.

    Sieht doch alles ganz fein aus! :thumbup:

    Natürlich muß sich die Lufthansa noch dran halten, aber vor Ort sieht es dann doch oft anders aus.

    In Riga kamen Leute ohne Maske in den Flieger. Begründung: in Lettland gibt es keine Maskenpflicht mehr.

    Beim Start waren noch die meisten brav, dann kam das Essen und ich wunderte mich, warum bei gerade mal 2Std Flug nun unbedingt ein überteuertes Sandwich geordert werden muß. ;)

    Da wurde dann ewig lang gekaut und natürlich braucht man während des Essens keinen Schnutenpulli tragen. :roll:

    Anschließend ließ sich kein Flugbegleiter mehr blicken und man ließ die Dinge laufen.


    Bei uns arbeitet ein Flugbegleiter auf 20h Basis.

    Auch der erzählt von diversen Unartigkeiten bzgl. der Maskenpflicht. Die Frage ist, wie weit läßt man es bei Uneinsichtigkeit eskalieren.?

    Spätestens wenn es zu Handgreiflichkeiten kommt und man womöglich gezwungenermaßen über einen Zwischenstop nachdenken muß, ist es halt Ermessenssache ob sich die Airline das wirklich noch antut oder es dann einfach laufen läßt.

    Erste Sanierungsbemühungen erkennt man an neuen Fenstern.

    Schon das wird sicherlich nicht günstig sein, wenn der Denkmalschutz ein Wörtchen mitzureden hat.

    Man sollte sich von der Fassade nicht unbedingt abschrecken lassen. Oft sind die Wohnungen innen erstaunlich modern und gepflegt.

    Äußerlich legt man Wert auf gepflegten Blumenschmuck vor den Häusern oder auch die Gärten sind meist in einem tadellosen Zustand.

    Was man selber machen kann, wird auf jeden Fall auch gepflegt.

    Die äußere Sanierung ist mit Sicherheit ein großer Kostenfaktor. Ich könnte mir sowas nicht leisten. ;)

    Das mittlere (gelbe) Haus beherbergt ein Architekturmuseum.

    Es war komischerweise geschlossen.

    Bin auch nicht extra am nächsten Tag noch einmal hingegangen.

    Die größte Herausforderung bei diesem Ensemble war das hineinquetschen in den 16mm Weitwinkel um dann später im RAW Konverter die Fassaden wieder gerade zu zupfen. Wobei die Definition "gerade" hier nicht möglich ist, weil die Häuser schichtweg eine leichte Schieflage haben.


    Fliegen ist im Moment echt ätzend, da stimme ich dir voll und ganz zu. Keine Ahnung warum jemand eincheckt und später nicht am Gate erscheint. Sind die Leute vielleicht in den Sicherheitskontrollen hängen geblieben? Von der Gepäckabfertigung ganz zu schweigen.

    Ich fand es auch dämlich daß die Lufthansa bei Streichung des Anschlußflugs nach HB nicht gleich die Option Rail&Fly angeboten hat.

    Nein, man muß etliche Versuche starten bis man endlich jemanden vom "Service" an die Strippe bekommt.

    Warum geht sowas nicht online? Aber es scheint an anderen Flughäfen ähnliche Probleme zu geben.

    Amsterdam scheint auch nur noch Chaos zu sein. Ich buche ja auch oft die KLM, aber auch das lasse ich im Moment sein.

    Was mich echt interessieren würde -> Habt ihr nur selbst gekocht oder wart Ihr auch Essen? Wenn nicht nur selbst versorgt: Welche Köstlichkeiten gab es und was hat euch am besten geschmeckt?8-)

    Ich war alleine unterwegs und was ich dann generell vermeide ist ein Restaurantbesuch. Mag nicht alleine am Tisch sitzen.

    Man kann sich gut auf den Märkten versorgen. Ich kann dir jetzt so typische Gerichte nicht nennen, weil vieles auch aus anderen Ländern übernommen wiurde. Räucherfisch in allen Varianten, Nudel- und Teigtaschen mit unterschiedlichen Füllungen, Pfannkuchen in deftig oder süß, sehr gehaltvolle Suppen und vor allem Schmand! Lettisches Brot hat oft einen ausgeprägten Kümmelgeschmack, Dillhaltige Mahlzeiten kommen aus der russischen Ecke dazu.

    Mir schmeckt alles, solange es vegetarisch ist. Es ist halt keine Exotenküche.

    Pelmenis sehen oft aus wie Tortellini, Piroggen kennt man bei uns auch, die Füllung ist halt unterschiedlich. Fleisch, Pilze, Kohl dominieren im Osten.

    Dazu natürlich immer eine gute Portion Schmand (Smetana). Borschtsch bekommt man auch an jeder Ecke.

    Blind vertrauen kann man der lettischen Braukunst, alle Biere sind sehr lecker. :thumbsup:


    Wer weiß was in den nächsten Monaten noch so in Sachen Mutation passiert.

    Mir ist das alles egal, solange es nicht irgendwelche neuen "Ideen" bzgl. Reisebeschränkungen gibt.

    In Lettland gibt es keine Coronaregeln mehr. Man muß halt selber gucken, welchem Risiko man sich dort aussetzt (falls es eines gibt).

    Ich war nun viel mit den Öffis unterwegs. War meist die einzige mit Maske im Fahrzeug.

    Hatte schlichtweg keinen Bock, daß es mich ausgerechnet im Urlaub erwischt.

    Vielen lieben Dank, Erhard.

    Ich freue mich immer wenn ich das Portfolio deines Forums etwas erweitern darf. ;)

    Als "erfahrene" Reisende lasse ich mich vom Wetter nicht unterkriegen und mache mit meinen bescheidenen Möglichkeiten das Beste draus. 8-)

    Wenn es vor Ort duster war, dann bleibt es halt auch so in den Bildern, Authentizität ist doch immer gefragt;)


    Wünsch ein schönes sonniges WE und LG

    kiki

    Der letzte Tag. Programm hatte ich keines mehr, es war nur noch Schlendern angesagt.

    Hier einen Kaffee, dort ein Kaltgetränk und zwischendurch ein Foto. ;)

















    Die Rückreise war ätzend. Mein Flug war pünktlich, aber in Frankfurt war Chaos.

    2 Wochen vor Beginn der Reise bekam ich von der Lufthansa eine Mail, daß mein Rückflug von FRA nach BRE gestrichen wurde.

    Ich hatte die Option der Stornierung, des Umbuchens oder einen Gutschein.

    Da ich mich aber auf diese Reise sehr gefreut habe, wühlte ich mich durch die Lufthansa "Service" Hotline und ließ mir für den Rückflug ein Rail&Fly Ticket ausstellen.

    Da es in FRA aber bei der Gepäckausgabe oft über eine Stunde Wartezeit geben konnte, war ich mit nicht so sicher, ob ich meinen Zug überhaupt erreiche. Erfreulicherweise dauerte es am Laufband nur 30 min bis ich meinen Rucksack einsammeln konnte. An den Gesichtern vieler anderer Reisende konnte ich bemerken, daß die dort wesentlich länger stehen mußten.

    Am Zuggleis war dann auch nur noch ein großes Durcheinander. Kurz vor Köln gab es wohl eine Gleissperrung, meine Verbindung war auch davon betroffen. Ein Blick in die BahnApp zeigte mir das ganze Chaos. Ich entdeckte am gegenüberliegenden Gleis einen ICE mit Endstation Oldenburg, der abfahrbereit war. Ein kurzer Blick in die App verriet mir, daß diese Verbindung nicht über Köln fuhr und so sprintete ich los.

    Es war die richtige Entscheidung und so kam ich mit nur 30min Verspätung in Bremen an.

    Mir reicht es jetzt erst einmal wieder mit verreisen. Das Generve bei An und Abreise muß ich nicht immer haben.

    Der nächste Trip wird entspannter.


    LG kiki

    Beim anschließenden Bummel durch die Alststadt besuchte ich die "Drei Brüder", das älteste Gebäudeensemble in der Altstadt von Riga.



    Auf dem Weg in die "Neustadt" kommt man an der Freiheitssäule vorbei



    und auf dem Weg zur Wohnung arbeitete ich mich noch an diversen Fassaden ab.






    Zurück in Riga wollte ich mir mal einen Überblick über die Stadt verschaffen. Das Gebäude der Wissenschaftsakademie bietet eine Terrasse im 17.Stock und ist gegen Eintritt für Besucher geöffnet.



    Die Markthallen




    Der Fernsehturm



    Die Altstadt




    Der nächste Tag wurde am frühen Morgen ein Strandtag. Früh deshalb, weil ab Mittag wieder Regen angekündigt wurde und dann wollte ich verschwunden sein. Jurmala ist ein bekannter lettischer Badeort, kilometerlange Strände, schöne Architektur und ausreichend Flaniermöglichkeiten.

    Mit dem Zug dauert es ca 40 min und die Fahrt kostet 1,50€.


    Der Vorteil des Frühaufstehers...







    Jurmala besteht aus vielen Teilortschaften, ich bin bis Majori gefahren. Auf der Meile war noch alles dicht, ab 10:00 kann man mit Gastronomie rechnen. Es ist ein beliebtes Wochenendausflugsziel und wer es sich leisten kann, hat hier auch ein kleines Ferienhaus. ;)





    Einiges hat schon bessere Tage gesehen...





    Auch hier gibt der Blick auf's Gotteshaus einen Aufschluß über das hauptsächliche Klientel;)



    Ich lag eine ganze Weile am Strand und döste vor mich hin. Herrlich war es, Städtereisen "bieten" ja oft einen dementsprechenden Lärmpegel, da ist es schön wenn man einen ruhigen Gegenpol in der Nähe findet.