Kalimera aus Kreta

  • Rethymno, 27.08.2021, 34 Grad


    Sind seit gestern Abend auf Kreta, genauer in Rethymno unserer ersten Station hier.


    Der Flug mit LH war angenehm und problemlos, wir hatten ja alle erforderlichen Dokumente wie Impfbestätigungen und Einreiseformulare schon vorab von LH prüfen lassen. Am Flughafen Heraklion dann keinerlei wirkliche Kontrollen, wir mussten nur die Einreisebestätigung am Vorbeigehen vorzeigen und das wars auch schon.


    Wir übernahmen dann unseren kleinen Corsa und fuhren die 80 km nach Rethymno. Leider wurde es schon dunkel und wir waren froh als wir sowohl den Parkplatz am Hafen, als auch unsere Wohnung gefunden hatten. Die Wohnung an sich nett, aber direkt an der Durchgangsstraße mit Blick über den großen Parkplatz und Hafen zum Meer. Sunset View Apartment nennt sich das. Was aber weitaus nerviger ist, ist das Micro-Bad, keine 2 qm groß, zum WC kann man erst nachdem man in die Dusche steigt und dann kann man die Türe erst zumachen. So was hatten wir in unserer langen Griechenland Erfahrung noch nie.


    Der Ort selbst auch nicht so unseres, erinnert irgendwie an Benidorm oder andere schreckliche Massenurlaubsorte. Kilometerlange Hotel- und Apartmentblöcke. Auch die Altstadt besteht eigentlich nur aus Restaurants, Shops, Bars, Eisdielen und das nicht nur in der ersten Reihe sondern auch noch in der 2. Und 3. Reihe. Außerdem ist es voll, voll, voller. Es hat gar nichts mit unseren sonstigen Griechenland Destinations zu tun. Aber wir jammern auf hohem Niveau, denn wir haben strahlendes Wetter, 34 Grad, das Essen ist gut und relativ preiswert und der Wein schmeckt auch.


    Heute waren wir am alten Venezianischen Hafen und auf der Festung. Hier unsere Bilder dazu











    Blick von unserem Balkon

  • Ach herrje... Benidorm :confused:

    Na, ich glaube - wenn ich mir die Bilder so ansehe - ganz so schlimm wird's nicht sein.


    Und die Aussicht auf einen sonnigen Parkplatz mit blauem Meer im Hintergrund erscheint bei derzeit 10°C und Dauerregen in fast gesamt-Dtl.

    als geradezu verlockendes Paradies :thumbsup:


    Habt ganz schöne Tage, genießt Sonne und Wärme und guten Wein!


    LG

    Gusti

    redfloyd.........................................................................................Gusti
    redfloyd.gifGusti.gif


    Heaven is where the police British, the cooks Thai, the mechanics German, the lovers Italian and it is all organised by the Swiss.
    Hell is where the cooks are British, the mechanics Thai, the lovers Swiss, the police German and it is all organised by the Italians.

  • Genießt es! Denn wie Gusti richtig geschrieben hat, ist es hierzulande grau, kalt und regnerisch und so soll es auch die ganze nächste Woche bleiben!

    Da habt ihr euch doch ne super Alternative rausgesucht :thumbsup:!

  • Grüße nach Kreta :-)


    Ja, Rethymnon ist touristisch und momentan auch voll, aber seid ihr denn in der Altstatdt auch mal weiter hnten durch die Gassen ? Dort gibt es weitaus mehr als Tavernen und Eisdielen. z.B. Kleine Kunstläden, Gewürzläden usw .....

    Wohnen (Hotel) wollte ich nicht in Rethymnon, aber 2 Pflichtbesuche sind für uns ein Muss :-)

  • Rethymno, 28.08.2021, 34 Grad


    Heute war Ausflugstag und zwar ins nur wenige Kilometer entfernte üppig grüne Tal der verfallenen Wassermühlen. Der Einstig in die Mühlenschlucht ist von der oberen Berg/Serpentinenstrasse, wo man einen tollen Blick runter aufs Meer hat leicht zu finden. Es parken genügend Autos an der Straße und eine entsprechende Beschilderung gibt es auch. Die Schluchtwegwanderung geht durch gute, aber holprige Pfade immer nach unten und ist meist im Schatten. Alles etwas verwunschen und romantisch mit den verfallenen Mühlen. Leider wurde die Beschilderung im unteren Teil sehr schlecht so dass wir den Ausgang der Schlucht nicht finden konnten und somit auch nicht in dem Ort ankamen um uns von dort, wie geplant, ein Taxi nach oben zu unserem Auto zu nehmen. Wir fragten andere Wanderer, doch von jedem bekam man eine andere Antwort, denn es waren halt lauter Touris wie wir, die sich mit der schlechten Wegbeschreibung auch nicht zurecht fanden und den steilen Rückweg daher wählten. Auch uns blieb diese Anstrengung nicht erspart und es war schon etwas heavy. Aber wir haben es geschafft und freuten uns daheim auf unsere Dusche.

    Leider Fehlanzeige, schon heute Morgen bemerkten wir dass mit dem Wasser was nicht passt und lt. Vermieter wird dies auch bis zum späten Abend so bleiben. Die Stadt hat ein Problem mit der Wasserleitung. Na toll, so durchgeschwitzt wie wir heute sind, ohne Dusche, nicht prickelnd. Aber wir behelfen uns halt mit mehreren Flaschen Mineralwasser fürs Gröbste. Haben uns daher einen weiteren 6er Pack geholt.


    Hier die Bilder unserer Schluchtenwanderung









  • Unterwegs nach Chania, 30.08.2021, 33 Grad, windig


    Weiter gings heute auf unserer Tour durch Kreta, das nächste Ziel, wo wir 3 Nächte bleiben ist Chania, die alte Hauptstadt. Auch hier wohnen wir wieder mitten drin bei der Altstadt.


    Auf der knapp 80 km langen, gut ausgebauten Strecke lagen 2 touristische Ausflugsziele, die wir natürlich „mitnahmen“ Einmal der Kournas See, der einzige Süßwassersee Kretas, der uns etwas unwirklich vorkam, obwohl er nicht künstlich aufgestaut, sondern durch unterirdische Quellen gespeist wird. Dann das nette Örtchen Georgioupoli, das einzigartig auf Kreta an einem echten Fluss liegt und nicht an einem ausgetrockneten Bachbett. Die Flussmündung dient als Bootshafen und im Fluss gibt es als Besonderheit auch Sumpfschildkröten. Wir haben allerdings keine gesehen auf unserm Kurzbesuch.


    Die Ankunft in Chania dann dank Navi problemlos, der Vermieter wartete an der Straße auf uns und lotste uns zum eigenen Parkplatz. Das Apartment einfach nur toll, gross modern, die Lage auch super. Sind erst mal kurz auf Erkundung gegangen und es gefiel uns auf Anhieb. Der alte venezianische Hafen, die kleinen Gassen, freuen uns schon wenn wir morgen richtig rumstreifen werden.


    Hier die Bilder von heute








  • Schöne Eindrücke.

    Der Sohn war mit Freundin vor kurzem auch in der Gegend. In Georgioupoli. Das ist wohl rund 30 km von Chania entfernt. Sie waren zufrieden mit der Unterkunft, den Stränden, etc.

    Euch noch viel Spass und genießt die Wärme. Hier (Frankfurt) ist es frisch. Es wird aber wieder deutlich besser die Tage, soviel Zeit muss sein.

    Gruß Jürgen

  • Chania, 31.08.2021, 33 Grad, windig


    Sind gestern noch lange in der Stadt unterwegs gewesen, haben lecker und too much gespeist, den obligatorischen Ozuo am Hafen noch getrunken und kurz vor der Sperrstunde um 1.00 Uhr heim. So fühlt sich Urlaub an! Coronamäßig auch alles easy, überall steht Desinfektionsmittel auf den Tischen, die Kellner tragen zwar Masken, aber meist auf Halbmast, ansonsten ist man ja im Feien und der Wind weht hoffentlich die Viren davon. Haben uns allerdings nie gefährdet gesehen.


    Heute ließen wir es langsam angehen. Sind erstmal zur Markthalle, wo viele heimische Produkte angeboten werden. Wir hatten es uns aber grösser und umfangreichen vorgestellt für eine Stadt wie Chania. An der Küstenpromenade dann in gut 20 Min. unter schattigen Bäumen zur „Nea Chora“, mit seinem kleinen Hafen, Stadtstrand und vielen Fischlokalen gebummelt. Hat uns sehr gut gefallen, werden hier heute Abend irgendwo essen gehen. Zurück dann wieder ins Zentrum der Altstadt, hier kurz zur Festung rauf und anschließend über den alten venezianischen Hafen durch die netten Gassen geschlendert. Echt schnuckelig, auch wenn alles sehr touristisch ist, aber es hat trotzdem irgendwie Charme.


    Hier die Eindrücke von unserem heutigen Streifzug durch Chania.












  • Mensch, das sieht so richtig nach entspanntem Urlaub aus! Unglaublich malerisch und farbenfroh! :thumbsup:

    Genießt es, auch die Wärme/Sonne! Wir können hierzulande hoffentlich ab morgen auch die Heizung wieder ausschalten.:-/

  • Chania, 01.09.2021, 33 Grad, windig


    Wie die Zeit vergeht, heute war schon der letzte Tag hier in Chania bevor es morgen in den Süden der Insel, nach Plakias, geht. Sightseeing somit beendet und Badefreuden an den südlichen Stränden erwarten uns jetzt dann für gut 1 Woche.


    Der heutige Tag war nochmal der geschichtsträchtigen Altstadt gewidmet. Diesmal sind wir im östlichen Teil unterwegs gewesen und zwar bei den sog. Arsenalen, den alten venezianischen Werfthallen. Von den ursprünglich 17 sind noch 7 gut erhalten. Der gegenüber liegende Yachthafen, und die netten Lokale hier sind ein ruhiger Kontrast zum großen venezianischen Hafen. Es gefiel uns sehr gut hier, auch der Bummel durch die angrenzenden Gassen, entlang der Stadtmauer und weiter an der Uferpromenade mit seinen Lokalen war richtig entspannend. Im kleinen Stadtpark mit den uralten Bäumen und Denkmälern machten wir dann eine kurze Pause, bevor es weiter wieder Richtung Center ging.


    Den ehemals muslimischen Einfluss kann man hier auch öfters erkennen. Katholischer Kirchturm und Minarett stehen eng beieinander, so was sieht man eher selten.


    Touristisch ist hier wirklich einiges los, es sind zwar überwiegend junge Leute unterwegs, aber auch ältere, die besonders am westlichen Teil in „Nea Chania“ wohnen. Was uns heute erschreckt hat, waren Kreuzfahrer, die zuhauf, alle mit Maske hinter ihren Reiseleitern hergedackelt sind. Es geht anscheinend wieder los mit diesem fragwürdigen Massentourismus.


    Hier die Eindrücke von unserem heutigen Streifzug durch Chania.










  • Plakias 03.09.2021, sonnig 30 Grad Starkwind


    Die gestrige Anreise nach Plakias war, auch dank Google-Maps, problemlos. Die Landschaft hier ist einfach nur toll mit den hohen Bergen, besonders beeindruckt hat uns die Kourtalikio-Schlucht die uns ein User aus dem Forum empfohlen hat, zumal sie direkt auf dem Weg zu unserem 3. Etappenziel auf Kreta lag. Einfach nur gigantisch und einzigartig. Wir wohnen hier nicht unten in Plakias, sondern im 3 km entfernten Bergdorf Myrthios. Von der Terrasse unserer Wohnung haben wir einen Traumblick auf das Meer und die umliegenden alten Bergdörfer. Ansonsten bietet der Ort 3 bekannte Tavernen und mehrere private Apartments und Zimmer, somit nur Ruhe und Beschaulichkeit, nicht mal einen Minimarkt gibt es hier, d.h. alles unten in Plakias besorgen, was aber mit unserem Auto kein Problem ist, denn wir fahren ohnehin runter an die Strände. Wettertechnisch ist es zur Zeit heftig, es windet wie verrückt, geschätzte 6-8 Windstärken, so daß man am Strand schon mal sandgestrahlt wird, aber das kennen wir ja auch schon von den Kykladen. Touristisch ist Plakias an sich gut aufgestellt, nur sind halt wenig Leute hier, wir haben das Gefühl, Season over, aber viel besser als fully booked.


    Es steht ja nun das Wochenende an und für die, die noch nicht wissen, was sie kulinarisch auf den Tisch bringen könnten, hier ein paar Anregungen aus Kreta, wir können alles bestens empfehlen. Lecker wars!


    Unsere Terrasse


    Plakias


    Bergdorf


    Artischockensalat


    Frittiertes Gemüse


    Lammhaxe in Rotweinsoße


    Chicken Souvlaki


    Schwertfisch