Nur aus Neugier: müssen die Engländer bzw Briten auch eine ähnliche Hürde überwinden, wenn sie zu uns in die EU reisen?
Grüße
horas
Nur aus Neugier: müssen die Engländer bzw Briten auch eine ähnliche Hürde überwinden, wenn sie zu uns in die EU reisen?
Grüße
horas
… was deine Frau so alles besorgt oder auch besorgen wollte und vor allem, dass ihr auch das ins Flugzeug bekommt! ….
Ja, da staune ich auch immer.
Aber sie macht die Käufe ganz gezielt, genau berechnet, aber ohne Liste oder Notizen, also nichts schriftliches.
Die Art und der Wert der Mitbringsel hängen von der Bedeutung des Empfängers ab.
Die 3 nach Guinea Reisenden haben 7 Koffer gefüllt! Ins Flugzeug bekommt man das Gepäck problemlos (ein zusätzlicher Koffer musste bezahlt werden).
Die Frage, die sich stellt, ist vielmehr, wie kriegt sie das alles ins Land?!
Viele Grüße
horas
Zwischen Little India und Chinatown sind wir -bei der Suche nach einer Toilette- zufällig in dieses Kaufhaus geraten (Mega Plaza Saphan Lek), in dem ich zunächst mal weinende Kinder bemerkte, die verzweifelt versuchten, ihre Eltern weiter in das Kaufhaus zu ziehen. Im Erdgeschoss gab es Spiele, im 2., 3., 4. und 5. Stock gab es nichts außer Spiele und Spielsachen (wir fanden aber auch eine Toilette). So was übetraf tatsächlich mein Vorstellungsvermögen. Deshalb noch 3 Fotos von diesem Kinder- und tatsächlich auch Erwachsenenparadies.
Beim letzten Abendessen in BKK habe ich etwas Neues entdeckt und meine Frau hat es auch gleich bestellt: ja, sie waren lecker, die geschmorten Entenschnäbel
Unsere Abreise am nächsten Morgen von Bangkok ab Suvarnabhumi Flughafen war problemlos. Viel zu schnell waren wir am Flughafen angekommen (ein Vorteil vom Sukosol Hotel, man ist in 20 Minuten am Ziel, wenn man morgens um 8:45 abfährt). Unser AF-Flug sollte um 11:20 vormittags starten. Wegen schlechtem Wetter kam es zu einer 45-minütigen Verspätung.
Unser Pilot gab dann bekannt, dass wir circa 1000 km nach Süden fliegen müssen und erst auf der Höhe von Phuket nach Westen abbiegen könnten. Bis zur vollständigen Umgehung des Tiefdruckgebietes sollten 3 Stunden eingeplant werden und so lange gäbe es auch keinen Service im Flieger. Dem war auch so und es dauerte sogar 4 Stunden, bis wir etwas zu trinken und essen bekamen. Der Pilot testete wohl die Geduld der Passagiere, denn während der letzten Stunde war der Flug vollkommen ruhig. Wir waren mittlerweile in der Mitte des indischen Subkontinents angekommen als ich meine verkochte Entenkeule vorgesetzt bekam. Ich aß sie trotzdem, denn mir wurde ein fantastischer Château Margaux 2014 angeboten, der das Menu wieder aufwertete. Ich gönnte mir auch noch die vorzügliche Käseplatte, die mit meinem Bordeaux einen schönen Übergang zum Dessert bot.
Danach habe ich 2 Stunden geschlafen. Unser Flug verlief ruhig und führte uns wieder durch dieses schmale Band nördlich und südlich der aktuellen Kriegsgebiete.
Wir kamen spät am Abend zufrieden in Luxemburg an (die strengen luxemburgischen Zöllner waren alle schon im Feierabend), wo mein Sohn uns erwartete und dann nach St. Ingbert ins angrenzende Saarland beförderte.
Wir haben natürlich an der letzten Tankstelle vor der Grenze getankt, denn der Spritpreis ist dort um 20 bis 25 Ct pro Liter günstiger als bei uns.
Ich danke euch für das Interesse an meinem Bericht, wobei ja eigentlich nur massentouristische Ziele in Thailand angesteuert und beschrieben wurden. Aber der neugierige Tourist findet auch dort Außergewöhnliches, Schönes und Unbekanntes, was die Reise für uns interessant und die Anfertigung eines Reiseberichts lohnenswert gemacht haben.
Viele Grüße
horas
Ja, ich komme zum Abschluss meines Reiseberichts. Wir sind jetzt seit einer Woche wieder in der deutschen Heimat. Meine Frau und die beiden Fräuleins aus Guinea sind 2 Tage nach uns nach einer 20-stündigen Reise mit Ethiopian Airlines von BKK via Addis Abeba und Ouagadougou in Conakry angekommen.
In unserem Hotel The Sukosol in Phyathai steigen auch die Crews der Ethiopian Airlines ab und zahlreiche äthiopische Touristen tummeln sich hier. Wir lieben dieses Hotel aufgrund seiner Atmosphäre, des internationalen Publikums, des fantastischen Frühstücksbuffets, des angenehmen Pools auf der 6. Etage und des freundlichen und hilfsbereiten Personals.
Der sehr schöne Innenhof lädt zu einer Verschnaufpause ein
Etwas verstörend fand ich die tägliche Mitteilung (auf einer Tafel in einer Ecke im Frühstücksraum) „gestern wurden 70 kg Essen übriggelassen“. Meine Tochter, die als erstes auf diese Nachricht reagierte, meinte nur, wir müssen mehr essen, damit nichts mehr weggeworfen wird. Das ist tatsächlich eine für die Hotelgäste verwirrende Information. Was erwartet das Hotelmanagement als Reaktion seiner Gäste auf diesen Hinweis?
Meine Frau war die letzten Tage in Bangkok mit Kaufen von Mitbringsel für die 22 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die bei uns in Conakry wohnen, beschäftigt. Die besten Preise für diese Sachen findet man immer noch auf dem wuseligen, unübersichtlichen Pratunam Markt, der sich vom kleinen Bayoke Tower aus Richtung Petchaburi Rd erstreckt. Es gibt in der Soi 21 einen kleinen Food Court, den man über eine sehr enge dunkle Gasse erreicht. Dort gehe ich hin, wenn ich mich von meiner Frau abseile, um mich in aller Ruhe bei einem kleinen Gericht oder einer Suppe + kaltem Bier erholen möchte. Meine Frau verspürt beim Shoppen keine Müdigkeit, keinen Hunger, keinen Durst. Sie ist beim Suchen, Feilschen, Anprobieren … glücklich und zufrieden. Seltsam.
Die vorletzte Nacht gab es endlich mal einen schönen tropischen Regenschauer
Wir waren aber nicht nur in Pratunam unterwegs, sondern pendelten auch zwischen Little India und Chinatown hin und her, um das schon früher Gesichtete – nach gründlichem Preisvergleich mit anderen Märkten wie Chatuchak, MBK und Pratunam – dann doch beim Chinesen oder Inder zu kaufen. Das war sehr kurzweilig aber auch anstrengend, wenn man nicht die gleichen Energiereserven wie meine Frau besitzt.
In Chatuchak habe ich mir dieses wunderschöne Buch gekauft. Es war ein Zufall, es in dem gigantischen Angebot an Büchernzu finden.
Was meine Frau allerdings nicht mehr kaufen konnte, waren diese dicken gelben Raupen, die sich in den Ölpalmen tummeln, und die auch in Guinea bei den Waldmenschen als Delikatesse gelten und dort auch gerne lebend gegessen werden. Ich hatte sie während der buddhistischen Festtage auf einen Nachtmarkt in der Nähe des big Buddha entdeckt. Jetzt, kurz vor der Abreise wollte meine Frau 2kg dieser Leckereien kaufen und mit nach Guinea nehmen. Die Raupen sind in Thailand tatsächlich dicker als in Guinea.
Leider war der Insektenstand nicht mehr auffindbar. Es war trotzdem ein interessanter Ausflug, da wir zu Fuß durch kleinbürgerliche touristenfreie Wohngebiete schlenderten, um doch vielleicht irgendwo einen Insektenverkäufer aufzuspüren.
Unsere Orientierungshilfe war vielerorts Big Buddha
Viele Grüße
horas
Wir waren öfters im MBK (2. Etage) in einer urigen japanischen Kneipe, wo es schön gezapftes Bier in großen Gläsern gibt und feine gegrillte Speisen bzw „Amuses Bouche“ dazu.
Man sitzt mehr oder weniger bequem auf Bierkästen, die mit einem Polster abgedeckt sind; die Stimmung ist dort immer gut.
Gut abgekühlt und rundum satt fahren wir nach einem anstrengenden Tag mit der BTS zum Hotel
horas
Gestern musste ich wieder mit Mutti nach Klein Indien: Stoffe, Nähzubehör (Knöpfe, Perlen, Glitzerzeug etc.), glitzernde Handtäschchen in kleinen Mengen für ihre Schwester in Conakry zu akquirieren. Diese wittert nämlich ein großes Geschäft, und ich musste somit als Pfadfinder und Träger mit auf diese Shopping-Tour.
es fiel mir bei dem Angebot sehr schwer, ein Täschchen auszuwählen, das zu einer afrikanischen Dame passt.
Wir bewegten uns langsam zu Fuß weiter und landeten in Chinatown, wo das Angebot an Nähzubehör gigantisch ist.
meine Frau ist fasziniert von den Geschäften mit den übervollen Regalen
Und dann kam die lang ersehnte Abkühlung
Mit immer länger werdenden Arme trottete ich -immer wieder auf Google Maps schielend- in Richtung Hauptstraße, um ein Taxi zu unserem Hotel zu bekommen.
Habt ihr die Getränke bei 37* C (Temperaturangabe an der Apotheke) eingenommen ?
viele Grüße
horas
PS: Das ist nicht der Bahnhof Phaya Thai, der befindet sich auf der anderen Seite (westlich des Baiyoke, ihr schaut nach Osten).
Ja, nach genauerem Hinschauen muss ich dir Recht geben, Silke. Ich bitte, meine Unachtsamkeit zu entschuldigen!
Wie ist deine Meinung zu dem Hotel Bayoke Sky? Ich habe öfters in Erwägung gezogen, dort mal abzusteigen. Aber die Kommentare sind doch im Mittel recht mäßig. Woran habert es denn vor allem?
Und schon geht’s weiter mit schönen Aussichten vom imposanten Bayoke Sky Tower
Blick auf den Bahnhof Rajapraprop (wahrscheinlich falsch geschrieben) der Airport Link Linie und oben rechts auf den Bahnhof von Phyathai
viel los war war wirklich nicht in der Lounge on the top. Wahrscheinlich füllt sie sich am frühen Abend mit Besuchern
Auch unser schwarzes Hotel „The Sukosol“ in der Mitte des Bildes konnten wir sehen
Viele Grüße
horas
Wir folgen weiterhin den Empfehlungen von Ehrhard und sind vorgestern zu fünft in das Ancient village gefahren, ca. 40km südlich von unserem Standort in BKK. Das Hotel Personal hat uns beraten, wie wir am besten und am schnellsten dorthin kommen. Die Lösung war einen SUV via Grab zu mieten. Die Fahrt hat dann incl. Maut ca 800 Baht gekostet und dauerte eine 3/4 Stunde.
An unserem Ziel haben wir uns einen Golfkart gemietet, einen sechs Sitzer, welcher von meiner Tochter gefahren wurde. Das war aber nur möglich, weil meine Frau als einzige unserer Truppe ihren Pass dabei hatte.
Ab diesem Moment hat unser Ausflug tatsächlich jedem Spaß gemacht.
Die Anlage ist sehr weitläufig und sehenswert, wenn auch manchmal etwas für meinen Geschmack zu kitschig dargestellt wird.
Mich hat insbesondere die Biografie des Entwicklers und Gründers dieses Kulturschatzes, Lek Viriyaphant, beeindruckt. Zu den Erläuterungen zu religiösen und mythischen Darstellungen habe ich weniger Zugang.
Wettermässig war es nicht so, wie erhofft. Ich hatte mit Rückblick auf die vergangenen Tage einen bedeckten Himmel erwartet. Der Himmel war leider nicht grau, sondern blau, fast wolkenlos. Das war gut, um schöne Fotos zu schießen, aber beschwerlich, wenn man sich zu Fuß fortbewegt. Wie in Thailand üblich, gibt es auch im Ancient Village an jeder Ecke was Kühles zu trinken und auch was Süßes oder Salziges zu naschen. Ich glaube, der Ausflug hat jedem von uns gefallen.
Gestern sind wir den Bayoke Sky Tower hochgefahren, um von der 85. Etage den Ausblick über Bangkok bei einem eisgekühlten Cocktail, der im Ticketpreis von 460 Baht/pax enthalten war, zu genießen. Und wenn man noch 2 weitere Etagen zu Fuß höher steigt, erlebt man einen ungefilterten Ausblick über die Vielfalt städtebaulicher Entwicklungen, bei einem angenehmen Lüftchen. Fotos von diesem Erlebnis kommen etwas später.
Viele Grüße
horas
Ich weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann. Ich hätte ein Zimmer für zwei Personen am 31. Juli für den 1. August für 115 € pro Nacht bekommen - im Anantara!
Das ist um einiges billiger als das, was ich für ein Doppelzimmer im Avani bezahlt habe. Aber zu dem Zeitpunkt, an dem ich gebucht habe, waren die Zimmer im Anantara sehr viel teurer als im Avani.
Das verhält sich wahrscheinlich so wie bei den Fluggesellschaften. Je nach Auslastung und -Tendenz verändern sich die Preise von einem Tag zum andern.
… Vielleicht kannst Du sie ja damit ködern, dass sie dort mit einem Golfwägelchen durch die Anlage brausen können.
…
Wenn das klappt, wäre der Ausflug gerettet. Google meint allerdings zu dem Thema, dass man einen internationalen Führerschein vorlegen muss, um einen Golfkarren fahren zu dürfen. Da wäre ich wieder der einzige, der so einen Lappen hat.
Ja, das Anantara hat schon eine schönere Ausstrahlung. Wir durften es kostenlos durchqueren, um mit dem Shuttle Boot über den Fluss zu fahren. Für 500 Bath hätte ich auch den schön im Grünen gelegene Pool benutzen können, hatte leider keine Zeit dafür.
Wir sind seit 4 Tagen in Bangkok und haben zum ersten Mal eine Unterkunft auf der "anderen" Seite des Chao Praya Flusses bezogen.
Meine Wahl fiel auf das Avani Riverside Hotel, welches noch Zimmer zu einem für uns akzeptablen Preis hatte. Das Hotel ist sehr modern gestylt, die Aussicht aus den Zimmern über die Skyline von Bangkok ist beeindruckend, der Rooftop Pool auf der 26. Etage ist auch nett und tagsüber wenig besucht.
Man kann auf der gleichen Ebene fein dinieren und das Essen mit einem französischen Rotwein à la Chateau Lafite Rothschild für 2000€ die Flasche abrunden oder, wie ich es vorgezogen habe, zu einem hundertstel des Preises zu dem Essen einen genüsslichen Gin Tonic schlürfen, wobei der Gin aus Indien kommt und natürlich dementsprechend aromatisch aufgepeppt ist.
Auch das Frühstücksbüffet auf der 11. Etage bietet einiges. Ich würde sagen, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt sogar eine Softeismaschine kurz hinter dem Kontrollpunkt des Frühstückraumes, damit man den langen Weg zum nächsten Ziel nicht mit leerem Mund zurücklegen muss.
Ich habe mich dann mal wieder auf Erhards Fährte begeben und den größten Buddha Bangkoks im Wat Paknam besichtigt. Es war wohl nicht der beste Termin, den ich mir ausgesucht hatte, denn neben dem Ansturm von Touristen aus der ganzen Welt kamen noch die Gläubigen in grosser Menge dazu, denn es war Khao Pansa, ein bedeutender buddhistischer Feiertag.
Viele Geschäfte waren aufgrund des Feiertags über mehrere Tage geschlossen, Alkoholverkauf und -Ausschank verboten, ausgenommen sind die internationalen Hotels und Flughäfen.
Während dieser Tage haben wir einen Besuch in Little India gemacht, feinste Stoffe gekauft, kurz in einem indischen Sikh-Tempel gebetet und natürlich indisch gegessen.
im 4. Stock unter der Kuppel habe ich einem Heiligen gehuldigt
Wir sind gestern umgezogen und haben uns in unserem Lieblingshotel "The Sukosol" am Phyathai Bahnhof niedergelassen. Traditionell ging es gestern Nachmittag auf den Weekend Market Chatuchak. Ich habe 3 urige T-Shirts erstanden und gut gegessen.
Ich plane, weiter Erhards Spuren zu folgen und eventuell morgen nach Süden ins Ancient Village zu fahren. Mal schauen, ob ich andere aus meiner Truppe dafür begeistern kann.
viele Grüße
horas
Dann lege ich da noch eins drauf: die stressigste Tour während unseres Tansania-Urlaubs war die Stadtbesichtigung von Stonetown, der Hauptstadt von Sansibar. In Begleitung und unter der Führung eines großartigen Geschichtslehrers sind wir zu Fuß unter gleißender Sonne durch die Altstadt gezogen und wurden spannend, ergreifend, schockierend über die Entstehung der Sklaverei und des wohl ersten Umschlagplatzes der Ware Menschen unterrichtet. Was wir in dem dafür eingerichteten Museum gesehen, gelesen und erfahren haben, ist schon starker Tubak aber - wie ich es sehe- ein Muß für jeden Besucher.
Viele Grüße
horas
Wenn ich bei Sansibar bleibe sind die Reiseberichte dazu, gelinde gesagt, durchwachsen. Das liest sich viel nach Dritter Welt (was generell nicht das Problem wäre) und mehr nach "Reise" als nach "Urlaub". Das wäre alles auch okay, aber ich glaube nach 7-10 Tagen Reise auf dem Festland mit entsprechenden Strapazen, ist unser Bedarf an "Abenteuer" gedeckt und wir würden gerne etwas planbare Ruhe haben.
In Afrika ist die 3. Welt immer in der Nachbarschaft. Ich verschließe da nicht meine Augen und möchte auch sehen, wie die locals in meiner Nähe leben, arbeiten und essen. Aber, man muss es nicht so machen. Man kann es auch auf Sansibar so machen, wie man es als Touri auf Mallorca macht.
Und so strapaziös sind die täglichen Exkursionen mit dem FWD suf dem Festland auch nicht, denn abends erwartet euch, wenn ihr die richtigen Unterkünfte auswählt, ein entspannendes Ausklingen des Tages mit „sundowner“ und small Talk mit anderen Gästen am Pool der Lodge oder des Camps, feines Essen mit herrlichen südafrikanischen Weinen; das war für uns schon Urlaub pur; ein bisschen Abenteuer gepaart mit Kulinarik in einem fast luxuriösen Ambiente.
Was ist denn eine planbare Ruhe? Du kannst doch morgens (auch auf Sansibar) aufstehen, dann sagst du deiner Freundin: heute ist ruhiger Strandtag, der mit einem köstlichen Seafood-Dinner bei Kerzenlicht abgeschlossen wird. Dann wiederholt ihr dieses Programm, solange ihr euch nach Ruhe sehnt.
Kurz: so ganz verstehe ich deine komplexen Zweifel, Befürchtungen und Ängste nicht.
Viele Grüße
horas
Wir sind auf Koh Samui! Ich werde jetzt nicht viel darüber berichten, das wäre dann so, wie wenn jemand Neues vom Ballermann auf Mallorca posten würde. Ich war allerdings noch nie auf Mallorca, im September ist es aber soweit.
Hier bewegen wir uns wie üblich auf Motorrollern fort. Das klappt auch ganz gut, meine Tochter fährt mit den beiden Teens aus Guinea zusammen und ich mit Mutti.
Die Girls sind gestern Quadfahren gegangen, hoch in den Bergen vor der Maenam Küste. Da sie ihr Taschengeld vergessen hatten, beschlossen wir Alten, ihnen nachzufahren, damit sie sich mit dem Notwendigsten versorgen könnten. Es was eigentlich nicht notwendig, wie wir unterwegs erfuhren, das Trinkwasser kostenlos verteilt wurde.
Dennoch war es eine schöne Fahrt, den kürzesten Weg von Lamai beach hoch in die Berge, wenn da nicht plötzlich die Bremse des Vorderrades bei der langen und steilen Strecke keinen Druck mehr hatte. Wir mussten ja zunächst über das ganze Gebirge nach Maenam runter und dann über eine kleine, aber gut befahrbare Straße wieder hoch zu dem Quad Camp fahren.
Als wir dort ankamen, waren die drei Abenteurerinnen aber schon losgefahren. So fuhren wir noch etwas höher rauf, um einen guten Aussichtspunkt zu finden, der einen Blick nach Norden und nach Süden erlaubt. Den fanden wir auch, genau an dem Punkt, wo die Straße in eine stark ausgewaschene Piste überging.
Blick nach Süden, die Wälder hier sind fast ausschließlich Obstplantagen
Blick nach Norden Richtung Boputh
Eine kurze Pause, ein Gespräch mit einem jungen Hamburger (ja, hier sind sie, die Deutschen, in großer Menge), der auf einem Felsvorsprung mit Freundin und einer Flasche Chang Bier saß und mir die Hand reichte, so dass ich auch auf dem Logenplatz die Aussicht genießen konnte.
Seit 4 Jahren ist er auf samui und hat keine Lust mehr nach HH zurückzukehren. Er bewirtschaftet eine Plantage, was ihm ein gutes Einkommen garantiert. Durian, Mangusteen, Longan, Kokos ...?
meine Lieblingsfrucht, aussen stachelig, innen göttlich
so sehen Mangusteens aus, wenn sie noch nicht reif sind
die mit reifenden Durians schwer beladenen Baumäste werden mit Seilen gesichert und so vor dem Abbrechen bewahrt
Nein, lachte der Hamburger, seine Plantage sei viel einfacher und erträglicher: Cannabis. Da wird das ganze Jahr geerntet und verkauft.
Ja, das ist mir auch aufgefallen: neben der Unmenge an 7/11 shops gibt es eine Unmenge an Cannabis Cafés, die auch gut besucht sind, hier auf Koh Samui, aber auch in Ao Nang, Phi Phi usw..
Nun, dann haben wir uns wieder auf die kürzere Rückfahrt über die Berge gemacht, meine Frau ist hie und da bei Gefällen von fast 40% zu Fuß gelaufen (was auch nicht einfach ist) und ich bin im Schritttempo mit einer noch funktionierenden Hinterradbremse vorgefahren.
Das war ihr zu steil, um nur mit einer Bremse runter zu rollen
Nun, so gruselig wie es sich vielleicht liest, war es nicht. Denn beim bergauf Fahren hat sich der Druck im Hydrauliksystem wieder aufgebaut, liess aber langsam beim Bergabfahren nach. Man muss da ein bisschen jonglieren und vorsichtig fahren.
Heute möchten die Girls Gokart fahren. Es gibt in Chaweng am See eine moderne Gokart Bahn. Das schaffen wir noch, denn morgen früh ist Abreise mit dem Ziel Bangkok. Wir haben wieder die Kombination Van - Fähre - Air Asia nach Don Mueang. Es ist weniger komfortabel als Bangkok Airlines von Samui nach BKK aber bedeutend billiger, vor allem wenn man zu fünft verreist.
Nun noch eine Frage in die Runde: auf einem lokalen Markt werden diese lecker aussehenden Speisen angeboten. Sie sehen aus, als wären die Meerestiere in rohem Zustand in Arten von Vinaigretten eingelegt. Ich konnte nicht in Erfahrung bringen, ob man diese Speisen noch erhitzen muss oder sie wie unsere eingelegten Heringe roh verzehrt. Was denkt ihr?
Ich melde mich dann wieder aus Bangkok.
Viele Grüße
horas
Kaffee darfst du im Rahmen der allgemeinen Freigrenze einführen. Musst du nicht anmelden.
Wenn ich meinen Konsum an Kaffeebohnen fürs Jahr zugrunde lege, dann kommen schon etliche Kilos zusammen. Ich schätze mal, dass ich mindestens 12 kg gemahlenen Kaffee aufbrühe. Manchmal bereue ich es, nicht meinen Arabica-Kaffee einschließlich meinen vietnamesischen Kaffeesiebbecher + Hütchen mitgenommen zu haben. Ich mag nämlich überhaupt nicht, wenn ich morgens einen ekelhaften Robusta-Kaffee vorgesetzt bekomme, was hier in Thailand leider öfters passiert.
Das sind ja wieder wunderschöne Erlebnisse, das krasse Gegenteil zu unserem „Erlebnisurlaub“ mit Teens in Thailand.
Ich freue mich auf weitere Berichte
horas
Wir fliegen auch sehr gerne mit Ethiopian, u.a. weil wir uns auf dem Rückflug im Addis Airport mit bestem Kaffee für ein Jahr versorgen.
Und der deutsche Zöllner in Frankfurt sagt dann bei der Anmeldung der Ware: „Oooh, Highland Kaffee aus Äthiopien; das ist auch mein Lieblingskaffee. Bringen Sie doch beim nächsten Mal 2 kg mehr für mich mit“, oder so was ähnliches ![]()
Viele Grüße
horas
Zu Railey Beach: "Die Schönheit des Ortes" wird durch das Besucheraufkommen weitestgehend ausgeglichen. Ich war 2008 in Krabi und hab's damals schon fürchterlich gefunden. Der Raum zwischen den Stränden ist dicht verbaut, hinter den Hotelanlagen türmte sich der Müll. Und mit so etwas wie einer "Walking Street" konnte ich damals schon nichts anfangen.
Ja, stimmt alles, ich wollte es nur nicht so pejorativ ausdrücken (der Ort, so wie er sich heute präsentiert, hat ja auch ne Menge Arbeitsplätze generiert). Es hätte noch schlimmer kommen können. Die Natur wird um die verbauten Bereiche herum, anders als z. B. in Guinea geschützt. In Guinea hätte man alle Kaksteinvorkommen abgebaut und zu Zement verarbeitet, Bäume gefällt und zu Holzkohle verkokst, den Küstenabschnitt für die Fischereiflotte Chinas freigegeben …
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