Posts by Erhard

    Der Bau des Bishoftu International Airports in Addis Abeba hat Anfang Januar begonnen. Er soll Afrikas wichtigstes Luftfahrtdrehkreuz werden.

    Denkt man an Flughäfen mit einem riesigen Passagieraufkommen, kommen einem wohl als erstes Dubai, London oder auch die US-Stadt Atlanta in den Sinn. Bald soll sich aber ein neuer Ort in den Köpfen der Leute etablieren: Addis Abeba. 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Äthiopiens haben am 10. Januar die Bauarbeiten für den «Bishoftu International Airport» begonnen.

    Die Pläne für den neuen Flughafen sind extrem ambitioniert: Er soll nach der Inbetriebnahme 2030 jährlich 60 Millionen Passagiere abfertigen.

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    :shock:

    Danke für die sehr schön bebilderten Reiseeindrücke. Bei uns ist der Funken für Kreta damals auch nicht übergesprungen. Nice to see, aber halt nicht, wie Du schon geschrieben hast,ein Bilderbuch Griechenland.

    Wir waren allerdings auch von unseren vielen Kykladen Aufenthalten sehr verwöhnt. Da konnte Kreta einfach nicht mithalten, zumal die Insel auch in der Ausdehnung von uns ebenso unterschätzt wurde. Nix mit Roller, sondern alles mit Auto was für uns der halbe Spaß war. Aber gottlob ist jeder anders, dem einen gefällt Kreta und uns gefallen halt eben die Kykladen. Ob das allerdings jetzt noch so währe ist auch zweifelhaft, es hat sich dort auch vieles verändert.

    Wer Lust hat, kann hier unsere Eindrücke von 2021 in unserem Bericht nachverfolgen

    Kreta Bericht

    Wir wünschen Euch ein gutes Ankommen zuhause und ein gutes Eingewöhnen. Die Temperarturen sollten jetzt auch bei uns passen.

    Schlechte Neuigkeiten für Thailand-Reisende: Das Königreich schafft die erst vor zwei Jahren eingeführte 60-tägige visafreie Einreise für Touristinnen und Touristen wieder ab. Künftig sollen wieder die früheren Einreiseregeln gelten. Dann dürfen Besucherinnen und Besucher aus 54 Ländern – darunter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – wieder nur noch 30 Tage ohne Visum im Land bleiben.

    Thailand Visun verkürzt 

    Wie meist im Mai stellen wir die Frage im Forum wohin geht die Reise im kommenden Jahr. Wie sehen Euere Planungen aus, mehr Europa oder doch wieder Fernziele. Die Preise für die Flüge und auch Hotels sind mittlerweile leider extrem gestiegen. Asienurlaube werden schon ziemlich teuer, wie wir bei unserer Recherche z.B. für Thailand und Vietnam gesehen haben. Zudem sind die Flugverbindungen nicht mehr so komfortabel, Direktflüge werden zu horrenden Preisen angeboten. Bei den anderen sind oft keine akzeptablen Flugzeiten dabei. Die Hotelpreise in der gehobeneren Kategorie sind z.B. in Thailand explodiert. Also was tun, die teuren Angebote für Flug und Hotel schlucken oder eine günstigere und unkomfortablere Reise machen. Wir warten noch ab, ob sich preislich bis zum Jahresende was ändert und entscheiden dann ob es wieder Asien wird oder ganz woanders hin.

    Wie schaut es bei Euch aus?

    :thumbsup:

    Wir wollten ja ursprünglich auch vom DaNang nach Hanoi mit dem Zug fahren, aber Jürgen meinte, wir sollten unbedingt über den Wolkenkpass, mit dem Auto fahren, zwecks besonderem Erlebnis , na ja nice to have, aber nicht der burner. DaNang Hanoi wäre sicher die bessere Option mit dem Zug gewesen als über den Wolkenpass zu fahren.

    Fazit:

    Unsere Reise war erlebnisreich, besonders, anstrengend und sehr schön. Das Land ist riesig groß in seiner Nord-Süd-Ausdehnung und die Reisestrecken immer entsprechend lang. Die Landschaften und Strände wunderschön und abwechslungsreich.

    Was würden wir anders machen. Eigentlich nur die Autofahrt von Saigon nach DaNang, denn es waren lange Fahrzeiten ohne wirkliche Highlights für die man die langen Strecken in Kauf nehmen würde. Klar gabs einiges zu sehen, aber im Nachhinein, nicht vergleichbar mit unserer tollen Nordtour. Aber Jürgen hatte uns schon vorgewarnt, dass die Strecke nicht der Burner ist, aber wir wollten unbedingt über Land fahren.

    Die Zugfahrt von Hue nach Hanoi kann man, muss man aber nicht machen. Heute würden wir fliegen, zumal es doch anstrengend und ohne wirkliches Highlight war. Aber wenn man es nicht ausprobiert, weis man es auch nicht.

    Der Flug mit Vietnam Airlines ohne wenn und aber, nicht besser oder schlechter als andere Airlines in der Business, allerdings kein Vergleich mit Emirates.

    Das Wetter war uns die meiste Zeit hold, wenn auch für die Jahreszeit zu warm im Norden. Hätten vielleicht doch 2 Wochen eher reisen sollen, aber da steckt man halt nicht drin.

    Das Essen zumindest im Süden wohlschmeckend und aromatisch, im Norden eher nicht so unser Geschmack, wobei wir unterwegs dort nicht in direkten Touri-Orten waren und eher lokal food bekamen.

    Die Unterkünfte würden wir alle wieder so wählen, es war alles dabei von Luxus bis Basic.

    Die Währung sehr gewöhnungsbedürftig, man muss höllisch aufpassen mit den richtigen Scheinen zu bezahlen.

    Die Organisation der Rundreisen durch AEA Travel. DeinVietnam.com (Jürgen) sehr gut und unkompliziert auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wir würden jederzeit wieder dort buchen.

    Insgesamt ist Vietnam wirklich eine Reise wert, ganz anders als Thailand, auch fast die Hälfte preisgünstiger. Die Leute noch nicht ganz so vom Tourismus geprägt bzw. versaut. Die Infrastruktur vieler Orts schon sehr gut. Man ist hier wirklich willkommen.

    Tag 7 Ba Be See nach Hanoi Airport

    Letzter Tag unserer Rundreise. Nach dem leckeren Frühstück mit hausgemachten frischen Pancakes ging es gegen 9 h morgens zurück Richtung Hanoi, wo unser Rückflug kurz vor Mitternacht geht. Leider sahen wir unterwegs nicht mehr viel, denn es schüttete aus Kübeln bis kurz vor Hanoi. Wir hatten uns ein Airporthotel gebucht und so konnten wir uns vor dem langen Flug noch eine letzte Massage gönnen und uns flugtauglich umziehen.

    Wir verabschiedeten unseren Fahrer mit einem ordentlichen Trinkgeld, das er sich wirklich mehr als verdient hatte. Danke Mr. Tea

    Weiter gings dann durch hügelige Landschaft mit tollen Reisfeldern, Mais und Gurkenanbau, sowie Holzwirtschaft. Machten einige Fotostops, draußen war es irgendwie kühl, es war bedeckt und bald schon fing der Nieselregen an. Die Ansiedlungen der Straße entlang waren alle irgendwie gleich und es war etwas eintönig. Unterwegs gabs diesmal auch keine Lunchtime, denn es gab einfach keine Lokale.

    Kurz vor BaBe dann Stop bei einer Zimtverarbeitung. Hier sahen wir von der Verarbeitung der Zimtrinde,(geschält, geklopft, durchgepresst, gespalten), bis zur Trocknung draußen auf Planen und der Lagerung und Verpackung in Säcken alle Arbeitsgänge. Es war sehr interessant und eine willkommene Abwechslung zur langen Fahrerei.

    Weiter gings dann Richtung Ba Be See, Vietnams größten, natürlichen Süßwassersee. Er ist 6 km lang und nicht sehr breit.

    Leider sahen wir nicht wirklich viel davon, denn der Nieselregen begleitete und wieder.

    Ankunft im Homestay gegen 15 Uhr. Das Zimmer diesmal sehr klein und basic, aber sauber und mit Balkon. Für die eine Nacht ausreichend. Durch den Regen waren heute auch keine weiteren Aktivitäten mehr möglich. Leckeres Abendessen gabs dann im Homestay.

     

    Tag 6 Ha Giang - Ba Be See

    Abfahrt 9 Uhr mit erstem Stop in Town, es war ein großer Markt und ziemlich viel los. Es gab hier alles, von Lebensmittel, Fleisch, Gemüse etc.. bis zu Klamotten. Viele Bewohner der entlegenen Bergdörfer waren hier um zu kaufen oder zu verkaufen. Für uns ist so ein Markt immer ein Highlight.





    Tag 5 Ha Giang

    In der Nacht gab es ein heftiges, langes Gewittergrollen mit starkem Regen. Am Morgen war das Spektakel vorbei und es war bestes Wetter.

    Gegen 9.30 h dann auf Tour in die nähere Umgebung zu den ethischen Dörfern die mitten in den Reisfeldern liegen. Wunderbare Landschaft, die Sonne schien und es war ziemlich heiß, kleine Spaziergänge durch die Dörfer. Die Häuser aus Holz und auf Stelzen, die Dächer Strohgedeckt wie bei uns im Norden die Reetdächer. Leider wenig Leute unterwegs, es ist noch nicht Erntezeit. Die paar alten Frauen die wir trafen waren alle über 80 Jahre alt und gut zu Fuß, kein Wunder bei den landschaftlichen Gegebenheiten, es geht ja fast immer bergauf und bergab. Ein insgesamt sehr relaxter Aufenthalt in dieser schönen Umgebung.

    Tag 4 Dong Van bis Ha Giang

    Um 9 h gings los, es hatte geregnet in der Nacht, daher war es bis zum Nachmittag total neblig. Unterwegs sahen wir fast nichts von der schönen Bergwelt, nur tiefe Wolken, aber es blieb wenigstens trocken. Der Ha Giang Loop ist wirklich die Mega Strecke für Biker, hunderte waren trotz des schlechten Wetters in Gruppen unterwegs und belagerten die Aussichtspunkte, Wahnsinn was da abgeht. So was hatten wir noch nicht gesehen, geschweige denn auf diesen spektakulären Pässen erwartet. Die Veranstalter in Ha Giang bieten diese Loop-Packages incl. Moped, Fahrer, Homestays etc. an. Ein sehr gutes Business anscheinend.

    Leider sahen wir auch bei unseren Fotostops nicht wirklich viel, daher ist die Fotoausbeute heute relativ gering, Einzig ein Bauer mit Handpflug und Büffel war ein lohnendes Fotomotiv. Insgesamt kurvten wir wieder gut 5 Stunden durch das Hochgebirge, in den Tälern dann der obligatorische Reis- oder mangels Wasser Maisanbau. Das leuchtende Grün der Felder ist immer was fürs Auge. Unser Homestay in Ha Giang etwas abseits, wunderschön gelegen inmitten von Reisfeldern und sogar mit Pool. Wir bleiben hier 2 Nächte und machen Morgen eine Tour durch die umliegenden Dörfer. Sind froh mal keine Pässe fahren zu müssen.

    Tag 3 Cao Bang bis Dong Van

    Abfahrt heute schon um 8.30 h, denn heute war „nur“ Pässe fahren angesagt, aber was für welche, einer höher, als der andere, Serpentinen an Serpentinen. Unterwegs viele Reis-Tabak- und Maisfelder. Sahen wie der Tabak in Öfen getrocknet wird und ansonsten Natur, Natur Natur, echt schön, aber auch leider ziemlich diesig. Die Fahrerei ist sehr anstrengend, gottlob wird uns nicht schlecht bei den vielen steilen Haarnadelkurven. Der Hammer war aber der Ma Pi Leng Pass. steiler geht es nicht. Er gehört zum touristischen Highlight auch für Motoradfans aus aller Welt die den Ha Giang Loop (350 Kilometer) entweder ganz oder in Teilstücken fahren. Diese Gruppen trafen wir immer wieder unterwegs.

    Endlich nach fast 8 Stunden Gekurve von Pass zu Pass und vielen Eindrücken waren wir im Hotel. Abendessen dann wieder in einem local restaurant, wo große Männergruppen an den Tischen saßen und Bier sowie Happy Water aus 5 ltr. Kanistern, tranken, dazu gabs Hot Pot mit Pferdefleisch. Wir aßen fried rice und Nudeln mit Gemüse. Es war ein interessanter Abend zumal uns unser Fahrer unbedingt, das dancing am Markt des alten Viertels zeigen wollte. Wir dachten an Volkstänze aber nicht an Disco mit Massen an jungen Touristen die den Loop abfahren. Für die war es super, für unseren Fahrer auch, für uns nicht. Das passt einfach nicht hierher, aber was macht man nicht alles für die Touris, damit Geld reinkommt.

    Gegen Mittag waren wir dann am Eingang zum Gelände des Ban Gioc Wasserfalls. Klar, dass es auch hier viele Souvenirshops, Essensstände etc. gibt. Besonders war jedoch, dass man sich hier traditionelle Trachten ausleihen und sich dann damit vor den Fällen fotografieren lassen kann oder eben seine Selfies macht. Da die Fälle direkt an der chinesischen Grenze liegen, ist der Andrang der chinesischen Besucher von der gegenüberliegenden Seite groß und die Boote die direkt zu den Fällen fahren gut gebucht. Obwohl die Wasserfälle zur Zeit nicht die übliche Wassermenge führen waren sie doch sehr faszinierend und die Landschaft einfach toll.

    Die Rückfahrt nach Lang Son dann wieder durch endlose leuchtend grüne Reis- und Maisfelder. Es war ein sehr erlebnisreicher 2. Rundreisetag, den wir ausnahmsweise nicht mit vietnamesischem Essen, sondern mit Pizza und Bier ausklingen ließen.