Posts by gudi61

    Ich freue mich Angelika, dass Dir mein Bericht gefallen hat.

    Ist es vergleichbar mit Afrika, dass die großen (Raub-)tiere keine Gefahr darstellen, solange man in der Hütte (im Jeep-Inneren) bleibt?

    Ja, so könnte man es vergleichen. Die Tiere werden angefüttert mit Mais. Diesen finden sie auch in der freien Natur u. stellen so keine weitere Verbindung zum Menschen her. Ebenso am Nacht Hide: Es liegt halt Futter da, das auch sonst gefunden wird.

    Ein gutes Beispiel ist noch die Tigersafari in Indien. Hier sind die Jeeps ja komplett offen. Wir sind oft an Affenherden vorbei gefahren, für die es nur ein kurzer Sprung ins Auto gewesen wäre. Nach meiner Rückfrage beim Ranger würden die Tiere nur ins Fahrzeug kommen, wenn sie von den Insassen gefüttert werden.

    Irgendwann geht auch die schönste Reise zu Ende und so hieß es auch für uns die Heimreise anzutreten.
    Geplant war über die Großglockner Hochalpenstraße zu fahren. Das Wetter nicht optimal, aber wie so oft im Gebirge kann es im Tal ganz anders aussehen als am Gipfel oder umgekehrt.
    Mit knapp 50.- € kein Schnäppchen, jedoch wollte ich meine schöne Kindheitserinnerung auffrischen und sehen, was sich so verändert hat oder gleich geblieben ist.

    Viel Kommerz, ein riesiges Parkhaus im Berg , Gletscher wo bist du und kein Großglockner zu sehen, das waren so meine ersten Eindrücke. Nun ja, erst einmal sehen, wie sich alles weiter entwickelt.

    Kaiser Franz Joseph einen Besuch abgestattet.......

    ........und das neue Informationszentrum angeschaut.

    Manchmal braucht es einfach etwas Zeit, bevor sich "Herr Glockner" blicken lässt. Erst noch etwas bedeckt und scheu.......

    ......aber dann, in voller Pracht

    Zu meiner Kindheitserinnerung gehörten auch die Murmeltiere. Die putzigen Gesellen mit ihren Pfeiftönen. Man sah sie nicht, man hörte sie zuerst und dann........daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Das war es von unserer Slowenien Reise - die Erste.
    Viele schöne Tiererlebnisse. verbunden mit neuen, interessanten Natureindrücken und Auffrischungen aus Kindheitstagen. Die Slowenen unkomplizierte, nette, sympatische Leute, die sehr hilfsbereit sind und gerne Auskunft geben oder weiterhelfen.
    Ich selbst kann mir Slowenien - die Zweite sehr gut vorstellen (ebenso meine bessere Hälfte). Mal sehen, was daraus wird?

    Ganz lieben Dank an die <3-chen Drücker und an alle Anderen, denen mein kleiner Bericht gefallen hat.

    Liebe Grüße
    gudi=)

    Viele Ausflugs- und Wanderziele findet man im Triglav NP, der an Italien und Österreich grenzt. Seit dem Jahr 1981 hat sich seine Größe nicht mehr verändert. Zuvor wurde er mit kleineren Teilen immer erweitert.

    Unser erstes Ziel war die Mangart Straße. Wir brachen früh auf, um die spektakuläre Straße mit möglichst wenig Radlern zu erleben. Die Panoramastraße führt uns auf 2.055 m Höhe und ist Slowniens's höchste Straße.


    Die Serpentinen auch runterzu gemeistert, kehrten wir in der kleinen Sennerei ein. Sie bietet Produkte, wie Käse, Milch, Quark und eingeweckte Sachen an. Alles stammt natürlich von der eigenen Ziegenherde.


    Die Festung Kluze ist eine Kulturstätte und ebenso ein wichtiges Denkmal. Von einer ehemaligen Holzfestung wurde sie zur Steinfestung umgebaut.


    Der Zugang zur Soca Schlucht erfolgt über eine Hängebrücke.........

    .......von hier aus kann man schon das klare Wasser sehen, das sich durch einen schmalen Canyon windet.

    Das ist der Fluss Soca


    Der Wasserfall Boka ist mit einer Höhe von ca. 144 m sehr spektakulär, vorausgesetz er führt genügend Wasser. Da dies bei uns nicht der Fall war, sahen wir ein Wasserfällchen vor steiler Felswand.

    Ein schöner, abwechslungsreicher Ausflugstag ging zu Ende, den wir mit einem Saunabesuch und Wellness im Hotel beendeten.

    Die Reise geht weiter. Unser nächstes Ziel ist der Triglav Nationalpark - er ist der einzige in Slowenien.

    Zuvor besuchten wir aber noch das Zlatorog. Es ist ein mystisches Wesen, das Berge und Alpen beschützt.
    Wer mehr über das Märchen lesen möchte, hier ist der Link für Euch. https://de.wikipedia.org/wiki/Zlatorog


    Der angrenzende Jasna See ist ein Erholungsgebiet, das sehr beliebt ist. Er besteht aus zwei künstlichen Seen, die miteinander verbunden sind (inmitten einer traumhaften Berglandschaft). Hier lässt es sich gut aushalten.

    Der See ist auch Ausgangspunkt für die Passstraße Vrsic. Sie stellt die Verbindung zwischen Kranjska Gora und Trenta her. Auf der Strecke liegt die Russische Kapelle.

    Enge Straßen, viele Haarnadelkurven und unübersichtliche Stellen veranlassen zu langsamen Fahren. Es sind auch genügend Rennradfahrer auf der Strecke unterwegs, die das Tempo nochmals ausbremsen. Insofern zieht sich die Anfahrt in die Länge. Am Abend haben wir uns nur noch im Ort kurz umgesehen, in einem gemütlichen Restaurant gegessen und die Tour für den nächsten Tag besprochen.

    Die Stadt Bled liegt am gleichnamigen See und ist umgeben von Bergen. Es sind die Ausläufer der Julischen Alpen.

    Von weitem fällt der Blick schon auf die Kirche St. Martin, die durch ihr Muster auf dem Dach ins Auge sticht.

    Pläne für die Innenausstattung der neugotischen Kirche stammen von Prof. Friedrich v. Schmidt, der auch das Wiener Rathaus geplant hat.

    Die Burg von Bled zählt zu der ältesten in Slowenien. Zweimal wurde sie durch Erbeben erheblich beschädigt, aber immer wieder aufgebaut.

    Ein ganz bekanntes Motiv ist die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt, auf der kleinen Insel Blejski Otok. Viele Besucher erfreuen sich ihrer Wunschglocke, die man stets bimmeln hört.

    Pletna Boote bringen die Menschenmassen zu dem Inselchen. Die Holzboote werden heute noch von Einheimischen gefertigt und sind so zu sagen Bled's Markenzeichen. Der Beruf des Bootsführers ist sehr, sehr angesehen.

    Das war es vom Luftkurort Bled. Viele Slowenen haben hier einen Zweitwohnsitz oder eine Ferienwohnung, dementsprechend überfüllt ist es am Wochenende. Die Preise sind gesalzen, egal ob im Restaurant oder bei den Pletnas (Schnitzel Wiener Art ca. 28.- €, Bootsfahrt zur Insel ca. 45.-€)

    Fortsetzung folgt......

    Der letzte Tag brach an für die Bärenbeoachtung (wir wussten alle, sowohl guides als auch wir), dass sich eine Bärenmama mit 2 Cubs hier aufhält. Nur finden und wo genau war das Problem.

    Knapp vor Schluss kam sie mehr als vorsichtig an. Unsere jungen Leute, im anderen Hide, baten um etwas mehr Zeit beim Guide:thumbup:. Der Jugend sei Dank,

    Als eines der größten Raubtiere hier im Land sieht man Mama Bär + die Jugend. Der kleine Mann (kleine Frau) schwankte hin und her, um das Gleichgwicht zu halten. Übung macht den Meister!

    Das war es von den Bären
    weiter geht es mit Bled

    Um auf das Thema Dachse bzw. absolute Nachtfotografie zu sprechen zu kommen begab ich mich auf wirkliches Neuland. Außerhalb des Hides wareen 4 Blitze angebracht, diese waren jeweils mit den eigenen 4 Kameras innerhalb des Hides verbunden. Im Vorfeld mussten Einstellungen und Fokus auf den zu fotografierenden Bereich gemacht werden. Hatte man dies bewältigt, war nur noch eine Minimalbeleuchtung vorhanden und es hieß abwarten, was kommt oder nicht kommt.

    Es kam tatsächlich ein Dachs vorbei

    Für mich persönlich eine super schöne Neuerfahrung, sowohl was Dachse als auch die Fotografie betrifft.

    Die Reise ging weiter Richtung Süden, zu unserem eigentlichen Ziel. Die Bärenbeobachtung in Slownien.
    Untergekommen sind wir in der Kleinstadt Hrib-Loski Potok. In der familiengeführten Pension fühlten wir uns von Anfang an wohl. Es gab zwar bestimmte Essenszeiten, aber diese wurden individuell an die Tierbeobachtungen angepasst. Bist du nicht um 21:00 zum Abendessen, bist du halt erst um 22:00 da. Wo ist das Problem? Dieser Ansatz galt auch für das Frühstück - genau meine Einstellung :thumbsup:.

    Die Region Nortanjska und Kocevska ist Heimat von schätzungsweise 900 Braunbären.

    So war meine Hoffnung doch groß, dass wir welche vor die Linse bekommen.

    Und jetzt kommt es, die Überraschung schlechthin. Haltet Euch fest, schnallt Euch in die Stühle und sitzt fest darin. Beim Ausräumen des Gepäcks sehe ich ein Forumsmitglied. Illusion oder was:o? Nein, absolute Realität. Ohne Absprache, ohne davon zu wissen trafen wir uns in der kleinen Pension, die im Irgendwo und Nirgendwo liegt. Für mich eine riesige Freude für dieses mini, mini Forumstreffen - big hug jetzt noch!

    Für Graz uns Slowenien haben wir im Vorfeld die "Pickerl" beim ADAC gekauft. Durch Angabe des Autokennzeichens kann man die Prepaid Fahrspur nehmen, vorausgesetzt sie funktioniert oder wird nicht gerade repariert. Also war das Warten in der normalen Schlange angesagt, jedoch wurde auch hier das Kennzeichen erkannt und man konnte ohne Wenn und Aber dann zügig passieren.

    Angekommen in Graz holten wir die Graz Card in der Touristeninfo ab, die ich vorab schon gebucht hatte. Für 12.-€ zusätzlich können die Öfis, Zahnradbahn usw. während des Aufenthalts genutzt werden. Für uns die perfekte Ergänzung.

    Das Bild hier zeigt die Mur Insel nach 22:00 Uhr und bei noch 30 Grad.

    redfloyd hat ja, in Ihrer kleinen Auszeit Graz, die Stadt bestens beschrieben. Ihr Beitrag ist relativ neu und so ergänze ich nur noch zwei Dinge. Das Landeszeughaus, das uns sehr gut gefallen hat. Mit mehr als 32.000 Exponaten fanden wir es sehr beeindruckend und es war das ehemalige Waffendepot der Steiermark.

    Genau entgegengesetzter Richtung zu Schloss Eggenberg

    liegt die barocke Basilika Mariatrost.

    Die Wallfahrtskirche ist mit der Trambahn gut zu erreichen und ein wirklicher Hingucker.

    Fortsetzung folgt mit Slowenien

    Wie im Titel erwähnt war es die erste Reise nach Slowenien für mich. Ausschlaggebend waren die vielen Braunbären, die in diesem Land leben und zuhause sind. Den Bildern von meinem abonierten Newsletter konnte ich diesmal nicht widerstehen und so buchte ich 4 Tage bei Bären und Co.

    Wenn wir schon im Lande sind wurde das "Drum Rum" dementsprechend noch gestaltet. Nach der Bärentour entschieden wir uns für die Stadt Bled und den Nationalpark Triglav.

    Die Anreise nach Slowenien erfolgte über Graz. Eine Stadt, die wir noch nicht kannten und als Zwischenstopp gut passte.

    Heimzu sollte es über die Großglockner Hochalpenstraße gehen, was wir jedoch vom Wetter abhängig gemacht haben. Vorweg gesagt: Es hat geklappt.

    Vielleicht hab ich Euch den Mund wässrig gemacht und Ihr begleitet mich auf der Reise, die ich sehr gerne mit Euch teile.

    Liebe Katharina,

    ich bin Dir erst einmal hinterher gereist, da wir selbst in Urlaub waren.

    Ein toller, interessanter Bericht mit vielen schönen Bildern:thumbup: und Abwechslung pur. Nach dem Motto: Von jedem etwas.
    Die Orangs in freier Natur zu sehen, das ist mehr als beeindruckend. Ich durfte es 2018 auf Borneo erleben. Ein Erlebnis, das für immer bleibt. Mantas stehen noch auf meiner To Do Liste.
    Eine Geburtstagsüberraschung, die voll gelungen ist und zum Schluss zum Abheben geführt hat, was will man mehr.

    Ganz lieben Dank für Deine Mühe
    gudi

    Hallo Petra,

    ich freue mich für Dich, dass Du so schöne Eisbären Momente verbuchen konntest. Man hofft immer, ist parat, dann kommt der Moment und gleichzeitig auch die Gänsehaut am ganzen Körper (so war es jedenfalls bei mir der Fall).
    Egal ob Walross, Seehund, Eissturmvogel oder die unglaubliche Landschaft mit den Eisschollen - es sind Erinnerungen für die Ewigkeit.

    Sei heilfroh, dass es mit deinen Rippen noch "glimpflich" ausgegangen ist in diesen unzugänglichen Gegenden. Mich wundert es, dass kein Arzt bzw. eine kleine Krankenstation vorhanden war auf dem Schiff. Wir hatten einen Arzt der 24/7 zur Verfügung stand und ebenso war eine kleine Krankenstation an Bord.

    Danke für Deinen Once a Life Bericht
    gudi=)

    Hallo RL2018,

    eine sehr gute Idee dieses schöne Land zu besuchen:thumbup:.
    Uganda bietet viel: Unterschiedliche NP's, interessante Gegenden (da Tropen und Höhenlagen), eine große Breite von Afrika's Tierwelt und natürlich die "Außergewöhnlichen".

    Ich kann gerade mit Deiner Aussage nicht viel anfangen

    ein Paar Tage -> Gorilla Only

    Heißt das,
    Du bist in einem anderen afirkanischen Land unterwegs und bereist Uganda ausschließlich wg. des Gorilla Trekking's ODER
    ist das Hauptreiseziel Uganda, mit Schwerpunkt Gorilla Trekking?

    Ich fange mal mit dem Gorilla Trekking an.
    Wie Du sicher aus meinem Bericht entnommen hast, haben wir uns gegen den bekannten Bwindi entschieden.
    Egal wo Du das Trekking machst, es kostet aktuell 800.- US$ pro Person und pro Tag (Ruanda etwas weniger als das Doppelte).

    Die Permits sollten 6 - 8 Monate im Voraus gekauft werden und sind an den jeweiligen Sektor gekoppelt bzw. an das entsprechende Datum. No Change possible (außer Du zahlst nochmals)
    Aus o.g. Grund würde ich die Permits nie über eine Unterkunft besorgen lassen, sondern nur über eine Agentur Deines Vertrauens.

    Unterkünfte gibt es genügend in dieser Gegend.
    Angefangen von Backpacker bis hin zu 5* Lodges. Da musst Du selbst schauen, was für Dich in Frage kommt.

    Wir persönlich haben das Gorilla Trekking ein Mal gemacht, ebenso das Trekking zu den Golden Monkeys. Insgesamt waren wir drei Nächte im Hotel (teilweise sind die Anfahrtswege oft lang, je nachdem woher Du kommst).

    Viel Spaß und Erfolg bei Deiner weiteren Planung
    gudi=)