Ich eröffne keinen neuen Thread für diese Reise, weil sie ähnlich der letzten war.
Es ging wieder nach La Palma – im Dezember 2025 für 10 Wochen, zum dritten und vorläufig letzten Mal.
Dieses Mal haben wir
- die Vorweihnachtszeit und den Jahreswechsel in Los Llanos verbracht,
- danach vier Wochen in Tazacorte
- und zum Schluss zwei Wochen in Santa Cruz de La Palma.
Was war dieses Mal anders?
Zunächst einmal:
Es war der kälteste Winter seit mehr als 30 Jahren – das wurde uns von mehreren Einheimischen bestätigt.
Und wir haben das auch am eigenen Körper gespürt.
Dezember – Los Llanos / Adjovimar, Atico (Penthouse)
Wir wohnten in der Adjovimar-Anlage im Atico, also im Penthouse.
Die Aussicht ist unbezahlbar:
auf die Stadt, auf das Meer und auf den neuen Vulkan Tajogaite.
Zur Anlage gehören:
- ein sehr schöner Garten
- kostenloses Trinkwasser
- ein Aufenthaltsraum mit Getränken
- das Zimmer wurde dreimal pro Woche gereinigt
- morgens Sonne auf der Terrasse
- nachmittags Sonne in der Loggia mit Gartenblick
Unser persönliches Highlight war eindeutig der Garten.
Negativ: es war insgesamt sehr kalt, in der Wohnung morgens nur 17–19 Grad, im Bad zog es, schlechtes WLAN, kleine, einfache Küche.
Januar – Tazacorte („ICEBERG“-Wohnung)
Im Januar zogen wir nur ein paar Kilometer Richtung Meer und dachten, dort wäre es wärmer.
Die Wohnung („ICEBERG“) war extrem gut ausgestattet:
alles vorhanden – sogar genügend Toilettenpapier, Windeln (!), Wein, Schokolade, Wasser, Bier, Heizofen
insgesamt sehr durchdacht
Aber: keine Sonne, kein Balkon, insgesamt eher dunkel, nur morgens kurz seitlich Sonne im Wohnzimmer
Für den Sommer wäre die Wohnung ideal, im Winter war sie für uns etwas zu kühl und auch recht klein.
In Tazacorte sind wir oft durch die Bananenfelder gelaufen und haben viel über den Bananenanbau gelernt.
Februar – Santa Cruz / Wohnung „Marina“
Sehr große Wohnung im 7. Stock, Süd- und Ostseite.
zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, zwei Balkone mit Blick Richtung Meer und Hafen und Berge, Temperatur in der Wohnung: ca. 23 Grad
Negativ: kaum Haken, kaum Abstellflächen (leider wie so oft) nachts am Wochenende sehr laut – Kirmesbetrieb. (Aber ich habe immer Ohrstöpsel dabei)
Der Link zu den aktuellen Santa Cruz - Fotos folgt in den nächsten 2 Wochen.
Eine Anmerkung, die uns als Fußgänger, besonders betrifft:
La Palma habe als ausgesprochen fußgängerfreundlich erlebt. Es gibt viele Zebrastreifen, übersichtliche Verkehrsführungen und echte Fußgängerzonen, in denen man sich frei, sicher und entspannt bewegen kann. Besonders angenehm: Einheimische Autofahrer halten oft schon dann an, wenn man lediglich am Zebrastreifen steht. Weniger positiv fiel mir dagegen das Verhalten mancher Ausländer – auch deutscher Touristen und teils Residenten – auf. Mehrfach wurden Gehwege und Fußgängerzonen mit dem Fahrrad befahren oder Zebrastreifen erst sehr spät beachtet.
Insgesamt zeigt La Palma jedoch:
Gute Infrastruktur plus respektvolle Verkehrskultur
= entspannter, sicherer Fußverkehr.