Posts by Mikado

    Fazit und Karte von Komoot über unsere gefahrenen Routen.

    Der Einfachheit halber zitiere ich das, was ich auch in meinem Forum geschrieben habe:

    Dies war unsere zwölfte gemeinsame Reise nach Indien – und noch immer fühlen wir uns in diesem Land unglaublich wohl. Natürlich hat sich auch Goa im Laufe der Jahre verändert, das lässt sich nicht leugnen. Doch unsere Verbundenheit ist geblieben: Wir kennen viele Ecken inzwischen sehr gut, haben Kontakte zu einigen Familien und genießen jedes Mal aufs Neue das leichte Leben, das gute Essen und die warmherzigen Menschen.

    Diese Mischung aus Unabhängigkeit, Gelassenheit und dem ganz eigenen Rhythmus des Alltags dort macht unsere Zeit in Goa immer wieder besonders. Es ist einfach ein anderes Leben – eines, das uns glücklich macht.

    Und das Schönste: Die nächste Reise ist schon geplant ✈️😊

    Ende

    Viele Grüße
    Petra

    ✈️ Rückreise

    Unser Rückflug mit IndiGo war für den frühen Abend geplant, und obwohl ich gern auf einen früheren Flug umgebucht hätte, blieb es bei der ursprünglichen Zeit. Zu oft hatten wir in der Vergangenheit erlebt, dass Verbindungen kurzfristig gestrichen wurden. Umso erleichterter waren wir, als wir überpünktlich in Dabolim ankamen und unsere Koffer ohne Probleme aufgeben konnten – das Gesamtgewicht passte exakt.

    Die Sicherheitskontrolle war wie immer gründlich, aber diesmal ohne besondere Zwischenfälle. Mit etwas Verspätung landeten wir schließlich in Mumbai, holten unser Gepäck ab und wechselten mit dem Shuttle vom Inlandsterminal zum internationalen Bereich. Dort begann das übliche Prozedere: Koffer erneut aufgeben, Sicherheitscheck, Passkontrolle – alles lief erstaunlich reibungslos, und wir hatten noch genügend Zeit bis zum Weiterflug.

    Auch der Lufthansa‑Flug startete später als geplant, sodass unser Anschluss in München nicht mehr zu schaffen war. Nach einigen zusätzlichen Stunden Wartezeit ging es dann weiter nach Hannover. Von dort nahmen wir den nächsten Zug nach Hause, wo unsere Enkeltochter uns schon erwartete – ein schöner Empfang nach einer langen Reise.

    Trotz kleiner Verzögerungen war es wieder ein wunderbarer Urlaub mit vielen Eindrücken und Begegnungen, die uns sicher noch lange begleiten werden.

    🌞 Abschied von Anjuna

    Der letzte Morgen in Anjuna begann ruhig. Während Friedrich schon unter der Dusche war, lag ich noch im Bett, als plötzlich etwas auf die Decke plumpste und im nächsten Moment an der Wand landete. Der Schreck war groß – der Verursacher zum Glück harmlos: ein kleiner Common Tree Frog, der sich kurz fotografieren ließ und dann wieder verschwand.

    Beim Frühstück konnten wir den Tag gemütlich starten. Am Nachbartisch saßen zwei Engländer, mit denen wir ins Gespräch kamen. Sie waren vom Trubel in Anjuna nicht ganz so begeistert wie wir und suchten eher Ruhe – Geschmäcker sind eben verschieden.

    Unser Zimmer durften wir bis zum frühen Nachmittag behalten, bevor uns das Taxi zum Flughafen brachte. Die Fahrt nach Dabolim verlief entspannt, und damit neigte sich unsere Reise langsam dem Ende zu.

    Viele Grüße
    Petra

    🌅 Letzter Tag in Anjuna

    Unser letzter Urlaubstag in Anjuna begann ganz entspannt. Wir hatten kurz überlegt, noch einmal einen Scooter zu leihen, uns dann aber dagegen entschieden. Ein ruhiger Strandtag schien uns der schönste Abschluss.

    Nach einem gemütlichen Frühstück – frischer Saft, Früchte und Spiegeleier für mich, während Friedrich wie immer sein geliebtes indisches Frühstück wählte – ließen wir den Vormittag langsam angehen. Am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Strand, suchten uns zwei Liegestühle mit Sonnenschirm und genossen einfach das Meer, die Wärme und das bunte Treiben um uns herum.

    Der Tag verging angenehm faul, und zum Abschied schenkte uns Anjuna noch einen besonders schönen Sonnenuntergang. Danach packten wir unsere Sachen und verabschiedeten uns von den Betreibern des Blue Water Shacks – natürlich mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wieder vorbeizuschauen.

    Viele Grüße
    Petra

    Hallo Andreas,
    das kann ja nur besser werden. :)
    Wenn ich bei Sixt nachschaue, dann steht dort: Sixt akzeptiert Kredit- und Debit-Karten sowie Digital Wallets von Visa, MasterCard, American Express, Diners Club, Discover, JCB ebenso wie Kreditkarten von China Union Pay.

    https://www.sixt.de/php/terms/view…_DE&style=typo3

    Du hast doch Betätigungen nebst Mietbedingungen bekommen. Da stehen doch sicher weitere Informationen drin. Ist den auch Sixt der lokale Mietwagenanbieter vor Ort?

    Ich habe mal bei unserem Mietvertrag für den Sommer auf den Azoren nachgeschaut. Da steht: Giro-, Debit-, Prepaid-Karten und Visa ElectronKarten werden nicht akzeptiert.

    Nun genieße deinen Urlaub. :)
    Viele Grüße
    Petra

    Ich weiß jetzt nicht, welche Influencer Blogs du ansprichst, da ich keine kenne. Die Quelle, die ich angegeben habe, mit dem Thema: Donnerstag musste ein Air-France-Flug in Richtung Dubai „aufgrund von Raketenbeschuss“ umkehren, ist der Tagesspiegel (TAZ) und diese Zeitung gilt eigentlich als seriös. ;) Oder habe ich dich einfach nur falsch verstanden?

    Viele Grüße
    Petra

    Schlimm, wenn Influenzer gezwungen werden, die Situation zu verharmlosen. Für V.A.E. steht ja auch allerlei auf dem Spiel, wenn sich alles noch hinzieht und der Krieg nicht schnell beendet wird.

    Gestern musste ein französiches Flugzeug, welches Touristen ausfliegen wollte, wegen Raketenbeschuss umkehren. Was für eine Belastung für alle!

    Quelle

    Viele Grüße
    Petra

    Good bye Wildernest – hello Anjuna 🌴

    Die Woche im Wildernest ist wie im Flug vergangen – pure Erholung mitten in der Natur. Eigentlich hatten wir für die letzten beiden Tage noch Morjim gebucht, aber wir wollten nach einer Woche im Wald etwas Abwechslung. Also habe ich kurzfristig ins Casa Anjuna umgebucht.

    Unser Transfer startete pünktlich um 11 Uhr, und nach rund zwei Stunden waren wir da. Der Taxifahrer erinnerte sich sogar noch an uns vom letzten Jahr, und Friedrich lotste ihn wieder sicher bis zum Ziel. Im Casa Anjuna bekamen wir erneut unser schönes Zimmer vom Vorjahr.

    Nach einer kurzen Pause packten wir unsere Strandtasche und gingen los. Viel hat sich seit unserem letzten Besuch nicht verändert. Im Blue Water Shack wurden wir sofort erkannt und herzlich begrüßt – ein Familienbetrieb mit einfacher, leckerer indischer Küche.

    Am Strand war diesmal richtig viel los: viele Menschen, Musik, eine lebhafte Atmosphäre – und genau das war uns nach der ruhigen Woche im Wildernest sehr recht.

    Wir blieben bis zum Sonnenuntergang und trafen dort sogar wieder das deutsche Ehepaar, das wie jedes Jahr mehrere Wochen hier verbringt. Ein nettes Wiedersehen.

    Viele Grüße
    Petra

    Die Netze sind voll mit Berichten. Glaubt man den Medienberichten, so befanden sich viele Kreuzfahrer schon am Flughafen, um den Heimflug anzutreten:

    Quote

    Wegen weitreichender Luftraumsperrungen mussten die Flugzeuge jedoch umkehren oder blieben am Boden. Nach rund zehnstündigem Warten am Airport wurden die Urlauber wieder zurück auf das Schiff gebracht – teilweise mussten sie ihr Gepäck laut Medienberichten am Flughafen zurücklassen. An Bord gelten nun strenge Sicherheitsvorkehrungen. Landausflüge sind gestrichen, und das Schiff gleicht einem „goldenen Käfig.

    Quelle

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man Babys und Kleinkinder von ihren Müttern gewaltsam trennt und sie alleine nach Hause fliegen lässt.

    Es ist schon tragisch für alle, die jetzt irgendwo in der Welt festsitzen. Sie haben mein Mitgefühl!

    Viele Grüße
    Petra

    Ein unerwartet langer Treck & ein kurzer Besuch im Swapnagandha Resort 🚶‍♂️🥾

    Vitthal hatte uns am Vorabend spontan zum Lunch ins „Schwester-Resort“ Swapnagandha eingeladen – Kamera ausdrücklich erwünscht. So viel zum geplanten fotofreien Tag.

    Am Morgen starteten Friedrich, Brit und Irene wie gewohnt zum Wasserfall-Treck. Normalerweise sind sie gegen 9 Uhr zurück, doch diesmal ließ die Gruppe auf sich warten. Erst gegen halb elf tauchte Friedrich gut gelaunt wieder auf – die Tour war länger geworden, weil sie einen kleinen Umweg eingebaut hatten. Frühstück brauchten danach alle dringend.

    Beim Essen saßen wir in einer netten Runde zusammen: Brit und Irene, ein Deutscher aus Finnland und eine Irin aus Malawi. Vitthal erinnerte uns anschließend an den Ausflug, aber ein Mittagessen konnten wir nach dem späten Frühstück unmöglich noch unterbringen.

    Mit einem kleinen Bus fuhren wir trotzdem hinüber ins Swapnagandha, machten einen Rundgang, tranken Tee und fanden ein paar schöne Fotomotive:

    • Brown Pricklenape
    • Flame-throated Bulbul
    • Indian Kangaroo Lizard
    • Indian Vine Snake

    Friedrich hatte danach immer noch Energie und ging vor dem Abendessen sogar noch auf den Sunset-Treck.

    Unser letzter Tag im Wildernest wurde dann wirklich ruhig: keine Kamera, kein Treck – nur entspannen, essen, trinken und eine Runde Kniffeln.

    Viele Grüße
    Petra 🌸

    Am Abend versuchten wir noch, den Sri Lanka Froschmaul zu finden. Zu hören war er, aber sehen ließ er sich nicht – auch am nächsten Tag nicht.

    Beobachtete Vogelarten:

    • Blue-tailed Bee-eater
    • Asian Green Bee-eater
    • Little Cormorant
    • Female Purple Sunbird
    • Oriental Magpie-Robin
    • Red-vented Bulbul
    • White-rumped Munia
    • White-throated Kingfisher
    • Ashy Drongo
    • Black-rumped Flameback
    • Malabar Pied Hornbill

    Das war unser vorletzter Tag in den Bergen – und da ich so viel fotografiert habe, sollte der letzte eigentlich ein fotofreier Tag werden.

    Viele Grüße
    Petra 🌸

    03.02.2026 – Besuch in Keri & Foto-Tour 📸

    Der Tag begann mit einem neugierigen Makaken vor unserer Terrassentür – hereingelassen haben wir ihn natürlich nicht. Da unsere Tour erst am Nachmittag startete, verbrachten wir den Vormittag entspannt in der Anlage. Mir ging es wieder gut, nur Irene musste diesmal passen.

    Gegen 15 Uhr fuhren wir mit Vitthal und Brit los. Am Anjunem Dam legten wir einen kurzen Stopp ein, fotografieren war dort jedoch nicht erlaubt. Unterwegs hielten wir immer wieder an, liefen ein Stück und suchten nach Vögeln. Trotz der Hitze konnten wir viele Arten entdecken, und ein paar Erinnerungsfotos durften natürlich nicht fehlen.

    Zum Schluss besuchten wir Vitthal und seine Familie. Wir wurden herzlich empfangen, bekamen Tee und frische Pakoras, und direkt hinter dem Haus tobte ein ganzer Trupp Malabarhornvögel im Baum – ein beeindruckendes Schauspiel.

    Auf dem letzten Bild seht ihr eine noch unreife Cashewfrucht. Die eigentliche Nuss sitzt außen unterhalb der Frucht – ein ungewöhnlicher Aufbau, der für Cashews typisch ist.

    Erst wenn die Frucht vollständig ausgereift ist, bekommt sie eine gelbliche oder rötliche Farbe, und die Nuss härtet aus. Die Frucht selbst kann man zwar essen, sie verdirbt jedoch sehr schnell – deshalb kennen wir hier meist nur die verarbeitete Cashewnuss.

    Ich habe da mal reingehört. Obwohl ich Thailand nicht kenne, es gibt überall solche Strände, die voll sind. Manch einer mag es, manch einer nicht. Wir waren jetzt gerade noch für 2 Tage in Anjuna und manch einer wäre entsetzt, was dort jetzt abgeht. Wie schon geschrieben wurde, die Vorlieben sind unterschiedlich. Ich kann ein paar Tage mit Trubel auch immer aushalten. :thumbsup:

    Viele Grüße
    Petra

    02.02.2026 – Ein kleiner Foto-Nachmittag 📸

    Am nächsten Tag ging es mir wieder etwas besser, sodass ich mich wieder unter Leute wagte. Dabei lernten wir Brit und Irene aus Schottland kennen – Brit ist ebenfalls mit der Kamera unterwegs. Am Nachmittag schlossen wir uns Vitthal zu einem kleinen Foto-Spaziergang an.

    Wir bekamen einiges zu sehen: verschiedene Vögel, die sich mal mehr, mal weniger geduldig ablichten ließen – darunter Black Drongo, Blue-capped Rock Thrush und der Puff-throated Babbler.

    Das spannendste Erlebnis war allerdings eine Malabar Pit Viper, die gut getarnt im Gebüsch lag. Ein beeindruckendes, aber auch respektgebietendes Tier.

    Mehr habe ich an diesem Tag nicht gemacht. Für den nächsten Tag hatten wir gemeinsam mit Vitthal eine Tour ins Village geplant.

    Viele Grüße
    Petra

    Danke, ich bin ja schon länger wieder zurück, hinke nur mit dem Reisebericht etwas hinterher. Gott sei Dank ging es mir am nächsten Tag schon wieder besser. Was ab sofort unbedingt in meine Reiseapotheke gehört ist ein Elektrolytegetränk. Das hatte ich nicht dabei, wurde aber von Vitthal damit versorgt.

    Ein kleiner Ausflug – diesmal ohne mich

    Während ich das Bett hütete – irgendetwas hatte ich wohl nicht vertragen – machte Friedrich den geplanten Ausflug alleine. Er schrieb dazu:

    „Ich war mit Vitthal und unserem Fahrer unterwegs und fuhr vom Wildernest über Surla nach Kanakumbi. Die Strecke ist kurvig und führt über viele Höhenmeter, inklusive eines Checkpoints an der Grenze zu Karnataka. Unterwegs hielten wir kurz an einem alten portugiesischen Fort, von dem allerdings nicht mehr viel zu sehen ist.

    Im Shatavari Eco Resort machten wir einen kleinen Rundgang; es gehört wie das Wildernest zum selben Besitzer und ist ebenfalls naturverbunden. Weiter ging es durch Kanakumbi zum Shri Mauli Devi Ammana Temple, einer schönen Tempelanlage mit traditionellem Wasserbecken. Anschließend fuhren wir über eine Schotterpiste nach Chigole und besichtigten den farbenfrohen Shree Mahatabai Tempel mit einem tollen Aussichtspunkt dahinter. Über holprige Straßen ging es schließlich wieder zurück.“

    Tage im Wildernest 🌿🐒

    Im Wildernest beginnt der Tag mit Vogelgezwitscher und den Rufen der Affen – manchmal turnen sie sogar auf dem Dach. Wir genießen hier die Ruhe: Friedrich macht morgens seine Tour zum Wasserfall, später frühstücken wir gemeinsam und verbringen den Tag am Pool oder auf dem Balkon.

    Es gibt einige Aktivitäten wie Bird Watching, Henna, Töpfern oder einen Sunset Walk. Abends finden kleine Vorführungen statt oder es läuft ein Naturfilm. Da wir schon zum dritten Mal hier sind, wissen wir, was uns erwartet, und mögen die entspannte Atmosphäre und die vielen Begegnungen mit Gästen aus aller Welt.

    Am letzten Januartag habe ich mich mit der Kamera nach draußen gesetzt – die folgenden Bilder sind dabei entstanden: verschiedene Vogelarten, ein Palmenhörnchen und natürlich die frechen Bonnet-Makaken. Einer wollte im Restaurant sogar auf den Tisch springen, weil ein Tourist sein Brot nicht hergeben wollte. Kein Wunder, wenn die Tiere ständig gefüttert werden.

    Viele Grüße
    Petra


    Bild 1 + 10: Bonnet Macaque (Macaca radiata) – Indischer Hutaffe

    Bild 2 + 3: Indian Pitta (Pitta brachyura) – Bengalenpitta

    Bild 4: + 6: Blue-capped Rock Thrush (Monticola cinclorhyncha) – Balukopfrötel

    Bild 5 Western Crowned Warbler (Phylloscopus occipitalis) – Dachskopf-Laubsänger, nur ein Wintergast

    Bild 7: Orange-headed Thrush (Geokichla citrina) – Damadrossel

    Bild 8: Jungle Babbler (Argya striata) – Dschungeldrosselhäherling

    Bild 9: Indian Palm Squirrel (Funambulus palmarum) – Indisches Palmenhörnchen