Posts by Peter_B.

    Wir haben jetzt ganz spontan 12 Tage Malediven im Februar gebucht. War ein gutes Angebot und wir können kostenlos stornieren.


    Wir planen auch mal vorsichtig nochmal Zelten in Tansania und Schimpansen Trekking in Uganda im August.

    Nach dem Frühstück am nächsten morgen, heißt es Abschied nehmen von Island. Wir fahren zum Flughafen, geben unseren Leihwagen ab und dann geht es zurück nach Frankfurt.


    Als Fazit kann ich nur sagen, dass wir total begeistert waren von Island. Wir werden auf jeden Fall nochmal zurückkehren. Eine weitere Umrundung werden wir wohl nicht mehr machen, aber man kann sich einige Regionen raussuchen, die man unbedingt nochmal sehen möchte oder noch gar nicht gesehen hat.

    Am nächsten Tag macht sich ein wenig Muskelkater bemerkbar. Trotzdem wollen wir bei miesem Wetter nochmal Richtung Reykjanes fahren. Wie geologisch aktiv das Gebiet ist, sieht man durch den Vulkan, aber es gibt auch noch ein Gebiet mit kleinen Schlammquellen und reichlich geothermaler Aktivität. Vorher machen wir noch kurz an einem See halt




    Danach geht es weiter zum Brimketill. Hier hat es einen Elfen-Pool. Der Wind ist ziemlich heftig und daher hat man ein tolles Schauspiel.



    Danach geht es weiter zu den Gunnhuver Hot Springs.



    Leider wird das Wetter nicht besser und wir fahren zurück nach Reykjavik. Wir wollen schließlich auch noch die Stadt sehen.


    Es ist eine schöne Stadt, die zum bummel einlädt. Es gibt viele kleine Dinge zu entdecken...




    Wir gehen wieder zurück ins Hotel und fangen langsam an, unsere Reisetaschen wieder so zu packen, dass auch alles wieder reinpasst, inkl. Steine, Lava und Sand.

    Eine Sache hätten wir fast vergessen. Wir wollten noch Gammelhai mitnehmen. In einem Supermarkt werden wir fündig. Wir verpacken ihn vorsichtshalber noch in eine extra Gefriertüte und dann kommt er in die Reisetasche.

    Mit bedauern stellen wir fest, dass wir uns heute auf die letzte Etappe begeben. Es geht nach Reykjavik und damit ist auch ein Ende des Urlaubs in Sicht ;(


    Der erste Weg führt uns zum Coronatest. Alles läuft so organisiert wie immer und keine 10 Minuten später sind wir auch schon fertig. Unser Hotel in Reykjavik wurde während unserer Rundreise zweimal umgebucht. Unser jetziges Hotel ist direkt in der Innenstadt. Das heißt einen Parkplatz finden und auch noch Gebühren bezahlen. Die Höhe is abhängig von der Parkzone. Wie sonst auch in Island kann man auch die Parkuhr mit der Kreditkarte bezahlen. Wir haben übrigens kein einziges mal Bargeld in der Hand gehabt, wir haben auch kein Geld getauscht. Man kann alles mit EC- oder Kreditkarte bezahlen.


    Das Wetter ist so einigermaßen, aber ziemlich windig. Wir beschließen eine Kleinigkeit beim Thai zu essen und fahren dann zum Vulkan.

    Der Parkplatz am Vulkan ist ziemlich gut besucht. Wir packen noch zusätzlich unsere Wanderstöcke ein und dann geht es auf die 4 km lange Route A zum Vulkan.


    Der Anfang ist relativ einfach, auf dem ersten Kilometer ist der Weg ziemlich flach. Nur der Wind macht ganz schön zu schaffen.


    Die Luft riecht komisch, nicht direkt nach Schwefel, aber nach irgendetwas verbrannten. Es ist schwer zu beschreiben. Vom Vulkan ist allerdings noch nichts zu sehen. Am Bagger geht es dann rechts hoch und man kann den Verlauf des Weges noch erkennen. Es geht stetig bergauf und dass ist leider erst der erste Hügel.

    Als wir den ersten Hügel überwunden haben, kann man auch schon die ersten Ausläufer der Lava sehen,


    Nach dem nächsten Hügel stehen wir ziemlich nah an der Lava. Man sieht immer noch, dass sie heiß ist. Drauf laufen ist lebensgefährlich.

    Hinter dem rechten Hügel ist übrigens der Vulkan zu sehen.



    Hier hat er gerade wieder einen Ausbruch.



    Wir wollen aber näher ran und müssen uns den nächsten Hügel hinaufkämpfen. Er ist ziemlich steil und hat viel loses Geröll. Dazu noch der starke Wind. Die Fluche meiner Frau werden immer weniger jugendfrei, aber sie ist tapfer und geht weiter.


    Auf dem nächsten Hügel angekommen, hat man von der Seite einen guten Blick auf den Vulkan. Um noch näher ranzukommen, muss man den Hügel wieder runter und den nächsten hoch. Meine Frau geht in den Sitzstreik und meint, da könnte ich alleine hingehen. Ein weiteres deutsche Pärchen setzt sich zu meiner Frau und ich gehe einen Hügel weiter.


    Von hier hat man dann den direkt Blick und ich bin einfach nur überwältigt von so einer Naturgewalt. Ich hätte es mir nie erträumt einmal einen aktiven Vulkan aus so einer Nähe zu beobachten.


    Zur Zeit wo wir dort waren, war der Vulkan mehr ein Gysir als ein Vulkan. In einem Abstand von 7 - 10 Minuten brachte er einen neuen Schwall Lava hervor. Danach war erstmal wieder Ruhe.






    Es ist einfach nur unbeschreiblich.


    Hier ist auch noch ein Video dazu.


    Video zum Vulkan


    Auf dem Weg zurück zu meiner Frau sammel ich noch ein wenig erkaltete Lava ein und dann machen wir uns gemeinsam auf dem Weg zurück.



    Auch bergrunter ist das alles andere als lustig. Wir sind froh, dass wir die Wanderstöcke dabei haben, um noch zusätzlich ein wenig halt zu haben. Teilweise müssen wir uns gegenseitig festhalten, damit der Wind uns nicht umhaut. Dazu kommt noch, dass kleinste Steinchen aufgewirbelt werden, und wir an den Beinen gesandstrahlt werden...


    Inzwischen hat sich am Vulkan vieles geändert. Der Hügel, auf dem ich die Bilder gemacht habe, war zwei Tage später nicht mehr begehbar, da die Lava ihn eingeschlossen hat. Danach war auch der Hügel, wo meine Frau gesessen hat von der Lava umschlossen.

    Inzwischen wurde ein weiterer Weg angelegt, um zum Vulkan zu gelangen.

    Der Vulkan hat sich auch inzwischen stark verändert. Er ist in einen gewissen Zyklus von aktiver und inaktiver Phase getreten. Die inaktiven Phasen können teilweise über 12h andauern. Wer ihn jetzt besuchen will, muss auch die entsprechenden Webseiten im Auge haben, damit man nicht in der Ruhephase dort ankommt.

    Zum Abschluss des Golden Circles fehlt nur noch der Gullfoss. Da es beim Strokkur schon so gut geklappt hat, dass Abends keine Touris mehr da waren, planen wir das Gleiche für den Gullfoss.

    Zeit genug um erstmal den PCR-Test für den Rückflug zu organisieren. Online funktioniert das alles relativ einfach, nur der Zeitslot von 14 Uhr am nächsten Tag in Reykjavik passt so gar nicht in unsere Planung. Da kann man nichts machen, so planen wir die letzten beiden Tage in Reykjavik ein wenig um.


    Aber heute geht es erstmal zum Gullfoss. Das Wetter spielt tatsächlich mal mit und wir machen uns auf den Weg.

    Auf halber Strecke stehen wir vor einer roten Baustellenampel. Hmmm, die war da die Tage noch nicht. Einige Zeit passiert nichts, doch dann kommt ein "Follow me" Fahrzeug und fährt uns durch die Baustelle.


    Am Gullfoss angekommen ist wie erwartet nichts mehr los.





    Von hier hat man auch einen schönen Blick auf die Umgebung.



    Da der Krater Kerið auf dem Weg liegt machen wir hier auch einen Stop und wandern einmal auf dem Kraterrand herum.




    Nach 22 Uhr braucht man hier auch kein Eintritt mehr bezahlen.

    Für den heutige Tag haben wir uns den Bruarfoss vorgenommen. Das Wasser soll dort eine tolle blaue Farbe haben. Vom Parkplatz aus bis zum Wasserfall läuft man ca. 1h. Durch den vielen Regen der letzten Tage, ist der Boden inzwischen sehr schlammig geworden und man muss aufpassen, dass man nicht ausrutscht.

    Am Fluss angekommen, stellen wir fest, dass es keine Übertreibung war, was die Farbe des Wassers angeht.


    Der Bruarfoss






    Ziemlich eingesaut kommen wir wieder am Auto an.


    Nach einem kurzen Umweg über unser Ferienhaus zum Klamottenwechsel, fahren wir zum relaxen in die Secret Lagoon. Sie hat heute zum ersten mal wieder geöffnet.


    Am heutigen Tag seht erstmal schnorcheln auf dem Programm. Wir fahren zur Silfraspalte im Thingvellir NP. Hier treffen die europäische und die amerikanische Kontinentalplatte aufeinander.

    Bevor es ins Wasser geht, muß man sich erstmal in den Trockenanzug zwängen. Das Wasser hat dort 4°C. Normalerweise schnorcheln wir ab 27°C Wassertemperatur ;).

    Nach einer kurzen Wanderung geht es ins Wasser.




    Nach 25 Minuten ist der Spaß wieder vorbei. Mein Fazit, kann man machen, muss man aber nicht. Durchtauchen wäre mir zu teuer.


    Wenn man nun schon mal im Nationalpark ist, dann nutzen wir die Gelegenheit auch noch für eine Wanderung.









    Den restlichen Tag genießen wir im Ferienhaus.

    Der Regen hat leider nicht aufgehört. Es schüttet wie aus Eimern. Die Isländer freut es, uns aber nicht... Wir sind schon ordentlich nass, nachdem wir nur schnell die Koffer ins Auto gebracht haben. Der Wetterbericht sagt leider auch erstmal keine Besserung voraus, Wir beschließen, dass Lava Center zu besuchen. Laut google ist es offen, laut Homepage nicht. Da es eh auf dem Weg liegt, fahren wir vorbei und stellen fest, dass google unrecht hat. Es ist wegen Corona weiterhin geschlossen.


    Wir fahren weiter Richtung Selfoss und kaufen Lebensmittel für unser letztes Ferienhaus ein. Eigentlich dürfen wir erst ab 15 Uhr dort rein, aber als wir um 13:30 dort ankamen, war niemand mehr dort. Wir packen in Ruhe aus und haben immer mal wieder ein Auge auf das Wetter.


    Zum Abend wird das Wetter besser. Wir entschließen uns einige Lammkotletts zu grillen und dann ziehen wir nochmal los zum Strokkur.


    Dort angekommen sind kaum noch Touris unterwegs. Wir können den Gysir fast komplett allein genießen.








    Auf dem Rückweg machen wir noch kurz am Faxi halt. Normalerweise muss man dort 5€ fürs parken bezahlen. Als wir nach 22 Uhr dort ankamen, war niemand mehr dort, der noch Geld haben wollte.


    Ein schöner Sonnenuntergang versöhnt den Tag.

    Weiter geht es zum Seljalandsfoss. Auch hier ist es wieder ziemlich voll. Wie schon beim Sheep's Waterfall kann man auch hier hinter dem Wasserfall herlaufen.





    Ein stückchen weiter gibt es noch den Gljúfrabúi. Wer keine Gummistiefel dabei hat, wir um nasse Füße nicht drumherum kommen.



    Gut, dass ich noch ein zweites paar Schuhe dabei habe...

    Gegen Abend beschließen wir nochmal loszufahren. Wir wollen noch zum Urridafoss. Hier fließt mehr Wasser herunter, als an jedem anderen Wasserfall in Island.



    Auf dem Rückweg zum Hotel erhaschen wir dann doch noch mal einen Blick auf die Umgebung.



    Der Wind nimmt weiter zu und die ersten Wasserfälle kommen nicht mehr am Boden an.



    Am Hotel angekommen, fängt es an zu schütten. Uns ist es egal, wir hoffen auf Besserung für den nächsten Tag.

    Irgendwie meint es das Wetter im Süden nicht gut mit uns. Wieder ist es trüb und regnerisch. Wir haben das Guesthouse inzwischen in "No Glacier View" umbenannt. Angeblich soll man einen tollen Blick auf den Katla haben. Wir müssen wohl nochmal wiederkommen, um das auch zu glauben... :-O


    Wir müssen weiter und machen nochmal einen kurzen Stop in Vik um uns im Supermarkt eine Kleinigkeit für das Mittagessen zu besorgen.



    Danach ging es weiter zum Skogafoss. Ein beeindruckender Wasserfall inkl. einer kleinen Dusche.



    Wenn man möchte, dann kann man neben dem Wasserfall die Treppenstufen hinauflaufen und dann dem Wanderpfad folgen. Hier kommt man an mehreren Wasserfällen vorbei.





    Wir wollten den Pfad eigentlich noch weiterlaufen, aber der Regen wurde leider immer stärker und so entschieden wir uns, wieder zum Auto zurückzugehen.

    Auf dem Rückweg sahen wir noch ein Gänsepärchen.



    Das Wetter macht am nächsten Morgen da weiter, wo es am Vortag aufgehört hat. Es ist trüb, dunkel, nass und windig. Eigentlich wollten wir zum Fjaðrárgljúfur Canyon, aber selbst die Besitzer meinten, dass es bei dem Wetter wenig Sinn macht dort hinzufahren.

    Wir beschließen Richtung Vik zu fahren. Die Küste soll sehr spektakulär sein, wenn es stürmisch ist. Kurz vor Vik gibt es die Hjörleifshöfði Cave. Wir machen einen kurzen Stop und machen Fotos.



    Unser nächster Halt ist Vikurfjara. Hier erlebt man dann wie rau das Meer ist.




    Eigentlich sollten hier auch Puffins sein, aber wir sehen leider nur Möwen, die um ihre Nester kreisen.


    Wir fahren weiter zur Hálsanefshellir Cave und haben schon Probleme einen Parkplatz zu finden. Ein Foto zu machen, ohne Touris, ist schon fast unmöglich. Hinzu kommen irgendwelche tollen "Influencer", die im Kleid (4°C und Sturm) und Hobbyfotograf dort Fotos machen und erstmal gefühlt 10 Minuten die Haare richten müssen, damit auch ja das perfekte Foto entsteht... Viele Leute schütteln einfach nur den Kopf oder machen sich darüber lustig...





    Unser letzter Stop für heute ist der Dyrholaey Leuchtturm. Er steht oben auf einem Felsen und man hat schon Probleme, sich auf den Beinen zu halten, so stark bläst der Wind.






    Ziemlich durchgefroren fahren wir wieder zurück zum Guesthouse und genießen erstmal eine heiße Dusche.

    Am nächsten Morgen heißt es wieder Koffer packen und weiter gehts Richtung Süden. Da unser nächstes Guesthouse nicht ganz so weit ist, lassen wir uns viel Zeit und machen nochmal einen Stop am Diamond Beach.



    Neben den Steinen, muss natürlich auch noch ein wenig schwarzer Sand mit ins Gepäck.



    Nicht weit vom Diamond Beach befindet sich die Gletscherlagune Fjallsarlon. Hier wird inzwischen ein Besucherzentrum gebaut und in naher Zukunft wird es auch hier Bootstouren geben.



    Auf dem weiteren Weg sehen wir eine weitere Gletscherzung und wir beschließen, die unbefestigte Straße zu folgen. An einem kleinen Parkplatz entdecken wir einen kleinen Pfad, der uns Richtung Gletscher führt.




    Man kann bis zum Rand des Gletschers laufen. Drauf laufen sollte man allerdings nicht, da überall Spalten sind.


    Da das Wetter gut ist, beschließen wir nach Skaftafell zu fahren. Es ist ein Nationalpark mit sehr vielen schönen Wanderrouten. Wir nehmen die Route zum Hundafoss und Svartifoss.


    Hundafoss:


    Svartifoss mit seinen schönen Basaltsäulen


    Wir laufen gemütlich Richtung Auto und sehen, dass es in der ferne deutlich trüber wird. Dies bestätigt sich auch während der Fahrt zum Guesthouse. Es wird immer diesiger, dabei ist die Umgebung gerade einfach nur toll.



    Als wir das Guesthouse erreichen, ist es komplett zugezogen und nebelig. Das Guesthouse heißt "Glacier View", aber davon ist nichts zu sehen. Wir werden herzlich von den Besitzern empfangen und dürfen uns gleich im Wohnzimmer von den Beiden bequem machen.



    Es ist ein offenes Haus, wo die Gäste zusammen mit den Besitzern sein können. Es sind noch Freunde aus Reykjavik vor Ort und wir essen alle gemeinsam zu Abend und genießen die Plauderei im Anschluss. Im nachhinein war es die schönste Unterkunft, die wir auf der ganzen Tour hatten.

    Nach der Bootstour geht es einmal auf die andere Straßenseite. Dort ist der Diamond Beach. Hier schwimmen die Eisberge ins Meer und hinterlassen kleine "Diamanten" am Strand. Leider ist das Wetter ziemlich trüb. Ich denke bei Sonnenschein sieht das nochmal viel spektakulärer aus.








    Auf der Hinfahrt zum Guesthouse hatten wir noch was von einem Hotpot gelesen. Wir beschließen kurzerhand dort mal hinzufahren, in der Hoffnung, dass dieser Hotpot zugänglich ist. Leider wurden wir wieder enttäuscht... der Hotpot war geschlossen ;(

    Uns viel dann ein Schild auf, der uns den Weg zum Gletscher zeigte. Darunter stand nur 4x4 Autos. Unser Dacia hat 4x4, sollte also kein Problem sein. Ich war positiv von dem Auto überrascht, er hat uns sicher durch unwegsames Gelände und trockene Flussläufe bis zum Rand des Gletschers gebracht.



    An der Stelle, wo mein Frau sitzt, war früher das Ende des Gletschers.


    Wir fahren weiter nach Höfn und gehen noch kurz in den Supermarkt und sind ziemlich irritiert. Wir sind die Einzigen, die mit Maske dort drin sind. Im Auto schauen wir erstmal nach, ob sich die Coronaverordnung geändert hat und tatsächlich, in Läden und Restaurants braucht man keine Masken mehr tragen :thumbup:.

    Den Abend lassen wir in Höfn bei leckeren Lammkotletts ausklingen.

    Für heute steht die Gletscherlagune Jökulsarlon und der Diamond Beach auf dem Programm. Wir haben eine Zodiac-Tour gebucht und sind schon ziemlich gespannt. An der Lagune angekommen, sind wir erstmal ziemlich geschockt. Es ist voll. Das sind wir gar nicht gewohnt, dass auf einmal so viele Touristen hier sind.

    Egal, da müssen wir durch und bevor wir uns in den Überlebensanzug zwängen, genießen wir schon mal die Aussicht.


    Danach beginnt die Tour und wir rasen über die Lagune bis zur Abbruchkante. Die Abbruchkante zieht sich jedes Jahr, bedingt durch die Klimaerwärmung, immer weiter zurück und die Isländer beobachten dies mit großer Sorge. Dies ist nicht nur hier der Fall, sondern man sieht dies bei allen Gletschern.



    Probieren gehört auch dazu.


    Auch die Seehunde waren nicht weit.





    Abbruchkante




    Mit dem James Bond Film "Stirb an einem anderen Tag", haben die Isländer auch ein etwas gespalteneres Bild zu James Bond. Die Szenen auf dem Gletscher wurden alle in dieser Lagune gedreht. Dazu wurde der natürliche Ablauf zum Meer geschlossen, damit die Lagune zufrieren konnte.

    Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen von Egilsstadir. Wir machen uns auf den Weg Richtung Höfn. Wir nehmen nicht die direkte Strecke, sondern fahren einige Umwege um die schöne Landschaft zu genießen.




    Einen Stop machen wir am Green Rock. Er sticht durch seine grüne Farbe heraus und ist der einzige grüne Felsbrocken in der Umgebung.



    Inzwischen haben wir auch eine Sammelleidenschaft entwickelt. Es hat so viele tolle Steine überall, dass wir immer mal wieder welche aufsammeln und einstecken. Langsam mache ich mir Sorgen um unser Gewichtslimit beim Gepäck...


    Die Fahrt geht weiter und zwischendurch wird das Wetter richtig trüb. Leider sieht man nur noch sehr wenig von der tollen Landschaft.


    Kurz vor dem Ziel wird das Wetter wieder besser und wir können einen Blick auf die Gletscherzungen des Vatnajökull erhaschen.




    Das Guesthouse liegt Luftlinie ca. 10km weg von Höfn, aber mit dem Auto ist es eine Strecke von gut 30 km. Man muss einmal um die Bucht herum. Aber egal, dass Guesthouse ist wunderschön und sie haben auch jede Menge Schäfchen.




    Für den Nachmittag haben wir uns dann noch den Hengifoss vorgenommen. Wir wussten, dass es ein ziemlich weiter Weg ist, aber so weit und nur bergauf, hatten wir irgendwie nicht auf dem Schirm.



    Der Hengifoss ist übrigens der Wasserfall oben im Hintergrund... In Großaufnahme ist der Litlanesfoss zu sehen.


    Am Hengifoss angekommen, vergisst man schnell die Strapazen.




    Auf dem Rückweg zum Auto hat man dann nochmal einen tollen Ausblick.




    Auf dem Rückweg zum Hotel hielt uns dann ein Motoradfahrer an, der am Straßenrand stand. Wir dachten zuerst, dass er eine Panne hat, aber er war so freundlich und wollte uns auf zwei Rentiere aufmerksam machen, die in der Nähe der Straße waren.



    Die Rentiere sind keine einheimischen Tiere auf Island. Sie wurden aus Skandinavien eingeführt. Inzwischen sollen ca. 3000 Rentiere auf Island leben.

    Für den heutigen Tag stehen die Puffins auf dem Programm. Nach einer guten Stunde fahrt über einen frisch geräumten Pass, erreichen wir Borgarfjarðarhöfn.



    Wir parken unser Auto am kleinen Hafen und machen uns auf den Weg zu den Puffins. Es ist einfach nur toll, den Kleinen zuzusehen.









    Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte man hier den ganzen Tag verbringen können.