Posts by Peter_B.

    Ein Anbieter hat mich darauf hingewiesen, dass die große Migration zur Reisezeit in der zweiten Septemberhälfte in der Nordserengeti bereits durch ist und sich in der Massai Mara befindet. Die hatte ich ja ursprünglich aufm Plan.

    Ich würde den Anbieter nochmal fragen, ob er mit dieser Aussage sicher ist? Im September beginnt die Migration aus der Masai Mara zurück in die Serengeti. Sie dauert meist von September bis in den Oktober. Als wir im September dort waren, war die Migration aus der Masai Mara sogar schon weiter in die Serengeti vorgedrungen als in den Jahren davor. Da war sogar unser Guide überrascht.

    Ich stelle mir das als kurioses Bild vor, dass da dutzende Landcruiser jeweil nur mit zwei Touris besetzt nebeneinander am gleichen Platz stehen und alle ihrer Individualität fröhnen.

    Du musst für dich entscheiden, was Du gerne möchtest. In einem Jeep mit 6 Personen reisen heißt auch immer Kompromisse machen und jeder möchte gerne viele und schöne Fotos machen, da kann es schnell zu Konflikten kommen und man muss auch mal im Jeep platz machen, damit jeder seine Bilder machen kann. Die Löwen oder andere Tiere zum fotografieren stehen meistens nur auf einer Seite vom Jeep und nicht drumherum. Dazu kommt noch, dass bei Löwen, Geparden, usw. neben eurem Jeep noch 30 andere Jeeps dort stehen und die möchten auch alle die besten und schönsten Fotos machen. Da wird es schon mal schnell eng im Jeep, wenn man dann nur eine kleine Ecke hat zum Bilder machen, ohne dass 10 Jeeps auf dem Bild mit drauf sind.

    Ich würde da individuell bevorzugen.

    Ein Anbieter hat einen "Pausentag" angeboten, d.h. wir landen an Tag 1 abends (Tagflug), fahren nach Arusha und bleiben dort zwei Nächte und reisen erst an Tag 3 in den ersten Park.

    Ich würde den Pausentag streichen. Alternativ kann man auch in den Kilimandscharo NP fahren oder direkt zum nächsten Ziel. Arusha ist aus meiner Sicht keine Stadt, wo man zwangsläufig ein Tour durch machen muss.

    Dazu die Bonusfrage, Tag oder Nachtflug? Wir hatten schon beides und mir fehlt die Fantasie, dass ich nach zehn, zwölf Stunden Nachtflug taufrisch aus dem Flugzeug steige und dann direkt nach Ankunft schon starte. Dazu sind die Nachtflüge deutlich teurer. Wie seht ihr das bzw. wie sind eure Erfahrungen dazu?

    Wir sind bisher immer über Nacht geflogen. Ethiopian Airlines hatte bisher eigentlich immer gute Angebote. Schau da mal vorbei.

    Dann eine Nacht in Arusha und am nächsten Tag startet die Tour zum ersten NP. Das hat uns immer gereicht als Erholung.

    Zweite Frage: Nutzung von Kleinflugzeugen

    Vom Manyara in die Nordserengeti ist man schon einige Stunden im Auto unterwegs. Da ist der Flieger deutlich schneller. Dafür verpasst Du allerdings das Leben und die Landschaft links und rechts von der Straße, den Blick in den Ngorongoro und die vielen Tiere, die man schon auf der Zufahrt zu sehen bekommt. Dazu noch die "African Massage", weil die Straße eine Schotterpiste ist und den Staub, den viele andere Safariautos aufwirbeln.

    Rückzu kann man sich das überlegen, da spart man schon viel Zeit, wenn es bis nach Sansibar gehen sollte. Ist halt auch eine Frage des Budget.

    Falls der Flug keine Option ist, Du aber die Serengeti von Oben sehen möchtest, gibt es auch die Möglichkeit mit einem Heißluftballon zu fahren.

    Stand heute bzw. seit meiner Reise nach Tansania vor 7 Jahren zur Migration sage ich, nie wieder zur Migration in die Serengeti/den Mara-Fluss. Wahrscheinlich ist es heute noch viel schlimmer. Was ich da gesehen habe, und ich war Teil davon, nein danke. Den Gnus wurden die Wege abgeschnitten, manche Touris sahen es als Happening für ihre eigene Party … einfach nur furchtbar.

    Da stimme ich Dir zu 100% zu. Wir waren auch ein Teil davon und haben danach auch entschieden zur Migration dort nicht wieder hinzufahren.

    Bedenke nur, wenn Du im September fahren möchtest, ist die Migration gerade ganz im Norden. Da wird gerade der Mara-River zwischen Kenia und Tansania überquert. Da sind in der zentralen Serengeti nicht ganz so viele Tiere. Zu sehen gibt es trotzdem dort auch immer noch sehr viel.

    Die Standardtouren sind meistens nur in der zentralen Serengeti. Das musst Du bei deiner Planung mit berücksichtigen. Im Januar, Februar sind die meisten Tiere dann in der zentralen Serengeti.

    Hallo Katharina,

    vielen Dank für den tollen Bericht.

    Komodo mal als Bootssafari zu machen, könnte ich mir auch gut vorstellen. Wir waren damals fest in einem Resort.

    Mantas sind einfach nur toll. Die sanften Riesen in Fressformation zu sehen oder ruhend an einer Putzerstation ist ein Erlebnis.

    Am eigentlichen Mantapoint hätte ihr keinen Spaß gehabt. Dort gibt es zwar zu 99% Mantas, aber die Strömung ist so stark, dass man keine Chance hat sie in Ruhe zu beobachten als Schnorchler. Die Taucher klemmen sich am Boden fest, damit sie die Mantas beobachten können.

    Wird Zeit, dieser schönen Gegend auch mal wieder in die zukünftigen Planungen mit aufzunehmen.

    Ich denke, die meisten Resorts sind speziell auf Taucher ausgerichtet. Da steht tauchen und schnorcheln den ganzen Tag im Mittelpunkt. Dementsprechend ist das Angebot in den meisten Resorts für Nichtraucher relativ überschaubar.

    Bei uns ist es schon einige Jahre her, dass wir dort waren. Wir waren hauptsächlich wegen der Unterwasserwelt dort, haben aber auch einen Ausflug in die Mangroven und zu einem Wasserfall gemacht. Das Resort bietet auch eine Tour nach Wayag oder Fam Island an. Meistens gibt es dann aber eine Mindestanzahl an Teilnehmern.

    Ich weiß nicht, ob ich mir die lange Anreise antuen würde, wenn ich kein Interesse an der wundervollen Unterwasserwelt hätte.

    Hallo Gudi,

    vielen lieben Dank.

    Wir waren ja auch "nur" schnorcheln. Ich hoffe auch, dass die Unterwasserwelt noch sehr lange in diesem Zustand erhalten bleibt und auch darauf geachtet wird, dass nicht zu viel Resorts dort entstehen.

    Von der Schönheit der Unterwasserwelt glaube ich, dass die Malediven da schon lange nicht mehr mithalten können. Dort hat leider die Korallenbleiche sehr viel zerstört und die Menge an Touristen, macht die Situation nicht besser.

    Nach einer Woche ging es dann wieder zurück Richtung Heimat.

    Ein letztes Bild bevor es aufs Boot ging...

    Der Steg bei der Ankunft ist etwas wackelig, aber er erfüllt seinen Zweck.

    Der Rückflug von Manado über Jakarta, Istanbul nach Frankfurt lief ohne Probleme. Dafür sorgte die Bahn dann wieder für Frust und reichlich Verspätung...

    Ein Mitbringsel haben wir uns beide aus Indonesien mitgebracht... Corona... Naja, bei mir war das Thema nach drei Tagen durch, meine Frau hat fast 1,5 Wochen damit zu kämpfen gehabt.


    Für uns war es mal wieder eine Abwechslung zu Afrika, wo wir ja die letzten Jahre waren. Die Molukken sind für jeden Taucher eine absolute Empfehlung. Allerdings würde ich einen Stopover einplanen. Ob wir nochmal ins Coral Eye reisen, wissen wir nicht. Es ist wirklich schön, aber für uns eigentlich schon fast zu groß. Das Resort wird auch weiterwachsen, die Bauarbeiten laufen schon.

    Es gibt so viele schöne Orte in Indonesien, deshalb werden wir auf jeden Fall wiederkommen.

    Das Essen hier ist auch gut, aber leider doch von den Gewürzen ehr an internationale Gäste angepasst. Es gibt Würzsoßen und Pasten am Tisch, aber so der letzte Pfiff fehlt.

    Mücken sind hier leider auch sehr stark vertreten und am Strand gibt es leider auch Sandflöhe. Sonst sieht man aber auch mal eine Schlange und andere süße Tiere.

    Die Resort-Katze hat auch schon mal "Hallo" gesagt.

    Wer will kann auch an verschiedenen organisierten Touren, wie Kajak-Touren, Wanderung oder nach Tangkoko fahren. Wer mit Schioldkröten schnorcheln oder tauchen will, kann auch einen Ausflug in den Bunakem-NP machen.

    Da wir nur eine Woche dort waren, haben wir keine Ausflüge gemacht.

    Abends hat man meistens einen wunderschönen Sonnenuntergang.

    Die Unterwasserwelt hier ist auch toll, mit etwas Glück kann man hier auch Dugongs finden. Man kann direkt vom Strand zum schnorcheln gehen, oder mit dem Boot raus. Die Tauchbasis ist sehr gut ausgestatt und gut organisiert.

    Was man auf Banka Island auch sieht, sind einige Resorts, die bereits wieder aufgegeben wurden. Ob es durch Covid war oder andere Gründe gab, keine Ahnung...

    Nach 12 Tagen hieß es dann Abschied nehmen. Um 4:30 in der Früh ging es mit dem Boot zurück nach Labuha. Wir hatten Vollmond und es war richtig windig. Im Kanal zwischen den Inseln mussten wir dann richtig gegen die Strömung und Wellen ankämpfen.

    Wir sind dann aber pünktlich am Flughafen angekommen und der Flieger stand auch bereit zum Abflug. Beim Anflug auf Ternate wurden wir dann ordentlich durchgeschüttelt. Gelandet sind wir dann dort nicht, der Pilot ist auf Grund des Windes durchgestartet und hat sich dann entschieden direkt nach Manado zu fliegen. Pech für die Passagiere, die dort aussteigen wollten...

    Die Landung in Manado war dann deutlich früher, aber Problemlos. Dafür war unser Abholservice noch nicht da. Also hieß es warten... Nach einer gefühlten Ewigkeit und nachfragen im Resort, kam der Wagen vorgefahren.

    Die Fahrt bis zum Boot dauert etwa eine Stunde. Die Bootsfahrt dagegen nur eine gute halbe Stunde.

    Das Resort "Coral Eye" ist deutlich größer und auch deutlich gehobener. Hier kann man es auch aushalten, wenn man nicht jeden Tag tauchen oder schnorcheln möchte.

    Unser Gartenbungalow

    Es gibt auch noch ein großes Spa, wo man sich verwöhnen kann.

    Am Abend genießt man dann einen Sundowner am Strand

    Die Verpflegung im Resort war super. Wenn das Resort nicht ausgebucht ist, bekommt man immer eine Tafel gezeigt und man kann aus zwei Vorspeisen, zwei oder drei Hauptgerichten und verschiedenen Desserts auswählen. Nur, wenn es fast ausgebucht ist, gibt es Buffet.

    Der nächst größere Markt ist in Labuha, dort wird eingekauft, wenn Gäste abreisen, oder neue Gäste ankommen. Sonst wird viel bei Einheimischen auf den Insel drumherum eingekauft. Daher ist auch die Auswahl an Speisen nicht so groß, aber Chefkoch Thomas zaubert aus dem was er bekommt, tolle Dinge.

    Gefreut hat er sich auch, dass wir alle authentisch gewürzte Gerichte haben wollten. Wenn es dann noch nicht scharf genug ist, dann gab es nochmal Extrachilli zum nachfeuern...

    Regelmäßig kommen auch Fischer vorbei und verkaufen den frischen Fang.

    Dann gibt es auch mal Tuna-Carpaccio in verschiedenen Variationen.

    Nachtisch

    Zum Frühstück gab es immer gebratene Nudeln. Perfekte Stärkung für den anschließenden Schnorchelgang.

    Über Wasser gibt es auch eine wunderschöne Tierwelt. Leider wollten die meisten nicht aufs Foto ;).

    Es gibt Hornvögel, Adler, Fledermäuse und viele, viele mehr. Dazu kommen noch jede Menge Spinnen, kleine Warane, Geckos und als Plagegeister die Mücken.

    Der kleine Mann landete eines Abends bei mir auf der Hand.

    Und das ist Friedoline, ein Gecko, der in der Tischritze lebt und sich inzwischen von Fliegen ernährt, die ihm die Gäste fangen :-O

    Ab und an gibt es auch mal hohen Besuch auf der Insel. Als wir vor Ort waren, kam der "Ministerpräsident" der Region mit Gefolge zu Besuch.