Posts by serenity

    Ab spätestens Mitte Februar würde ich den Norden von Thailand und Laos wegen der Burning Season meiden. Ansonsten ist es Anfang - Mitte Februar hier eine fast ideale Reisezeit.

    Ende Dezember sowie Anfang Februar kann es im Norden von Vietnam sowie in Laos und Nordthailand ziemlich frisch sein, vor allem nachts.

    Der Dezember war ansonsten früher in den übrigen Gegenden zumindest tagsüber warm und trocken, das hat sich allerdings in jüngster Zeit dramatisch verändert. Momentan gibt es ja in vielen Gegenden in SOA noch immer heftige Regenfälle.

    Insofern würde ich eher zu Anfang Februar tendieren. Malaria ist dann auch kein großes Thema, da kaum Regen. Wir haben in mehr als 25 Jahren dort keine Prophylaxe ausser gelegentlich DEET Spray gebraucht.

    Wir reisen ausschließlich individuell und buchen immer alle Komponenten (Flüge, Mietwagen, Fähren, Unterkünfte etc.) einzeln. Abgesehen von den Flügen sind in der Regel alle anderen Teile immer bis kurz vor der Inanspruchnahme stornierbar.

    Wir haben aber auch eine (bzw. mehrere) Rücktrittsversicherungen über Kreditkarten, die recht günstig sind, aber oft nur bis zu 5.000€ pro Person erstatten. Die haben wir auch tatsächlich schon mal in Anspruch nehmen müssen wegen einer plötzlich erforderlichen OP. Es musste ein Flug nach SOA sowie unzählige Hotels und auch noch diverses andere storniert werden. Alles, was ich nicht mehr kurzfristig stornieren konnte oder was nicht stornierbar war, wurde anstandslos bezahlt.

    Der Nachteil an Kreditkartenversicherungen ist allerdings, dass du mit dieser Kreditkarte auch alle nicht stornierbaren Komponenten, die du ggf. erstattet haben möchtest, bezahlen musst.

    Das ist Quatsch und so eine Kanarienvogel Züchter Story denkt man sich weder aus, noch muss man sie nachweisen.

    Es ist absolut legitim, eine preiswerte Route zu buchen. Und man kann zudem auch solchen Zwischenstopps durchaus was abgewinnen. Allerdings, das gebe ich gerne zu, eher, wenn man mehr Zeit als Geld hat, also nicht (mehr) auf knappe Urlaubstage angewiesen ist.

    Wir wohnen zwar in der Nähe von Frankfurt, sind aber auch schon von Wien aus nach Hongkong und wiederholt von Paris aus nach Bangkok oder Singapur geflogen, weil 1.200€ für einen Flug in der Business-Class unschlagbar und mit Abflug von Frankfurt nicht mal annähernd zu bekommen war. Der kurze Zubringerflug schlägt preislich dann kaum noch zu Buche.

    Auf dem Hinflug gab es dann jeweils einen netten Tag in der anderen Stadt, den Rückflug haben wir allerdings tatsächlich öfters "abgekürzt" und sind in Frankfurt ausgestiegen. Da musste dann auch nie groß diskutiert werden, das Gepäck wurde entsprechend gelabelt und gut war's.

    Allerdings hatten wir tatsächlich immer entweder ein (stornierbares) Zug- oder Flugticket für die Heimreise vom eigentlichen Endziel des Fluges, so dass uns niemand vorwerfen konnte, dass wir nie beabsichtigt hatten, die Flüge vollständig abzufliegen. Aber - wie das Gericht zutreffend ausgeführt hat - Reisepläne können sich plötzlich ändern....

    Das letzte Leg haben wir schon mehrfach verfallen lassen, da gab's ohnehin nie Probleme.

    Allerdings muss man beim Check-in das Gepäck natürlich nur bis zum Zwischenstopp labeln lassen und deshalb irgendwie plausibel machen, warum man das möchte - hat bisher aber immer anstandslos funktioniert.

    Beim ersten Leg bin ich auch gespannt auf die ersten Erfahrungsberichte....

    Grundsätzlich finde ich es aber gut, dass die Rechte der Passagiere gestärkt werden, denn ich hab noch nie verstanden, weshalb es 1.000€ billiger sein sollte, vom Ausland über Deutschland z.B. nach Bangkok zu fliegen als wenn man direkt fliegt. Es ist ja keine logische und wirklich betriebswirtschaftlich nachvollziehbare Kalkulation, die da dahinter steckt, sondern allein das Ziel, Passagiere aus den Nachbarländern von den heimischen Carriern weg und zur LH Gruppe zu locken.

    Da hab ich nicht den Hauch eines schlechten Gewissens, wenn ich das nutze, um günstiger zu fliegen.

    Bisher war es so, dass man gebuchte Flüge in der gebuchten Reihenfolge abfliegen musste - falls man das nicht tat und ein Segment ausgelassen hatte, drohte eine saftige Nachforderung seitens der Airline. Wenn man z.B. einen günstigen Businessclassflug mit der LH- Gruppe von Paris oder Oslo usw. nach Bangkok (dabei gibt es dann immer einen Zwischenstopp, je nach Airline, in Frankfurt, Wien oder Zürich) gebucht hatte und auf dem Rückflug statt in Paris/Oslo in Frankfurt, Wien oder Zürich ausgestiegen ist (weil man in der Nähe dieser Städte wohnt), konnte es Probleme geben.

    Jetzt hat der BGH mit Urteil vom 29. Oktober klar gestellt, dass das nicht zulässig ist! Ähnlich wie in Österreich, wo oberste Gerichte schon lange entschieden haben, dass man mit-gebuchte Zwischen-, Anfangs oder Endstrecken verfallen lassen konnte, ohne dass die Airline daraus einen Anspruch auf Nachberechnung herleiten konnte, gilt jetzt auch für Passagiere mit Wohnsitz in Deutschland: Wer NACH DER BUCHUNG ein berechtigtes Interesse daran hat, seinen gebuchten Flug zu ändern, also i.d.R. zu verkürzen, darf nicht zur Kasse gebeten werden!

    Die LH Gruppe hat deshalb sogar ihre Beförderungsbedingungen (Art. 3.3. und 3.4) mit Wirkung ab 01. November 2025 geändert!!! Für Passagiere aus Deutschland und Österreich gilt jetzt :

    Sofern Sie sich für einen Tarif entschieden haben, der die Einhaltung einer festen Flugscheinreihenfolge vorsieht, beachten Sie bitte, dass wenn Sie die Beförderung nicht auf allen oder nicht in der im Flugschein angegebenen Reihenfolge der einzelnen Teilstrecken bei ansonsten unveränderten Reisedaten antreten, wir den Flugpreis entsprechend Ihrer geänderten Streckenführung nachkalkulieren werden. Dies gilt nicht, wenn sich schlicht Ihre Reisepläne ändern oder wenn Sie aufgrund höherer Gewalt, Krankheit oder aus einem anderen von Ihnen nicht zu vertretenden Grund daran gehindert sind, die Beförderung auf allen oder in der im Flugschein angegebenen Reihenfolge der einzelnen Teilstrecken anzutreten. Bitte teilen Sie uns nach Möglichkeit die diesbezüglichen Gründe unverzüglich nach Kenntniserlangung mit.

    Spätestens ab Mitte Februar, wenn nicht schon früher, würde ich die Finger vom Norden Thailands und Laos, inkl. Luang Prabang lassen.

    Wir waren jahrelang Ende Januar/Anfang Februar dort unterwegs und die Burning Season scheint jedes Jahr früher zu beginnen.

    Mitte/Ende März wäre ein No-Go für mich in dieser Gegend.

    Ihr habt es richtig gemacht, weil ihr nicht zu früh los seid! Die Bilder von Bangkok und Hua Hin in der letzten Woche, wo alles noch unter Wasser stand, waren schon gruselig!

    Jetzt wünsche ich euch einen Urlaub mit tollem Wetter und nur guten Erlebnissen!:thumbsup:

    Dein Bericht ist toll, auch die Fotos - und hat mich darin bestärkt, dass Japan es nie auf meine "Must see" Liste schaffen wird. Zu voll, zu trubelig, zu kommerziell...

    Aber ihr habt eure Reise trotz einiger Macken offensichtlich sehr genossen und das ist prima! Auch, dass du so ausührlich berichtet hast.

    Denn wenn wir alle die selben Reisevorlieben hätten, wäre das Forum um einiges ärmer!

    Schon mal an eine Kreditkarte mit Versicherungspaket gedacht? Wir haben seit Jahren die Barclays Platinum, kostet zwar ca. 90€/Jahr, aber da ist sowohl Vollkasko als auch Haftpflicht dabei, für jeweils 90 Tage pro Anmietung. Allerdings MUSS der Mietwagen mit dieser Kreditkarte angemietet werden.

    Macht aber auch Sinn, denn bei der Barclays fallen keinerlei Fremdwährungsgebühren für den Auslandseinsatz (also Zahlung/Geld abheben außerhalb des Euro-Raumes) an.

    Seit dem 1. Oktober ist für die Einreise nach Taiwan eine digitale Einreisekarte Pflicht. Die Taiwan Arrival Card (TWAC) kann ab 3 Tagen vor der Einreise auf der Webseite der Immigrations- und Einbürgerungsbehörde Taiwan ausgefüllt werden, die Registrierung ist kostenlos. Die Website ist in sieben Sprachen verfügbar, darunter Englisch.

    Für die Registrierung wird ein gültiger Reisepass sowie eine Mailadresse benötigt, außerdem müssen Angaben zum Beruf, zur Telefonnummer sowie zur Unterkunft in Taiwan gemacht werden. Die TWAC kann auch für Familienangehörige oder Reisebegleiter ausgefüllt werden.

    Nach der Registrierung erhält man ein PDF mit der Einreisekarte. Diese muss nicht ausgedruckt werden. Sollten sich die Angaben, etwa zur Unterkunft, zwischenzeitlich ändern, kann man die Angaben auch auf der Website anpassen und eine neue PDF erhalten.

    Quelle: Reisetopia

    Mit der Veröffentlichung des neuen Fahrplans hat die Bahn auch eine Rabattaktion gestartet. (Leider nur) bis 21. Oktober 2025 gibt es die Super Sparpreistickets durch Deutschland mit 12% Rabatt. Der Rabatt wird automatisch abgezogen, wenn man auf Bahn.de bzw. im DB Navigator nach der Wunschverbindung sucht. Neben dem reduzierten Preis wird auch der Preis ohne Rabatt angezeigt, so dass man die Ersparnis sofort sieht..

    Bedingungen

    • Buchungszeitraum: 17. bis 21. Oktober 2025
    • Reisezeitraum: 12 Monate im Voraus, also bis Mitte Oktober 2026
    • Nur Fahrten innerhalb Deutschlands in der 1. und 2. Klasse
    • Mit der BahnCard 25 / 50 gibt es zusätzlich den üblichen Rabatt auf alle (Super) Sparpreise

      Buchbar sind die Tickets direkt auf der Webseite der Deutschen Bahn

    Da wir in Luang Prabang per Flieger einreisen werden, werd ich vielleicht mal das eVisa versuchen. Mal sehn, wie kompliziert das ist.

    Ist zwar etwas teurer als das VoA, aber garantiert unstressiger. Aber denk dran, dass du innerhalb von 72 Stunden vor der Einreise (und nochmal vor der Asureise - allerdings nur, wenn du über einen der 4 großen Flughäfen ausreist) online das Immigration Formular ausfüllen und abschicken musst! Ist seit 1. September Pflicht - siehe

    Laut AA bekommt man ein VoA am Flughafen in Savannakhet, laut Immigration Laos nicht. In Pakse bekommt man jedoch definitiv ein VoA.

    Auch eine ganze Reihe anderer Grenzübergänge, die von dir aufgeführt werden, bieten ein VoA - siehe. Und dass Laos-China Railway an sich ein Grenzübergang ist, wäre mir neu. Tatsächlich gibt es sogar einen dezidierten Grenzübergang Mohen-Boten, wo man zwar aus dem Zug steigen muss, aber wo es ein VoA gibt.

    Aber es macht natürlich generell Sinn, vorab zu checken, was für Formalitäten am Grenzübergang, wo man rüber will, tatsächlich erforderlich sind. Dafür ist diese Webseite eine brauchbare Hilfe.

    Auch nicht aufwendiger als ein EVisum oder VOA. =)

    Aber man hat den Vorteil, daß du jeden internationalen Grenzübergang nach Laos benutzen kannst.

    Viele Landübergänge akzeptieren kein EVisum oder du bekommst kein VOA dort.

    Und nicht jeder reist per Flugzeug ein. ;)

    Richtig ist, dass das E-Visum nicht an allen Grenzübergängen akzeptiert wird - lediglich an den Flughäfen und an den Grenzübergängen bei den Freundschaftsbrücken über den Mekong.

    Falsch ist, dass man nicht an jedem Grenzübergang ein VoA bekommt. Und ebenfalls falsch ist (zumindest aus meiner Sicht), dass die Visumserteilung durch Passversendung nicht aufwendiger ist. Pass eintüten, Rücksendeumschlag adressieren und frankieren, zur Post geben und ein Einschreiben mit Rückschein aufgeben - für mich ist das ganz erheblich aufwändiger als als ein paar Minuten am PC. Hinzu kommt das Risiko, dass der Pass unterwegs verloren geht - bei der Deutschen Post kein ganz realitätsfernes Risiko!

    Kann ich das Visum vor Ort auch in einer anderen Währung bezahlen? Nur ein schlechter Kurs wäre jetzt keine Veranlassung für mich, vorher noch loszufahren und irgendwo Dollar zu besorgen.

    Ja, theoretisch kannst du auch in andern Währungen bezahlen. In der Realität bist du dann aber von der Laune und/oder Gier der örtlichen Beamten abhängig.

    Als wir vor 2 Jahren am Grenzübergang Chong Mek von Thailand nach Laos reisten, hatten wir keine Dollar mehr. Uns wurde vorher gesagt, man könne auch in Thai Baht zahlen, das Visum würde dann 1.500 THB kosten - also fast genau 40$, was auch die normale Gebühr war.

    Tatsächlich verlangen die Beamten dann jedoch nach kurzer Besprechung 2.000 THB pro Person, also ganz erheblich mehr. Eine Diskussion war nicht möglich - es hieß nur "take it or leave it" ... Die Differenz wanderte garantiert in die Taschen der Grenzbeamten.

    Etwas ausführlicher kann man es hier nachlesen ...