Posts by felix2000

    Beim Absuchen der Grenzregion Sudan/Äthiopien bin ich auf Gebilde gestoßen, worüber ich mir keinen Reim machen kann. Ist aber von Menschen gemacht, nix Natürliches.

    Die Geodaten dazu: 13.947851,36.472328

    Wenn man von da aus dem Grenzverlauf nach Norden folgt, gibt es noch mehr davon. Was haben die da gemacht? Sehen so illegale Goldminen aus?

    Ja da sind wir im Januar dran vorbeigefahren. Die ersten Bauarbeiten hatten gerade begonnen. Das Baugelände war abgesteckt.

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    Wer mit einem Promoclip eine virtuelle Rundreise über den Airport machen möchte.

    Bauzeit und Kosten sind ambitioniert. Mal sehen, ob Addis Flughafen besser kann als Berlin :ops:

    Wer sich für 10 Mrd. einen Palast baut, darf dafür auch einen Airport errichten.

    https://www.spiegel.de/ausland/aethio…ef-bf08491e021b

    Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) hat vor einigen Tagen einen Forschungsbericht herausgegeben, welcher die Geschehnisse in Äthiopien, insbesondere Tigray seit dem Pretoriaabkommen im Nov. 22 analysiert. Dieser beleuchtet sehr ausführlich die dortigen Entwicklungen und enthält viele Details, welche hier in meinen Berichten bislang nicht enthalten waren.

    https://www.swp-berlin.org/10.18449/2026A35/

    Besonders interessant ist die darin abgebildete Karte mit den besetzten Gebieten und den einzelnen Konfliktpunkten, sowohl in Tigray als auch in Amhara mit der Fano.

    Wenn von der TPF (Tigray Peace Forces) die Rede ist, sind damit die anfangs sog. Free-Land-Fighters gemeint. Mit der Bezeichnung TFP im roten Kasten der Karte mit Datum 5.11.25 ist dem Institut ein kleiner Buchstabendreher unterlaufen, es muss TPF heißen.

    Inzwischen haben es die Berichte über Zwangsrekrutierungen auch in den deutschsprachigen Nachrichtenraum geschafft.

    https://orf.at/stories/3435385/

    Dabei werden offenbar auch Minderjährige rekrutiert. Die äthiopische Menschenrechtsorg. ISEMKO berichtet sogar von überwiegend minderjährigen Rekrutierten. Human Rights Watch legt heute nach und berichtet von teils nur 15jährigen Teenagern unter den Zwangsrekrutierten. Quelle: https://www.bbc.com/amharic/articles/c5yzzjmr529o

    Möglich macht es die umstrittene und inzwischen in Kraft getretene Notstandsverordnung 366/2018

    In Art. 5 - Aufruf zu Stabilität und Sicherheit heißt es: Jeder Tigray-Einwohner, dessen Alter und Gesundheitszustand dies zulassen, eine „nationale Pflicht“ hat, das von der Regionalregierung angebotene Rekrutierungsverfahren anzunehmen und daran teilzunehmen.

    Im Abschnitt 3 der Proklamation sind die strafrelevanten Vergehen und Verbrechen genannt, beginnend bei:

    Artikel 8 - Ablehnung der Forderung nach Stabilität, Bestand und Sicherheit

    (gemeint ist die Ablehnung der Ehre, rekrutiert zu werden) bis

    Artikel 63 - Einschüchterung oder Verurteilung von Zeugen

    Darunter auch die illustren und für die Medien gedachten Gummiparagraphen

    Artikel 17 - Behinderung des nationalen Kampfes

    Artikel 18 - Herabwürdigung von Kampf und Opferbereitschaft

    Im 17er heißt es, dass jeder, der den Kampf kritisiert, Menschen dazu ermutigt, sich dem Kampf nicht anzuschließen, oder sich dem Kampf widersetzt, sei es innerhalb oder außerhalb von Tigray, mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft wird.

    Im 18er dreht es sich um Herabwürdigung der Würde des Opfers, die Beleidigung der Würde der Kämpfer und ihrer Familien, insbesondere wenn es sich um eine organisierte Medienkampagne handelt, wird das mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünfzehn Jahren geahndet.

    Auch ganz nett, Artikel 21 - Verunsicherung der Öffentlichkeit durch Gerüchte und Falschaussagen

    Wobei des der Regierung obliegt, was Falsch und was Wahrheit ist.

    Dann gibt es noch sieben Artikel "schwerer Verbrechen", wofür es sogar die Todesstrafe geben kann.

    Es kann u.U. zum Problem werden.

    https://www.faz.net/aktuell/reise/…?share=Whatsapp

    Nachtrag: Da der Artikel hinter der Bezahlschranke entschwunden und nur sporadisch frei zugänglich ist, es geht um Identiätsklau und all den unangenehmen Folgen daraus.

    Quote

    Mit gekaperten Identitäten lassen sich Mobilfunkverträge abschließen, im Internet Autos mieten oder sogar erwerben, Fakeprofile für Verkaufs- und Datingplattformen oder Kryptobörsen erstellen und in manchen Ländern auch Konten zur Geldwäsche eröffnen. Wenn es dumm läuft, steht nach dem Urlaub die Polizei vor der Tür – weil man einer Straftat beschuldigt wird.

    Kämpfe im Norden Tigrays?

    https://www.europesays.com/afrika/29894/

    Ich möchte mich auf diese eine Meldung nicht fixieren, solange es nicht von serösen Quellen bestätigt wird. Aber es deckt sich mit Kommentaren von Leuten aus der Region, die mich auf WA angeschrieben haben.

    Außerdem finden in TPLF dominierten Gegenden angeblich Zwangsrekrutierungen statt. Weiterhin soll der neue/alte Rat eine Notstandsverordnung in Planung haben, die ähnlicb der von Premier Aby damals, jeglichen Widerspruch oder was als Kritik gedeutet werden kann, unter Strafe stellt (Presse, etc.). Auch noch nicht von anderer Stelle bestätigt.

    Nein, das wäre eine milde Strafe. Wenn man dich zur Strafe tanzen lässt, bekommst du einen alten Gummireifen übergestülpt, der angezündet wird.

    Ich hatte daran gedacht, aber es wieder verworfen. Es erschien mir als Strafe doch arg außer Verhältnis. Das ist einer der schlimmsten Arten zu Tode zu kommen überhaupt. In Afrika aber auch in Haiti wird das anscheinend als Lynchjustiz ganz gern vollzogen. X/

    :-O mit wiederverwendetem Deckel mit EU Label geschützte geografische Angabe.

    Für eine geschützte geografische Angabe (g. g. A.) reicht es, wenn eine der Herstellungsstufen (Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung) im benannten Herkunftsgebiet erfolgt.

    8-) Seien wir nachsichtig, immerhin ist der Deckel original. 8-)

    Alternativ könnte ich mir vorstellen es als German Leberworscht zu vermarkten.

    Drohnenbeschuss auf Karthums Airport durch Äthiopien:?:

    https://taz.de/Beschuss-des-Flughafens-Khartum/%216176445/

    X/ :shock: beunruhigende Melange aus äußeren und inneren Problemen.

    Die Wiedereinsetzung des vor sechs Jahren gewählten Tigray Regionalrats ist eine Reaktion auf die erneute Verlängerung der Amtszeit von Präsident der Tigray-Übergangsregierung Generalleutnant Tadesse Wereden (Nachfolger des geschassten Getachew Reda) durch die Bundesregierung in Addis. Für die TPLF ein klarer Verstoß der Regierung gegen das Pretoria-Abkommen.

    "Die gegenwärtige Lage bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Frieden und Krieg. Wir befinden uns in einer gefährlichen Situation, in der die ungelösten Kriegsgefahren jederzeit wieder aufziehen könnten und wir leicht in einen Krieg abgleiten könnten“, so Generalleutnant Tadesse.

    Die TPLF, deren rechtliche Anerkennung vom Nationalen Wahlausschuss widerrufen wurde, argumentiert, dass der Regionalrat, der bei einer vor sechs Jahren abgehaltenen Wahl gegründet wurde und in deren Verlauf er in einen Streit mit der Bundesregierung geriet, legitim sei. Die TPLF hatte zuvor gegenüber der BBC erklärt, die anstehenden neuen Wahlen seien nicht gemäß dem Abkommen von Pretoria „verschoben“, sondern „ausgesetzt“ worden.

    Oft ist es ja so, dass einem Handyfotos von Tierbegegnungen gezeigt werden und begleitend dazu wird einem gesagt "Der Punkt hier auf dem Foto ist Wal/Delfin/Tiger..." Ich sag dann immer "Ein Foto, das man erklären muss, ist ein schlechtes Foto!"

    Kann ich voll bestätigen, Handys sind für Tieraufnahmen auf Safaris halt eben denkbar ungeeignet. Damit bekommt man niemals so schöne Aufnahmen wie z.B. Mikado im Forum gepostet hat.

    Ein sehr emotionaler Text, den Du Dir von der Seele schreiben musstest, würde ich jetzt sagen.

    Kennst Du die Gründe, warum in Tansania die Touristen wegbleiben? Das würde mich jetzt interessieren. Zwei Länder nördlich in ET ist es die Sicherheitslage. Bei Reisehinweisen, so lang wie ein Medikamentenbeipackzettel, kann ich es verstehen. Aber wie Du selbst schreibst, gibt es in TZ keine nennenswerten Konflikte.

    Wie sieht es touristisch dazwischen aus, in Kenia?