Der Vorfall ereignete sich gestern im Verwaltungsbezirk Suri. Die Regionalregierung macht "unbekannte Hirten" für den Anschlag verantortlich.
https://www.bbc.com/amharic/articles/clygm2gz9r9o
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Der Vorfall ereignete sich gestern im Verwaltungsbezirk Suri. Die Regionalregierung macht "unbekannte Hirten" für den Anschlag verantortlich.
https://www.bbc.com/amharic/articles/clygm2gz9r9o
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Auf der Oder sind Brieger Gänse unteregs.
https://osftv.de/2026/01/08/eis…rn-naturfreunde
War auch nicht so oft in den letzten Jahren.
Deutschland, Winter 2026
6. Januar: Die Meteorologen kündigen ein von Grönland aufziehendes Tiefdruckgebiet mit starkem Schneefall und Verwehungen an. Es können dabei Schneehöhen bis zu 20cm erreicht werden. Es werden Nachtfröste bis -12 Grad Celsius vorhergesagt.
Alle Nachrichtenportale senden am 7. Januar ab frühen Morgen Sondersendungen über die anstehende Naturkatastrophe und geben Überlebenstipps.
Vor den Supermärkten und an Geldautomaten bilden sich die ersten Schlangen. 7.00 Uhr. Die Supermärkte öffnen und werden augenblicklich gestürmt. Innerhalb kürzester Zeit sind diverse Überlebens-Produckte wie Batterien, Kerzen, Lebensmittel aller Art, insbesondere Dosenravioli und Toilettenpapier ausverkauft. 9.00 Uhr. Die meisten Geldautomaten sind leer. Stromgeneratoren und Schneeschaufeln sind nicht mehr zu bekommen. An den Tankstellen ist kein Treibstoff mehr erhältlich. Container für Kleiderspenden werden geplündert.
Die Behörden warnen die Bevölkerung angesichts der bevorstenden winterlichen Extremwetterlage dringend vor dem Verlassen der Wohnungen. Schulen, Kindergärten, öffentliche Verwaltungen sowie Sporteinrichtungen (ausgenommen Tennishallen) bleiben ab morgen bis auf Weiteres geschlossen. Alle öffentlichen Veranstaltungen werden abgesagt.
Am 8. Januar schneit es ganztägig. Ab 12.00 Uhr stellen kommunaler ÖPNV sowie DB bundesweit ihren Regional- und Fernverkehr ein. Die bisher gefallene Schneedecke von 8cm überfordert die Infrastruktur. Alle Flughäfen canceln sämtliche Flüge, lediglich die Flüge von und nach Mallorca sind nicht betroffen. Am frühen Abend fällt in FFM, Hamburg und Berlin die Stromversorgung aus, was zu einem erst bundes- und dann europaweiten Blackout führt. Lediglich auf der Insel Mallorca funktioniert die Elektrizitätsversorgung noch. Handynetze und Festnetztelefon brechen zusammen.
Die zu Hilfe gerufene Bundeswehr kann nicht ausrücken. Die Technik versagt, die Motoren springen bei eisigen - 5 Grad nicht an.
Am 9. Januar ist Deutschland unter einer 15cm dicken Schneedecke begraben. Die Straßen und Städte sind menschenleer wie zuletzt im Coronalockdown.
Eine linksextremistische Gruppe, die sich Blizzard nennt, bekennt sich zum Schneeanschlag und begründet das in einem 20seitigen Bekennerschreiben mit der imperiaistischen Ausbeutung der Arbeiterklasse.
Kurz darauf taucht ein zweites, 30seitiges Bekennerschreiben auf. Eine linksradikale Gruppe "Blizzard" reklamiert den Schneeanschlag für sich. Daraufhin veröffentlicht die linksextreme Gruppe Blizzard ein Statement, worin sie sich die kulturelle Aneignung ihres Anschlags durch die linksradikale Gruppe "Blizzard" verbittet.
Kinder stürmen mit Rodelschlitten sämtliche Erhebungen in den Städten. Es ist ja schulfrei.
Am 10. Januar einsetzendes Tauwetter lässt den Schnee innerhalb von zwei Tagen schmelzen.
Nach weiteren vier Tagen sind Stromversorgung und Kommunikationsnetze wiederhergestellt. Die Supermärkte werden wieder beliefert. Es gibt wieder Treibstoff. Lediglich Toilettenpapier ist noch keines zu bekommen. Ganz langsam kehrt das Leben auf Straßen und Plätzen wieder zurück.
Bundeskanzler Merz droht Grönland mit Besetzung, falls die Grönländer jemals wieder solch ein Unwetter nach Deutschland schicken.
Bundespräsident Steinmeier ehrt im Dezember verdiente Behördenleiter mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für außerodentliche Leistungen während der Schneekatastrophe im Januar.
Mit meinen Meindl Goretex Trekkingschuhen bin ich allseits zufrieden. Gekauft 2019 im Outdoor- und Reisefachgeschäft mit Beratung. Wenn ich die dabeihatte, trug ich sie auch direkt bei An- und Abreise, wg. Platz in der Reisetasche.
Dschungelreisen hatte ich bislang noch nicht, insofern kann ich nicht sagen, wie die sich im Wasser schlagen würden.
Ansonsten habe ich für's Gelände außerhalb der Trekking-Gegenden ganz normale leichte Sneaker und Pantoletten, wenn's für Sneaker zu heiß ist. Bei den Pantoletten meist zwei Paar. Die Normalen und ein Paar ausgelatschte für besonders staubige und sandige Gegenden. Die verbringen dann dort immer ihre letzten Lebensstunden. ![]()
Bei einem Marburg-Ausbruch in der Stadt Jinka in Äthiopien, dem ersten im Land bisher, sind bislang 9 Menschen gestorben. Patient Zero war ein Ingenieur, der als Projektleiter des dort im Bau befindlichen Gebäudes der Commercial Bank of Ethiopia tätig war.
Drei Gemeindeleiter, die dem Erkrankten Beistand leisteten, für ihn beteten und ihm „die Hände auflegten“ erkrankten ebenfalls und starben Tage später. Der behandelnde Arzt im Jinka-Hospital und ein Krankenpfleger erkrankten und starben auch. Weitere Opfer, die Frau des Krankenpflegers, sowie ein Bruder und eine Ehefrau von zwei der o.g. Gemeindeführer.
Das Virus verursacht ein hämorrhagisches Fieber, hat eine Sterblichkeitsrate von 23 bis 88% und verläuft ähnlich wie Ebola. Bisherige Marburgausbrüche in Afrika konnten gottlob lokal begrenzt werden. Hoffen wir, dass dies auch dieses Mal gelingt. Eine Impfung oder ein Heilmittel gibt es momentan nicht.
Die Wahrscheinlichkeit weiterer Fälle laut WHO ist hoch, auch weil der Ausbruchsherd im Dreiländereck Südsudan und Kenia liegt.
Die Infektionsquelle glaubt man gefunden zu haben. Im Keller der Baustelle haben sich Fledermäuse in großer Zahl angesiedelt.
Es war eine tolle Tour, die mir gut gefallen hat und ich weiß, ich komme wieder. Es gibt noch so ein paar Tiere, die ich noch nicht entdeckt habe.
Dem kann ich nur beipflichten. Und eindrucksvolle Fotos. Vielen Dank.
Aber es war ein Martyrium, jeder Schritt ein Kraftakt mit großer Atemnot. Ich war kurz davor zu kollabieren und aufzugeben. Und nach der Rückkehr fiel ich mental erstmal in ein großes Loch. Ich war so platt, mindestens wie eine Flunder.
Heute mit etwas Abstand muss ich zugeben, dass es vielleicht doch nicht so eine gute Idee war,......
Hallo Happytraveller, schön von Dir hier etwas Neues zu lesen. Dir scheint es ja ganz gut zu gehen. Es freut mich, dass du es letztendlich doch geschafft hast. Meine größte Sorge wäre die Absturzgefahr gewesen.
Danke für die Fotos. Wie viele Länder fehlen dir jetzt noch?
Artikel über die Freies Land Kämpfer - Free Land Fighters - auch TPF (Tigray Peace Forces) - ?Tigray-Friedenskräfte?
https://www.welt-sichten.org/artikel/44321/…eigenen-fuehrer
Zitate daraus:
„Während des Krieges sollten wir die besetzten Gebiete im Westen und Norden zurückerobern“, erklärt Henok Tesfay, ein ehemaliges Mitglied dieser TDF. ............ Ihr einziges Interesse war, auf Addis Abeba vorzurücken und die Macht dort zurückzuerobern.“
„Wir werden bis Ende des Jahres die Kontrolle über Tigray übernehmen”, ......... Nach dem äthiopischen Kalender bedeutet dies, dass die Tigray-Friedenskräfte spätestens am 10. September in Tigray einmarschieren – oder es befreien, je nach Sichtweise."
„Die Mitglieder der TPLF haben die während der Kämpfe gestohlenen Gegenstände zu Geld gemacht........ Nach Unterzeichnung des Friedensvertrags haben sie sich auf die Gold- und Kupferminen gestürzt“, beklagt Shewit Bitew. Die Schwächung der Lokalbehörden während der Kämpfe ermöglicht es Goldwäschern nun, offen tätig zu sein. (Anmerkung: In Shire habe ich diese Goldjungs selbst gesehen. Mit Goldketten behangene Typen in Disignerklamotten, die irdendwie aus dem Rahmen ihrer Umgebung fielen. Meinen Freund Mehrtab darauf angesprochen, sagte er, die gehören zu den (meist illegalen) Goldminen. Von denen möglichst fern halten. Weiter oben im Beitrag über das Zerwürfnis, schrieb ich von: 》Machtmissbrauch und Einflussnahme, sowie Korruptionsvorwürfe.《 Darin finden sich auch die Verbindungen zw. der TPLF und diesen Minen wieder. Anmerkung Ende)
„Die neue Truppe hat schließlich auch die politische Unterstützung der Partei Semeret („Solidarität“ auf Tigrinya), die Anhänger von Getachew Reda Mitte des Jahres in Addis Abeba gegründet haben. (Anmerkung: Die Partei, die im vorherigen Artikel noch „Tigray Liberal Democratic Party“ heißen sollte.)"
Der Artikel macht einen neutralen Eindruck. Inwieweit Welt-sichten jounalistisch unabhängig ist, oder einer Agenda folgt, kann ich derzeit noch nicht sagen. Heute erstmals von Welt-sichten gelesen. Wiki - https://de.wikipedia.org/wiki/Welt-sichten
Das letzte Update aus dem März ist nicht mehr aktuell. Deshalb hier die aktuellen Neuerungen:
Die Debrezion Michael-Fratkion hat sich durchgesetzt. Überraschend ist Ato Getachew Reda in die Hauptstadt gereist, um dort unaufschiebbare Angelegenheiten mit MP Abiy zu besprechen, wie er sagte. Den Begriff Flucht verbitte er sich. Er kehre selbstverständlich sobald wie möglich nach Tigray zurück. Was wohl bislang nicht geschehen ist. Stattdessen wurde er Ende März von Generalleutnant Tadesse Werede als Interimspräsident der regionalen Staatsverwaltung von Tigray abgelöst. Vom MP wurde er mit einer neuen Mission beauftragt als Berater des MP für ostafrikanische Angelegenheiten.
Die brisante Lage hat der Abtritt des Interimspräsidenten nur etwas entschärft. Getachew Reda stehe kurz vor der Gründung einer neuen Partei namens „Tigray Liberal Democratic Party“, heißt es.
Der Nationale Wahlausschuss Äthiopiens hat die TPLF mit Proklamation Nr. 1162/2011, Artikel 98 und Wirkung vom Mai aus dem Wahlregister gestrichen und somit als politische Partei aufgelöst, nachdem die Frist für die TPLF, die erforderlichen Korrekturmaßnahmen zu ergreifen, abgelaufen sei. Die TPLF erklärte im Gegenzug, der Entzug der Parteizulassung durch den Wahlausschuss sei „gefährlich“ und stelle eine „ernste Bedrohung“ für das Pretoria-Abkommen dar.
Neben den Militärführern, welche die Debrezion Michael-Fraktion unterstützen und von Getachew Reda suspendiert wurden, gibt es auch andere, darunter einen Brigadegeneral Gebre Egziabher Beyene, die sich auf der anderen Seite positionierten und nun ihrerseits von der Armeeführung abgesetzt wurden. Brigadegeneral Gebre Egziabher Beyene habe nun in der Afar Region eine neue, von der TPLF unabhängige Streitmacht mit vier Divisionen aufgebaut, wie er sagt. In einem Interview mit BBC erklärte der General: „Er sei in die Wüste gezogen, um etwas Neues zu schaffen“. Er wolle „eine von Parteien unabhängige Streitmacht aufbauen, eine Armee, die nicht von einer Partei kontrolliert wird“. Einen Namen habe man noch nicht für diese Streitmacht. Gegenwärtig fungiert diese militante Gruppe unter dem Begriff „Freies Land Kämpfer“. Ato Getachew Reda jedenfalls hat der neuen Miliz seine Unterstützung zugesichert.
Am 1. Juli kam es im Südosten der Region Tigray zu einem Feuergefecht zwischen den sog. Free-Land-Fighters und den Tigray-Streitkräften. Inwieweit dieser neue Akteur im Konflikt das weitere Geschehen im Land beeinflusst bleibt abzuwarten. Es verheißt jedenfalls nichts Gutes.
Zur neuen militanten Gruppe ist noch nicht viel zu finden. Deshalb habe ich unter dem Originjalbegriff „ነጻ መሬት“ (freies Land) gesucht. Auf den gefundenen Seiten (Seriosität ungeprüft) wird von Hunderten Soldaten berichtet die von der TPLF mit all ihren Waffen auf die Seite der neuen Miliz wechseln. Wobei die neue Miliz sich intern auch TPF (Tigray Peace Forces) nennt. Beide Seiten drohen sich gegenseitig mit Vernichtung.
Quellen:
https://www.bbc.com/amharic/articles/c4g4yn339p8o
https://www.bbc.com/amharic/articles/c8d136gld16o
Zitat artetv: "Alte und neue die Malaria übertragende Mücken entwickelten neue Überlebens- und Angriffs-Strategien. An den Folgen ihrer Stiche sterben zurzeit über 600.000 Menschen pro Jahr. In Kenia scheinen die Wissenschaftler ihren Kampf gegen sie zu verlieren.
Die Malaria-Mücken lernten in den letzten Jahrzehnten augenscheinlich, die Schutzbarrieren der Menschen gegen sie mit Leichtigkeit zu überwinden: Sie wurden resistent gegen herkömmliche Insektizide, sie passten sich den neuen Klima- und Umweltbedingungen gut an und vor allem: Sie stechen nun auch tagsüber, wenn die Menschen sie mit Moskitonetzen nur schwer abwehren können.
Vor allem aber alarmiert eine neue Mücke aus Südasien die Experten, die Anopheles stephensi, die die beiden tödlichsten Stämme von Parasiten in sich trägt. Die besonders widerstandsfähige und invasive Art, seit einigen Jahren in Dschibuti und Äthiopien heimisch, besiedelt nun auch Gebiete, in denen die Malaria bislang ausgerottet war. Sie wurde nun im Norden Kenias entdeckt und bedroht dort Menschen, die nie zuvor mit der Malaria konfrontiert waren." Zitat Ende
So ist es. Spargelstadt Beelitz. Vergangenes WE war das alljährliche Spargelfest. Dazu wurde das einstige LAGA Gelände genutzt.
Die Lage gerät außer Kontrolle. Nachdem die Sicherheitskräfte sich in Richtung Debrezion-Fraktion positioniert und begonnen haben, in verschiedenen Ortschaften (u.a. Adigrat) gewaltsam die Verwaltungen zu übernehmen und einzelne Bürgermeister und Verwaltungbeamte festzusetzen, ordnete die von Ato Getachew geführte und von Addis Abeba legitimierte Übergangsregierung die Suspendierung von drei hochrangigen Militärkommandeuren der Tigray-Truppen an.
Der von Debrezion geführte TPLF-Flügel lehnte dies als illegal ab und bezeichnete Getachew Reda als „ehemaligen Präsidenten“.
Getachew forderte die Bundesregierung zur Hilfe auf und sagte, die Bundesregierung habe genügend Gründe, „jede Art von Unterstützung zu leisten“, einschließlich einer Intervention in der Region und äußerte weiterhin: „Wir haben Grund zu der Annahme, dass ausländische Kräfte daran beteiligt sind“ (Anm. gem. ist Eritrea).
Am Dienstag kam es in der Stadt Adigudom unweit von Mekele bei der gewaltsamen Übernahme des Rathauses zu mehreren Verletzten, als Tigray-Streitkräfte das Feuer auf Zivilisten eröffneten.
Das Pretoria-Abkommen kann man als gescheitert betrachten.
Sehen wir hier gerade den Beginn eines neuen Krieges? ![]()
https://taz.de/Kaempfe-in-Aethiopien/%216071757/
Quellen:
https://www.bbc.com/amharic/articles/c9wp714r17zo
Update
Große Bühne:
Der Streit zw. Äthiopien und Somalia um den Seehafen sind beigelegt. Die Türkei hat vermittelt, beide Seiten wollen in einem noch auszuhandelnden Abkommen festlegen, wie Äthiopien einen Hafen im benachbarten Somalia nutzen könne.
Kleine Bühne:
Weniger gute Nachrichten kommen dagegen vom Tigray-internen Richtungsstreit. Hier also eine Fortsetzung der Seifenoper von oben.
Der vom Präsidenten der Übergangsverwaltung von Tigray, Herr Getachew Reda angeführten Gruppe wird Landesverrat vorgeworfen, außerdem komme die Übergangsregierung nicht ihren Aufgaben nach.
Die Militärführung Tigrays hatte sich bisher aus dem Richtungsstreit in der politischen Führungsebene der TPLF und zwischen dieser und der Übergangsregierung herausgehalten. Jetzt hat sie sich auf der Seite des TPLF-Vorsitzenden Ato Dr. Debrezion Gebre Michael positioniert. In der Erklärung wird auch erwähnt, „unzuverlässige Personen“ in der Übergangsregierung zu ersetzen.
Daraufhin warf Ato Getachew Reda den Armeekommandeuren vor, „einen Putsch erklärt zu haben.“ In einer eilig einberufenen Kabinettssitzung der Übergangsregierung wurde die von den Militärführern am 23. Jan. abgegebene Erklärung als ein „unangemessener Akt, den die Übergangsregierung nicht anerkennt und der in keiner Weise rechtlich und moralisch akzeptabel ist“ angesehen. Sie appellierte an die Sicherheitskräfte von Tigray, „die Situation ernst zu nehmen, ihr Loyalität zu geben und keine anderen Befehle auszuführen“.
Daraus ist nun eine brisante Lage entstanden. Beide Seiten mobilisierten ihre Anhänger, in verschiedenen Städten (Mekele, Adigrat, Wabro, Adwa und Maichew) kam es zu Demonstrationen, bei denen sowohl die eine Seite angefeindet als auch die andere unterstützt wurde. Vor einigen Tagen versuchte ein Angehöriger der von Dr. Debrezion angeführten Gruppe zusammen mit fünf Bewaffneten, einen UKW Radiosender in Mekele zu kapern.
In der Bevölkerung wächst die Angst, vor dem was kommen könnte. Diejenigen, die es sich leisten können, bevorraten sich mit Bargeld und Lebensmitteln. Banken hätten daraufhin unbestätigten Meldungen zufolge, das Limit für Bargeldabhebungen von 50.000 auf 10.000 Birr reduziert, so die BBC. Der Benzinpreis ist auf 300 Birr/Liter angestiegen, was umgerechnet 2,27 Euro entspricht.
Flüge in die Hauptstadt seien auf Tage hinaus ausgebucht, wird von Einwohnern Mekeles berichtet. „Diejenigen, die Macht und Geld haben, wollen nicht in Tigray bleiben. Sie haben Pläne, die Region zu verlassen. Viele junge Leute sagen, sie würden nach Addis Abeba gehen. Meine Brüder sagen mir dasselbe.“ so eine Einwohnerin.
Quellen:
https://www.bbc.com/amharic/articles/c3e10d73vlno
https://www.bbc.com/amharic/articles/cx2mx9vr9mlo
Update:
Derzeit bin ich auf Besuch in Beelitz-Heilstätten. Eine gute Gelegenheit wieder bei den historischen Beelitzer Heilstätten vorbeizuschauen. Im roten Bereich C hat sich eine Menge getan. Neben und um den historischen Teil sind neue Gebäude entstanden. Ein richtiges neues Wohnquartier mit aktuell rund 1700 Bewohnern, Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie.
Die im Kernbereich des Quartiers neu entstandenen Wohnungen sind optisch etwas an die historischen Gebäude angelehnt. Weiter weg im Randbereich sind dann Einfamilien- und Doppelhäuser zu finden.
Kesselhaus (oben) und Maschinenhaus (unten)
Im ehemaligen Männer-Lungenheilgebäude Nr.5 rot – später wurde es von roten Armee als Verwaltungsgebäude genutzt – sind 20 Wohnungen bezugsfertig. Letzte Restarbeiten werden erledigt.
Damit verbleiben im roten Bereich C nur noch zwei weitere große historische Gebäude, die derzeit saniert werden.
Im alten Badehaus (Nr.2 rot, 6300 Quadratmeter) entstehen vorrangig Gewerbeflächen und nur wenige Apartments. Im großen Saal des Badehauses sollen Kunst und Kultur ihren Platz finden.
Eingangsseite des Badehauses
220 Apartments entstehen im großen Männersanatorium (Nr.3 rot), das mit 14.170 Quadratmetern Platz für fast zwei Fußballfelder bietet. Der große Saal im Männersanatorium soll als Veranstaltungsfläche genutzt werden.
Seitenflügel des Männersanatoriums mit sowjetischen Denkmal davor.
Ist es vielleicht Hellebarde?
Jopp.
Wer vielleicht schon mal eine Nachtwächterwanderung mitgemacht hat, die hatten damals meist eine dabei. Bei Palastgarden wie der Schweizer Garde gehören sie noch heute zur Ausstattung.
Mount Everest – höchster Berg der Welt
Früher ein Berg für Profi-Bergsteiger und Alpinisten, heute eine Form von Massentourismus für Wohlhabende und Tropähenjäger, ab 45.000 Dollar für „Normalkunden“ und ab 85.000 Dollar für Business Class. Kundschaft lässt sich mit Helicoptern ins Basecamp bringen.
Zum Berg geht es, wenn das Wetter passt in langen Schlangen. Alles in nur zwei Monaten im Jahr möglich.
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