Posts by masi1157

    und ich gehe nur 1x in der Woche einkaufen.

    Puh. Da würde ich mir dann schon gar keinen Kopf mehr machen. Wenn Du niemandem länger als wenige Sekunden nahekommst, oder vielleicht mal 1 Minute in der Kassenschlange, hast Du de facto gar keine Chance auf eine erfasste Begegnung, nicht mal mit geringem Risiko.


    Meine letzten beiden Begegnungen mit geringem Risiko hatte ich, soweit ich das rückwirkend überblicke, bei einer "Hafenrundfahrt" in Bamberg (für einen Hamburger ist schon der Begriff in dem Hafen eine Zumutung) und einem ziemlich wuseligen sonnabendlichen Einkaufsversuch in Dortmunds Innenstadt. Auf dem Schiff waren weinge Leute relativ lange in meiner Nähe, in Dortmund ziemlich viele Leute nur relativ kurz.


    Das war zu Zeiten, als noch vergleichsweise viel erlaubt war und in der App auch Begegnungen mit geringem Risiko angezeigt wurden. Ich bin in der Zeit mit Bus und Bahn gefahren, ich war 3-4x pro Woche irgendwo zum einkaufen, habe Freunde getroffen, aber weitere Risikobegegnungen hatte ich nicht. Jetzt im "Lockdown" fahre ich immer noch zuweilen Bus und Bahn, treffe ab und an Freunde, gehe weiterhin 2-3x pro Woche einkaufen, jetzt eben nur noch Lebensmittel und selten mal zu Budni (anderswo ginge man zu Rossmann oder DM). Ich kann in meinen Daten weiterhin keine Treffer finden, habe aber auch nur für diese Diskussion hier überhaupt danach gesucht.



    Gruß, Matthias

    sondern es könnte ja auch der Kontakt eines Kontaktes sein, der als Infizierter gemeldet wurde.

    Das glaube ich nun wieder nicht, dass das "über Bande" geht. Meines Wissens werden nur direkte Kontakte erfasst.



    Gruß, Matthias

    Ich sehe pro Eintrag/Überprüfung nur die Anzahl der Schlüssel, ob es einen Treffer gab und einen einzigen Hash-Code.

    Aber der Tag, an dem der Treffer angezeigt wird/würde, ich nicht der Tag der Riskobegegnung, sondern der Tag, als der Infizierte seinen positiven Test in der App gemeldet hat. Das hilft Dir noch viel weniger.



    Gruß, Matthias

    Allerdings kann ich seit heute die Anzahl der Schlüssel und Überprüfungen nicht mehr sehen! Da kommt gar keine Anzeige mehr...

    Genau das ist dann wohl das Problem. Bei mir wurden gestern 5x Schlüssel runtergeladen, zwischen 0:00 und 19:11. Heute bisher nur 1x um 18:03, auch da wieder knapp 450000 Schlüssel.



    Gruß, Matthias

    Das Eifon sammelt die Begegnungsdaten für 14 Tage. Danach verschwinden die.

    Auf meinem Android-Handy sehe ich nur Daten ab 28.12., Katja sieht aber Daten sogar vom 20.11. Liegt das am Betriebssystem? Keine Ahnung.



    Gruß, Matthias

    Bei den Schlüsseln kann ich aktuell noch bis zum 20. November zurückgehen. Da waren es noch ca. 319.000 Schlüssel. Am 2. Dezember waren es 267.750 und am 18.12. ca. 418.000.

    Versteh das einer! Ich kann bis zum 28.12. zurückscrollen und hatte da 500000 Schlüssel, ein paar Tage später dann noch mehr, später etwas weniger , aber immer in der Größenordnung. Hast Du ein iPhone? Meines ist Android, daran können einige der Unterschiede liegen. Der 28.12. passt bei mir zumindest mit der 14 Tage-Regel zusammen. Der 20.11. ist ja weit außerhalb der Zeitspanne, für die Schlüssel gespeichert werden sollten.



    Gruß, Matthias

    Eigentlich wollte ich wissen, ob ich beim Einkaufen in meinem Stadtteil Menschen begegne, die anschließend positiv getest werden, aber bisher hatte ich noch keine Risikobegegnung. Aber wahrscheinlich war der Kontakt dort sowieso zu kurz....

    Wenn der Kontakt überhaupt erfasst wurde (keine Ahnung, wie schnell die Apps sind), würde er auch angezeigt. Wenn er zwar erfasst, aber zu kurz oder zu weit weg war, erscheint der Kontakt mit geringem Risiko, aber er wird angezeigt, soweit ich das verstehe.



    Gruß, Matthias

    Ich glaube nicht, dass das mit der Stadtgröße zu tun hat. Ich meine mich zu erinnern, dass es anfangs nur 1x pro Tag überprüft wurde und dass die das kürzlich geändert haben. Ich habe aktuell 83 Überprüfungen in 14 Tagen, und ich lebe in der Millionenstadt Hamburg. Bei jeder der Überprüfungen habe ich ca. 450000 Schlüssel und 0 Treffer. Ich müsste dann in den letzten 14 Tagen 37 Millionen Schlüssel zur Überprüfung erhalten haben. Bemerkenswert.



    Gruß, Matthias

    D.h. also die 69 bzw. 73 Überprüfungen sind nicht die Anzahl der positiven Begegnungen, die ich hatte, sondern die Anzahl der Positivmeldungen, die an mein Handy zur Überprüfung geschickt wurden, ob ich mit jemandem Kontakt hatte. Aber für mich persönlich sagen sie demnach gar nichts Verwertbares aus.

    Nein, eben nicht. Es sagt nur aus, wie oft Daten abgeholt wurden, aber nicht, wieviele Daten. Irgendwo stand auch noch, dass zusätzlich zu den "echten" Daten noch weitere zufällige Daten erzeugt werden, also mehr Daten übermittelt werden. Aber das finde ich auch gerade nicht wieder.


    Edit: Gefunden

    Quote from RKI

    Übertragene Tagesschlüssel und Anzahl der bereitgestellten Schlüssel:

    Aus Datenschutzgründen werden den übertragenen Schlüsseln weitere vom System erzeugte Schlüssel beigemischt. Dadurch wird gewährleistet, dass immer eine Mindestanzahl an Schlüsseln übertragen wird und keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind.

    Und wenn man sehen will, ob es eine Begegnung mit geringem Risiko gab, müsste man für jeden Tag jede einzelne Meldung aufrufen, ob es einen Treffer gab.

    Auch da sieht man aber nicht, wann die Begegnung stattfand, sondern wann das positive Testergebnis eingegeben wurde.





    Gruß, Matthias

    Ich habe noch ein bisschen rumgegoogelt und verstehe es jetzt so: Jedes Smartphone erzeugt pro Tag einen Tages/Geräteschlüssel (ich nenne ihn T/G-Schlüssel) und speichert diese Schlüssel für 14 Tage. Aus diesem Schlüssel wird alle 15' ein Kurzschlüssel gebildet. Der Kurzschlüssel kann aus dem T/G-Schlüssel berechnet werden, aber man kann nicht rückwärts aus dem Kurzschlüssel den T/G-Schlüssel bestimmen.


    Jedes Smartphone sendet seinen aktuellen Kurzschlüssel und empfängt die Kurzschlüssel von Smartphones in der Umgebung. Die werden auch für 14 Tage im Smartphone gespeichert.


    Wenn jetzt jemand positiv getestet wurde und das in der App meldet, dann und nur dann schickt das Smartphone seine eigenen T/G-Schlüssel der letzten 14 Tage an einen Server beim RKI. Dort rufen alle anderen Smartphones die aktuellen T/G-Schlüssel von gemeldeten Infizierten ab (im Beispiel oben 69x in den letzten 14 Tagen). Jedes einzelne Smartphone überprüft dann, ob aus den empfangenen T/G-Schlüsseln einer der in den letzten 14 Tagen empfangenen Kurzschlüssel berechnet werden kann. Wenn ja, bedeutet das, dass dieser Kurzschlüssel von dem Smartphone empfangen wurde, in dem später ein positiver Test gemeldet wurde und es zählt als Risikobegegnung.


    Dann prüft das Smartphone auch noch, wie lang und wie nah die Begegnung war und wertet sie als geringes oder erhöhtes Risiko.


    Ich persönlich finde es ja wenig interessant, wie oft mein Handy Daten vom RKI-Server abholt. Interessanter wäre für mich, wieviele Daten es abholt bzw. wieviele Positivmeldungen es gab. Die wären allerdings für alle Nutzer gleich und damit auch wieder nicht so spannend.


    Edit: jetzt habe ich auch die Quelle wiedergefunden. Die stammt allerdings noch aus der Entwicklungsphase der App und ist nicht vollkommen "up to date". Bspw. wird da gesagt...

    Quote from Friedrich-Ebert-Stiftung

    Nur im Falle eines Matchings erhielte ich eine Warnmeldung, dass ich zum Beispiel vorgestern um 14 Uhr mit jemandem Kontakt hatte, der positiv gemeldet wurde.

    ...und das ist ja bisher in der App nicht der Fall, wenn es auch wünschenswert wäre.



    Gruß, Matthias

    Auf den Tag des tatsächlichen Kontaktes kann man weiterhin nur rätseln.

    Da zumindest bin ich mir sicher, dass die Meldung 14 Tage nach dem tatsächlichen Kontakt (nicht der Meldung durch den Infizierten) wieder verschwindet. Von da aus kannst Du dann zurückrechnen. Bei meinen wirklich wenigen Risikokontakten (bisher 3 oder so) passte das rückwirkend ganz gut auf Tage, wo ich tatsächlich ein bisschen mehr unter Leuten war.



    Gruß, Matthias

    Also hätte die App nicht 69 Schlüssel runtergeladen, sondern zu 69 Zeitpunkten Schlüssel runtergeladen, in der Summe dann bestimmt viel mehr (alle von allen gemeldeten Infizierten?). Das passt noch besser, bloß nicht zu der Beschreibung in den FAQ. Oder lese ich das auch falsch?



    Gruß, Matthias

    In dem Zitat aus den FAQ steht es aber so, wie ich es gesagt habe: Wieviele Schlüssel sind einem Infizierten zuzuordnen? 69 in Deinem Fall. Da aber die Schlüssel regelmäßig geändert werden, können die 69 Schlüssel auch viel weniger als 69 Leuten gehört haben. Also 69 Schlüssel von viel weniger Infizierten, denen Du begegnet bist, werden runtergeladen. Und dann schätzt die App (aufgrund weiterer Schlüssel des selben Infizierten bei der selben Begegnung?) ab, wie lang die Begegnung war und aufgrund des Signalpegels, wie weit entfernt Ihr wart. So wird vielleicht ein Schuh draus.



    Gruß, Matthias

    Ebensowenig finde ich vorstellbar, dass nur 69 Infizierte in 14 Tagen in der App gemeldet haben, bei täglich 20000 neuen Infizierten. Vielleicht lädt die App nur selektiv die Daten runter. Aber das weiß ich auch nicht.



    Gruß, Matthias

    Wenn ich also 69 Überprüfungen der letzten 14 Tage hatte, bedeutet das nicht, ich bin nur 69 Personen begegnet, die auch die Corona-Warn-App installiert haben, sondern ich bin in den letzten zwei Wochen 69 Personen begegnet, die anschließend positiv getestet wurden.

    Nein, das hast Du doch gerade selber zitiert und fett geschrieben:

    Dieser Wert gibt nicht die Anzahl der Begegnungen wieder.

    Es ist die Zahl von von Leuten, die in der App eine Infektion gemeldet haben und deren Schlüssel Deine App zur Überprüfung runtergeladen hat. Wieviele von denen Du getroffen hast, steht unter "Anzahl der Treffer".



    Gruß, Matthias

    Reisen die gegen kein geltendes (Ausnahme-)Recht verstoßen sind doch völlig i.O.?

    Nein. Man darf sich auch gern an Maßgaben und Empfehlungen orientieren, auch wenn die keine Verbote sind. Also sind z.B. Reisen vielleicht (für einen selber) tolerabel oder irgendwie "zu entschuldigen", aber bestimmt nicht "völlig i.O..

    Wenn die irgende eine Instanz die Ausgangsverbote strikt kontrollieren würde, jeden der geböllert hat mit Strafen belegen würde, die private zusammenkunft mit einer Person mehr als erlaubt aufgelöst werden würde. Das wäre für alle ganz ganz schlimm. Auch wenns eigentlich so "angeordnet" ist.

    Hu? Soll das bedeuten, dass die einen auch Empfehlungen nicht zu folgen brauchen, weil andere sogar Verbote ignorieren und dabei noch nicht mal kontrolliert werden?



    Gruß, Matthias

    Ich kann damit nix anfangen. :-O

    Na das will ich hoffen! Es sind ja schließlich vollkommen anonymisierte Daten. Wenn Du aus denen irgendwas lesen könntest, würde ich mir Sorgen machen.



    Gruß, Matthias

    Ein Kommentar erübrigt sich.

    Warum?

    Dieses Aussage irritiert mich - Du kritisierst die Madeirareisenden und hattest selber eine Reise in Planung in unmittelbarer Zukunft, die Du nicht wegen Deiner hier vorgebrachten Ansichten konsequent aufgibst, sonder allein wegen des Gesundheitszustandes Deines Schwiegervaters?

    Lese doch noch bitte einmal Deine eigenen Beiträge wie diesen hier:

    Lies Du doch einfach mal meine Aussagen, diese z.B.:

    Also mir zumindest ging es überhaupt nicht um die Reise selber. ...

    Nein, mir ging es um die Meinungsäußerung:

    Soll ich es nochmal zum mitschreiben langsam schreiben? Es ging mir überhaupt nicht um die Reise nach Madeira, die hätte ich ggf. auch angetreten, sondern um.... Lies es einfach nach!


    Ich könnte auch noch dies anführen:

    Aber die Frage ist nicht, ob man Dinge tut, die gerade nicht opportun, aber nicht verboten sind. Oder ob man die dahinter stehenden Regeln in Frage stellt. Und darum ging es mir.

    ....

    Ebensowenig ist jeder Reisende an jedem Reiseziel eine Gefahr. Es ist aber eine Gefahr, jedem Reisenden jedes Reiseziel ohne Warnung und Beschränkung zu öffnen.

    Und auch das zum mitschreiben: Es kann und muss jeder für sich selber entscheiden. Eine Reise "unmoralisch" zu finden, würde mir im Traum nicht einfallen. Aber für mich ist es ein himmelweiter Unterschied dazwischen, etwas zu tun, was aktuell zwar nicht verboten ist, aber vor dem gewarnt wird, und die Warnung oder entsprechende Regeln selber in Frage zu stellen.




    Mahlzeit, Matthias