Posts by Senugeru

    North Iwo Jima,

    die erste japanische Insel, die wir von unserem Balkon aus sehen können.

    Interessant, an Iwo Jima selbst seid ihr nicht nah genug rangekommen? Läge auch mehr oder weniger auf dem Weg von Guam... Ist ja auch unwesentlich größer als Kita-Iwo Jima.


    Seit gestern Abend haben wir wieder recht hohen Seegang. Die Artania stampft mehr als sie rollt, manchmal auch unmittelbar hintereinander.

    Und wie hält ihr es aus? Bei den erzeugten Gischtschwall, muss das Ding richtig gerüttelt haben, da ist wahrscheinlich am Heck die ruhigste Ecke des Schiffes, oder?

    Hi Butcher,


    wenn ich die Auflistung so lese, ist eher der Weg das Ziel. Oder sind die 4-5 Tage für die Anreise und die 2 Wochen nur in Cornwall angedacht? Oder gehören die 4-5 Tage zur gesamte Reisedauer?


    Wir waren selbst 2 mal in Cornwall, und haben jedesmal einige der genannten Ziele auf den Hinweg besichtigt bzw. kurz besucht. Da ihr mit Kinder verreist, würde ich darauf achten, was sie selbst interessiert, damit die Reise nicht zu "langweilig" wird. Bei unserer 2ten. Reise war unser Jungster noch so um die 6 und wir hatten sehr viele Spielplätze in Cornwall entdeckt... =) Trifft aber sicherlich nicht mehr für euren Kids zu, aber es gibt auch sehr interessante Sachen unterwegs.


    Wir sind aber der Sorte, die lieber so einen Basislager haben und von dort aus die Ziele der Gegend besuchen, so Roadtrips sind weniger unser Ding. Das heißt, wir würden in diesen Fall einige Übernachtungen irgendwo auf der Mittelstrecke planen und von dort aus die gut erreichbaren Ziele anvisieren, und dann weiterziehen. Zum Beispiel, letztes Jahr waren wir innerhalb von 2 Wochen, für etwa 4 Tage in der Region von Dover, dann noch einige Tage um Cambridge und später um Oxford noch weitere Tage rum, und jeweils die umliegende Ziele besucht. Wir finden es so entspannter, weil das nächste Zielort noch an den Tag erreicht werden muss. Und falls wir uns entscheiden, einen faulen Tag dazwischen zu schieben, können wir immer irgendwelches Ziel auf die nächste Reise schieben.


    Schöne Grüße


    Ralf

    Außer beim Tanken und Flugpreise hatte ich in Deutschland noch kaum Beispiele für dynamische Preisgestaltung gesehen, aber dort spürt man schon relativ gut wie die Preise schwanken können: Am manchen Tage habe ich Schwankungen im Benzinpreise von über 20ct/Liter!


    Auch die Flugpreisen variieren mittlerweile teilweise sogar innerhalb des Tages!


    Und obwohl ich schon seit Jahrzenten schon die Technologie hinter den e-PriceTags kenne (da ich damit gearbeitet hatte), habe ich sie hier in Deutschland nirgendwo im Einsatz gesehen. Wogegen, in USA sind sie bei Walmart und andere großen Ketten häufig anzutreffen. Ich hatte immer gedacht, dass es aufgrund irgendwelche deutsche Regulierungen nicht (oder nur bedingt) erlaubt gewesen, weil gerade hierzulande wo Arbeitskräfte vergleichsweise so teuer sind, wäre der Ersparnis diese Etiketten zentral zu steuern definitiv willkommen, da der Einzelhandel mit relativ geringen Margen arbeitet.

    Ich bewundere dein Mut in so einer Gegend unter deinen gesundheitlichen Bedingungen zu reisen. Die Lösung, immer jemand als Begleitung zu haben ist ja im Prinzip gut, bei der einem oder anderen Mal warst du trotzdem alleine unterwegs, so dass ein gewisses Risiko bist du eingegangen...


    Wie ich schon erwähnte, da ich kein Bezug zum Land habe, reizt es mich nicht in der Gegend zu reisen, finde aber trotzdem interessant, es über dich zu erfahren, da du schon viel Erfahrung dort hast.


    Danke nochmals für dein Bericht! <3

    Ich habe interesseshalber auf der Karte nachgeschaut wo du dich hingetrieben hast. Es war schon ziemlich nah an der Grenze zu Eritrea, sehr weit im Norden, und eine Strecke von (bislang) 620km, plus Flug von Addis nach Shire!

    Man verzeihe mir die Abschweifung, daber ich fand das wichtig zu erklären.

    Ich finde, genau die Abschweifung macht dein Bericht noch lesenswerter. Der Unterschied in der "Behandlung" wenn man als Tourist durchgeht oder wie ein Einheimischer betrachtet wird ist, was eine solche Reise interessanter macht. Somit erlebst du das Land hautnah und tiefgründiger als du jemals als Tourist erleben würdest. 8-)


    Was mir dabei einfällt ist, dass sie dich als Ferenji schneller einbeziehen als Einwanderer hier in Europa angenommen werden, meiner Erfahrung nach.


    Zwar kenne ich aus Brasilien her auch ärmere Gegenden und einfache "Pousadas", aber der LAS ist schon eine Hausnummer an sich, da ist das Minimale an Komfort schon schnell unterboten... :/


    Ich stelle fest, ich habe kaum Kenntnisse über das Land und würde gar nicht wissen, was dort zu sehen gibt, daher finde ich deine Reise auch sehr spannend.


    Danke für die Einblicke

    Pineapple Express

    Bringt unser Schiff aus der direkten Spur nach Hilo

    Wow, davon hatte ich noch nie zuvor gehört. Interessant, welche wettertechnische Phänomene existieren, und vor allem, scheint es recht oft genug vorzukommen.

    Auch kein Wunder, dass das Schiff da einen Bogen herum macht, wie ich es gelesen habe, strömt so viel Wasser herunter, dass es kein Spaß machen soll, durchzufahren...


    Als Hawaii-Liebhaber, bin ich gespannt auf den nächsten Teil deiner Reise...


    LG

    Ralf

    Also, es bezeiht sich nicht auf Langstrecke, aber mein Sohn ist gerade nach Norwegen mit SAS geflogen, und zwar ist beim Flug nichts besonders aufgefallen, jedoch, ich fand deren Kundendienst freundlich und hilfreich. Nämlich, war mein Sohn vom Streik des Sicherheitspersonals betroffen und SAS hat relativ früh ihn geholfen mit der Umbuchung auf dem Tag danach (weil am Tag wirklich keine Chance mehr gab).


    Auch nach dem Flug, nun schon in Oslo, stellte mein Sohn fest, dass eins der Koffer beim Handling/während des Fluges aufgerissen war und, selbst ein Tag danach, hat SAS ihn ohne große Beanstandungen einfach einen neuen Koffer gegeben.


    Es ist jetzt nichts, was es mit den Flugzeuge oder die Strecke zu tun hat, aber meiner Meinung nach, ist häufig der Kundendienst, der einen Kunden zufrieden stellt, wenn es zeitnah und ohne großen Murks reagiert und hilft. Und damit hat SAS bei uns Plus-Punkte bekommen.

    Aber auch Achtsamkeit, insbesondere bei Emails mit Links oder Anhängen, da kommen auch sehr viele Viren und anderes Schadsoftware her...

    Aufgrund des Oskar Niemeyers Museum in Curitiba, möchte ich unbedingt nach Brasilia.

    Brasilia ist architektonisch gesehen interessant, aber nur das. Darüber hinaus ist die Stadt relativ uninteressant, denn sie liegt mitten in der Pampa (bzw Cerrado), das ist landschaftlich sehr einöde...


    Wir wohl der Norden, Brasilia und Amazonas.

    Der Norden Brasiliens ist sehr, sehr groß, sicherlich mehr als Halb-Europa... Da werdet ihr Schwerpunkte setzen müssen, z.B., einige Städten an der Nordostküste, wahrscheinlich, und der Amazonas-Gebiet (der auch riesig ist, aber man bleibt vorzugsweise in der Gegend von Manaus).

    Amazonas hängt davon ab wie hoch die Gelbfiebergefahr dort ist und wir uns mit 75+ noch impfen lassen können.

    Das ist vollkommen nachvollziehbar, würde ich auch vorsichtig sein. Wobei, ich glaube Malaria doch noch schlimmer ist...

    "Stille Polizisten"

    So nennt man die Bodenschwellen.

    Die gibt es am Ortsanfang, -ende und bei Schulen. Teilweise unmöglich hoch. Langsam rüberrollen ist am besten.

    Oh ja, die gibt's zuhauf in Brasilien, und häufig ohne irgendwelche Vorwarnungen... X(



    Weiter in den Süden wäre einfach zu viel geworden.

    Das war mir schon klar, da hätter ihr mindestens eine weitere Woche gebraucht um überhaupt was ansehen zu können.


    Ich bin ja gespannt auf eure Planung zum nächsten Brasilien-Besuch...

    Zusammenfassung Brasilien.

    Unsere Stationen waren:

    Sao Paulo, Rio, Foz de Iguazu, Lagoa / Florianopolis, Blumenau, Pomerode, Rio Negrinho, Curitiba, Garopaba, Lagoa, Sao Paulo.

    Wir haben uns überall viel Zeit gelassen und in Ruhe alles angesehen.

    Sao Paulo, Blumenau und Pomerode war nicht unser Ding.

    Eine gute Runde im Südosten und Süden Brasiliens, Schade, dass ihr nicht noch weiter südlich gekommen seid. Der Bundesstaat Rio Grande do Sul bietet auch schöne Natur, und sehr pitoreske Städtchen, die teilweise von der Italienischen und teilweise von der Deutschen Kultur geprägt sind. Aber vielleicht bei einem nächsten Besuch...


    Sao Paulo ist einen riesen Moloch, da ist nix, was einem gefallen kann, außer man ist dort aufgewachsen, da kennt man nicht anders. Blumenau und Pomerode sind mittlerweile groß geworden und haben viel vom ursprünglichen Charm verloren. Als Dörfer bzw kleine Städte hatten sie noch viel vom Europäischen Charm ausgestrahlt.



    Unsicher haben wir uns nur in Sao Paulo bei der Kathedrale und in der Altstadt gefühlt.

    Das sind auch die unsichersten Ecken, außer ganz in Osten und Norden der Stadt wo die großen Favelas sind, wobei nicht jede Favela tatsächlich gefährlich ist, aber als Tourist sollte man sie vermeiden, zwar ist nicht jeder Favela-Bewohner böse angesinnt, es gibt aber viele dort...


    Die Brasilianer sind sehr freundlich und hilfsbereit. Überrascht hat uns die Sauberkeit und das disziplinierte Anstehen. Keine Drängelei.

    Ja, das sage ich auch immer, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft steckt in den Genen, die meisten leben aber in sehr einfachen Umständen, mit wenig Bildung und haben daher keine großen Möglichkeiten. Die Sauberkeit ist je nach Umständen da, in den Favelas, wo die Infrastruktur fehlt, haben sie auch kaum eine Chance, richtige Sauberkeit zu haben, aber trotzdem werden die Hütten gefegt und organisiert gehalten. Was das Anstehen angeht, ich denke es ist Teil der Brasilianischen Kultur :o , der Brasilianer liebt das Anstehen, denn sobald eine Schlange sich bildet, kommen weitere hinzu, und stehen an, bevor sie überhaupt wissen wofür :-O . Ich gehe davon aus, es hat etwas mit der Vergangenheit zu tun, als viele Dienstleistungen und täglichen Bedarfs nicht immer und überall verfügbar waren (teilweise ist es immer noch so) und man hat sich gewöhnt, sich an Schlangen anzustellen um was zu bekommen, egal was es wäre. Man scherzt sogar, dass wenn Prügeleien verteilt werden sollten, würden Leute dafür anstehen... :shock:


    In den Städten sind wir nur mit UBER gefahren.

    UBER wurde in Brasilien gern angenommen, denn die ÖPNV ist langsam und unzuverlässig, insbesondere die Büsse. Und, UBER ist weitaus günstiger als Taxen.


    Die Motorradfahrer sind allerdings unmöglich, viel zu schnell, riskante Überholmanöver.

    Leider ist es in der Tat ein echtes Problem, überall schlängeln die Motorradfahrer zwischen Autos, teilweise auch auf Autobahnen. Daher ist auch die Sterberate bei denen sehr hoch in Brasilien. Schlimm ist auch allerdings, sollte einen Motorradfahrer, insbesondere die "Motoboys" (Couriere), einen Unfall haben, werden automatisch von allen anderen Motorradfahrer die umstehende Autos als "verdächtig" angenommen und regelrecht massakriert., also beschädigt und teilweise entstehen daraus Prügeleien.

    Egal ob in der Stadt oder übers Land, Schlaglöcher und die stillen Polizisten beachten.

    Ja, Schlaglöcher gehören zum Straßenbild. Es ist einfach zu viel Infrastruktur zum Halten, und da alles per LKW geliefert wird, und diese nicht gut genug kontrolliert werden, beschädigen sie die marode Infrastruktur noch weiter, was dann zu diesem Chaos führt.


    Aber, was meinst du mit "stillen Polizisten"?



    Auch abgebrochene Straßen gibt es des öfteren.

    Meinst du hiermit, Straßen die durch oder eher an Baustellen aufhören?


    Wir haben uns ausgesprochen wohl gefühlt und werden Brasilien sicher nochmals besuchen, dann in den Norden und Amazonas.

    Das freut mich sehr, dass es dir gefallen hat. Das Land hat viel zu bieten und die Menschen sind, wie du selbst festgestellt hast, überaus freundlich und hilfsbereit. Und der Norden bietet einen ganz starken Kontrast zu den Süden, landschaftlich wie auch von der Kultur her...

    Für uns ist der schönste Ort in Brasilien Salvador de Bahia mit der Altstadt und wunderbaren Stränden. Wir waren vor vielen Jahren dort und haben es nicht geschafft wieder hin zu kommen.

    Ein anderer Ort wäre Buzios, ein wunderschöner Ort mit viel Fläir.

    Viele Orte an der Küste Brasiliens sprühen einen eigenen Charme. Ich lebte 20 Jahre an der Nordküste des Bundesstaates Sao Paulo und trotzdem, wenn ich nach Brasilien fliege, versuche ich immer wieder an der Küste zu fahren. Vor allem im Südosten des Landes, muss man die "Serra do Mar" (eine Gebirgskette, die sich der Küste entlang schlängelt) runtefahren und dann hat man in der Regel eine wunderschöne Sicht auf die Buchten und Inseln, einfach herrlich! :love: