Posts by Silkenya

    Hallo Horas,


    Tanzania bzw. Zanzibar ist ein tolles Reiseziel!


    Ist zwar schon ein paar Jährchen her, aber wir hatten hier eine unvergessliche Zeit.

    Ein paar Tage Stonetown würde ich auf jeden Fall empfehlen. Und wir haben uns immer wieder verlaufen in den engen, wirren Gassen, ich weiss auch nicht... :-O Sehr schön dort auf jeden Fall, Night Market mit allerhand Leckereien und eben das ganze Flair - sehr schön!


    Essensmäßig ist Zanzibar auch super Dank der indischen Einflüsse und es ist ja "die Gewürzinsel", also hier wird allerhand Würziges angebaut und man kann entsprechende "Spicy Tours" (Tagesausflüge) machen - aber die sind eher für Leute, die zum ersten Mal in den Tropen sind oder Gewürze noch nicht so kennen.


    Strände kenne ich nur die an der Ostküste ("Easty Coasty") bei Jambiani. Sehr schön, sehr ruhig - ein Traum. Aber: Bei Ebbe kann man nicht schwimmen, da muss man erstmal nen Kilometer oder so über den weißen Sand laufen, bis man ans Wasser kommt. Aber interessant: Im Sand stecken überall Stöcke, die mit Schnüren miteinander verbunden sind, wo die Einheimischen Algen züchten.

    Mich hat es nicht gestört - eher interessiert.


    Im Norden der Insel ist wohl mehr "Halligalli" geboten und man kann auch bei Ebbe schweimmen und hat auch die Sonnenuntergänge - aber da war ich leider nicht.


    Von Hai-Übergriffen habe ich beide Male, die ich dort war, nichts gehört.


    Man kann nach Zanzibar fliegen oder von Dar-es-Salaam aus die Fähre nehmen.

    Ich habe beides gemacht, finde fie Fähre am Besten, wenn man es nicht super eilig hat - aber die See ist dort oft etwas kabbelig, also wer schnell seekrank wird sollte vorher nicht unbedingt Samosas essen (wie einge Einheimische auf der Fähre es machten und dann ... *würg*...).

    Mit einer Dhau übersetzen würde ich aufgrund dieser Meeresverhältnisse nicht. Es mussten schon einige in Seenot von Fähren gerettet werden.


    Ich würde aber auf jeden Fall dazu raten, es nicht nur bei Zanzibar zu belassen, Tanzania hat noch so viel Schönes zu bieten.

    Wir haben damals den Klassiker gemacht mit Serengeti & Ngorongoro - einmalig und unvergesslich!

    Und die Fahrt via Moshi und die Usambaraberge bis Dar war ebenfalls toll, v.a. der Blick von den Usambarabergen auf die weite Ebene - nicht in Worte zu fassen.


    Hier der Link zu meinem Reisebericht:


    Zanzibar


    Tanzania & Zanzibar - Reisebericht

    Lange Flüge überstehe ich i.d.R. zwar ganz gut, aber am liebsten würde ich dabei stets meinen Geist völlig von meinem Körper loslösen, was zuweilen teilweise gelingt.

    Krass, dass einem die Airlines den "Fluch" dann immer als "Erlebnis" anpreisen. Ja, ein Erlebnis der schlechteren Sorte.

    Eine große Film- und Musikauswahl lindert es etwas ab - aber wie zuvor schon hier geschrieben: Die Mitreisenden ... Ich hoffe auch immer, dass kein Übergewichtiger neben mir sitzt, keine nervigen Kinder bzw. unfähige/rücksichtslose Eltern in der Nähe sitzen etc.

    Einzig wahrer Trost: Man kommt ja dann i.d.R. irgendwann an einem schönen Reiseziel an.

    Ich finde auch ältere Reiseberichte interessant, da sie ja dennoch Lust auf ein neues Land machen und für ein Land inspirieren können.

    Wenn es vorab klar ist, dass der Reisebericht schon etwas zurückliegt, weiss man ja, dass man bei Reiseinteresse selbst nochmal recherchieren muss.

    Für mich müssen die Fotos dann auch nicht in Top-Qualität sein, man kann sich ja dann schon meistens ein Bild von dem Gezeigten machen und wie gesagt sich weiter informieren. Ungefragte Kritik an Bildern habe ich hier auch schon in einem Reisebericht erfahren müssen - pffff..., ich denk mir was dazu und habe sie im Folgenden ignoriert .

    Da wir nur 15 Tage für unsere Reise hatten, haben wir uns gegen die Strecke nach Vancouver (und die Stadt selbst) entschieden, und nach deinem Fazit, würde ich fast sagen, war auch gut so. Nicht, dass es dort nix zu sehen gäbe, da wir aber schon einiges an Städte in der ersten Hälfte der Reise besuchten, wäre uns Vancouver am Ende einen Anti-Klimax gewesen.


    Ich habe deinen vollständigen Bericht noch nicht angeschaut, werde aber bei Gelegenheit noch machen, um Ideen für einen zweiten Besuch nach Kanada zu sammeln (k.A., wenn es kommt).


    Also, lieben Dank für deine Eindrücke und nette Berichterstattung.


    Da habt ihr alles richtig gemacht!

    Wenn man nur die Rockies sehen möchte, sind 15 Tage mit Hin- & Rückflug nach/von Calgary die beste Option.

    Schließlich erreichten wir das letzte Ziel unserer Reise durch Kanadas Westen, Vancouver.


    Hier hatten wir nach der Rückgabe des Autos noch zweieinhalb Tage Zeit, um die Stadt zu erkunden.

    Da das Wetter zwar trocken, aber ziemlich wechselhaft und oft bewölkt war, machten wir uns über einen Rundflug mit einem der Wasserflugzeuge im Hafen erst gar nicht groß Gedanken. Wäre natürlich auch ein nicht ganz günstiges Vergnügen gewesen – aber da wir ja schon (nicht freiwillig) die Peak-2-Peak-Gondola und die Cloudraker Skybridge „gespart“ hatten, hätte man das ggf. machen können.

    Aber sei's drum - so beschränkten wir uns darauf, auf dem Boden und in der City zu bleiben und dort viel rumzulaufen, was ganz gut möglich ist, da das Stadtzentrum relativ kompakt ist und der ÖPNV auch ziemlich gut ist.


    Ich muss aber sagen: Wir hatten uns von dieser so oft gehypten Stadt mehr versprochen.

    Über die schöne Lage mit Meer & Bergen kann man reden, aber die Stadt selbst hat nicht so viel Besonderes zu bieten.

    So war Vancouver für uns leider nicht das erhoffte weitere Highlight zum Schluss.



    Im Folgenden ein paar Eindrücke –


    und hier geht’s zum Reisebericht Vancouver & Fazit der Reise.




    Auf Granville Island:





    Dampfuhr in Gastown:












    Canada Place:








    Totempfahl-Sammlung im Stanley Park:








    English Bay Beach:





    "A-maze-ing Laughter":


    Die 800 km lange Strecke von Jasper nach Vancouver legten wir in 4 Etappen mit Zwischenübernachtungen in Valemount, Clearwater und Whistler zurück – was ich hier jetzt einfach mal abkürze und zusammenfasse.


    Das bedeutet, wir verließen nach Jasper die Rockies und die Provinz Alberta und bekamen als Willkommensgeschenk in British Columbia aufgrund des Zeitzonenwechsels eine Stunde geschenkt, die wir auf einigen Zwischenstopps gut nutzen konnten.


    Im Vergleich zu den Rocky Mountains ging es im Folgenden dann landschaftlich weniger „dramatisch“ zu, dennoch gibst es zahlreiche weitere Seen, Wasserfälle und auch wieder Berge - viel weite Natur.


    Ich habe die Route und unsere Stationen auf unserer Website näher beschrieben, hier geht’s zum


    Reisebericht Valemount – Clearwater – Whistler



    Hier ein paar Bilder dazu:




    Mt. Robson, der höchste Berg der Rockies (3.954 müNN):
































    --> Fortsetzung folgt (Vancouver).




    Unser erster Tag führte uns dann gleich zu einem weiteren Highlight des Jasper National Parks, dem Mt. Edith Cavell mit dem Angel Glacier und einem kleinen Gletscherteich mit Eisblöcken/-schollen darin. – Ein toller Anblick, so ein Ensemble ist mir auch noch nicht vorgekommen!


    Und auch unsere anschließende Wanderung im nicht weit entfernten Valley of the Five Lakes war unerwartet noch viel schöner als erwartet, da einige Seen so wunderschön türkisgrünen Farben er strahlten – wow!

    Beide Ziele haben wir nicht besucht, wir waren eher in Richtung Pyramid Lake, Edith und Annett Lake, oder Maligne Canyon gewesen. Aber ist auch gut so, dann haben wir noch was Neues zu sehen, bem nächsten Besuch. 8o


    Am Lake Pyramid, Patricia, Annett und Edith waren wir ebenfalls – ich hab das im Reisebericht auf der Website nur kurz erwähnt,

    denn da war das Wetter diesig und regnerisch, so dass ich da kaum Bilder gemacht habe.



    Zum Lake Maligne, Maligne Canyon und Medicine Lake haben wir natürlich auch einen Tagesausflug unternommen.

    Praktisch, dass die anderen beiden Punkte auf derselben Strecke wie zum Maligne Lake liegen. 8)


    Hier geht's zum Reisebericht Maligne Canyon, Medicine Lake und Maligne Lake

    Und hier ein paar Bilder dazu:



    Ausblick auf Jasper und die Rockies





    Früh am Morgen ....








    Maligne Canyon








    Medicine Lake














    Maligne Lake









    Fortsetzung folgt.

    Ja, günstig war es in Canmore wirklich nicht, dafür aber sehr komfortabel und gut ausgestattet, inkl. Pool und mehrere Hot Tubs, und Tiefgarage. Somit fand ich den Preis dort noch annehmbar. In Jasper hingegen, hatten wir eine "Kellerunterkunft", mit einen großen Wohnraum, inkl. Etagenbett, einen separaten Bettzimmer, Bad aber keine richtige Küche, also nur ein paar Geräte wie kleinen Kühlschrank, Kaffeemaschine, Toaster, aber keine Spüle oder Spülmaschine :o . Und das, für fast den gleichen Preis wie in Canmore =O


    Pool bzw. Hot Tubs hatten wir auch ein paarmal, hatten aber nur einmal in Banff auch die Muße, dies auch mal zu nutzen.

    Irgendwas war aber fast immer zu bemängeln an den Unterkünften für die geforderten Preise.

    Was man da vergleichsweise für 200,-€ in Paris oder Berlin bekommen würde - und dann kommt dieses Lake Louise mit so einer "Bude" daher... na ja, ich reg mich nicht mehr auf, haben's überlebt. :-O

    Da wir ja drei volle Tage in Jasper hatten, haben wir einige Ausflüge von dort aus in die nähere Umgebung unternehmen können.

    Ich kann nur sagen – mega. In dieser Gegend gibt es so viele schöne Ziele, man könnte gut noch länger hier verweilen.

    Ja, Jasper hat mir sehr gut gefallen.


    Unser erster Tag führte uns dann gleich zu einem weiteren Highlight des Jasper National Parks, dem Mt. Edith Cavell mit dem Angel Glacier und einem kleinen Gletscherteich mit Eisblöcken/-schollen darin. – Ein toller Anblick, so ein Ensemble ist mir auch noch nicht vorgekommen!


    Und auch unsere anschließende Wanderung im nicht weit entfernten Valley of the Five Lakes war unerwartet noch viel schöner als erwartet, da einige Seen so wunderschön türkisgrünen Farben er strahlten – wow!


    Hier geht’s zum Reisebericht Cavell Glacier & Five Lakes


    und hier ein paar Eindrücke davon:



    Wanderweg zum Mt. Edith Cavell



















    Rundwanderung im Valley of the Five Lakes



















    Fortsetzung folgt

    "Trainspotting" in Jasper

    War auch als Trainspotter in Japser, aber auch mit dem CANADIAN von Edmonton nach Vancouver und dem SKEENA ab Prince Rupert nach Japser unterwegs. An den Tagen ist dann viel los am Bahnhof. =)

    Mit dem Zug dort fahren ist sicherlich toll - schön entspannt die Landschaften genießen, keiner muss fahren. :thumbsup:


    Ich fand diese mega langen Güterzüge so beeindruckend, einmal hatte ich über 100 Waggons gezählt. :o

    Hab mich dann schlau gemacht: die Züge können bis über 4 km lang sein, aus Sicherheitsgründen sind sie heutzutage aber max. "schlappe" 2,5 km lang. :-O

    In Jasper blieben wir dann für vier Übernachtungen.


    So richtig auspacken konnten wir trotzdem wieder mal nicht, da auch dieses (nicht gerade günstige) Zimmer ziemlich klein war und nur wenige Ablagemöglichkeiten bot, Ok, Leben aus dem Rucksack, wir hatten uns in Lake Louise ja schon dran gewöhnt.


    Aber Jasper und seine Umgebung hat uns wirklich sehr gut gefallen!


    Wir hatten zwar leider auch einen ungemütlichen, regnerischen Tag, aber der Rest war Sonnenschein, wir waren immer unterwegs und haben viele Eindrücke sammeln dürfen, u.a. „Trainspotting“ :-O , ein eingefrorener Funke :P , Jasper The Bear 8) , Eisschollen :o , …


    Hier geht’s zur Jasper – Auftaktseite


    und hier gibt's ein paar erste Eindrücke vom Ort bzw. zunächst der ganz nahen Umgebung:



    Jasper The Bear, das Maskottchen von Jasper












    "Trainspotting" in Jasper














    Der eingefrorene "Spark", das wohl kleinste Auto Kanadas ...





    Bow River






    Jasper The Bear ...





    Fortsetzung folgt.

    Ja, ein absolutes Highlight, der Icefields Parkway - darum geht's auch direkt weiter auf der Strecke nach Jasper, und da gibt es unterwegs auch wieder so viele schöne Stellen und Ausblicke, eigentlich müsste man hier viel länger unterwegs sein.


    Einen längeren Halt legten wir natürlich am Columbia Icefield ein, das über 300 km² groß ist, wobei der Athabasca-Gletscher auch zu Fuß erreicht werden kann. Ich war versucht, die geführte Tour mit Spezialbussen mitzumachen, wobei man auf den Gletscher fährt und dann darauf rumspazieren kann. Aber irgendwie war mir dann doch nicht danach, zu viele Menschen und lange gedauert hätte es sicherlich auch.

    Am Weg sind immer wieder Schilder aufgestellt, die den Gletscherrückgang im Lauf der Jahre markieren. So etwas hatten wir in Neuseeland auch mal gesehen, ich finde es immer wieder ernüchternd.


    Und dann waren da noch die Sunwapta Canyon & Falls, der Goats & Glaciers Lookout, die Athabasca Falls ...


    Hier geht's zum Icefields Parkway - Teil 2



    Columbia Icefield












    Gletscher-Markierung 2006:






    Gletscher-Tour:








    Goats & Glaciers Lookout:






    Athabsca Falls





    Sunwapta Canyon & Falls









    Fortsetzung folgt

    Und dann kam das mit Spannung erwartete Superlativ der Rockies auf unserer Route:

    Die 233 km lange Strecke auf dem Icefields Parkway von Lake Louise nach Jasper.


    Die Route zählt zu den Traumstraßen der Welt und gilt als die schönste Panoramastraße der kanadischen Rockies.

    Völlig zu Recht, wie wir finden. Man hat einfach keine Worte, kann nur schauen, staunen und sich an dieser herrlichen Natur erfreuen.


    Hier geht's zum Bericht Icefields Parkway (Teil 1)




































    Fortsetzung folgt