Posts by Silkenya

    Ist immer schwierig, den wettertechnisch "idealen" Monat zu finden - also wir waren 2014 im Dezember 3 Wochen in Westaustralien unterwegs und es war wettermäßig nur top - Route allerdings "nur" von Perth bis Monkey Mia (Delfine!!!), wieder zurück und dann noch in den Süden an die super schönen Strände bei Esperance. Kilometermäßig war das genug für 3 Wochen.

    Hier unser Reisebericht https://silke-und-max.de/AUS_Western_Au…eisebericht.htm

    Im "Café de la Poste" war tatsächlich grad wenig los, draußen noch 4 außer uns (die waren da aber schon weg) und noch ein paar drinnen. Im Juli/August wird hier sicher auch mehr los sein - aber vielleicht kommen auch gar nicht mehr so viele Touristen in Bergues vorbei, der Film ist ja auch schon von 2008. Uns war's recht, ich hasse es, wenn alles so überfüllt ist.

    Mit Dünkirchen sind wird ja auch nicht warm geworden, die Anfahrt von Bray-Dunes kommend ist schon sehr ernüchternd: Plattes Land und hässliche Industrie. Mit weiten, platten Stränden hab ich kein Problem, im Gegenteil - ich bin eine Wasserratte und finde das ganz toll, ich brauch nicht unbedingt eine Steilküste (obwohl die auch nicht weit ist, hinter Calais).

    Dann treffen wir uns halt anderswo! :)

    An einem Tag stolperte ich – kapuzenvermummt gegen den Wind ankämpfend - am Strand quasi fast über einen Seehund, der da einsam im Sand lag und sich sonnte. Das war eine schöne Überraschung!





    Zumindest ein Sonnenuntergang muss natürlich auch sein, wenn die Küste schon nach Westen schaut -


    Die Woche war schnell vorüber, uns hat’s hier sehr gut gefallen, gerne wieder! 8)

    Endlich sind wir auch mal nach Bergues gekommen – als Fans des Films „Wilkommen bei den Sch’tis“ von 2008 wurde das auch mal Zeit. :D8)

    Der hübsche, nur wenige Kilometer im Küstenhinterland gelegene historische Ort war damals Hauptdrehort des Films und ja – ein paar Stellen erkannte ich direkt wieder, z.B. das Café de la Poste, in dem wir uns dann auch für Kaffee und Menthe à l’Eau niederließen.

    Nach dem Regisseur Dany Boone wurde in Bray-Dunes übrigens auch eine Festhalle benannt - man ist also schon ziemlich dankbar und stolz auf den Film.







    Natürlich unternahmen wir auch ein paar Ausflüge in die nähere Umgebung, z.B. nach Dunkerque und nach Bergues.

    Ersteres fanden wir jetzt nicht so besonders, ist halt viel Industrie drumherum und natürlich ist da die kriegshistorische Bedeutung, aber das sind für uns jetzt keine Pluspunkte. Ein paar Sehenswürdigkeiten gibt es natürlich schon, ebenso einen weiten Sandstrand.

    Positiv zu vermerken ist, dass die Stadt wirtschaftlich nicht zum ersten Mal in einem Wandel befindlich ist – diesmal in Richtung erneuerbarer Energien, Klimaziele etc. Eine tolle Sache ist zum Beispiel, dass der ÖPNV hier für alle umsonst ist – das finde ich super!


    Mehr dazu gibt's hier: https://silke-und-max.de/Bray-Dunes_Bergues_Dunkerque.htm





    Letzte Woche legten wir mal wieder einen Kurzurlaub in Nordfrankreich am Meer ein, diesmal erstmals ganz im Norden, im Département Nord (nicht wie sonst immer im Pas-de-Calais - https://silke-und-max.de/Pas-De-Calais.htm), also so richtig bei den „Ch’tis“ ;)

    Hier entschieden wir uns für eine strandnahe Unterkunft im Ort Bray-Dunes, der nördlichsten Gemeinde Frankreichs.

    Diese Wahl war sehr gut – der Ort ist überschaubar (jedenfalls kurz vor der Saison noch) und hat einen tollen, kilometerlangen Sandstrand, der bei Ebbe >400m breit ist. Dazu gibt es wie auch im Pas-de-Calais etliche Bunkerruinen am Strand und in den Dünen, sogar ein paar Schiffwracks und natürlich auch ein paar Geocaches - perfekt!

    Im folgenden ein paar Eindrücke - mehr Bilder & Infos gibt's hier:

    --> https://silke-und-max.de/Bray-Dunes_Reisebericht.htm









    Danke für euren schönen Reisebericht mit tollen Bildern! :thumbup:

    Wir waren 2018 auf Kreta, allerdings in einem kleineren Hotel im Süden in Kokkinos Pyrgos. Das war auch ganz schön - aber ich hatte auch die Größe der Insel und die Straßenverbindungen falsch eingeschätzt, da gelangt man einfach nicht so schnell an jedes Ziel. Schön fanden wir's dennoch, aber ob wir hier nochmal hinkommen werden, wage ich zu bezweifeln. Zu viel Fahrerei.

    Danke für diesen informativen Bericht mit schönen Bildern! :thumbsup:

    Ich finde es auch gut, wenn man mal sagt, wenn man etwas als nicht so toll empfunden hat, und nicht immer nur alles top war (was man manchmal in Reiseblogs - ich meine nicht hier! - nicht so recht glauben mag).

    Das mit dem "Essensproblem" kommt mir auch bekannt vor, und zwar von unserem letzten Urlaub 2025 in S-Frankreich kurz nach der Saison, da hatten auch alle Restaurants zu und wir waren halt am späteren Nachmittag schon zur "Unzeit" hungrig, da wir nur gefrühstückt hatten. ^^

    Lange Wochenenden nutzt "die Silke" (um auch mal in der 3. Person zu schreiben ;)) kaum mehr für Kurztrips, es ist einfach zu viel los. Am besten lokale Ziele anvisieren oder relaxen.

    Das ca. 214 km entfernte El Chalten ist direkt am Nationalpark Los Glaciares gelegen und DER Ausgangsort für Wanderungen am Fitz Roy Massif.

    Für die Fahrt nahmen wir uns Zeit, denn wir wollten die Landschaft ja erleben und genießen
    und nicht einfach durchbrausen. So hielten wir an jedem möglichen Rastplatz und machten am nordwestlichen Ufer des Lago Argentino sogar noch einen kleinen Umweg über eine Schotterstraße für einen abgelegenen Geocache, bevor es weiter auf der Ruta 40 gen
    Norden ging. Die argentinische Ruta 40 (RN 40) ist mit einer Gesamtlänge von > 5.200 km eine der längsten und legendärsten Fernstraßen der Welt.

    Die Fahrt war sehr schön – wir bekamen erstmals ein Gefühl für Wind und Weite und die Einsamkeit der Landschaften. Dazu kreuzten etliche Guanakos unseren Weg bzw. die Straße – man muss schon aufpassen, denn oft sind sie erst spät zu erkennen, da sie sich mit ihrer Fellbarbe hervorragend in die Farben der Steppe einfügen.


    Vollständiger Bericht:

    https://silke-und-max.de/Patagonien_Rei…n_ElChalten.htm









    Danke für deinen schönen Bericht! :thumbup:8-)

    Von den Bildern gefällt mir v.a. der kletternde Ameisenbär! <3

    Costa Rica stand bei uns auch auf der Auswahlliste für dieses Frühjahr, hat es aber nicht geschafft, da wir ja schon mal da waren. Das ist zwar lange her, aber noch in sehr guter Erinnerung, darum würde ich gerne nochmal hin - v.a. auch wegen der Faultiere. Wir hatten damals einige gesehen, ich würde aber gerne wieder ... Und in die Ecke Uvita etc. würde ich auch gerne, da waren wir damals leider nicht.

    Das Faultier-Foto ist etwas seltsam vom Bildausschnitt her - hatte es sich irgendwo verkrochen? Hast du nur dieses eine sehen können?

    Günstig ist es nicht gerade, insbesondere Patagonien nicht – aber was ist das heutzuage noch!?

    Hängt aber auch immer von vielen Parametern ab, gerade bei der Wahl von Flügen und Unterkünften. Ein Mietwagen haut exorbitant rein und ist quasi ein Luxus. Ein Restaurantbesuch und generell Lebensmittel sind in etwa so teuer wie hierzulande. Im großen Unterschied zu den usa findet man aber weitaus günstigere Unterkünfte.


    Und weiter geht‘s:

    DAS Highlight der Region um El Calafate ist der berühmte Perito-Moreno-Gletscher.

    Mit einer Länge von 30 km und einer Eisfläche von 254 km² ist er einer der größten Gletscher des Südlichen Patagonischen Eisfelds, des größten Gletschergebiets der südamerikanischen Anden, und mündet malerisch in den Lago Argentino.

    Die 80 km lange Fahrt von El Calafate durch das weite, karge Land und entlang des türkisfarbenen Lago Argentino war traumhaft.

    Leider zog sich der Himmel immer weiter zu, je näher wir unserem Ziel kamen - was unsere Begeisterung jedoch nicht dämpfen konnte. Bald schon kamen erste Mini-Eis“berge“ (ok, eher Schollen) in Sicht und schließlich der Gletscher selbst.

    Am Ende der Straße befindet sich dann ein großer Parkplatz und ein Shuttle-Bus bringt einen noch ein Stück weiter den Berg hinauf, wo gut ausgebaute Holzwege angelegt sind, von denen man tolle Ausblicke auf den Gletscher genießen kann. Wir hatten aber zuerst noch eine einstündige Bootstour zum Gletscher gebucht, womit wir ganz nah an die etwa 15 m hohe Gletscherwand herankamen. Unglaublich beeindruckend, v.a. wenn man sowas – wie wir - zum ersten Mal so sieht!

    Und dann diese Geräusche im Eis!
    Auf einmal knallte es regelrecht wie ein Gewehrschuss und man hörte, wie Eismassen im Gletscher abbrachen. Dann ein Grollen, Poltern - und wir sahen Eis an der Gletscherkante abbrechen und ins Wasser fallen. Faszinierend und unheimlich zugleich, zu sehen und zu hören, wie hier die Naturkräfte arbeiten und wirken, ein unvergessliches Erlebnis!

    Ausführlicher Bericht & mehr Bilder:

    https://silke-und-max.de/Patagonien_Rei…o-Gletscher.htm











    Von Buenos Aires ging es dann zum eigentlichen Ziel dieser Reise: Nach Patagonien.

    In unserem Fall bedeutete dies einen Inlandsflug mit Aerolineas Argentinas nach El Calafate, Flugzeit etwa 3 Stunden.

    Und damit ist man noch nicht ganz im Süden des Landes und des Kontinents! - Aber auch nicht mehr sooo weit davon entfernt. ;)

    El Calafate liegt am südlichen Ufer des größten argentinischen Sees,
    dem Lago Argentino, und ist das Tor zum Nationalpark Los Glaciares mit dem Perito-Moreno-Gletscher.

    Hier nahmen wir auch direkt bei der Ankuft am Flughafen unseren Mietwagen in Empfang, mit dem wir die folgenden zwei Wochen "ein Stückchen" durch Patagonien fahren wollten. Ein teurer Spaß, ehrlich gesagt. Der teuerste Mietwagen den wir je hatten – und es war kein dicker SUV!

    Es braucht für diese Region aber eigentlich nicht unbedingt einen Mietwagen!
    Man kann hier auf ein gutes Bussystem zurückgreifen, das die "wichtigen" Orte anfährt und bedeutend günstiger sein wird. Und wir sahen in der Region tatsächlich seit langem auch mal wieder etliche Tramper mit Rucksäcken am Straßenrand.

    Hier ein paar Eindrücke aus Calafate, wo es uns sehr gut gefallen hat – einfach ein angenehmer, entspannter Ort in toller Natur.

    Mehr Bericht und Bilder gibt es hier:

    https://silke-und-max.de/Patagonien_Rei…_ElCalafate.htm


    Weit, weit im Süden ...






    Die Omnipräsenten ...


    Auch stets präsent: Das Falkland-Thema


    Ibis


    Am Lago Argentino


    Fortsetzung folgt ...

    So langsam haben wir uns jetzt mit unseren Mittel- und Südamerikareisen immer weiter nach Süden vorangetastet – Costa Rica, Ecuador, Peru, Nord- und Mittel-Chile. Nun hatten wir auch Lust auf den Süden Chiles, genauer gesagt auf Patagonien.

    Da wir in Santiago de Chile bereits waren, wählten wir die Reise über Buenos Aires. Da waren wir noch nicht, wie überhaupt in Argentinien. Außerdem hatten wir uns in Argentinien auch noch El Calafate und El Chalten als Ziele ausgedacht.

    So geschah es dann auch ab Ende Februar für 3 Wochen.

    Buenos Aires hat uns gut gefallen, auch wenn es hier nicht super viele „Top-Highlights“ zu sehen gibt. Dafür viele „kleine“ Sehenswürdigkeiten, ein lebendiges Flair, viele schöne Häuser – wir haben uns hier wohlgefühlt.

    Im folgenden ein paar Eindrücke aus der Stadt, den vollständigen Reisebericht mit mehr Infos und Bildern gibt es hier:

    https://silke-und-max.de/Patagonien_Reisebericht.htm


    Unser Hostel im Zentrum


    Der Oblelisk auf der 16-spurigen Hauptstraße Av. de 9 Julio


    Omnipräsent - die Fußballhelden


    Plaza del Mayo


    In der Altstadt San Telmo mit Mafalda


    Plaza Mariano Moreno


    Puerto Madero