Posts by Silkenya

    Das ca. 214 km entfernte El Chalten ist direkt am Nationalpark Los Glaciares gelegen und DER Ausgangsort für Wanderungen am Fitz Roy Massif.

    Für die Fahrt nahmen wir uns Zeit, denn wir wollten die Landschaft ja erleben und genießen
    und nicht einfach durchbrausen. So hielten wir an jedem möglichen Rastplatz und machten am nordwestlichen Ufer des Lago Argentino sogar noch einen kleinen Umweg über eine Schotterstraße für einen abgelegenen Geocache, bevor es weiter auf der Ruta 40 gen
    Norden ging. Die argentinische Ruta 40 (RN 40) ist mit einer Gesamtlänge von > 5.200 km eine der längsten und legendärsten Fernstraßen der Welt.

    Die Fahrt war sehr schön – wir bekamen erstmals ein Gefühl für Wind und Weite und die Einsamkeit der Landschaften. Dazu kreuzten etliche Guanakos unseren Weg bzw. die Straße – man muss schon aufpassen, denn oft sind sie erst spät zu erkennen, da sie sich mit ihrer Fellbarbe hervorragend in die Farben der Steppe einfügen.


    Vollständiger Bericht:

    https://silke-und-max.de/Patagonien_Rei…n_ElChalten.htm









    Danke für deinen schönen Bericht! :thumbup:8-)

    Von den Bildern gefällt mir v.a. der kletternde Ameisenbär! <3

    Costa Rica stand bei uns auch auf der Auswahlliste für dieses Frühjahr, hat es aber nicht geschafft, da wir ja schon mal da waren. Das ist zwar lange her, aber noch in sehr guter Erinnerung, darum würde ich gerne nochmal hin - v.a. auch wegen der Faultiere. Wir hatten damals einige gesehen, ich würde aber gerne wieder ... Und in die Ecke Uvita etc. würde ich auch gerne, da waren wir damals leider nicht.

    Das Faultier-Foto ist etwas seltsam vom Bildausschnitt her - hatte es sich irgendwo verkrochen? Hast du nur dieses eine sehen können?

    Günstig ist es nicht gerade, insbesondere Patagonien nicht – aber was ist das heutzuage noch!?

    Hängt aber auch immer von vielen Parametern ab, gerade bei der Wahl von Flügen und Unterkünften. Ein Mietwagen haut exorbitant rein und ist quasi ein Luxus. Ein Restaurantbesuch und generell Lebensmittel sind in etwa so teuer wie hierzulande. Im großen Unterschied zu den usa findet man aber weitaus günstigere Unterkünfte.


    Und weiter geht‘s:

    DAS Highlight der Region um El Calafate ist der berühmte Perito-Moreno-Gletscher.

    Mit einer Länge von 30 km und einer Eisfläche von 254 km² ist er einer der größten Gletscher des Südlichen Patagonischen Eisfelds, des größten Gletschergebiets der südamerikanischen Anden, und mündet malerisch in den Lago Argentino.

    Die 80 km lange Fahrt von El Calafate durch das weite, karge Land und entlang des türkisfarbenen Lago Argentino war traumhaft.

    Leider zog sich der Himmel immer weiter zu, je näher wir unserem Ziel kamen - was unsere Begeisterung jedoch nicht dämpfen konnte. Bald schon kamen erste Mini-Eis“berge“ (ok, eher Schollen) in Sicht und schließlich der Gletscher selbst.

    Am Ende der Straße befindet sich dann ein großer Parkplatz und ein Shuttle-Bus bringt einen noch ein Stück weiter den Berg hinauf, wo gut ausgebaute Holzwege angelegt sind, von denen man tolle Ausblicke auf den Gletscher genießen kann. Wir hatten aber zuerst noch eine einstündige Bootstour zum Gletscher gebucht, womit wir ganz nah an die etwa 15 m hohe Gletscherwand herankamen. Unglaublich beeindruckend, v.a. wenn man sowas – wie wir - zum ersten Mal so sieht!

    Und dann diese Geräusche im Eis!
    Auf einmal knallte es regelrecht wie ein Gewehrschuss und man hörte, wie Eismassen im Gletscher abbrachen. Dann ein Grollen, Poltern - und wir sahen Eis an der Gletscherkante abbrechen und ins Wasser fallen. Faszinierend und unheimlich zugleich, zu sehen und zu hören, wie hier die Naturkräfte arbeiten und wirken, ein unvergessliches Erlebnis!

    Ausführlicher Bericht & mehr Bilder:

    https://silke-und-max.de/Patagonien_Rei…o-Gletscher.htm











    Von Buenos Aires ging es dann zum eigentlichen Ziel dieser Reise: Nach Patagonien.

    In unserem Fall bedeutete dies einen Inlandsflug mit Aerolineas Argentinas nach El Calafate, Flugzeit etwa 3 Stunden.

    Und damit ist man noch nicht ganz im Süden des Landes und des Kontinents! - Aber auch nicht mehr sooo weit davon entfernt. ;)

    El Calafate liegt am südlichen Ufer des größten argentinischen Sees,
    dem Lago Argentino, und ist das Tor zum Nationalpark Los Glaciares mit dem Perito-Moreno-Gletscher.

    Hier nahmen wir auch direkt bei der Ankuft am Flughafen unseren Mietwagen in Empfang, mit dem wir die folgenden zwei Wochen "ein Stückchen" durch Patagonien fahren wollten. Ein teurer Spaß, ehrlich gesagt. Der teuerste Mietwagen den wir je hatten – und es war kein dicker SUV!

    Es braucht für diese Region aber eigentlich nicht unbedingt einen Mietwagen!
    Man kann hier auf ein gutes Bussystem zurückgreifen, das die "wichtigen" Orte anfährt und bedeutend günstiger sein wird. Und wir sahen in der Region tatsächlich seit langem auch mal wieder etliche Tramper mit Rucksäcken am Straßenrand.

    Hier ein paar Eindrücke aus Calafate, wo es uns sehr gut gefallen hat – einfach ein angenehmer, entspannter Ort in toller Natur.

    Mehr Bericht und Bilder gibt es hier:

    https://silke-und-max.de/Patagonien_Rei…_ElCalafate.htm


    Weit, weit im Süden ...






    Die Omnipräsenten ...


    Auch stets präsent: Das Falkland-Thema


    Ibis


    Am Lago Argentino


    Fortsetzung folgt ...

    So langsam haben wir uns jetzt mit unseren Mittel- und Südamerikareisen immer weiter nach Süden vorangetastet – Costa Rica, Ecuador, Peru, Nord- und Mittel-Chile. Nun hatten wir auch Lust auf den Süden Chiles, genauer gesagt auf Patagonien.

    Da wir in Santiago de Chile bereits waren, wählten wir die Reise über Buenos Aires. Da waren wir noch nicht, wie überhaupt in Argentinien. Außerdem hatten wir uns in Argentinien auch noch El Calafate und El Chalten als Ziele ausgedacht.

    So geschah es dann auch ab Ende Februar für 3 Wochen.

    Buenos Aires hat uns gut gefallen, auch wenn es hier nicht super viele „Top-Highlights“ zu sehen gibt. Dafür viele „kleine“ Sehenswürdigkeiten, ein lebendiges Flair, viele schöne Häuser – wir haben uns hier wohlgefühlt.

    Im folgenden ein paar Eindrücke aus der Stadt, den vollständigen Reisebericht mit mehr Infos und Bildern gibt es hier:

    https://silke-und-max.de/Patagonien_Reisebericht.htm


    Unser Hostel im Zentrum


    Der Oblelisk auf der 16-spurigen Hauptstraße Av. de 9 Julio


    Omnipräsent - die Fußballhelden


    Plaza del Mayo


    In der Altstadt San Telmo mit Mafalda


    Plaza Mariano Moreno


    Puerto Madero


    Bei uns war's das dann auch vorerst mit den usa. Die zu befürchtende Willkür bei der Einreise und die Herausgabe so vieler persönlicher Daten auch von anderen bringen das Fass zum Überlaufen. Schade, war mal ein tolles Land. Aber so nicht.

    Zum Glück waren wir 2019 wenigstens noch in NYC und ich vor vielen Jahren mal in San Francisco "und Umgebung".

    Zwar sind wir in den vergangenen paar Jahren durchaus in Frankreich gewesen, aber schon lange nicht mehr im Süden – also war die Frage nach einem Herbstreiseziel rasch geklärt.

    Blieb nur noch die Frage der Region: Provence-Alpes-Côte d’Azur oder Occitanie (2016 durch den Zusammenschluss der bisherigen Regionen Languedoc-Roussillon und Midi-Pyrénées entstanden)?

    Wir wählten letztere Region, da unser letzter Besuch dort tatsächlich schon über 10 Jahre her war, und nahmen uns einen Mix aus Neuem & Bekanntem vor.

    Unsere Ziele waren dann
    Le Grau-du-Roi und Aigues-Mortes in der Petite Camargue - noch nie gehört, also was Neues
    Cap d'Agde - schon davon gehört bzw. gelesen, also auch neu
    Gruissan und Narbonne - Bekannt, aber lange her und in sehr guter Erinnerung
    Cevennen - teilweise bekannt, lange bis sehr lange her und ebenfalls in sehr guter Erinnerung

    Dazu gab’s dann einige Zwischenstopps, auf die ich im Reisebericht näher eingehe:

    https://silke-und-max.de/Suedfrankreich…eisebericht.htm


    Es hat uns mal wieder sehr gut gefallen und der Mix aus Natur und Kultur war auch mal wieder sehr schön. Im Meer zu schwimmen habe ich leider nur 2x geschafft. Das lag aber nicht an der Wassertemperatur, die wird so an die 19-20 Grad gehabt haben, sondern am Wind. Der wehte nahezu beständig und immer im unpassenden Moment besonders stark und kalt. Nu denn, so war mehr Zeit für Geocaching. ;)

    Die uns bis dato unbekannten Orte Le Grau-du-Roi und Aigues-Mortes haben uns gut gefallen: „Grau“ ist schön am Meer gelegen mit tollen Stränden, „Aigues“ hat eine beeindruckende, riesige Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert sowie pinkfarbene Salinen mit Flamingos.

    Auf den Weg nach Cap d'Agde legten wir einen kurzen Stopp in Sète ein, aber davon hatten wir uns irgendwie mehr versprochen.

    Cap d'Agde ist natürlich super-touri, aber da schon Nachsaison war, war es immerhin nicht so überfüllt. Nachteil: Viele Läden und Restaurants hatten auch bereits geschlossen. Essenstechnisch hat es diesen Urlaub leider so gut wie nicht gepasst: Wir hatten immer dann Hunger, wenn kein Restaurant offen war oder es noch kein Essen gab … Es ist schon krass, dass man einfach nicht zu jeder Uhrzeit eine warme Mahlzeit bekommt (sind wir nicht gewöhnt). OK, dann gab es halt Baguette bis zum Abwinken. :D

    Auf dem Weg nach Gruissan legten wir einen Zwischenstopp in Béziers ein – das hat uns gut gefallen: Schöne Altstadt, schöne Kathedrale am Ufer des Orb, sehr angenehm.

    Gruissan ist einer unserer Lieblingsorte in Frankreich und wir freuten uns, jetzt nochmal dort zu sein. Diesmal hatten wir eine Unterkunft nicht im Hauptort, sondern in Gruissan-Plage mit den hübschen Stelzenhäusern (bekannt aus dem Film „Betty Blue“ von 1986). Hier hat es uns wieder ausgesprochen gut gefallen – ein schöner, entspannter Ort mit tollem Strand und wir entdeckten im Ort sogar noch Stellen, an denen wir noch nicht gewesen waren. Gleiches gilt für das benachbarte Narbonne.

    Da wir uns für die Rückfahrt Zeit nehmen wollten, also inklusive Zwischenzielen, Stopps und Übernachtungen, wurde diese dann so ein bisschen zu einem Roadtrip, der uns durch die Cevennen via den Cirque de Navacelles nach Florac (auch so ein alter Herzensort von mir) führte und dann weiter in die Bourgogne nach Chalon-sur-Saône und schließlich wieder nach Hause.

    Fazit: Südfrankreich immer wieder sehr gerne – nächstes Mal aber lieber wieder im Mai/Juni! 8)


    Hier ein paar Eindrücke - den ausführlichen Bericht mit viel mehr Bildern findet ihr über o.g. Link:


    Le Grau-du-Roi





    Aigues-Mortes:





    Béziers


    Cap d'Agde

    Danke für diesen schönen Bericht :thumbsup:

    Paris-Bilder sehe ich immer gerne und wir sind auch gerne dort, zuletzt 2022 - sooo lange ist der letzte Paris-Bericht also noch nicht her! ;)

    Aber Wahnsinn - vor Sacré-Cœur ist ja die Hölle los! =O

    Da war es bei unserem Besuch vergleichsweise total einsam - aber es hatte auch an die 40°C ... 8)

    Hi Katharina,

    toller Reiseplan! Wir waren ja letztes Jahr u.a. in Medan und in Bukit Lawang bei den Orang Utans - es war super und wir können das Thomas Retreat sehr empfehlen für Unterkunft und Dschungel-Tour mit Dschungel-Übernachtung. Es war mega anstrengend, aber es war so toll, diese Tiere in freier Natur zu sehen!

    Wir sind von FRA via Singapur mit Singapore A. geflogen und sind später dann weiter von Medan nach Bali geflogen - ich weiss die Airline allerdings grad nicht mehr, die uns nach Medan und weiter nach Bali gebracht hatte, von daher kann ich dir damit leider nicht weiterhelfen. Aber ich bin schon sehr gepannt auf deine Reise!

    Und btw - "nicht ganz so spannend" ist ja per se kein Urlaub / keine Reise, auch wenn es nicht weit weg geht. Wir sind dieses Jahr auch in Europa geblieben und fahren demnächst noch nach Frankreich - endlich mal wieder.

    Wir waren mal wieder an der Ostsee – diesmal für 1 Woche und wieder im Kaiserbad Ahlbeck auf der schönen Insel Usedom. 😎

    Irgendwie hat es uns das angetan – immerhin waren wir jetzt seit 2023 zum 3. Mal hier, und das trotz der für uns weiten Autoanreise aus dem Rheinland. Aber es ist einfach die Mischung, die es für uns ausmacht:

    Der traumhafte Strand in Ahlbeck mit seinem feinen, hellen Sand – einfach herrlich! Ins Meer geht es schön sanft und bei 19-20 Grad kann man im August auch sehr gut schwimmen. Angenehm ist dabei auch, dass die Ostsee kaum salzig schmeckt, falls man mal zu viel Wasser schlucken sollte beim Schwimmen.

    Und dann kann man halt noch so viel besichtigen und unternehmen, es gibt auf Usedom auch unzählige Geocaches zu finden, man kann prima Fahrradfahren, auch rüber nach Polen nach Swinemünde, wo der schöne Strand weitergeht und wo man auch vieles anschauen und entdecken kann – und natürlich auch günstig einkaufen. ;-). Und nicht zuletzt: Ein frisch gezapftes Tyskie genießen und dazu leckere Piroggi essen. – OK, genug Gründe, ist einfach immer wieder schön!

    Bericht & Bilder gibt es hier:

    https://silke-und-max.de/Ostseereise_Ah…em%C3%BCnde.htm

    und hier ein paar Eindrücke:











    Sehr schöner Bericht, danke schon mal dafür!

    Wir waren vor ewigen Zeiten (2002) in Sri Lanka und waren damals sehr begeistert.

    Am Sigirya war ja sehr viel los - sind die Treppen immernoch so verrostet, löchrig und wenig vertrauenswürdig aussehend?

    Aber wie man auf dem Bild sieht, tragen sie ja noch viele Menschen.

    Hi Florian,

    wir waren im Februar 2024 für ein paar Tage in Tromsø - auch wegen Polarlicht & Hundeschlitten, siehe hier der Bericht mit Bildern.

    Im November weiss ich nicht, wie das mit der Schneelage so ist - ich hatte das damals gegoogelt (die Anbieter von Hundeschlittenfahrten), weil ich unbedingt Schnee und Hundeschlitten haben wollte. Irgendwas scheint mich vom November abgehalten zu haben, ich denke, es hatte mit Schnee zu tun und der "Saison" der Hundeschlitten.

    Der Flughafen ist nur ein paar km von der Stadt entfernt, es gibt etwas weiter vor dem Flughafen eine Bushaltestelle (normale Buslinie), an der man bequem mit EC-Karte ein Ticket lösen kann.

    Also ich möchte da im Winter nicht mit dem Auto fahren - aber ich komm ja aus dem "lieblichen" Rheinland und bin somit fahrtechnisch nicht winterfest. Auch in Tromsø selbst wird das "Streuen" und "Schneeschippen" anders ausgelegt als bei uns - ich hätte mich schon fast bei der Ankunft mit dem Gepäck direkt gelegt und später noch ein paarmal beinahe. Es werden überall auch Spikes für Fußgänger verkauft - das fand ich witzig, aber da ich wusste, dass ich die nie wieder in meinem Leben brauchen würde, hab ich keine gekauft.

    Zu Oslo kann ich nichts sagen, da ich dort noch nicht war. Viel Spaß bei der weiteren Reiseplanung!