Posts by Silkenya

    Was ich noch anfügen möchte - es war ja ein Buch, das in Paris spielt, das mich auf diese Paris-Idee brachte, und zwar


    "Der Club der unverbesserlichen Optimisten" von Jean-Michel Guenassia.


    Gerade in Zeiten, in denen das Reisen nur sehr eingeschränkt möglich ist, finde ich es sehr schön, ein Buch zu lesen, das an einem tollen Ort spielt.

    Der "Coming of Age"-Roman spielt zu weiten Teilen im Paris der 1960er Jahre, v.a. im 5./6. Arrondissement, hat aber auch viel mit den Nachkriegsjahren und osteuropäischer Zeitgeschichte zu tun. Ich liebe dieses Buch!


    Eine ausführliche Rezension dazu habe ich bei meinen Buchtipps für Frankreich geschrieben:


    Der Club der unverbesserlichen Optimisten

    Und anschliessend nochmal zum Lieblingsbiergarten an den Rhein, am Alten Zoll.



    Platane im Biergarten:





    Alter Zoll, Blick auf das Uni-Hauptgebäude:





    Blick von Alten Zoll auf den Rhein mit Siebengebirge:





    Kennedybrücke und Stadtteil Beuel:


    Eine kleine, grüne Oase mitten in der Bonner Innenstadt hab ich bislang noch gar nicht erwähnt: Den Alten Friedhof.

    Der ist nämlich wirklich sehr hübsch mit seinen alten Gräbern und da er nicht sehr groß ist, kann man "mal eben"

    einen Schwenker vom Stadtbummel dorthin machen und etwas Ruhe finden.


    Der Alte Friedhof in Bonn zählt zu den berühmtesten Friedhöfen Deutschlands und wird in Kürze auch in die europäische Friedhofsroute aufgenommen.

    Diese Ehre kommt ausschliesslich Friedhöfen zuteil, die für ihr kulturelles Erbe von Interesse sind, was aktuell europaweit auf 68 Friedhöfe zutrifft.

    Im Jahr 1917 angelegt, spiegelt der Friedhof heute Bonner Stadtgeschichte seit dem 18. Jahrhundert in Verbindung mit verschiedenen Baustilen und Stilepochen wider.

    Viele Reiche und Prominente fanden hier ihre letzte, gerne auch mal pompöse Ruhestätte, u.a. Clara und Robert Schumann sowie Ernst Moritz Arndt.

    Einige der Bäume des Baumbestands sind über 150 Jahre alt, u.a. einer der Mammutbäume.


























    Grab von Clara und Robert Schumann:






    Wir hatten ziemliches Glück - die 4 Wochen Neuseeland im Febr./März waren gerade so noch vor dem Lockdown, wofür wir sehr dankbar sind.

    Und jetzt die 4 Tage in Paris gingen auch noch eben knapp durch vor der Erklärung zum Risikogebiet.


    Weggefallen ist die gebuchte Sardinien-Woche im Juni.

    Zu diesem Zeitpunkt war ich aber auch sehr froh über die verlängetre Reisewarnung, mir waren da dann auch andere Dinge wichtiger als Reisen - meine Familie und alte Freunde wiedersehen.


    Zum Glück hatten wir Sardinien pauschal gebucht (was anscheinend erst jetzt durch Corona hier einigen bewusst wird, was rechtlich als pauschal gilt und keinen Negativ-Faktor haben muss!), also keine Kosten (Neuseeland war so gesehen auch pauschal: Flug & Auto beim Reisebüro gebucht).


    Eine weitere Planung für Reisen gibt es aktuell bei uns nicht. Wir legen uns eh nicht schon ewig vorher auf eine Reise fest, von daher kein Problem.

    Und mit den schönen Erinnerungen an Neuseeland und Paris lässt es sich auch erstmal sehr gut leben.

    Es gibt auch noch Inlandsziele, die wir noch nicht kennen.

    Da nun aktuell Paris ja wieder Risikogebiet ist, wird euer Besuch dort im Moment auch wieder eine Rarität bleiben :(


    Ja, schade - aber es war abzusehen: Frankreich hatte schon kurz vor unserer Abreise Paris zum Risikogebiet erklärt.

    Das war natürlich nicht optimal, zumal wir dort sehr viel in teilweise recht vollen Métros unterwegs waren.

    Und irgendwer lässt ja immer den Zinken raushängen oder trägt gar keine Maske.


    In der Stadt selbst hatten aber generell viele Leute auch draußen freiwillig eine Maske auf. Dann aber wurde die Maskenpflicht im Freien ohnehin täglich ausgeweitet.

    Positiv aufgefallen ist uns auch, dass es an fast jeder Bushaltestelle einen Spender mit Desinfektionsgel gibt, man kann sich unterwegs also sehr oft die Hände desinfizieren.


    Uns hat es nur gewundert, dass Deutschland sich noch so viel Zeit damit gelassen hat, Paris zum Risikogebiet zu erklären (ca. 2 Wochen, wenn ich richtig zurückdenke).

    Zum Schluss noch Bilder von Les Halles, dem ehemaligen Großmarkt von Paris, der in den 70ern aus der Innenstadt verbannt wurde.

    Stattdessen ist hier nun ein riesieges, unterirdisches Einkaufs- und Ausgehzentrum auf 3 Etagen entstanden mit über 150 Läden, Kinos und einer Schwimmhalle.

    Oberirdisch ist es ganz schön gestaltet, wenn man mal vom 70er-Jahre-Oberbau von Les Halles absieht. Immerhin gibt es noch die schönen Gebäude der Église Saint-Eustache und der Bourse de Commerce.













    Paris - gerne möglichst bald wieder! - Abschiedsbier am Gare du Nord:





    Hier gib's mehr Bilder und Infos zu unserem Städtetrip nach Paris

    Parc de la Villette:





    La Géode:













    Hach ja - und Montmartre, Sacré Coeur ... immer wieder ein schöner Ort für einen Besuch.

    Hier war das Fehlen asiatischer und amerikanischer Touristen stark zu spüren, in den Tourigassen war es gradezu angenehm, da nicht zu sehr von Menschenmassen überflutet.


















    Und er steht noch, der Eiffelturm. Auch immer wieder schön anzusehen.

    Oben auf der Plattform des Trocadéro waren ziemliche Menschenmassen und unten am Eiffelturm ist es auch leider etwas ungemütlich, ist doch aus Sicherheitsgründen wegen Terrorgefahr ein großes Areal unter bzw. vor dem Turm eingezäunt und man muss durch eine Sicherheitskontrolle gehen.

    Am Turm selber aber standen nicht viele Leute an, die hinauf wollten. wir auch nicht, da oben waren wir auch schon.










    Anderntags zog es uns in den Osten, Nordosten und Norden der Stadt. Zunächst wollten wir nochmal auf den schönen Friedhof Père Lachaise.

    Hier kann man Gräber vieler berühmter Persönlichkeiten suchen, aber das hatten wir schon, diesmal einfach nur ein Rundgang und nicht nochmal die vergleichsweise kleine Grabstätte von Jim Morrison suchen.









    Der entlegene Stadtteil Belleville ist ein ehemaliges Arbeiterviertel, heute Multi-Kulti. Hier gibt es keine Highlights, das pure Leben halt ohne Chichi.

    Hier gibt es noch einen Männerhaarschnitt zu 8,- €, eine Bartrasur zu 5,- €. Dazu ein bisschen Graffity und Street Art.






    Das schicke Zentrum ist fern, vom Parc de Belleville aus gesehen:







    Auch zum ersten Mal waren wir am Kanal und am am Bassin de la Villette im entlegenen Nordosten von Paris.

    Mit dem angrenzenden Parc de la Vilette ist das Areal ein großes Ausgeh- und Ausflugsziel mit vielen Spielmöglichkeiten für Kinder.








    Hier noch einer der erwähnten "Zitat-Stühle" sowie der Springbrunnen in der Gartenanlage das Palais Royal:












    Und wie im Wechsel nun wieder ein bekannter Ort: Der Jardin des Tuileries neben dem Louvre. Auch ein sehr schöner Ort zum Verweilen.










    Über den Place de la Concorde geht's auf die Avenue des Champs-Élysées:






    Noch ein kurzer Abstecher links in die Avenue Winston Churchill: Diese Gebäude hatten wir uns auch noch nie aus der Nähe angeschaut, omg!

    Grand Palais, Petit Palais und Seine-Brücke Pont Alexandre III mit Blick auf den Invalidendom, der Grabstätte Napoleons:













    Dann wieder zurück auf die Champs-Élysées. Davon braucht's kein Foto. Olle Läden halt und so. :D

    Den würdigen Abschluss bildet der Arc de Triomphe.

    Der Himmel mutet nach wie vor dramatisch an, aber seit dem Louvre hat es nicht mehr geregnet, es war heisses T-Shirt-wetter.






    Schliesslich erreichen wir immernoch fußläufig den Trocadéro, das "Einfallstor" zum Eiffelturm.

    Hier kann man sich überlegen, ob man sich da hinsetzt und 0,5 l Faßbier zu 14,- € trinkt (im Quartier Latin zur Happy Hour für 5-6,- € zu haben) oder nicht.

    Na gut, wann ist man schon mal hier. Die Klientel ist interessanterweise mehr einheimisch als touristisch.



    Wirklich erstaunlich (für mich), dass es sie nach wie vor gibt: die Bouquinisten an den Ufern der Seine.

    Ich gebe zu, ich habe bei ihnen nie wirklich gestöbert, ob in dem ganzen Wust vielleicht doch eine Perle zu finden ist.

    Aber das, was ich dort immer so gesehen habe, lässt mich doch wundern, wem das gefallen soll.

    Ich habe glaube ich auch noch nie jemanden etwas kaufen gesehen. Das Rätsel von Paris ...









    Uferpromenade an der Seine:





    Gerne frühstücken wir nach Möglichkeit in einem der zahlreichen Parks.

    Diesmal bot sich die kleine, grüne Spitze der Île-de-La-cité mal wieder an: Flugs beim Bäcker knuspriges Baguette und frische Croissants gekauft, dazu Käse und Milch - und ab zum Frühstück im Freien, in einer ruhigen, grünen Oase mitten in der Stadt, herrlich.






    Nicht viel los war am Louvre. Da waren wir aber schon mal drinne und anderes war jetzt drängender - also haben wir nicht von der Corona-Leere profitiert.

    Selber schuld. :P Den anschliessenden Gewitterschauer warteten wir dann vorzugsweise in einem nahen Café mit Capucchino und Menthe à l'Eau ab.










    Ein für uns neuer Ort: Das Palais Royal. Sehr schön, vor allem die Kugeln, die Gartenanlage und die Stühle mit den Zitaten in der Lehne.













    Das Lesen eines Romans, der in Paris spielt, brachte mich auf die Idee, dass man ja mal wieder für ein paar Tage nach Paris reisen könnte.

    Als ich dann kurz darauf mit Entsetzen feststellen musste, dass unser letzter Paris-Besuch mittlerweile 10 Jahre zurücklag, war die Sache klar: Auf nach Paris!


    Erstmals sind wir weder geflogen noch mit dem Auto gefahren, sondern haben endlich mal die Zugvariante mit dem Thalys ausprobiert.

    Von Köln Hbf ist man in 3,5 Stunden am Gare du Nord, unterwegs rast der Zug mit bis zu 300 km/h über's platte Land, beachtlich.

    Warum wir das nicht schon früher mal gemacht haben, keiner weiss es. Uns hat diese Reiseart jedenfalls gefallen, trotz aktueller Maskenpflicht.


    Da wir gerne bei jedem Besuch in einem anderen Arrondissement wohnen, wurde es diesmal das 5., Panthéon.

    Die letzten Male wohnten wir im 10. (am Gare du Nord, nahe Barbès), im 15. (Montparnasse), im 11. (Bastille) und im 18. (Montmartre) Arrondissement.

    Die diesmalige Lage war sehr gut für uns und das Hôtel Claude Bernard hat uns gut gefallen, bekamen wir doch noch ganz oben ein etwas größeres Zimmer mit einem Mini-Balkon.


    Ja, und dann konnte es losgehen mit unseren Spaziergängen kreuz und quer durch die Stadt.

    Es ist tatsächlich etwas viel geworden - zu viele Orte, die man nochmal sehen wollte (Jardin du Luxembourg, Tuileries, Eifffelturm, Père Lachaise, Montmartre, ...), dazu etliche neue, unbekannte Orte entdecken (die Katakomben, Belville, La Villette, ...). Das kommt davon, wenn man zu lange nicht mehr hier gewesen ist. Wir sind sehr viel zu Fuss gegangen, drei Métro-Carnets gingen in den knapp 4 Tagen dennoch drauf.


    Hier ein paar Eindrücke von unserem Paris-Aufenthalt:



    Panthéon, vom Jardin du Luxembourg aus gesehen:






    Palais du Luxembourg:





    "Le Masque est obligatoire":





    Nôtre-Dame im Wiederaufbau:





    Rue Mignon 8-):





    Église Saint-Sulpice - coronabedingt ohne Bankreihen:






    Endlich haben wir das auch mal geschafft, die Katakomben von Paris zu besichtigen - wirklich beeindruckend, diese Unmengen an Knochen und Schädeln!

    Da man hier weder blitzen noch mit Stativ fotografieren darf und es recht dunkel ist, kann man hier nur auf ein paar Glückstreffer hoffen.

    Na ja - für einen Eindruck reicht's:














    Cool, sehr kreativ! :thumbup:

    Da ich meist einen Kugelschreiber bei mir habe, kann ich den immer gut verwenden beim Drücken irgendwelcher Tasten (Aufzug, Kafeeautomat, PIN-Eingabe etc.)

    Wir hatten diesen Februar/März ja noch sowas von Glück mit unseren 4 Wochen Neuseeland, dass es mich gar nicht weiter gekratzt hat, dass die Woche Sardinien im Juni ausfallen musste. Und einen schlimmen Reisedrang habe ich grad auch nicht, ich zehre noch ganz gut von dem, was wir hatten.


    Wir planen eh nie so frühzeitig, d.h. auch unter normalen Umständen hätten wir noch nichts für 2021 geplant, geschweige denn gebucht.

    Nun wird es diesmal halt nochmal spontaner. Wir werden abwarten müssen, was bis dahin fernreisetechnisch möglich sein wird, ansonsten wird es halt Europa.


    Das einzige, was aktuell noch angedacht ist, ist ein verlängertes WE in Paris im August.

    Aber auch hier gilt abwarten, ob die Schotten nicht doch spontan wieder hochgefahren werden, was ich natürlich nicht hoffe.

    Wir sind lange nicht mehr dort gewesen und ich hab noch so einiges auf dem Plan, wo wir noch nicht waren oder was ich gern wiedersehen würde.

    Hallo Erhard,


    wir waren 2018 für eine Woche im Süden Kretas, wo es uns sehr gefallen hat.

    Plakias gefiel uns auch sehr gut als möglicher Standort, die Gegend drumherum ist einfach toll: Alles sehr schroff, steil, dramtisch, "wild". Dazu kurvige Straßen inkl. Begegnungen mit Schafen und mit von Schüssen durchlöcherten Verkehrsschildern.


    Da wir allerdings etwas weiter weg wohnten, hatten wir eine lange Anfahrt und uns auch etwas verschätzt bezüglich der Fahrzeit, das Gegurke frisst halt Zeit. - Aber schön ist's! Da wünsch ich euch schon mal viel Vorfreude und dass alles klappt mit der Reise!


    Einzig der Flughafen Heraklion ist furchtbar - aber es werden ja jetzt wahrscheinlich nicht so viele Fluggäste dort sein wie früher. Der ist echt aus allen Nähten geplatzt und schon fast ein Grund, nicht dort hinzufliegen.


    Hier geht's zur Region um Plakias in unserem Reisebericht.

    achja, motorradsilke und Silkenya ich hätte jetzt nicht gedacht, dass man tierfelle einführen darf? ich würde keins haben wollen, finde das irgendwie makaber (obwohl ich auch fleisch esse und lederschuhe und kissen mit federn besitze) aber gibt es da keine probleme beim zoll?


    Das Känguru ist ja nicht gerade vom Aussterben bedroht, warum sollte das dann verboten sein!?

    Alles andere ist wie immer Geschmackssache.

    Apropos Geschmack:

    Gegessen habe ich Känguru auch schon ein paarmal - schmeckt (mir) sehr gut!