Posts by Katja

    Offenbar hatten wir zumindest weitgehend Glück mit unseren Eurowings-Flügen im Mai nach Lissabon.

    Hinflug war an einem späten Mittwochnachmittag. Wir hatten schon die Horrorstories vom Düsseldorfer Flughafen gehört, aber soweit war alles im normalen/grünen Bereich.
    Rückflug war an einem Samstagnachmittag, und dieser verzögerte sich um etwa zwei Stunden, weil die ankommende Maschine bereits (aus uns unbekannten Gründen) Verspätung hatte. Blöd war, dass wir in Lissabon erst nach etwa einer Stunde Wartens darüber informiert wurden. Das Gepäck kam nach der Landung dann aber wider Erwartens nach normaler Wartezeit (eine Stunde nach Landung erwischten wir die S-Bahn).
    Allerdings halten uns die aktuellen Personalprobleme und auch eventuell bald wieder eingeführte oder noch beststehende Coronarestriktionen und die aktuellen Mietwagenpreise wohl davon ab, dieses Jahr noch einen weiteren Flug zu buchen. Mal sehen, wie's dann nächstes Jahr ausschaut.
    In Düsseldorf ist Eurowings jedenfalls eine der wenigen Anbieter von Direktflügen für diverse Urlaubsdestinationen, also bleiben uns wahrscheinlich kaum Alternativen, wenn wir ohne Umsteigen fliegen wollen.

    Viele Grüße

    Katja

    Hallo Sabine,

    das ist ja witzig - da hätten wir glatt in Lissabon oder Sintra ein Treffen abhalten können!

    Wir sind am Samstag aus Lissabon zurückgekommen, waren drei Nächte dort und vorher drei Nächte in Sintra.

    Beides hat uns auch sehr gut gefallen!
    Es war auch unsere erste Reise nach Portugal. Vorher waren wir noch ein paar Tage an der Algarve, in Évora und Óbidos, auch beides sehr schön.

    Liebe Grüße

    Katja

    Hallo Erhard,

    Südafrika ist ein tolles Reiseland, aber den Sicherheitsaspekt finde ich doch etwas beunruhigend, und ich befürchte auch, nach der Pandemie sieht es damit nicht ungedingt besser aus.
    Wir waren bisher 2x in Südafrika: 2002 und 2019. Beim ersten Mal in Kapstadt wurde uns in der Unterkunft geraten, abends am besten nur zur Waterfront und keine Wertgegenstände mitnehmen! Beim zweiten Mal hatten wir erst überlegt ein paar wenige Übernachtungen in Kapstadt zu machen, sind dann aber nach Bloubergstrand ausgewichen, auch wegen des tollen Blicks auf den Tafelberg. Wir waren dann nur am Tag vor dem Abflug an der Waterfront, hatten dort auch unser Auto mit dem Gepäck im Parkhaus geparkt. Wir hatten noch das Problem, dass unser SUV keine Gepäckabdeckung hatte, da hatte ich doch ziemlich Bedenken, wenn das Auto mit Gepäck irgendwo steht. Wir sind dann immer nach Möglichkeit von Unterkunft zu Unterkunft gefahren und haben erst das Gepäck ausgeladen. Wenn das mal nicht ging, haben wir versucht, immer möglichst sicher zu parken (mit Parkplatzwächter und viel Touristenlaufkundschaft o.ä.).
    Es gab auch Unterkünfte, wo man uns abends im Dunkeln zu Fuß ins Restaurant laufen ließ, aber da würde ich wirklich vor Ort fragen, ansonsten ist ein Taxi wohl die sichere Alternative. Im Dunkeln sollte man möglichst nicht mehr unterwegs sein (außer zum Restaurant).

    Ich wollte diesmal unbedingt zum Bo-Kaap, das haben wir dann als geführten (kostenlosen) Rundgang gemacht.

    Am sichersten haben wir uns immer innerhalb der Nationalparkgrenzen gefühlt. :DEs gibt sicher Orte, wo man mehr aufpassen muss. Am besten immer mal in der Unterkunft erzählen/fragen, wo man hinwill.

    Viele Grüße

    Katja

    Corona kann man nicht leugnen, aber es gibt viele verunsichernde Meinungen und Maßnahmen.

    Ich plädiere auch für gegenseitigen Respekt im Umgang miteinander.

    Ich bin frisch geboostert seit einer Woche mit BioNTech nach 1x Astra und 1x BioNTech. Außer einem Impfarm habe nichts gemerkt. Mein Mann hatte ein paar mehr Nebenwirkungen, aber auch alles im erträglichen Bereich. Jetzt hoffe ich, dass wir ausreichend geschützt sind gegen Delta und auch vor allem Omikron, und dass wir auch eine Weile nur ein sehr geringes Risiko haben, andere anzustecken.
    Ich habe eine Impfgegnerin in der Familie. Über das Thema kann man kaum sachlich miteinander sprechen, deswegen wird es meist ausgeklammert. Aber was soll ich machen, schließlich will man sich nicht entzweien!
    Und mein alter Vater ist auch noch nicht geboostert, weil er in letzter Zeit andere Sorgen hatte. Ich hoffe, dass er noch rechtzeitig seine dritte Impfung bekommt.
    Und dann hoffe ich, dass Omikron in den meisten Fällen nicht zu schweren Verläufen führt, denn dass es sich weiter ausbreitet, wird sich wohl kaum verhindern lassen. Aber vielleicht sind wir hier in Deutschland etwas besser aufgestellt, weil wir zuletzt mehr Maßnahmen hatten und die Ausbreitung so etwas verlangsamen konnten, dass auch die Booster ihren Teil dazu beitragen.
    Und ja, es sieht so aus, als ob bald die nächste Impfung ins Haus steht mit dem angepassten Impfstoff, aber dann kommt auch bald wieder der Sommer, und ich hoffe, dass das alles bald mal ein Ende hat, auch wenn Corona sicher nie ganz weggehen wird, aber es wird sich dann hoffentlich einspielen wie bei der Grippeimpfung ohne immer wiederkehrende zusätzliche Maßnahmen!
    Viele Grüße

    Katja

    Interessant wäre auch zu wissen, was es für Menschen sind

    Einer ist meine Schwester. Sie ist ausgebildete Krankenschwester, arbeitet aber seit Jahren nicht mehr in ihrem Beruf.

    Seitdem ist sie auf der Alternativmedizinschiene, ernährt sich vegan, und es darf nichts in den Körper was nicht natürlich ist, denn sie hat ja ein gutes Immunsystem durch ihre gesunde Ernährung, etc. Und ob jemand mit Impfung nicht im KH liegen würde, das wäre ja nicht geklärt... So ungefähr geht die Argumentation. Ich habe das Gefühl, sie lebt nur in ihrer Blase und ist für normale Argumentation nicht erreichbar.
    Ein Kollege (ohne Migrationshintergrund) wartet auf den Totimpfstoff, weil das ein bewährtes Verfahren ist. Da war wohl seine Frau die Skeptikerin und hat ihn mitgezogen.


    Gruß

    Katja

    Ich war heute mit meinem Rotz beim PCR-Test,

    Das ging mir auch so. Irgendwie eine Erkältung eingefangen, aber der Test war negativ!


    Das, was mich eher gruselt ist, dass die Herbstwelle für Politik und Experten so unerwartet erscheint. Wie andere schon schrieben, hieß es noch von uns allen bekannten Experten vor kurzem noch, boostern sei nur Risikogruppen zu empfehlen - obwohl der Großteil des nachlassenden Impfschutzes der Hauptwelle der 2021er Impfkampagne in den Herbst und Winter fällt.

    Ja, das gruselt mich auch. Das hätte die Politik doch wirklich vorhersehen und rechtseitig eintüten können, für die Älteren, die ja als erste geimpft wurden. Das wäre doch noch die einfachste Möglichkeit gewesen. Und jetzt ist wieder die K... am Dampfen!! :(<X


    LG

    Katja

    Katja Du schreibst ganz richtig: „Da Geimpfte, die sich angesteckt haben, häufig keine Symptome haben, können sie unbemerkt Ungeimpfte anstecken.“ Sie können aber auch Geimpfte (mit niedrigem Antikörperstatus) oder Genesene anstecken. Da unsere Politiker aber im Zugzwang sind, den Geimpften mehr Freiheiten zu genehmigen, wird das bisher nur vorsichtig angesprochen. 2G mit Testnachweis wird kommen. Und dann sind wir irgendwann nur noch bei 1G, wie im Sommer in Dänemark. Impfungen dienen nur dem Selbstschutz.

    Ja, das habe ich in meinem vorletzten Posting schon geschrieben, dass Geimpfte natürlich auch diejenigen anstecken können, die keinen guten Immunschutz mehr haben: "Wenn wir mehr Geimpfte hätten und mehr Ältere schon ihren Booster, wäre es natürlich weniger ein Problem, dass Geimpfte noch ansteckend sein können."


    Katja: Der Antikörpertest kann bei einer normalen Blutabnahme mitgemacht werden. Und das passiert ja bei vielen eh regelmässig. Würde ja reichen, wenn man das zusätzlich anbietet.

    Ja, das ist mir bekannt, dass ich beim Arzt für relativ wenig Geld einen Antikörpertest bekommen kann. Habe ich schon mal für Masern machen lassen (Titerbestimmung).


    LG

    Katja

    In Bayern waren im Oktober knapp 30% der Coronatoten geimpft.

    Dazu habe ich gerade bei RP Online (Eintrag von heute 9:22) gelesen:
    "Unter der rasch steigenden Zahl von Corona-Toten in Bayern ist ein vergleichsweise hoher Anteil vollständig Geimpfter. Nach Daten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel (LGL) lag die Quote in den vier Wochen vom 4. bis 31. Oktober bei knapp 30 Prozent. 108 der insgesamt gezählten 372 Todesopfer hatten beide Impfungen erhalten, wie die Erlanger Behörde auf dpa-Anfrage mitteilte. In der ersten Novemberwoche war der Anteil mit gut 26 Prozent etwas niedriger - 23 der 88 Corona-Toten waren da vollständig geimpft.
    In den vergangenen Wochen hatten auch die Krankenhäuser über eine gestiegene Zahl vollständig geimpfter Intensivpatienten berichtet. Das LGL betonte indes, dass die Zahlen mit Vorsicht interpretiert werden müssten: Als Corona-Todesopfer zählt, wer mit dem Virus infiziert war. Das bedeutet aber nicht, dass Corona auch unbedingt die Todesursache ist. Die Mehrzahl der Corona-Toten sind 80 und älter, dementsprechend litten viele auch an anderen Krankheiten. Einer Auswertung der Todesfälle nach Vorerkrankungen ist jedoch laut LGL nicht möglich."


    Ich habe mich nach längerem Überlegen impfen lassen. Überlegt habe ich, weil ich Genesene bin, und daher auch genug Antikörper haben könnte. Es wird mir aber gar nicht die Chance gegeben, erst meine Antikörper testen zu lassen. Selbst wenn ich genug hätte, wäre ich vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Statt dessen muss ich mich impfen lassen, auch wenn es vielleicht gar nicht nötig wäre. Und jede Impfung kann nun mal zu Impfschäden führen. Es ist zwar toll, dass wir die Möglichkeit haben, aber es muss ja auch nicht mehr als nötig sein.

    Mich ärgert, wenn Leute, die sich vielleicht aus gesundheirlichen Gründen gegen eine Impfung entscheiden, pauschal verurteilt werden. Fragt doch die Leute erst mal, warum sie sich nicht impfen lassen.

    Dazu habe ich mal gehört, dass dies in der Pandemie logistisch schwierig zu bewerkstelligen wäre.
    Und das könnten sich nun ja auch Geimpfte fragen, ob sie den Booster wirklich brauchen, weil sie noch Antikörper haben.

    Allerdings soll der Booster auch dafür sorgen, dass man zumindest eine Zeitlang nicht mehr infektiös ist, was und durch den Winter hilft.

    An der Uniklinik Düsseldorf (habe ich auch heute gelesen) gibt es ein neues Beratungsangebot, bei dem Menschen, die eine allergische Reaktion fürchten und deshalb Sorge vor der Impfung haben, einen Pricktest machen lassen können, da man an der Hautreaktion sehen kann, wie der Körper auf die Impfung reagiert.


    LG

    Katja

    Sich nicht impfen lassen wegen mRNA ist Misstrauen gegenüber einer neuen Technik. Dabei sind noch nie so viele Menschen in so kurzer Zeit gleichzeitig geimpft worden, in der Regel ohne schwerwiegende Nebenwirkungen. Und Impfschäden kann es immer geben. Da frage ich mich persönlich, was ist mein größeres Risiko, das eines Impfschadens oder die Auswirkungen, die die Krankheit möglicherweise hätte?

    Wenn wir mehr Geimpfte hätten und mehr Ältere schon ihren Booster, wäre es natürlich weniger ein Problem, dass Geimpfte noch ansteckend sein können. Viele Geimpfte fühlen sich sicher, und gehen wieder mehr unter die Leute. Ich will auch keinen Lockdown mehr, aber es sieht so aus, also könnte uns aufgrund der noch zu geringen Impfquote wieder einer blühen. Ich will es nicht hoffen, denn es gibt zu viele Kollateralschäden gesundheitlich und finanziell! Auf Mallorca wurden viele Frauen sogar wieder in die Prostitution getrieben, weil sie aufgrund des ausbleibenden Tourismus keine Einnahmequelle mehr hatten, denn dort gab es auch keine Unterstützung durch den Staat, zumindest nicht so wie bei uns. Und auch bei uns reicht es für viele Existenzen nicht aus, und wer soll das später alles noch zahlen??
    Ich sehe die Impfung in diesem Fall auch als gesellschaftliche Verantwortung, denn es ist nicht nur meine eigene Entscheidung, ob ich vielleicht an Tollwut oder FSME erkranke, weil ich mich nicht habe dageben impfen lassen, denn diese sind nicht ansteckend.

    Gruß

    Katja

    Ich sehe es auch so, wie S@bine. Wir haben Glück, jetzt schon eine Impfung zu haben, die in den allermeisten Fällen vor einem schweren Verlauf schützt. Das ist das Wichtigste. Leider wirkt der Schutz nach etwa 6 Monaten offenbar nicht mehr so gut, d.h. man verliert die Antikörper, und auch die T-Zellen (Gedächtniszellen) bauen sich ab. Trotzdem sollte der Körper im Fall der Fälle in der Lage sein, die Immunantwort schnell wieder aufzubauen, weil er sich noch an die Impfung erinnert. Je älter man ist, desto schneller lässt die Schutzwirkung nach. Da wurde schon frühzeitig vor gewarnt, deshalb verstehe ich auch nicht, wieso die Regierung trotz Warnung der Virulogen nicht rechtzeitig die Booster-Impfungen für die Älteren, die ja schon zum Jahresanfang mit der Impfung dran waren, auf den Weg gebracht hat! Leider wird man auch trotz Impfung nach einer Weile wieder infektiös, wenn man sich anstecken sollten, wenn auch nur kurzzeitig. Ein Vorteil des Boosters ist, dass der Geimpfte wieder eine Weile nicht/kaum infektiös sein wird. Wie lange dieser Zustand dann andauert, weiß man zwar noch nicht, aber es sollte uns zumindest durch diesen hoffentlich letzten Coronawinter bringen. Da Geimpfte, die sich angesteckt haben, häufig keine Symptome haben, können sie unbemerkt Ungeimpfte anstecken. Das ist ein großes Problem. Deshalb ist eine 2G-Veranstaltung zwar für Geimpfte ziemlich sicher, aber sie können das Virus anschließend an Ungeimpfte oder nicht mehr ausreichend Geschützte weitertragen, wenn sie sich anstecken sollten. Eine 3G-Veranstaltung ist deshalb für Ungeimpfte negativ getestete riskant, weil sich die Geimpften ja vorher nicht testen lassen müssen. Ich wäre also in diesem Winter dafür, dass sich vor einer Großveranstaltung oder vor größeren Treffen, bei denen auch Ungeimpfte dabei sind z.B. Familienfeiern, alle vorher testen lassen. Deshalb ist es auch gut, dass es wieder kostenlose Testmöglichkeiten für alle gibt. Und jeder sollte so schnell wie möglich, die Gelegenheit zu einer Drittimpfung bekommen, wenn die 2. Impfung 4-6 Monate her ist.

    Die Auslastung der Kliniken ist in vielen Regionen noch nicht so dramatisch, wie es teils dargestellt wird, aber die Pflegekräfte sind am Limit, und viele haben bereits das Handtuch geschmissen. Deshalb gibt es weniger Intensivbetten. Und ja, während der Pandemie sind auch schon Menschen an anderen Krankheiten (Krebs etc.) gestorben, weil ihre Behandlung zu spät oder nicht mehr erfolgt ist (aus Angst davor, zum Arzt zu gehen oder weil nicht dringende OPs verschoben wurden. Die Pflegekräfte tun mir dann besonders leid, wenn sie sich für jemanden aufopfern, der/die es mit einer Impfung selbst in der Hand gehabt hätte, sich vor einem schweren Verlauf zu schützen. Hut ab, wenn sie es trotzdem noch tun!

    Und nun ja, in ein Flugzeug werde ich mich wohl nicht mehr setzen, wenn ich mich testen lassen müsste. Da hätte ich zu viel Angst vor einem möglicherweise falsch positivem Testergebnis. Aber für eine 3G-Veranstaltung, wenn's unbedingt sein muss, würde ich mich testen lassen oder wenn ich nach einer 2G-Veranstaltung wieder unter vulnerable Gruppen gehen würde.

    Viele Grüße

    Katja

    Ich habe auch noch alle Reiseführer aufgehoben. Man weiß ja nie, vielleicht braucht man die noch mal... ;)
    Hotels und Restaurants sind meist sowieso nicht mehr aktuell, aber Sehenswürdigkeiten etc, das veraltet ja nicht so schnell. Und aktuelle Infos kann man sich dann immer noch aus dem Netz holen.
    Generell fällt es mir aber auch schwer, meinen Bücherschrank auszumisten, zumal viele Bücher Klassiker sind, und nicht irgendwas Unbekanntes, und an manchen hänge ich auch... Und eine Reihe Bücher hat auch mit Reisen zu tun (Bill Bryson, etc).


    Ich bin da sehr pragmatisch und verkaufe sie meistens direkt wieder, bevor sie "alt" werden.

    Wo verkaufst du die denn dann?


    musste ich Anfang des Jahes auch Hunderte vonBÜchern meiner Eltern ausräumen, da ist auch das meiste in den Bücherzellen zum Mitnehmen gelandet.

    Wie schafft man es, Hunderte von Büchern in die Bücherzellen zu stellen? Die Bücherzellen bei uns sind meist eher schon zu voll als zu leer...


    Gerade bei Reiseführern brauche ich ein Buch in der Hand und kann gar nichts mit einer Onlineversion anfangen.

    Das sehe ich auch so.


    LG

    Katja

    Gestern konnten wir das Thema Zweitimpfung auch endlich abgehaken! :thumbsup:

    Letzten Sonntag hatten wir noch im Impfzentrum hier in Düsseldorf angerufen, aber für eine Zweitimpfung konnte man sich dort auch telefonisch nicht anmelden. Am Donnerstag und Freitag habe ich dann versucht, bei unserem Hausarzt (der seit Mitte Juni keine Erstimpfungen mehr anbietet), anzurufen (es war immer nur besetzt!!?), bis ich Freitag kurz nach Mittag endlich durchgekommen bin, und wir prompt für Montagvormittag einen Impftermin mit Biontech bekommen konnten, nachdem wir die Erstimpfung per Sonderaktion mit Astra hatten. Am Freitagnachmittag bekam ich dann noch die Info, dass im Kölner Impfzentrum 118 Dosen übrig wären und vernichtet würden, wenn sich niemand dafür meldet. Kurz nach der Impfung rief gestern der HNO-Arzt an, bei dem wir noch auf der Warteliste standen, und heute kam die Mail vom Kinderarzt, der die Sonderaktion ins Leben gerufen hatte, dass wir am 17.7. einen Termin bekommen könnten!
    Nachdem wir lange frustriert wurden, kommt jetzt alles auf einmal!

    Ich habe wie bei Astra (außer Müdigkeit am zweiten Tag) auch mit Biontech so gut wie nichts gemerkt. Mein Mann hatte wie bei Astra ein wenig Männergrippe, aber jetzt ist alles wieder OK. Bei der Kreuzimpfung wurde gesagt, dass man möglicherweise mit mehr Nebenwirkungen rechnen können, vor allem wenn der Impfabstand nicht so lang ist, zumindest ist das der aktuelle Kenntnisstand. Wir hatten gut 6 Wochen - "ab vier" Wochen wird nun von der STIKO empfohlen. So wollte ich das aber schon seit der Erstimpfung haben. :D

    Wir fühlen uns jetzt jedenfalls besser, wenn wir wieder unter die Leute gehen - noch 14 Tage bis zum vollen Schutz!

    Viele Grüße

    Katja

    Das Problem ist meiner Meinung nach auch nicht die Corona-Impfung an sich, sondern eher die Spätfolgen, welche sich unter Umständen erst zu einem späteren Zeitpunkt herausstellen.

    "Bei Impfstoffen sind klassische Langzeit-Nebenwirkungen nicht zu erwarten. »Impfreaktionen treten üblicherweise innerhalb weniger Stunden oder auch Tage auf, selten auch erst nach einigen Wochen oder Monaten«, erklärt Dr. Susanne Stöcker vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gegenüber der Pharmazeutischen Zeitung. Häufig werde mit »Langzeitfolgen« bezeichnet, was eigentlich sehr seltene Nebenwirkungen seien. Diese können erst erkannt werden, wenn ein Impfstoff in großem Maßstab verimpft worden ist. Das bedeutet: Häufige Nebenwirkungen werden in den Zulassungsstudien erkannt, sehr seltene aber wegen der begrenzten Teilnehmerzahl nicht. Diese fallen erst nach der Zulassung auf, wenn ausreichend viele Menschen die Impfung erhalten haben, was Jahre dauern kann. »Das gilt generell für alle Impfstoffe«, so Stöcker. »Da die Covid-19-Impfstoffe sehr schnell in großem Maßstab verimpft werden sollen, werden wohl auch sehr seltene Nebenwirkungen, sofern es sie gibt, deutlich schneller erkannt werden können als bei anderen Impfstoffen.«"

    "Langzeit-Nebenwirkungen könnten typischerweise bei Arzneimitteln entstehen, die dauerhaft eingenommen werden, weil sich der Wirkstoff oder seine Metaboliten im Organismus anreicherten. Bei der einmaligen Gabe eines Impfstoffs oder eventuell einer zweiten und dritten Impfdosis sei eine solche Anreicherung aber nicht zu erwarten."siehe hier


    Viele Grüße

    Katja

    Bisher merkte ich nie was von einer Impfung (Tetanus, Hepatitis, Tollwut, Gelbfieber, Grippe, Polio), außer dass die Einstichstelle mal ein bisschen weh tat. Bei Astra war ich nach einer relativ einfachen Wanderung am Tag danach extrem müde, und der Oberarm war 2-3 Tage druckempfindlich.

    LG

    Katja

    Wie schön!

    Wir wollten letztes Jahr im September auch noch nach Rovinj, aber Ende August wurde Kroatien von Österreich und Slownien schon zum Risikogebiet erklärt. Wir buchten dann um auf Piran an der slowenischen Küste, das ich vorher noch gar nicht kannte, aber architektonisch ganz ähnlich und auch wunderschön ist. Unser Urlaub beschränkte sich dann auf Slowenien und Österreich und war wirklich toll zu Coronazeiten, da wir eigentlich wie gewohnt unterwegs sein konnten, und dabei war es noch ziemlich leer an vielen Orten.

    Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit!

    Katja

    ihr bekommt den 2. Impftermin nicht sofort genannt? Hier in Niedersachsen werden die Termine nur im Doppelpack abgegeben.

    Bei der Sonderaktionen wurden keine Zweittermine vergeben. Es wurde nur gesagt, dass vielleicht/wahrscheinlich noch Nachfolgeaktionen stattfinden. Noch weiß man nichts. Und zwischenzeitlich habe ich gehört, dass man die Zweitimpfung womöglich nur dort bekommt, wo auch die Erstimpfung gemacht wurde... :o Wir hängen im Moment also in der Luft. Eigentlich war mein Plan, uns beim Hausarzt zumindest schon mal auf die Warteliste für die Zweitimpfung setzen zu lassen. Aber die erreicht man telefonisch schwer, und wir haben auch noch nichts von unserer geplanten Erstimpfung dort gehört...


    Da hier die Prio aufgegeben wurde, hat sich meine Enkeltochter nun auch angemeldet. Das kann man online machen und bekommt einen Wartelistenplatz.

    Hier in Düsseldorf hat man im Moment kaum eine Chance sich irgendwo anzumelden. Bei meinem HNO sollte es die Möglichkeit geben, sich per E-Mail auf die Warteliste setzen zu lassen. Aber da hat man dann auch nichts mehr gehört. Ein Kollege hat trotz Prio noch keinen Termin. Das Impfzentrum vergibt bis mindestens Ende Juni keine neuen Termine. Und man kann auch kein anderes Impfzentrum auswählen, noch nicht einmal das nebenan in Neuss.

    Hier in NRW ist es sehr schwierig, einen Impftermin zu bekommen. Das Impfzentrum hat schon seit einigen Wochen bis Oktober keine Termine mehr. Und wenn, dann werden dort nur die Älteren geimpft.

    Beim Hausarzt stehen wir schon länger auf der Liste, aber auch mit Prio, nichts zu machen.

    Mein und ich hatten aber Glück, bei einer Sonderaktion, wo kurzfristig noch Leute abgesprungen sind, Impftermine mit AZ ergattern zu können.

    Auch wenn wir unter 60 sind, aber besser als nichts oder noch ewig zu warten bis was weiß ich wann!
    Wir sind am Folgetag noch ein bisschen Wandern gewesen, aber danach waren wir total platt und sind am Abend früh ins Bett.

    Danach war es gegessen für mich. Mein Mann hatte noch ein wenig mit Gliederschmerzen, leicht erhöhter Temperatur zu kämpfen.
    Aber am Tag danach war alles wieder gut. Nur die Stelle am Arm war noch etwas empfindlich.

    Ich bekomme den Newsletter mit der Mitteilung, für welche Impfstellen es Termine gibt. Natürlich muss man schnell sein und darf es nicht verpennen, aber dann kann man das buchen, wie es einem passt.

    Das klingt nach Luxus!


    Hier in Thüringen gibt es in den Impfzentren immer wieder AZ-Impfungen, derzeit mit der zweiten Dosis schon nach 6 Wochen.

    Uns hat die Impfärztin empfohlen, die vollen 12 Wochen bis zur Folgeimpfung zu warten, um den bestmöglichen Schutz zu haben.
    Aber noch haben wir keinen Zweittermin. Ich bin gespannt, ob/wann das klappt!


    Gruß

    Katja

    Es ist schlicht nicht richtig, dass bei einer starken Impfreaktion das Immunsystem besser anspricht und die Wirkung besser sein soll als ohne Beschwerden nach der Impfung. Dann wäre der größte Teil der Impfungen, die man im Laufe seines Lebens vornehmen lässt, wirkungslos und das stimmt nicht.

    Das wurde auch im NDR-Podcast schon widerlegt, dass sich diejenigen, die keine starke Reaktion haben, keine Sorge machen müssen, dass der Impfstoff bei ihnen nicht richtig wird.

    Bei Genesenen ist es aber wohl so, dass diejenigen, die einen milderen Verlauf hatten, weniger Antikörper aufbauen als diejenigen, die einen schwereren Verlauf hatten.


    Meine Schwiegereltern (Mitte 80) wurden übrigens mit Moderna geimpft und hatten nach Erst- und Zweitimpfung keine Probleme. Meine Eltern (Mitte 70) hatten nach der Erstimpfung mit Biontech keine Probleme, die zweite Dosis folgt noch. Meine Tante (Anfang 80) hatte mit Biontech auch keine Probleme, weder nach der ersten noch zweiten Impfung. Freunde in unserem Alter (Anfang 50) und meine Schwägerin hatten bei der Erstimpfung mit Biontech auch keine Probleme, und auch nicht die Nichte von meinem Mann (Mitte 30).


    Viele Grüße

    Katja

    Ich habe den zitierten Spiegel-Artikel hier gelesen:

    Unverantwortlich was Nepal da erlaubt hat, alles nur wegen Geld.

    und bin dabei auf den Namen eines meiner ehemaligen Manager aus den USA gestoßen, der uns vor vielen Jahren nach einem Meeting von seiner ersten Everest-Expedition berichtet hat. Inzwischen ist er schon auf viele der höchsten Berge gestiegen, und in seinem Podcast berichtet er aktuell aus Nepal.


    Viele Grüße

    Katja