Posts by redfloyd

    In letzter Zeit habe ich mich ebenfalls mit China als möglichem Reiseziel ein bisschen bechäftigt. Übereinstimmend wird berichtet, daß man google-maps im Land ohnehin gar nicht nutzen kann (Zugang gesperrt). Selbst wenn mann diese Sperre mit Hilfe einer VPN umgehen würde, sei google dort nur sehr eingeschränkt, ohne all die Standortangaben zu allem und jedem.

    Statt dessen haben die Chinesen eine eigene App namens A-Map, die hat Yanbian ja oben bereits erwähnt. Diese sei sehr genau und hilfreich.

    Herzchen gibt's auch noch von mir <3<3 - auch ich bin Euch mit Vergnügen gefolgt. Ich mag ja so ausführliche Berichte sehr, das gibt einem doch immer einen besseren Einblick in all die kleineren Begebenheiten nebenher, die oft unsere Eindrücke einer Reise mehr prägen, als uns selber bewußt ist. Und das merkt man hier wieder ganz dolle - Ihr habt Euch richtig wohlgefühlt, wenn eben auch nicht jeder Punkt der Reise der absolute Volltreffer gewesen sein mag.

    Danke für das Herzblut, daß Du in Deinen Bericht gesteckt hast.

    Und natürlich bin ich auch auf die Bali-Eindrücke noch gespannt.

    LG Gusti

    Nein, die Ausweisnummer ist etwas, was die Unterkunft braucht - nur sollte die halt händisch in das Anmeldeformular eingetragen werden. Private Vermieter, auch aus dem Ausland, haben uns danach auch schon häufiger vor der Anreise gefragt, denn die haben ja oft nur einen Türcode und empfangen Gäste nicht persönlich. Trotzdem müssen diese angemeldet werden. Und seit ich Gäste meines Ferienhauses bei der Stadt anmelden muss, muss ich auch immer nach den Daten fragen.

    Natürlich sollte man keine Kopie eines Dokumentes per Whatsapp versenden, aber wahrscheinlich könnte man tatsächlich mit diesen Angaben zu Namen, Adresse, Geburtsdatum und Pass- oder Ausweisnummer auch ohne eine Dokumentenkopie Schindluder treiben, wenn man wollte. Aber wie sollte man das, als privater Vermieter, der bei Anreise oft gar nicht vor Ort sein kann, sonst regeln?

    Ob ich selber aber demnächst immer darauf achten werde, daß keine Passkopie gemacht wird, keine Ahnung. Man denkt halt nicht immer an schlimme Dinge - nur, wenn's passiert ist, ärgert man sich hinterher wahrscheinlich um so mehr O:-)

    Eine außergewöhnliche Reise, sehr interessant. Für mich wär's nix, nicht meine Weltgegend, auch die Geduld, stundenlang in der Kälte auf den Eisbären zu waren, fehlt mir. Aber so im gemütlich warmen tolle Bilder sehen - ja, das ist schön.

    Deiner Hüfte geht es hoffentlich wieder gut, solchen Schrecken und die Schmerzen braucht man ja nicht. Da hast Du am Ende noch Glück gehabt, daß nichts schlimmeres passiert ist. Was wäre denn, wenn...? Also falls mal ein Unfall an Bord nicht so glimpflich ausgeht und das Schiff steckt mitten im Packeis - gibt's da eine kleine Krankenstation an Bord?

    Vielen Dank für Deine Eindrücke von einem ganz anderen Zipfel dieser Erde, und natürlich die (wie immer) brillianten Bilder.

    Liebe Grüße Gusti

    Na, wenn Engel reisen, dann komfortabel und nicht mitten in der crowd :thumbsup:

    Singapur ist jedesmal ein spannendes und abwechslungsreiches Ziel, ich weiß zwar nicht, ob wir die 10 irgendwann auch schaffen, aber wir sind optimistisch. Habt weiterhin schöne Tage und erholt Euch gut auf Bali.

    Liebe Grüße

    Jetzt bin ich aber sprachlos - echt das Chatrium? Du? :o

    Ich kann schlecht einschätzen, ob Euch das taugt, aber schaut Euch ruhig mal das Conrad an. Ist halt schon bissl älter, aber ich fand die Poolanlage echt toll. War auch nicht voll. Auch sonst haben wir uns dort sehr wohlgefühlt (April 25), einen Balkon allerdings hatten wir nicht und gibt bei normalen Zimmern auch keinen. Allerdings - für den größeren Geldbeutel - auch Suite mit Terrasse buchbar.

    Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, war die Lage.

    Darf ich hier zu TA verlinken? Ist meine eigene Bewertung:

    https://www.tripadvisor.de/ShowUserReview…ok-Bangkok.html

    Unterschätzt habe ich die Größe der Insel bzw. war nicht darauf vorbereitet, daß es so zeitraubend ist, von A nach B zu kommen, wenn man eben auch etwas mehr sehen möchte als nur den Strand vor der Tür.

    ........

    Ich bin kein Freund davon, in 2-3 Wochen zu versuchen die ganze Insel abzufahren. Ich würde immer eine Region mir intensiv anschauen und erkunden.

    Am besten sind mehrere Aufenthalte und dann immer die einzelnen Regionen nach und nach intensiv erkunden. Am besten sind immer mehrere Wochen auf der Insel zu verbringen. Auch die Insel zu allen 4 Jahreszeiten besuchen.

    Ta Leme, kv


    Ja. Aber nein. ;)

    Natürlich könnte man das machen, doch noch locken uns soviele andere Ziele, schon dafür wird die Zeit im Leben niemals reichen. Ich werde niemals überall jeden Stein umdrehen resp. in jedem Kafenion sitzen können oder auch wollen.

    Reiseziele bestimme ich oft nach Gefühl, ein tolles Bild, ein interessanter Bericht - schon bin ich angefixt und möchte einfach nur "mal da gewesen sein", ein Gefühl haben, ob es passt, ob ich wiederkommen würde oder eben nicht. Natürlich hat man seine Favoriten und nach über 30 Jahren unterwegs wiederholt sich einiges, aber sagen "da fahr ich ab jetzt immer wieder und wieder hin", das käme mir nicht in den Sinn.

    Aber wenn jemand, so wie Du, sein Lieblingsland, seine Herzensinsel gefunden hat und immer wieder dorthin zurückkommen möchte, das ist auch etwas schönes. Man ist dann irgenwo natürlich freier, entschleunigter.

    So ist halt jeder anders, was ja gut ist.

    Viele Grüße

    Ja, Barcelona ist schon eine richtig tolle Stadt.

    Leider hört man ja aber in letzter Zeit eher davon, daß die Bewohner sich mehr und mehr gegen die ausufernde Besucherflut wehren. Was ich verstehen kann. Andererseits versteht man aber als Tourist eben auch, daß diese schöne Stadt Menschenmengen anzieht. Schwierig, die Hand zu beißen, die die Wirtschaft füttert, wobei mittlerweile wohl regulierende Maßnahmen von der Stadt ergriffen wurden (zB das Auslaufen von Lizenzen für Ferienwohnungen).

    Auch wir werden Barcelona am Ende des Jahres noch einen Kurzbesuch abstatten, nachdem wir 2012 ebenfalls im Dezember zuletzt dort waren. Ich hab ein bisschen gemischte Gefühle, freue mich aber auch - nicht zuletzt haben Deine Eindrücke meine Vorfreude durchaus gesteigert.

    Danke dafür, VG Gusti

    letzter Tag - Freitag, 22.05.

    Nein, es gibt keinen Bericht - es gibt nichts zu berichten. Der letzte Tag auf Kreta verging wie der erste - mit Nichtstun, chillen. Noch mal lecker griechisch gegessen, nur ein paar Meter vom Apartement, das war auch schon alles.
    Morgen heißt es dann leider wieder zeitig aufstehen, denn der Urlaub ist vorüber, um 9 spätestens muss der Mietwagen zurückgegeben werden, 11 Uhr geht unser Flug.

    Fazit dieser 9 Tage? Durchwachsen, würde ich sagen.

    Es gab Landschaften, die mich beeindruckt haben, aber jetzt nichts, was explizit außergewöhnlich gewesen wäre. Schöne türkisblaue Buchten mit klarem Wasser, was noch am meisten den Urlaubereindruck prägt, haben andere Mittelmeerinseln genauso.

    Unterschätzt habe ich die Größe der Insel bzw. war nicht darauf vorbereitet, daß es so zeitraubend ist, von A nach B zu kommen, wenn man eben auch etwas mehr sehen möchte als nur den Strand vor der Tür.

    Die kleineren Dörfer sind baulich bei weitem nicht so charmant und pittoresk, wie ich erwartet hätte, ansonsten langweilige Siedlungen mit langweiligen Häuern aus quaderförmigem Beton, oft nur halbfertig, überall verwahrloste Ecken, alte Autowracks, die seit Jahren auf öffentlichen Parkplätzen vor sich hingammeln... Dazu im Gegensatz das touristisch aufgepimpte Kreta, mit völlig gleichförmigen Restaurants, völlig gleichförmigen Souvenirläden. Keine Ahnung warum, woanders hat mich das nie so gestört, aber hier wollte einfach kein Funken überspringen.

    Letzten Endes haben wir uns aber, trotz der ganzen Fahrerei, auch gut erholt, denn natürlich konnten wir alles in unserem eigenen Tempo machen, kein Zwang, spätestens um 9 zum Frühstück zu erscheinen.

    Zum Schluß gibt's noch ein paar "Essensbilder" :-O, ich danke Euch für's mitlesen,

    VG Gusti & redfloyd

    Keine zwei Meinungen, wir mögen eigentlich derartige Käfighaltungen auch nicht unbedingt. Hier finde ich es allerdings nicht so schlimm, wir sind, glaube ich, ziemlich am Ende der Siedlung und glücklicherweise gibt es hier wirklich keine Monsterhotels, alles ist weitestgehend in die Landschaft integriert.

    Es ist halt unser erster Versuch hier auf der Insel, bot sich einfach an. Als ich das gebucht hatte, fand ich es auch gut zentral, dachte, man kann von hier aus eigentlich alles ganz gut erreichen. Das stimmt ja auch irgendwie, aber dann eben doch wieder nicht, denn man ist nur ewig am fahren. Vieles, was ich ganz östlich oder ganz westlich gerne noch gesehen hätte, hab ich gestrichen, denn 3 Stunden Fahrtzeit für eine Strecke ist dann eben auch kein Urlaub mehr.

    Einerseits ist es sicher vernünftig, wenn man nicht 100 Schnellstraßen und Tunnel hat, aber ein bisschen davon, grade entlang der Nordküste, würde ich mir schon wünschen. Und selbst auf relativ neuen und weitestgehend geraden Strecken darf man oft nur 60 fahren, das ist doch ein Witz. Es wird wohl grade an einem neuen Flughafen bei Heraklion gebaut, keine Ahnung, ob man davon ausgeht, daß die Menschenmassen alle nur brav in ihren Strandhotels bleiben.

    Ich glaube nicht, daß wir hier Wiederholungstäter werden. Vielleicht mal irgendwann andere Inseln, die Kykladen würden mich schon reizen, also das "Bilderbuchgriechenland", das fehlt mir hier schon ein bisschen. Nett, aber letzten Endes nicht nett genug, so finde ich. Aber heute, am unserem letzten Tag, fehlt mir ohnehin grade jede Motivation, das merkt man hier meinen Zeilen auch an O:-)

    VG Gusti

    Donnerstag, 21. Mai 2026


    An unserem vorletzten Tag hier auf der Insel haben wir mal was ganz verrücktes gemacht - wir sind gewandert!


    Tatsächlich. Wer hin und wieder meine Reiseberichte verfolgt, weiß, daß Fortbewegung zu Fuß in freier Natur einfach nur um des Laufens willen gar nicht zu unseren bevorzugten Urlaubsaktivitäten zählt, daher hat das wirklich Seltenheitswert.
    Andererseits ist Kreta eine Insel, auf der es angeblich mehr als 400 Schluchten gibt, einige davon sind regelrecht berühmt und für anspruchsvolle Freizeitsportler hier ein Muss, und mit Längen von 4 bis zu 15 Kilometer und allen Schwierigkeitsgraden ist da wohl für jeden was dabei.
    Sogar für uns, deren Ambitionen im absolut niederschwelligen Bereich angesiedelt sind, gibt's das passende - die Mili-Schlucht. Die hat sogar gleich noch den Vorteil, daß sie quasi um die Ecke liegt, bis zum Parkplatz am Start fahren wir keine 5 km.


    Mili - oder auch Myli, es gibt auf Kreta immer mehrere verschiedene Schreibweisen - steht für Mühle, also Mühlenschlucht. Wohl schon zur Zeit der venezianischen Herrschaft auf Kreta, im 16. Jh., entstanden diese und sind teilweise bis in die 1970er Jahre betrieben wurden. Schwer vorstellbar bei dem kleinen Murmelbächlein, welches man ein paar mal auf flachen Steinen überqueren muss. Ein paar halbzerfallene Reste von Gebäuden sind noch vorhanden, ansonsten wilder Weg hinauf und hinab zwischen Felsen und Bewuchs. Da der Pfad überwiegend schattig verläuft, ist es gut zu gehen.

    Es sind noch immer 40 km bis Chania, eine schöne Strecke, viel blühender Oleander entlang der gut ausgebauten Straße, wobei erneut häufig ein Tempolimit von 60 gilt. Wie zügig könnte man hier unterwegs sein, stattdessen ewiges gezuckel.

    Chania, zweitgrößte Stadt der Insel (nach Heraklion) war bereits in der Antike besiedelt, später kamen Römer, Osmanen, Venezier… Heute lockt natürlich die hübsche Altstadt viele Touristen an, venezianischer Hafen, Gassen zum Shoppen und zahllose Restaurants. Wir lassen uns ein bisschen treiben, genießen das herrliche Wetter.
    Natürlich finden wir auch einen hübschen Innenhof für eine kleine Stärkung, ehe wir uns in den Gassen dem Erwerb von ein bisschen Keramik widmen. Schönes Andenken an den Urlaub.


    Mittwoch, 20. Mai 2026 - unterwegs nach Chania

    Vorhersage war, es bleibt schlechtes Wetter. Aber heute lag unsere der Vorhersage entsprechende Erwartung mal so absolut daneben... Ja, der Vormittag blieb verhangen und verhieß kaum Sonne, also starteten wir heute mit eher etwas "festerer" Klamotte (was bei Stefan lange Hose bedeutet und bei mir zumindest nicht das dünnste Shirt).

    Ziel war Chania, immer entlang der Nordküste gen Westen. Und ich meine, wir waren noch keine 15 Kilometer weit gekommen, da strahlte die Sonne wie seit Tagen nicht, der Himmel blau und wolkenfrei, ebenso blau das Meer, das immer wieder rechts zu sehen war. Ein Traumtag.

    Wir halten an der Küste für ein paar Fotostops und zum ersten Mal kann ich mir vorstellen, tatsächlich ein paar faule Stunden hier am Meer zu verbringen, wenn auch meine Vorstellung von Traumstränden weiterhin eine andere ist.
    Eine wirklich schöne kleine Bucht entdecken wir in der Nähe des Dorfes Georgioupoli, hier hat jemand auch ein Modell des Minoischen Palastes von Knossos nachgebaut. (Info: Das Original steht nicht nicht auf unserer to-do-list)