Posts by NoDurians

    Mit Gepäck hatte ich bisher nur bei Austrian und British Airways Probleme.

    Mir ging's nicht um das Problem, dass ein Gepäckstück nicht mitfliegt. Das ist mir bisher auch bei Austrian und bei Thai passiert und hat nur ganz wenig mit der Fluglinie zu tun. Wenn's am Hinflug passiert, dann lass ich halt dir Kreditkarte glühen und wenn's am Rückflug passiert, dann kommt meine Dreckwäsche halt ein paar Tage später zu Hause an.


    Gut, dass ich meinen Rückflug von London für nachmittags gebucht habe. Da kann ich dann trotzdem schon um 10 Uhr da stehen, damit es um 15 Uhr pünktlich losgehen kann.

    Du wirst doch bestimmt mit Handgepäck auskommen, oder?! =)

    Ein leichtgläubiger Kollege wollte mal eine hochwertige semiprofessionelle Videokamera über ebay verkaufen. Der Kaufinteressent war aus Nigeria und wollte vorab etwas Geld für was auch immer überwiesen haben. Der Kollege hat mich allen Ernstes gefragt, ob ich glaube, dass das seriös ist. ^^


    Das war vor gut 15 Jahren. Die Masche gab's damals schon, naive Opfer auch.

    RyanAir ist ganz einfach unter meiner Würde, Eurowings kenne ich nicht. Grundsätzlich fliege ich mit Billigairlines nur noch mit Handgepäck, seit ich einmal ein Desaster beim Check-In in Wien erlebt habe. Da hatte EasyJet zwei Schalter offen, die gleichzeitig drei Flüge einzuchecken hatten (Edinburgh, Manchester und ich glaube London). Die beiden Mäderln waren überfordert, die eine schon alleine durch die langen Fingernägel, die sie beim Tippen behindert haben. Direkt nebenan war ich glaube Quantas mit einem Flieger und drei geöffneten Schaltern.


    Als "Check-In closed" kam, war ich gerade eingecheckt, meine Frau hinter mir noch nicht und eine halbe Schulklasse auf dem Weg zu Sprachferien auch nicht. Check-In wurde nochmal geöffnet, der Flieger, der bereits auf dem Weg zur Startbahn war, wieder zurückgeholt (sic!) und wir sind samt Gepäck doch noch befördert worden. Die Flügelzange aus lauthals protestierendem Lehrer im Flieger und lauthals protestierendem Fluggast (ich) am Schalter hat anscheinend gewirkt. :)


    Ich glaube, in der aktuellen Situation würde ich sogar nach Thailand nur mit Handgepäck fliegen.

    ... angeblich lassen die sich wieder reaktivieren wenn sie noch Guthaben besitzen. Aber garantieren kann ich das nicht...

    Einen Versuch ist es Wert! Vielleicht gibt's auch diesbezüglich einen Unterschied zwischen personalisierten Oystercards (für die man einen Ausweis benötigt, um sie zu lösen) und den anonymen Visitor-Oystercards.

    Nur weil es gerade dazu passt: die Travelcard gilt übrigens offiziell als Bahnticket und berechtigt für das 2FOR1, die Oystercard scheinbar nicht.

    Papier-Travelcards, die auf Bahnhöfen ausgestellt wurden und das Logo von National Rail aufgedruckt haben, gelten für die "2 for 1"-Angebote. Papier-Travelcards, die man in Tubestations kauft, gelten nicht. Das war aber noch nie anders.


    Siehe...

    https://www.daysoutguide.co.uk…my-ticket-valid-for-2for1

    Eindeutig Oyster. Wir sind in Gatwick gelandet, dort im Bahnhof am Schalter wird die Oystercard verkauft. Ich glaube, sie hat 35 GBP gekostet und hatte ein Guthaben von 30 GBP aufgebucht. Zusätzliches Guthaben kann man an den Automaten und Schaltern in allen U-Bahn-Stationen aufbuchen.


    Die Frage, ob eine Travelcard besser ist, stellt sich nicht. Die Oystercard hat eine Travelcard "eingebaut". Das heißt, es wird beim Oystern nie mehr abgebucht, als der Preis einer Travelcard beträgt, egal wie viel man fährt.



    Anderes Thema, für alle, die zu zweit, zu viert, zu sechst... in London sind:


    Wenn man mit dem Zug nach London fährt, bekommt man unter Vorlage des Zugtickets und von Gutscheinen, die man sich vorab ausdrucken kann, 50% Rabatt für fast alle teuren Sehenswürdigkeiten (London Eye, The Shard, Kew Gardens, Tower, Tower Bridge, St. Paul's Cathedral, Westminster Abbey...) und viele Restaurants. Als Zugticket gelten auch Fahrkarten von Gatwick Express, Stansted Express und der Zug vom Luton Airport in die Stadt. Wenn man ein Return Ticket hat, gelten die Ermäßigungen für den gesamten Aufenthalt. Das schlägt den albernen Londonpass um Längen!


    https://www.daysoutguide.co.uk/2for1-london

    Eine kleine Anregung bezüglich der geplanten Route:


    Ich würde auf jeden Fall ein paar Tage bei Robert Merks im Resotel Baan Sanook verbringen. Sehr schöne Unterkunft, Pool, Schwimmteich, Robert und seine Frau sind sehr gute Gastgeber und Robert kennt unheimlich viele kleine, nahezu untouristische Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Im nahegegelegenen Städtchen Phang Khon gibt es jeden Abend einen großen Nachtmarkt und ein paar sehr gute Restaurants. Robert macht auch selbst gerne mit euch Tagesausflüge, geht mit euch Abendessen, fährt euch zum Nachtmarkt und retour und holt auch Gäste vom Flughafen Udon ab.


    Das Resotel Baan Sanook befindet sich ca. 1 1/2 Fahrstunden östlich von Udon Thani. Robert ist Niederländer, Kommunikation klappt auf Deutsch (gut) oder Englisch (perfekt). Infos über Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps gibt's auf seiner Homepage.


    Zum Auto mit Fahrer:


    Ich würde nicht für die ganze Zeit einen Wagen mit Fahrer nehmen, sondern von Ort zu Ort planen. Ich stell mir jetzt gerade vor, ich wäre für ein paar Tage bei Robert im Resotel B.S. oder bei Pe im Orchid Riverside und hätte die ganze Zeit einen Fahrer an der Backe. In Thailand findet sich eh immer jemand, der sich was dazuverdienen möchte und der einen fährt.

    Wir hatten im März Bilbao in 3 Stunden erledigt=)

    Aber Donostia (San Sebastian) ist eine sehenswerte Stadt.

    Ein Kollege hat mir erzählt, er war mit Triest in zwei Stunden durch. Wir sind in den letzten beiden Jahren 3 x hingefahren und ich könnte schon wieder. Was sehens- und erlebenswert ist, ist sehr subjektiv.

    Man hat davon ja schon gehört, die "üblichen" Städte soweit alle abgeklappert, kurze Flugzeit - also warum nicht.

    Völlig verständlich! Ich war gerade an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in Vicenza und Verona. Klar gibt's in Verona mehr zu sehen, aber eben auch mehr selfiewütige Teenies, für die die Stadt nur Kulisse ihrer Eitelkeit ist und mehr offenkundig lustlose Menschen, die sich durch die touristischen Trampelpfade schleppen, weil man das halt so macht. Und auch der Branchenmix ist nicht mehr gegeben: Zu viele Andenkenläden und Eisdielen und am Markt gibt's T-Shirts "Made in China".


    Da ist mir gewachsene Infrastruktur und authentisches Leben viel lieber. Ich war noch nicht in Barcelona, ich muss aber auch nicht. Dann lieber nach Toledo, Salamanca oder Bilbao.

    Thema Stadtteile...


    Mayfair: Ich mag den Spaziergang vom Piccadilly Circus zu Waterstones (gigantische Buchhandlung) und weiter zum edlen Kaufhaus Fortnum & Mason. Danach durch die Burlington Arcade zur Old und New Bond Street, wo viele Edelmarken ihre Shops haben. Es ist interessant anzusehen, wie eine feine Dame mit ihrer "Beute" aus einem Laden in den in zweiter Spur stehenden Rolls Royce einsteigt und der Chauffeur fährt ein paar Meter weiter, wo sie wieder raushüpft und ins nächste Geschäft läuft. Danach zu Liberty. Für den Innenausbau des Kaufhauses wurde das Holz von zwei großen Segelschiffen verwendet. Unbedingt reingehen. Danach hinten raus in die Carnaby Street und rein in den Kingly Court (Independent Stores und Essen auf mehreren Etagen). Ganz in der Nähe befindet sich die "The Photographers Gallery" (Fotogalerie / Museum)

    und Golden Union (sehr gute Fish and Chips), aber auch die Bar Italia, eine bis ins letzte Detail authentische italienische Bar in der Frith Street. Gegenüber ist Ronny Scotts Jazz Club, eine der besten Adressen ganz Europas für Jazz, wo ich u. a. Manhattan Transfer gesehen habe.

    Oder wäre Luton besser, um fix in die Stadt zu kommen? Eher nicht, oder?


    Noch eine Frage: Angenommen ich strebe als Reisezeit den August an, gibt es Wochenenden, die ich besser wegen großer Events meiden sollte? Der Marathon ist ja wohl erst Anfang Oktober.

    Auch von Luton kommt man recht rasch in die Stadt, dann sollte das Hotel aber Nähe St. Pancras / King's Cross sein. Fahrzeit ist 45 Minuten, wenn einer glaubt, von Heathrow ist er schneller und dann hat er sein Hotel im Eastend ist er doppelt so lange unterwegs.


    Im August ist die Stadt vor allem voll mit Rucksackkindern, da braucht es keine Großveranstaltungen. Irgendwas ist in London immer, wenn etwas wirklich Großes stattfindet, merkst Du es an den Hotelpreisen oder dass Du in bestimmten Gegenden gar nichts mehr kriegst.

    ... meine Hotels befanden sich ausschließlich direkt nördlich angrenzend am Kensington Park in Bayswater.

    In der Gegend gibt es ein paar gute, leistbare Hotels, aber auch viele fürchterliche. Abgewohnt, verwinkelt, enge Treppen, oft handelt es sich um mehrere Häuser, die zusammengelegt wurden, kleine Zimmer ("Wo ist denn das Bad? Weiß nicht, schau mal im Schrank nach!"), lächerliches Frühstück im Souterrain.


    Aber die Lage ist in jedenfalls sehr gut.

    Nette Stadtteile:


    Seven Dials und Neals Yard: Die Kreuzung gibt's seit dem Mittelalter, der Branchenmix der Läden ist alternativ und individuell.


    Brixton: Weit im Süden verläuft die Electric Avenue, sie war die erste Marktstraße, die mit elektrischem Licht versorgt wurde. Eddie Grant hat über sie gesungen. Den Markt (Brixton Market) gibt's noch immer. Die Bevölkerung und das Marktangebot ist karibisch, südamerikanisch und asiatisch.


    Little Venice: Ein Hafenbecken des Grand Union Canals nördlich vom Bahnhof Paddington. Hausboote liegen an den Ufern. Eines ist ein Café. Boote fahren den Kanal stromabwärts. Man sieht feudale Villen, Industriebaracken, fährt durch den Zoo und kommt nach 45 Minuten beim Camden Market an.


    Nördlich des Camden Market, der mittlerweile ziemlich kommerziell aber immer noch sehenswert ist, gibt's Primrose Hill. Von dem Hügel hat man einen guten Blick über die Stadt. Bei Schönwetter sieht man Londoner in Grüppchen auf der Wiese sitzen. Picknickkorb und ein Fläschchen Wein ist immer dabei und es könnte gut sein, dass Celebs wie z B. Hugh Grant unter ihnen sind. Unweit des Camden Market ist "mein" Schuhgeschäft, wo es DocMarten's Handmade in England (fast alles, was man sonst bekommt ist aus Fernost) gibt. Adresse bei Interesse gerne. Die Schuhe kosten 200 Euro und mehr. Nachdem sie 30 mal so lange halten wie irgendwas von Deichmann und Co. sind sie spottbillig.


    Apropos Hugh Grant! Noch weiter nördlich befindet sich die ausgedehnte Grünfläche Hampstead Heath mit dem Kenwood House, das als Drehort für den Frauenfilm Notting Hill mit Julia Breitmaulfrosch Roberts und besagtem Hugh Grant gedient hat. Daran anschließend liegt die Highgate Cemetery, wo sich die Gräber von Karl Marx, Douglas Adams und Malcolm McLaren befinden.


    Die City: Als Tourist gehört man hier auf den ersten Blick eigentlich nicht hin. Aber auf xen zweiten dafür umso mehr. Der Mix aus alt und neu ist sehr beeindruckend. Einige mittelalterlichen Kirchen sind herausragend. Von St.-Dunstan-in-the-East stehen nur noch Teile der Außenmauern, der Rest ist ein öffentlicher Park.

    St. Brides in der Fleet Street wiederum erinnert an eine mehrstöckige Hochzeitstorte und das nicht zufällig. Die Geschichte dazu erzähle ich ein anderes Mal. In der Kirche befindet sich eine Ausstellung zur Fleet Street, dem (ehemaligen) Zentrum des britischen Zeitungswesens. Jethro Tull haben dort auch schon einige Male gespielt.


    Außerdem in der City: Das Monument, das an das Große Feuer von 1666 erinnert, Leadenhall Market mit seinen Arkaden, St. Paul's Cathedral, das hervorragende Museum of London, die Guildhall, der Sky Garden, der Dachgarten 120 Fenchurch, das Bank of England Museum und ein Gässchen, das tatsächlich Little Britain heißt.


    Pause! :)

    Was wir nicht mehr tun würden ist in den Docks zu übernachten.

    Wenn man am London City Airport landet, sind die Docklands ideal. Das sehr interessante Museum of the Docklands gibt es dort auch und man ist rasch in Greenwich. Auch "in die City", das ist das Gebiet nördlich des Tower of London, gelangt man mit der DLR sehr flott. Und dort - bzw. ab dort - gibt es auch sehr viel zu sehen, was fußläufig erreichbar ist: Tower, St. Katherine's Dock, Tower Bridge, den Roofgarden in 120 Fenchurch St., den Sky Garden, Leadenhall Market... Für viele andere Ziele ist die Lage in den Docklands aber tatsächlich suboptimal.

    Nach 15 x London hab ich zu zählen aufgehört. Für mich ist London immer noch DIE europäische Metropole und ich finde immer noch für mich neue Gegenden.


    Wichtig finde ich, dass das Hotel gut vom Flughafen aus zu erreichen ist und dass sich mehrere U-Bahn-Stationen in Gehweite befinden. Das W14 Hotel z. B. liegt zwischen den Stationen Barons Court (Piccadilly Line) und West Kensington (District Line). Kommst Du in Heathrow an, dann passt das, landest Du in Stansted oder London City, dann ist das Käse.


    Wir waren letzte Woche in einem AirBnB nur 4 Gehminuten von der Royal Albert Hall entfernt. Wir waren dort auf einem Konzert von Jeff Beck (und Überraschungsgast Johnny Depp) und nur 2 Nächte in der Stadt. Da will ich möglichst wenig Zeit im ÖPNV verbringen. Wir kamen mit dem Gatwick Express in London Victoria an und fuhren von dort direkt mit dem Bus in nur 15 Minuten zum AirBnB. Die nächste U-Bahn-Station Gloucester Rd. war 10 Gehminuten entfernt.


    Beide Unterkünfte würden zu Deinen Anforderungen passen. Wir haben in beiden Fällen ohne Frühstück gebucht und in der Nähe in kleinen Cafés gefrühstückt. In der Nähe des AirBnB gibt es auf der Gloucester Rd. und der Kensington High Street jede Menge Restaurants.