Posts by NoDurians

    Das gilt m.E. für viele andere Krankheiten auch.

    Was? Exponentielle Ansteckungskurven? Für welche?


    Du hast geschrieben, dass irgendwann mal so eine Art Ermüdung einsetzen wird, und man das Ansteckungsrisiko dann eben in Kauf nehmen muss.


    Das kann ich mir bei Corona beim besten Willen nicht vorstellen, eben wegen der exponentiellen Ansteckungskurven, die dann drohen. Dass das die nationalen Gesundheitssysteme crashen würde, ist eigentlich unumstritten dachte ich.

    Genau das hatte ich gemeint, als ich oben geschrieben hatte, dass es in vielen Ländern Krankheiten gibt, die zum Tod führen können und gegen die man sich nicht impfen und/oder nur unzureichend schützen kann. Aber das wurde ja als unzulässiger Vergleich abgetan.

    Ist es auch.


    Der große Unterschied zu fast allen anderen Krankheiten ist, dass sich Corona ohne Gegenmaßnahmen unkontrolliert und im schlimmsten Fall exponentiell verbreitet. Ich kann mir im besten Willen nicht vorstellen, dass sich die Menschheit daran gewöhnt und zum Tagesgeschäft übergeht.

    Axel Halbhuber (Redakteur der österreichischen Tageszeitung Kurier) über das Reisen in Tagen wie diesen. Halbhuber war gerade in Tansania, und denkt über die Gründe so mancher Reisewarnung nach.


    (Anmerkung: Ich hab die persönliche Erlaubnis des Autors, das Foto seiner Kolumne zu teilen)



    Angesichts der Tatsache, dass die Politiker meines Heimatlandes vor kurzem erst eine Reisewarnung für ganz Kroatien erlassen haben, und seit Mai unterschwellig immer vom gefährlichen Ausland und dem sicheren Österreich sprechen, andererseits jetzt schon darüber nachdenken, wie man im Winter in Ischgl wieder Umsatz machen kann, ist meine Meinung dazu ziemlich eindeutig.


    Unsere Wirtschaftsministerin hat sich übrigens erblödet, zu sagen, dass die derzeitigen Verschärfungen der Corona-Bestimmungen dazu dienen, den Wintertourismus nicht zu gefährden. Schi heil!

    Deutschland wurden Coronabedingt ca. 50.000 Krebs-Operationen (Insgeammmt fast 1 Millionen OP's!!) nicht durchgeführt plus Diagnose- und Früherkennungsmaßnahmen. Dadurch sind diverse Lebensbedrohliche Situationen entstanden, wovon niemand spricht.

    Ein guter Grund, sich an die Maßnahmen und Richtlinien zu halten. Je mehr sich mit Corona infizieren, desto mehr medizinische Ressourcen werden dafür benötigt und stehen anderswo nicht zur Verfügung.

    Schweden hat pro 1 Mio Einwohner weniger Tote als Italien.

    Man kann sich auch wirklich alles zurechtbiegen! :thumbdown: Fällt Dir so ein Schwachsinn selbst ein, oder wo schreibst Du das ab?!


    Schweden steht statistisch doch nicht deshalb besser als Italien da, weil sie die bessere Strategie hatten oder haben. Italien war das erste Land in Europa, wo das Virus ausgebrochen ist, und es wurde anfangs unterschätzt und zu spät reagiert. Und vermutlich ist das italienische Spitalswesen auch schlechter als das schwedische.


    Frage nochmal, warum haben im Gegensatz zu Österreich kaum noch Ansteckungen, seit Wochen keine Toten und Schwerkranke mehr ? Einwohnerzahl ist ja ähnlich

    Das kannst Du noch 10 x fragen, von mir wirst Du dazu keine Antwort bekommen. Ich bin nicht kompetent. Aber eines ist sicher: Abgerechnet wird zum Schluss.

    Was die Eigengefährdung angeht, gebe ich denen recht, die anführen, dass es in vielen Ländern Krankheiten gibt, die zum Tod führen können und gegen die man sich nicht impfen und nur unzureichend schützen kann. Insofern ist das Corona-Risiko z.B. in Thailand garantiert nicht höher bzw. eher geringer als das, Malaria oder Dengue zu kriegen.

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Malaria und Dengue sind i.d.R. nicht direkt von Mensch zu Mensch ansteckend. Und wenn es gegen Corona helfen würde, sich mit Sketolene einzusprühen, könnten wir längst wieder reisen.

    In den Medien geht es doch weiter. Warum läd man nicht mal einen Prof. Bhakdi in eine Diskussionssendung ein ? Ob seine Thesen richtig oder falsch sind ist doch erst mal zweitrangig, aber auch die sollten in einem freien Land erhört werden zumal sein Buch bereits vor Erscheinen schon restlos ausverkauft war.

    Das Geeiere vom angeblich nicht freien Land, führst Du schon alleine deshalb ad absurdum, weil Du im selben Satz schreibst, dass Bhakdi ein Buch veröffentlichen durfte. Servus TV von Dosen-Oligarch Dietrich Mateschitz hatte Bhakdi übrigens erst unlängst in einer Talkshow.

    Man kann auch selbst nachdenken, sich belesen, und überlegen, ob das richtig ist.

    Ja, das ist ja das Feine. Jeder kann mit aber auch ohne nachzudenken alles lesen, was er/sie mag und sich dann das aussuchen, was er gerne glauben möchte. Und es gibt für jeden einzelnen Aspekt dieser Pandemie Aussagen und Studien und für das genaue Gegenteil auch.


    Juristisch stimme ich Dir zu, gab's und gibt's haarsträubende Dinge, wo man mit ein wenig Hausverstand und Fingerspitzengefühl von vornherein hätte wissen können, dass manches nicht halten wird.

    Ich bin auch kein Experte. Aber die Politiker sind es auch nicht. Daher würde ich mir wünschen, dass die Politiker sich nicht nur an einer Stelle informieren, sondern umfassender bei verschiedenen Experten Meinungen und Wissen einholen.


    Ich weiß nicht, wie das in D ist, aber bei uns in Österreich gibt es einen Expertenstab, in dem Personen aus unterschiedlichen Disziplinen (Epidemiologen, Virologen, Public-Health-Experten, Mathematiker, u.v.m.) arbeiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in D viel anders ist.


    All zu viele unterschiedliche Meinungen sind allerdings beim Ausarbeiten von Maßnahmen und Strategien hinderlich. Klar gibt es auch Experten, die z. B. sagen, Maskenpflicht ist Unsinn, aber wenn man wochenlang darüber diskutiert, vergeht vielleicht(!) wertvolle Zeit. Oder um einen Vergleich aus dem Fußball heranzuziehen: Ob man 3-5-2 oder 4-1-4-1 spielt, ist wahrscheinlich weniger entscheidend, als dass alle, die auf dem Platz stehen, dieselbe Taktik spielen.


    Und weil Du schreibst "Wissen einholen": In vieler Hinsicht fehlt dieses Wissen einfach komplett, weil wir so eine Situation noch nie hatten. Und nur weil sich jemand mit voller Überzeugung vor eine Kamera stellt, heißt das noch lange nicht, dass er was weiß. Das gilt allerdings für Wodarg UND Drosden und alle anderen, vom schwedischen Chefepidemiologen bis zum Verschwörungstheoretiker mit AfD-Nähe.



    Ich bin kein Freund unserer Regierung, ich hab keinen von denen gewählt. Aber das sind nun halt die Trainer, und die geben die Taktik vor. Und ich mach mit. Abgerechnet wird zum Schluss, erst dann wird man z.B. sehen, ob der schwedische Weg der richtige war.

    Einfach mal ein paar Wochen mit dem Boppes daheim bleiben ;-)

    Das bringt halt nix. Arbeiten gehen, U-Bahn und Bus fahren müssen zumindest diejenigen, die keine Sesselfurzer-Jobs haben, und den Geschäften und Lokalen nützt es nur dann, offen haben zu dürfen, wenn auch Kundschaft kommt. Wenn alle zu Hause bleiben, bzw. nur für die nötigsten Dinge das Haus verlassen, ist das für Handel und Gastro quasi ein zweiter Lockdown.


    Die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ist ja auch in erster Linie ein Zeichen, das die Leute erinnern soll, dass es das Virus gibt. Die Allgegenwart der Maske führt vielleicht dazu, dass man öfter Hände wäscht, nicht alles angreift, sich nicht so oft ins Gesicht fasst, Abstand hält, Oma nicht knutscht (außer man ist Opa)...

    Wo ein Wille, da ein Weg!


    Über die Alpen zu fahren, bedeutet keinen größeren Zeitaufwand. Autobahn ist Autobahn, und dort wo es zu steil werden würde, hat man Löcher in den Berg gebohrt, wo man durchfährt.

    Wichtig ist nur, nicht "Samstag fahr'n, wenn alle fahr'n!"