Posts by Vivien

    Wir sind jetzt wieder daheim und haben unsere Eindrücke und Erlebnisse nochmal Revue passieren lassen.
    Die Städte/Orte waren sehr unterschiedlich. Osaka ist eher modern, hip und jung, Nara mit Tempelanlage und Park einfach nur großartig, Kyoto mit den alten Straßen und Vierteln sehr historisch und faszinierend, man spürte hier eher das alte Japan. Mt. Fuji spricht für sich. Tokyo super Stadt mit schönen Tempelanlagen, Parks und toller Skyline. Trotz der 14 Mio Einwohner hat man nie das Gefühl in einem Großstadtmoloch unterwegs zu sein. Mit der Kirschblüte, hatten wir auch Glück und konnten sie überall miterleben. Was sehr gewöhnungsbedürftig war, waren die Menschenmassen überall an den Sehenswürdigkeiten, aber es war eben auch Hauptreisezeit.


    Hier unser Fazit.

    Japan ist sehr interessant, aber leider nicht so exotisch wie Südostasien. Alles hier ist durchgetaktet, organisiert und technisch auf hohem Niveau, vieles ist automatisiert. Zu unserem Erstaunen wird Englisch vermehrt gesprochen bzw. mit Übersetzer App kommuniziert. Viele Japaner tragen nach wie vor Masken im Alltag. Von der Überalterung der Bevölkerung haben wir nichts mitbekommen. Es waren hauptsächlich junge Leute und Berufstätige unterwegs, kaum ein alter Mensch war zu sehen. Überall, wo es etwas unterwegs zu kaufen gibt (Backwaren, Eis, Getränke, Tickets etc.) stehen die Leute in einer Engelsgeduld in langen Schlangen an. In den meisten 7/11 Shops stehen ATMs, so dass man problemlos Geld kaufen kann und das auch noch mit deutscher Anleitung. So was hatten wir bisher nur in Europa.

    Was uns total fasziniert hat, waren die öffentlichen Toiletten, alle blitzsauber und mit Washlets (Duschtoilette) samt Trockenfunktion ausgestattet. Es gibt auch genügend, so dass man nicht lange suchen muss, zudem sind sie kostenlos. Überhaupt sind die Städte sehr sauber und gepflegt, kein Graffiti, kein Müll, kein Vandalismus.


    Essen

    Die meisten Lokale sind sehr klein, daher stehen die Leute immer in Schlange draußen an. Es sind aber eher so eine Art Imbissbuden mit wenigen Sitzgelegenheiten. Außerdem macht man oft die Bestellung auch am Automaten, am Handy oder Tablett. Es gibt keine Speisekarten mehr. Die Lokale in den großen Einkaufszentren sind ebenfalls auf schnelle Kundschaft ausgerichtet und haben eher Mc. Donalds Charakter. Abendessen in den Lokalen meist ab 17 h und bis max. 21.00 h. Viele machen aber auch schon um 18 h zu. In den Hotels Frühstück nur bis 9.30 h.

    Das Preisniveau in den Lokalen ist meist günstiger als bei uns, außer man hat sich für Kobe Rind entschieden, das ist richtig teuer und wird auch nur in kleinen Scheiben, etwas dicker als Carpaccio angeboten. 3-4 Scheiben kurzgebraten kosten dann schon mal um die 50 Euro.

    Wir fanden, dass zumindest bei uns in Deutschland der Hype mit dem japanischen Essen völlig überbewertet ist.


    Verkehr

    Wie in allen Großstädten der Welt, ist auch hier immer irgendwie rush hour und man kommt z.B. mit den Bussen und Taxen nur im stop and go zum Ziel, was natürlich nervig ist. Darum haben wir das super gut ausgebaute Metro Netz immer genutzt, denn alle paar Minuten gibt es die gewünschten Verbindungen. Doch man darf die riesigen Bahnhöfe der einzelnen Stationen nicht unterschätzen, die Wege sind z. T ewig lang, aber gut ausgeschildert. Es gibt zu den einzelnen Ausgängen ellenlange Treppen und man sollte daher immer nach Elevator/Escalator Ausschau halten, zumal wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Wir sind sicherlich in den Katakomben der Metros zig Kilometer unterirdisch gelaufen um von hier nach da zu kommen.

    Außerdem sollte man im gebuchten Hotel nachfragen, welcher Ausgang der Metrostation mit Aufzug oder Rolltreppe am nächsten liegt. Denn der falsche Ausgang wäre als ortsunkundiger fatal (es gibt bis zu 20 verschiedene Ausgänge an jeder Station).


    Autos

    Es gib fast nur e-Autos und hauptsächlich Kleinwagen aller gängigen japanischen Autohersteller, sie sehen irgendwie alle lustig aus, so ohne große Motorhaube, quasi ohne „Nase“

    Ansonsten sahen wir wirklich jede Menge von Nobelkarossen, hauptsächlich an den Wochenenden, bevorzugt deutsche Modelle, Mercedes, BMW, Audi und Porsche, aber auch Maserati, Lamborghini und Ferrari.


    Fahrradfahrer

    Bei uns würde man sagen „wuide Radler“ denn Mangels Radwegen, sind sie halt auf den zwar relativ breiten Gehwegen unterwegs, aber mit high speed, ohne groß zu schauen, was da sonst noch unterwegs ist. Fahrrad hat immer Vorfahrt, bzw. nehmen sich halt diese. Rücksichtnahme Fehlanzeige. Als Fußgänger deshalb immer Augen auf.


    Kleidung

    Egal ob jung oder alt. Alles wirkte wie aus der Kleiderkammer der Heilsarmee. Nix passt zusammen, alles wird wild übereinander getragen. Bei den Jungen noch extremer, denn da kommen noch Plateauschuhe/-Stiefel obendrauf, und je üppiger die Trägerin ist, desto kürzer sind die Röcke.

    Unabhängig davon gibt es natürlich die Verkleidungen, der angesagtesten Comicfiguren, Maids etc. Es ist wie Fasching, aber immer und überall.


    Bei den männlichen Pendants, sind Schlabberhosen im Trainingshosenstil, oder Jeans in allen unmöglichen Variationen und Formen in, dazu natürlich teure Marken-Sneakers. Was bei uns die Ausnahme ist, ist dort die Regel. Im Businessstile sieht es dagegen ganz anders aus. Gleiche Anzüge, von anthrazit, schwarz, grau bis dunkelblau, alles wirkt sehr uninformiert. Das faszinierendste aber waren bei allen, die tollen, blankgeputzten Lederschuhe. Wenn nicht Sneaker, dann top Lederschuhe.


    Wir hoffen, Euch hat unser Reisebericht gefallen und ihr habt damit einen kleinen Eindruck von Land und Leute bekommen.

    Wir sind jetzt wieder in Osaka und haben für die 1 Nacht das Holiday Inn City Center gebucht. Die Fahrt mit dem Shinkansen war wieder unaufgeregt und problemlos, nur das mit dem Gepäck ist schlecht geregelt. Es gibt nur jeweils pro Waggon 2 kleine Stauflächen. Wir mussten unser Gepäck an unseren Plätzen unterbringen. Es ging zwar, aber bei größerem Gepäck wird es dann schon schwierig.-


    Die Entfernung von Tokyo nach Osaka sind knapp 500 km und der Zug braucht dafür mit wenigen Stops nur 2 Stunden und 30 Minuten. Wir kamen am frühen Nachmittag an und konnten sogar einen kostenlosen early Check in und auch einen late Check out (12 h) bekommen. Wir unternahmen zwar nicht mehr viel, sondern sind nur noch die gut 4 km lange überdachte Einkaufs-Restaurantmeile abgegangen, denn es war etwas gewittrig, was sich später am Abend zu einem richtigen Gewitter entwickelte. Von unserem Zimmer im 19. Stock schon ein Erlebnis.


    Eine sehr interessante und erlebnisreiche Reise geht zu Ende. Das Fazit daraus werden wir wohl erst in ein paar Tagen ziehen können, denn es muss alles erst nochmal sacken.



    Heute war unser letzter Tag hier in Tokyo bei schönstem Wetter und wir hatten den Ueno Park auf dem Programm. Es ist der größte Park hier in Tokyo und wirklich einen Besuch wert. Von unserer Metrostation ging es in gut 20 Min. mit einmal umsteigen problemlos hin. Die Besuchermassen hielten sich heute in Grenzen, Wochenende over.


    Wir ließen uns gemütlich durchtreiben und genossen die entspannte Atmosphäre. Sehenswert sind auch die vielen Tempel und Schreine und die Dichte an Museen im nördlichen Teil ist beeindruckend. Bei Regenwetter sicher eine gute Option, aber bei Sonnenschein sind wir lieber draußen unterwegs und machen people watching. Auf dem eher kleinen See im Zentrum des Parks fahren die „Schwanen-Tretboote“ zu Hauf herum. Anscheinend gehört es hier zum Freizeitvergnügen sich ein solches zu mieten.

    Uns hat es hier sehr gut gefallen und es war ein netter Ausklang für unseren Tokyo Besuch, denn morgen geht es mit dem Shinkansen wieder zurück nach Osaka und dann am Mittwoch von dort über Taipeh endgültig heim. Wir möchten noch gar nicht an die langen Flugzeiten denken, die da sind Osaka-Taipeh 3 Stunden, Taipeh -München gut 14 Stunden.


    Hier einige Bilder von Heute










    Inzwischen ist das Wetter wieder super und wir haben es gleich ausgenutzt um die leider schon etwas verblühende Kirschblüte hier in Tokyo nochmal zu sehen. Hot Spot ist der nördliche Burggraben beim Kaiserpalast, wo man Boote ausleihen und entlang der vielen Bäume, deren Blütenäste vom steilen Ufer herabhängen, rumrudern kann. Der riesige Park mit den östlichen Kaisergärten ist eine wahre Oase der Ruhe, auch wenn er wie jetzt am Wochenende stark frequentiert ist.


    Was uns nach wie vor fasziniert ist, dass es oft zwischen den glitzernden Hochhausfassaden schöne, alte, ehrwürdige Tempel und Schreine gibt.


    Hier wieder ein paar Eindrücke












    Leider war es heute regnerisch und so waren wir in Sachen Window Shopping unterwegs und haben uns sowohl Akihabara, als auch Ginza vorgenommen.


    Akihabara ist DAS Viertel in Tokio, das für seine Anime- und Manga-Läden bekannt ist. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Comicfiguren und Trickserien, die besonders von den Jungstern vergöttert und nachgeahmt werden. Bei uns ähnlich vergleichbar mit vielleicht dem Barbie Boom, Starwars, etc. Hier geht aber echt die Post ab mit den unzähligen Läden die voll sind mit den Figuren, CDs, Spielen, Masken usw. Wir kamen uns z.T. vor wie in Shops für Faschingsartikel oder Kinderspielzeug. Andere Länder andere Sitten. Aber es ist auch das Elektronic Viertel schlechthin. Schon der Metro Ausgang „Elektronic City“ ist bezeichnend.


    Im krassen Gegensatz dazu ist der Stadtteil Ginza, hier ist das Nobel Einkaufsviertel der Stadt. Alles was Rang und Namen hat ist hier vertreten. Von der Dachterrasse des Tokyu Plaza Gebäudes hat man einen super Blick auf die Ginza Kreuzung und das gesamte Viertel. Schade, dass es leicht regnerisch war.


    Hier unsere leicht verregneten Bilder.


       


       


     


    Es war schon toll, am Abreisetag doch noch den Mt. Fuji in voller Pracht zu sehen. Mit dem Highwaybus gings dann gestern nach Tokyo. Alles sehr entspannt und gut durchorganisiert. Wir hatten auch Glück mit dem Verkehr, kein Stau, nix, so dass wir gut 1 Stunde früher als geplant am Shinjuku Expressway Bus Terminal ankamen. Problemlos gings von dort mit dem Zug in 30 Min. zu unserem Hotel das nur 5 Min. von der Zug-/Subwaystation entfernt liegt. Wir waren sofort begeistert von der Umgebung, nicht nur wegen dem Skytree der hier gleich in der Nähe ist, sondern auch wegen des Großstadtfeelings. Hochhäuser, Geschäfte, Hotels, Restaurants etc. alles da. Unser Hotel das Tobu Levant haben wir gewählt, weil wir unbedingt den Blick auf den Skytree haben wollten. Alles lief perfekt an diesem Anreisetag. Welcome Tokyo, wir freuen uns auf die nächsten Tage hier, denn das Wetter sollte auch passen.


    Unsere erste Tour hier führte uns natürlich zum Skytree und von dort über den Sumida Park und River Walk rüber zum Sensoji Tempel, dem ältesten Tempel Tokyos. Hier zwar wieder Menschenmassen in und um das Tempel Areal, aber trotzdem faszinierend und schön, zumal auch wieder viele Japaner in traditioneller Kleidung unterwegs waren. Wie so oft liegen Alt und Neu nah beieinander und so stehen die Hochhäuser in unmittelbarer Nähe von den historischen Gebäuden. Besonders markant ist nicht nur der Skytree sondern auch der Asahi Bier Turm, der inzwischen auch zu den Wahrzeichen Tokyos gehört.






    Die Diva hat sich gezeigt :thumbsup:

    Das ist der Blick aus unserem Zimmer heute morgen. Das Fuji View Hotel hat seinen Namen alle Ehre gemacht.

    Schade, dass wir heute abreisen müssen bei so einem tollen Wetter, auch wenns kalt ist.


    Leider schüttet es heute aus Kübeln und man kann nicht wirklich rausgehen, zumal der Ort Fujikawaguchiko auch nicht gerade viel zu bieten hat außer dem Fuji und den Seen. Wir haben auch das Gefühl, dass hier trotz Kirschblüte noch Vorsaison ist. Viele nette Ferienhäuser zwar am und um den See, doch alle meist unbewohnt. Irgendwie „totelt“ es hier noch.


    Morgen soll das Wetter ja besser werden und unsere Chancen auf Fuji View steigen. Es ist aber auch schon unser Abreisetag. Mit dem Highwaybus, den wir bereits gebucht haben geht’s gegen Mittag nach Tokyo für 6 Tage.


    Hier mal etwas zur Kulinarik in Japan. Wir sind schon über 2 Wochen hier und waren bisher überwiegend italienisch unterwegs, denn die Lokale hier sind winzig, eher wie Imbissbuden und sind immer fully booked, so dass die Leute in langen Schlangen draußen warten bis die rein können um dann abgefüttert zu werden. Bestellung am Automaten und in 5 Min. kommt dann das Essen, das meist am Tresen serviert wird und in 10 Min. ist man schon wieder fertig und muss Platz für die Wartenden draußen machen. Hat für uns nix mit Essen gehen zu tun, darauf hatten wir bisher keine große Lust, japanisches Essen hin oder her. Klar kann man auch gepflegt japanisch Essen gehen, aber das hat dann seinen Preis, ab 100 Euro/Pers. aufwärts ohne Getränke.


    Gottlob gibt es weltweit Italiener, die noch normale Lokale betreiben, so dass wir nicht verhungern müssen. Preislich hält sich das dann alles in Grenzen, wir zahlen meistens so zwischen 30 und 40 Euro fürs Abendessen, z.B. 2 x Pizza oder Nudeln, 2 Bier oder ½ Ltr. Wein.


    Außerdem sind die japanischen Essenszeiten für uns gewöhnungsbedürftig. Viele Lokale schließen bereits um 18 h oder spätestens um 21 h.

    Frühstück gibt es meist nur bis 9.30 h.


    Hier mal ein paar Food Fotos unserer bisherigen Verköstigungen




     


    Mit dem Taxi sind wir gestern erstmal zum Shinkansen Bahnhof gefahren, denn wir wollten uns mit dem Gepäck die langen Wege durch die Katakomben der Kyoto Station mit ewigen rauf und runter ersparen. Unser Train ging um 12.08 nach Mishima, der Station wo unser Taxi zum Fuji Hotel auf uns wartete. Wir waren sicherheitshalber schon ½ Std. vor Abfahrt am Bahnsteig und es war wieder richtig was los. Touris ohne Ende und vor allem auch Japaner die nach Tokio zurück fuhren. Es gab so richtig was zum people watching. Die Züge natürlich pünktlich und alles sehr gut organisiert. Wir hatten reservierte Plätze und so war alles easy.

    Die fast 2 Stunden vergingen buchstäblich wie im Flug, wobei man sich an die Geschwindigkeit schon gewöhnen muss und es dauerte einige Zeit bis sich das Auge an die vorbeirauschende Landschaft gewöhnt hat. Die Strecke führte nicht nur an den Ortschaften vorbei, sondern auch an vielen Reisfeldern und auch Teeplantagen, das wir so gar nicht erwartet hätten. Langweilig war diese Zufahrt jedenfalls nicht.

    Unser vorab gebuchter Taxitransfer klappte super und in gut 1 Std. kamen wir sehr komfortabel in unserem Fuji View Hotel an. Das Hotel wohl eines der besten am Ort, mit direkten Fuji View, so vorhanden.

    Erste Fotos zwar gemacht, aber mit Fuji View hat es nix zu tun. Wir sind insgesamt noch 2 Tage hier, vielleicht ist der Wettergott gnädig.


     


      


    Letzter Tag Kyoto bevor es mit dem Shinkansen Morgen Mittag Richtung Fuji Region geht.


    Wir hatten lange hier noch nicht alles gesehen, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten, aber der Bambuswald bei Arashiyama und die Burg von Kyoto sollten es dann doch sein. Klar es ist Wochenende und entsprechend voll war es überall. Schon mit dem Zug raus nach Arashiyama die knapp 20 Minuten waren wieder eine Herausforderung, denn natürlich sind wir wieder zusammengepfercht gestanden, unglaublich was hier für Massen an Menschen unterwegs sind. Der Weg zum Bambuswald und auch die Pfade innerhalb entsprechend voll, außer man lässt sich mit der Rikscha auf eigens dafür bestimmten Pfaden kutschieren. Gigantisch ist es allemal, denn solche Bambusstämme sind für uns natürlich einmalig. Auch wenn uns die Massen nerven, ist doch alles für die Japaner anscheinend normal.


    Zurück war es dann weniger crowdy und auch bei unserem weiteren Sightseeingstop, der Burg Nijo, dem ehemaligen Burgpalast der Samurai mit seinem berühmten Karamon Tor und den schönen Gärten ging es im Gegensatz zum Bambuswald entspannt zu. Toll war hier auch die Kirschblüte, die sich in voller Pracht zeigte.


    Hier unsere Bilder von heute




        


    Auch heute war uns der Wettergott gnädig und es war nur leicht verhangen bei 18 Grad. Allerdings darf man den Wind nicht unterschätzen, der ist mitunter plötzlich ziemlich frisch.


    Zwei der größten Hauptattraktionen standen heute auf dem Programm. Der Inari Schrein, zu Ehren der Reisgöttin, mit seinen hunderten von Stehlen, die alle von Kaufleuten gestiftet wurden, die sich gute Geschäfte wünschten, denn hier ist Sake-Region und der goldene Tempel der zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.


    Mit den Öffis (Bahn und Bus) ging es zu beiden Sehenswürdigkeiten, erst mit dem Zug nach Inari hin und zurück und dann mit dem Bus ab Kyoto Station weiter zum goldenen Tempel. Und oh Wunder überall war wieder mal die Hölle los. Menschen, Menschen, Menschen. Am engsten war es im Bus zum goldenen Tempel, der noch dazu fast 1 Stunde vom Bahnhof aus brauchte, es gab natürlich nur noch Stehplätze und von Station zu Station wurde es immer dichter und ungemütlicher. Waren froh als wir da waren. Es hat sich aber gelohnt. Zurück leisteten wir uns ein Taxi, das uns auch nicht ärmer machte und in den Gesamtkosten der Reise sicher untergeht..


    Hier unsere Bilder von heute


       










    Es hat geklappt, der Regen hörte am Morgen auf und so stand unserer gebuchten free Walking Tour von 11 bis 13.30 h nichts mehr im Wege, außer dass sich die Sonne kaum zeigte. Dafür blühten viele Kirschbäume. Erwartungsgemäß waren wieder die Massen unterwegs, aber es gab bei unserer Tour auch Bereiche wo es etwas weniger crowdy war. Was hier neben den schönen Tempel und Schreinen bemerkenswert ist, sind die vielen Frauen und Männer die in Kimonos unterwegs sind. Wir würden dies bei uns mit Dirndl und Lederhose vergleichen. Alles in allem war es heute ein super interessanter

    Tag.


    Hier eine Auswahl unserer Bilder.












    Die Zugfahrt gestern nach Kyoto gegen Mittag war problemlos, wir nahmen den Local Train der zwar schnell unterwegs war, aber an jeder Station gehalten hat. So sah man doch das eine oder andere unterwegs. entlang der Strecke, riesige Bambuswälder, wie bei uns Fichten, Reisfelder, und auch schon mehr und mehr blühende Kirschbäume. Die Bebauung entlang der Strecke war eher Fertighausbau mit kleinen Häusern und ebenso kleinen Gärten. Je näher wir Kyoto kamen um so mehr Hochhausbunker gab es.


    Die Fahrt dauerte gut 1 Stunde und an der Endstation Kyoto Station war die Hölle los, Menschenmassen unterwegs in alle Richtungen. Bei mehreren Stockwerken und zig verschiedenen Ausgängen, Metro und Busstationen muss man sich erst mal zurechtfinden. Es ist zwar alles gut ausgeschildert, aber doch nicht ganz unstressig. Wir haben z.B. den richtigen Ausgang zum Hotel gefunden, aber nach oben gab es weder Aufzug noch Rolltreppe, nur ellenlange Stufen. Also Koffer schleppen, was echt eine Herausforderung hier war. Aber es gab ja freundliche, jüngere Leute die uns ohne groß zu fragen auf knapp halber Strecke die Koffer abnahmen und weiter nach oben trugen. No Problem, war echt nett. Es waren aber keine Japaner, sondern Südamerikaner.


    Heute verregnete es uns unsere Sightseeing-Pläne komplett, es schüttete aus allen Kübeln, aber gottlob haben wir vom Erdbeben, das Taiwan und andere Regionen erschütterte, nichts mitbekommen. Was ist da schon ein Starkregentag. Morgen soll es trocken sein und wir können hoffentlich unsere gebuchte free walking tour unternehmen.


    Hier daher nur unsere Fotos von unserem Hotel, das Karasuma Kyoto Hotel, im Zentrum von Kyoto.


        

    Wir sind seit gestern Nachmittag für 2 Tage in Nara, das bekannt ist für seine freilaufenden Rehe im Park und die wunderschönen, alten Tempel und Schreine.


    Mit dem Zug ging es in 45 Min. von Osaka aus hin. Es war ja Sonntag und viele Ausflügler waren unterwegs, so dass wir die ganze Strecke über gestanden sind.


    Kurz nach Mittag waren wir dann da, allerdings am falschen Bahnhof, weil uns die falsche Railway Line vom Hotel empfohlen wurde. Es gibt nämlich 2 Stationen, einmal die der Kinetsu Line und den JR Bahnhof, wo unser Hotel, Nikko Nara, ist. Also mit dem Taxi für kleines Geld zum Hotel gefahren. Leider war unser Check in erst um 15 h und so haben wir erstmal unser Gepäck gebunkert und sind dann los. Das Wetter passte auch, so um die 20 Grad und sonnig, bzw. leicht verhangen. Erster Sightseeing Stop dann der Kofukuji Tempel. Über die stark frequentierte Fußgängerzone hoch zum Tempel. Die Straße ist gesäumt von kleinen Shops, Mini Restaurants, Imbissen, Cafes, etc, es war wirklich sehr viel los.


    Die Tempelanlage dann natürlich auch sehr gut besucht. Wenig Langnasen unterwegs, aber große asiatische Gruppen, es war halt Sonntag. Wir waren froh noch 1 Tag zusätzlich hier zu haben, denn es gibt wirklich einiges zu erkunden, auch wenn man das Ganze auch als Tagesausflug von Osaka oder Kyoto machen könnte.


    Erwartungsgemäß war jetzt nach dem Wochenende weniger los, was aber nicht heißt, dass wenig los war. Menschenmassen überall an den großen, sehr beeindruckenden Tempeln, im Park verlief es sich allerdings dann gottlob schon sehr. Das Gelände ist sehr weitläufig und auch die ersten Kirschbäume blühten bereits. Uns hat es hier in Nara sehr gut gefallen. Morgen geht es mit dem Zug für 5 Tage nach Kyoto.


    Hier unsere Bilder von Nara


       







    Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Unser 4-tägiger Osaka Aufenthalt ist schon wieder vorbei. Morgen geht es für 2 Tage nach Nara. Gestern waren wir mit einer gut 2stündigen free walking tour unterwegs und haben somit das eine oder andere special über Osaka erfahren. Manches ist schon sehr hip, wovon wir als Europäer, so gar keine Ahnung haben. Super interessant. Auch der Marktsuch ist völlig anders zu anderen asiatischen Märkten. Kobe beef wird überall angepriesen und auch die Fisch/Krabben/Austern Auswahl ist mit nix zu vergleichen.


    Klar haben wir dann heute an unserem letzten Tag hier auch noch die anderen, klassischen Sehenswürdigkeiten, wie das Rathaus und den anschließenden Park besucht.


    Eine kleine Auswahl unserer Bilder von Osaka





         



    Wir sind seit gestern in Osaka, wobei die Anreise mit EAV Air ab MUC eigentlich easy gewesen wäre.


    In MUC funktionierte das Einchecken nicht wirklich, obwohl wir daheim online alles erledigt hatten.


    Das Gepäckband war defekt, so dass die Koffer händisch per „Wagerl“ zum Fieger gebracht wurden, shit happens. Aber es hat alles geklappt und wir haben unsere Koffer tatsächlich in Osaka bekommen. Aber unglaublich, dass es solche Probleme in MUC gibt und sie dies nicht professionell lösen konnten. Der Flug dann angenehm mit gutem Essen und Service, besser als LH und auch Thai. Allerdings fast 12 Stunden ziehen sich, aber Bord Programm samt Handling schon sehr gut.


    Ankunft Osaka gegen Mittag, erst mal ATM (Geld kaufen) und SuiaCard Prepaid für öffentl. Nahverkehr aufladen, wir hatten diese Cards von einem Mitglied aus dem Forum schon für unsere damalige Reise 2019 „abgekauft“. Leider haben wir sie dann zwecks Corona nicht gebraucht. Jetzt erweisen sie und sehr gute Dienste, da Sie in ganz Japan funktionieren.


    Die Immigration in Osaka dann Chaos pur, trotz online Anmeldung, es gab keine extra line, die schneller abgefertigt wurde, man musste sich anstellen, egal ob online oder papermässig. Es dauerte fast 2 Std. bis wir durch waren.


    Mit dem Airport Express sind wir gut zum Hotel gekommen. Unser Hotel, das Miyako City Hommachi, liegt von der Metroanbindung sehr gut. Die Zimmer sind von der Größe, für japanische Verhältnisse, o.k. Der Service sehr zuvorkommend. Alles passt bestens.


    Unsere erste Tour ging gleich zum Osaka Castle, ein sehr beeindruckendes Bauwerk, das allerdings von tausenden Touristen aller Nationalitäten besucht wird. Leider gab es auch keine blühenden Kirschbäume im dazugehörigen Park. Relativ wenig Besucher gab es hingegen im Shitennoji Tempel, der ebenfalls zu den Hauptattraktionen in Osaka gehört.


    Hier ein paar Eindrücke von unserer Tour.