kann uns jemand über Koh Lipe und Koh Payam berichten?

  • Hallo, guten Tag!
    Nun möchte ich gerne mal etwas erfahren über die südlichsten Inseln von Thailand. Wir waren schon mal kurz bis Bulon Le gekommen. Die Insel hat uns irgendwie nicht gefallen, Urlaub ging dem Ende entgegen und deshalb sind wir nicht weiter.
    Im Februar 2008 geht es wieder in die Ferne. Flüge sind gebucht bis BKK. Weiters findet sich.
    wie sieht es auf Koh Lipe aus? Koh Adang liegt auch nicht weiter, was für Unterkünfte gibt es,
    kann man gut schnorcheln, ist die Unterwasserwelt noch intakt, gibt es Sandfliegen in der Gegend?
    Andere Alternative wäre die Küste vor Rangon, Koh Payam, Koh Chang. Leider kommt man wohl nicht
    weiter ins Archipel hinein in der Ecke und Myanmar befindet sich im nicht so sicheren Zustand, finden wir.
    Schön, wenn ich einige Tipps bekäme!
    Danke im voraus, es
    grüß Sally

  • Hallo Sally

    Ko Chang und Ko Phayam sind die nördlichsten Inseln Thailands an der Westküste der Andamanensee. Sie sind klein aber fein und noch unbekannt. Es gibt lediglich einen kleinen Seezigeunerort auf Ko Phayam mit einem kleinen Laden, keine Autos und Strassen und kein Nightlife. Ein paar Wanderwege führen von Küste zu Küste und laden dazu ein, die Insel zu Fuss zu erkunden. Ansonsten ist angesagt, die Seele an den schönen langen Sandstränden baumeln zu lassen, zu schnorcheln oder zu tauchen.

    Anreise: Das Speedboot fährt von Ranong aus täglich um 13.00 Uhr in einer Stunde nach Phayam.

    Übernachtung: Es gibt etliche kleine Resorts an den beiden wunderschönen Buchten Khao Kwai im Norden und Yai im Südwesten. Strom ist noch nicht immer verfügbar.

    Ko Bulon besteht aus vier kleinen schönen Inseln, die Teil eines Meeresnationalparks sind. Ko Bulon Lae ist die größte, liegt etwa 20 Km vom Festland entfernt und ist bewohnt. Die anderen Inseln sind sehr klein und unbewohnt. Alle Bulon Inseln haben schöne Kasuarinenbestandene Strände und tolle Schnorchelplätze. Es ist sauber und sehr ruhig auf Ko Bulon, jedoch kommen zunehmend Traveller hierher, die dem zunehmenden Pauschaltourismus auf anderen größeren Inseln entfliehen. Von Ko Bulon Lae aus werden Bootstouren zu den anderen Bulon-Inseln (Don, Mai Phai, Rang) angeboten, und auch eine Übernachtungstour zu den Tarutao-Inseln kann gemacht werden.

    Anreise: Mit dem Boot von Pak Bara aus täglich um die Mittagszeit mit sehr langsamen Booten in 2 Stdn. Das Boot fährt weiter nach Ko Lipe.

    Übernachtung: Es gibt drei Resorts (mit Restaurant) auf Bulon Lae mit einfachen Zimmern oder sauberen Bungalows. Im Ort an der Nordküste gibt es einen Laden und ein nettes einfaches Restaurant. Man kann auch im (selbstmitgebrachten) Zelt übernachten. Ob Betten frei sind, sollte man vorher in Trang abchecken

    Ko Adang liegt direkt nördlich von Ko Lipe und 40 Km westlich von Ko Tarutao im Tarutao Nationalpark. Die Insel ist wie Ihre Nachbarinseln Ko Rawi und Ko Butong von dichtem Wald und hohen Bergen (über 600m) bedeckt. Es gibt keinerlei Infrastruktur, nur die Parkverwaltung, von der aus man Wanderungen oder Bootstouren machen kann. Die Insel hat zwar Frischwasser, aber die Verpflegung ist nicht immer gesichert. Zum Tauchen und Schnorcheln eignen sich die Inselreviere ausgezeichnet. Sie umgibt noch immer der Ruch der vergangenen Piratenzeiten, in der sie als Versteck der Freibeuter der Meere dienten.

    Anreise: Ko Adang wird von Ko Tarutao angefahren. Auch von Ko Lipe kommt man schnell mit dem Langboot nach Adang. Die anderen Inseln sind nur per Tagesausflug erreichbar. In der Regenzeit sind die Bootsverbindungen eingestellt, die Parkverwaltung geschlossen.

    Übernachtung: Nur bei der Parkverwaltung gibt es Zelte und Matrazen in Langhäusern, die nicht sehr hygienisch sind.

    Ko Lipe ist Teil des Meeresnationalparks Tarutao und liegt weit draußen in der Andamanensee. Die Insel ist klein und wird von den dort lebenden Seezigeunern (Chaoleh) bewohnt, die auch die bereits vorhandenen Resorts mit frischem Fisch beliefern und den Transport organisieren. In den letzten Jahren sind einige neue Resortanlagen entstanden, und so konnte die Übernachtungskapazität deutlich ausgebaut werden. Koh Lipe hat sich als einsam gelegenes Inselidyll einen Namen gemacht, das weit ab vom Massentourismus Phukets liegt. Allerdings kann es dadurch Probleme mit Frischwasser und Elektrizität geben. Zur benachbarten malayische Inselgruppe Langkawi, die ebenfalls vom Pauschaltourismus lebt, besteht neuerdings eine Bootsverbindung.

    Schnorchel- und Tauchangebote gibt es ausreichend an den vorgelagerten Korallenriffen. Im Süden liegt der größte Sandstrand, der Pattaya Beach, in der sichelförmigen Bucht. An der Nordküste der kleine Sunset Beach, der Pramong Beach und der Andaman Beach mit Blick auf die Nachbarinsel Adang. Ko Lipe lädt mit seinem pudrig weissen Sand zum Relaxen, Schnorcheln und Tauchen in einer noch weitgehend ursprünglichen Umgebung ein, und gehört für manche zu den schönsten Reisezielen Thailands.

    Anreise: Mit dem normalen Boot von Pak Bara aus über Ko Bulon oder Ko Tarutao in drei Stunden oder über die Direktverbindung von Tammalang, des südlichsten Ortes Thailands. Das neue Speedboat benötigt nur 90 Minuten, ist dafür etwas teurer. Die Boote fahren in der Saison von Dezember bis April täglich, in der Nebensaison in Abhängigkeit von den Wetterbedingungen. Seit März 2006 wird Lipe auch direkt von Langkawi (Malaysia) aus angefahren, inklusive der Zollformalitäten. Langkawi wiederum wird von Malaysia Airlines von Kuala Lumpur aus angeflogen. Es ist ratsam, sich vorher nach aktiven Bootsverbindungen zu erkundigen. Zwischen Juni und November kann es sein, dass tageweise keine Verbindung besteht.

    Übernachtung: Es gibt sehr einfache und seit neuestem auch modernere Resorts mit Aircondition auf Ko Lipe. Die Restaurants sind mittlerweile gut und bieten typisches thailändisches schmackhaftes Essen an. Die Versorgung der Insel gewährleisten die einheimischen Inselbewohner, und mit dem zunehmenden Gastverkehr wird auch das Angebot an Waren und Nahrungsmitteln besser.


    Alle Angaben stammen aus dem Internet, wir selbst haben diese Inseln auch schon mal ins Auge gefasst. Eigene Erfahrungen kann ich allerdings noch nicht berichten.

    Gruß Hans

    Bisher bereiste Länder: Niederlande, Italien, Tschechien, Kroatien, Türkei, Ägypten, Tunesien, Malaysia, Thailand, Dubai, Vietnam, Singapur, Philippinen, Malta, Bali, Jamaica, Teneriffa, Griechenland (Kreta, Santorini, Kos), Spanien (Mallorca, Teneriffa, Lanzarote, Gran Canaria)

  • Ein paar Ergänzungen zu dem, was sich Hans aus dem Internet zusammengesucht hat:
    Koh Phayam - wie Koh Chang - sind keineswegs unbekannt. Im Dorf, das sind keine Seezigeuner.
    Sehr nette Anlagen, sehr preiswert, die Traveller sind noch unter sich. Empfehlenswert.
    Koh Lipe ist eine schöne kleine, Insel, mittlerweile sehr touristisch. Vorgelagert ordentliche Schnorchelgründe. Im Februar sollte es dort zum Aushalten sein.

  • Hallo Hans, hallo, Heiko!
    toll und schönen Dank für die vielen guten Tip´s. Wir haben nun mal im neuen Loose ein wenig gelesen und meinen, Koh Lipe ist nicht das richtige für uns. Es soll dort wirklich schon bös voll sein und das mögen wir nicht so gerne.

    Koh Payam scheint interessanter zu sein. Wahrscheinlich braucht man auch nicht vorzubuchen, bzw. nur einige Tage mit der Chance zu verlängern?

    Fliegt von BKK nur die Airasia nach Ranong, oder gibt es einen anderen Zubringerflug, wenn man nicht Bus oder Bahn fahren möchte?

    Eigentlich könnte man ja über Ranong nach Myanmar und dann in das dortige Archipel; kennt sich jemand damit aus, oder sollte man im Augenblick besser nicht hinfahren?

    Evtl. wollen wir vorher noch einige Tage auf die bei Takuapa gelegene InselKoh Kho Khao.
    Kennt jemand diese vielleicht? kann man dort schnorcheln oder muß man wie vielerorts mit dem Long-tail rausfahren?

    Schönen Dank im voraus für evtl. Antworten.

    Es grüß Euch Sally

  • Hallo Sally,

    Koh Phayam braucht Ihr nicht vorher zu buchen. Lasst Euch in Ranong 1 oder 2 Nächte verkaufen, dann könnt Ihr Euch selber umschauen.
    Von Ranong könnt Ihr nicht nach Myanmar einreisen /außer es hat sich in letzter Zeit etwas geändert). Man kann zwar ein 3-Tage-Visum bekommen, aber das gilt nur für Kawthaung (Victoria Point), und da gibt's nicht viel zu sehen.

    Koh Kho Khao kenne ich leider nicht.

    Gruß Heiko