2 Nächte stopover in Doha

  • Nachdem wir unseren Rückflug von Singapur nach München mit China Airlines storniert und den neuen mit Qatar gebucht haben, beschlossen wir „wenn schon - denn schon“ 2 Nächte stopover in Doha anzuhängen.
    Der Flug von Singapur nach Doha war zu ungefähr 20 % belegt, und vor allem der erste Sekt nach 2 Monaten schmeckte uns sehr gut und wurde auch großzügig nachgeschenkt.
    Bei der Einreise in Doha mußten alle aus Singapur ankommenden einen Umweg über die „Krankenstation“ machen, ein Formular ausfüllen, in dem nach den üblichen Beschwerden (Husten, Fieber) gefragt wurde. Wenn’s hilft.
    Eine kurze Taxifahrt zum Hotel. Dieses trug zwar den Zusatz „Corniche“, war aber einiges von der Strandpromenade entfernt, „idyllisch“ gelegen, umgeben von 3 Seiten Baustelle. Das Hotel war als 5 Sterne Hotel ausgeschrieben, aber schon deutlich in die Jahre gekommen, die Aussicht von unserem Zimmer ging auf eine 3 Meter entfernte Hauswand. Die Lage war dennoch gut, sowohl die Altstadt als auch die Museen waren fußläufig erreichbar.
    Wir haben zwei Museen angeschaut - allerdings nur von außen, denn uns hat vor allem die Architektur interessiert.
    Bei dem Museum für islamische Kunst blickten einen die Augen einer Frau im Burka an

    beim Nationalmuseum ließ sich der Architekt von einer Wüstenrose inspirieren.

    Das etwas außerhalb gelegenenShoppingcenter Villagio kann man gut mit der Metro erreichen, hier fahren Gondeln wie in Venedig herum oder eher a la Venetian in Las Vegas.


    Im Souq geht es lebhaft orientalisch zu und dennoch sehr sauber, zahlreiches Personal ist mit Besen und Kehrschaufel unterwegs. An einem Abend war die vorherrschende Sprache deutsch, das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff“ lag im Hafen.


    Genervt waren wir, wenn es galt, die mehrspurige Straße parallel zur Corniche zu überqueren. Mindestens 10 Minuten Wartezeit an den wenigen Fußgängerampeln, wenn die denn überhaupt auf grün gesprungen sind.
    An der Corniche ist den Perlentauchern ein Denkmal gewidmet, desweiteren gibt es noch die (künstlich) Insel „the Pearl“ zu besuchen -haben wir nicht mehr geschafft- aber vom Flugzeug aus gesehen.

    Fazit: für die knapp 2 Tage gab es einiges zu besichtigen, der stop in Doha war interessant und hat sich für uns gelohnt.


    Hier noch ein letztes Foto, aufgenommen in Doha kurz vor unserem Heimflug.
    Die Herren checken bei business ein, mit einem Falken auf dem Arm fliegt man nicht economy...

  • Sehr schön! Wir haben das auch schon mal gemacht, weil wir Freunde haben, die in Doha leben. Gibt schon einiges zu sehen.


    Wir ruhig und sauber es auf dem Souk zugeht, ist natürlich auffällig, wenn man aus SO-Asien kommt. Selbst Märkte in Singapore sind dagegen direkt chaotisch! :D

  • Vielen Dank für die Eindrücke. Sind letztes Jahr auf Doha zwischengeladet und sahen die bunt beleuchtete Skyline. Nach Stopover in Dubai und Abu Dhabi hatten wir Doha nun auch auf unsere Liste gesetzt, hier mal ein paar Nächte zu verbringen. Ich hoffe, es klappt bald mal wieder...