NZ - Tongariro Alpine Crossing

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    • NZ - Tongariro Alpine Crossing

      Ist hier schon mal jemand den Tongariro Alpine Crossing gewandert?

      Falls ja - evtl. auch im März?

      Wie waren eure Erfahrungen in Bezug auf Schwierigkeit und Dauer?


      Habt ihr auf dem Mangatepopo Parkplatz geparkt?
      - Falls ja, wann seid ihr morgens dort eingetroffen, um noch einen Parkplatz zu bekommen? (Ich schätze mal, hier muss man zeitig sein, also vor 07:00 Uhr?)
      Oder habt ihr von Whakapapa aus einen Shuttlebus genommen?

      Ich weiss, dass der 19,4 km lange Tongariro Trail generell als leicht bis mittelschwer kategorisiert ist, streckenweise aber schon steil und dort somit auch als „schwer“ einzustufen ist (insbesondere die 200 Höhenmeter Soda Springs zum South Crater / „Devil's Staircase“).

      Und ja - dass es der am meisten frequentierte trail in NZ ist und dass es in NZ sehr viele andere, einsamere trails gibt, die auch wunderschön sind - aber das will ich hier jetzt nicht diskutieren!

      Ich würde den Trail jedenfalls sehr gerne gehen (wenn die Wetterbedingungen es zulassen, sind ja generell dort sehr extrem und wechselhaft).
      Ich überlege aber auch, vom Mangatepopo Parkplatz „lediglich“ bis zum Red Crater zu gehen und dann wieder umzukehren (da im besten Fall unser Campervan auf dem Parkplatz steht). Ist das ratsam oder eine nicht so gute Idee?
      VG,
      Silke
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silkenya ()

    • Hallo Silke,

      wir sind die Tour im März 1999 gewandert. Ich muss jetzt allerdings gaaaaanz tief in meinem Gedächtnis graben und die Ortsnamen habe ich auch nicht mehr so wirklich parat. Wir hatten damals mit dem Campervan ( ich glaube am Besucherzentrum ??? ) übernachtet und sind am nächsten Morgen sehr früh mit dem Shuttle zum Ausgangspunkt gefahren, zurück dann natürlich auch mit dem Shuttle. Das war damals sehr gut organisiert und kann ich nur empfehlen.

      Die Tour ist für den normal trainierten Wanderer kein Problem, nur völlig untrainiert würde ich nicht gehen. Als sehr anstrengend empfand ich allerdings das gehen in dem tiefen und feinsandigen Lavageröll. Das Wetter war an unserem Tag auch recht wechselhaft, wir hatte alles....vom loswandern im kalten Nebel, über Nieselregen, starkem Wind und strahlendem Sonnenschein mit sehr warmen Temperaturen auf den letzten Kilometern am Ende.
      Das Treppenhaus des Teufels fand ich für mich persönlich nicht schlimm, da ich steile Aufstiege liebe.

      Vernünftiges Schuhwerk, warme Kleidung und Regenschutz muss ich bei euch sicher nicht erwähnen ;)

      Wir wussten damals auch, dass der Trail sehr überlaufen sein soll und die meisten ( es waren schon seeehr viele :huh: ) Wanderer laufen fast gleichzeitig los, aber durch die unterschiedliche Fitness entzerrt sich das recht schnell.
      Alles in allem eine sehr schöne und unglaublich interessante Wanderung, die ich euch nur empfehlen kann.

      Wollt ihr im nächsten Frühjahr wieder nach Neuseeland ?

      Gruß
      Petra
      "Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.”
      Adolf Freiherr v. Knigge

      jp-fotowelt.jimdo.com
    • So weit ich weiß, darf man auf dem Parkplatz in Mangatepopo nur noch maximal 3-4 Stunden parken - das reicht nicht für das gesamte Crossing, da musst du eher mit 6-8 Stunden rechnen.

      Deshalb parken die meisten am Ketetahi Car Park, und nehmen ein Shuttle nach Mangatepopo. Das hat dann den Vorteil, dass euer Auto am Ende der Tour gleich zur Verfügung steht, denn wenn ihr in Magatepopo parken würdet, müsstet ihr ja irgendwie zurück zum Auto kommen ....

      Wir konnten wegen sintflutartiger Regenfälle mit extremem Wind die Tour leider nicht machen, hatten uns aber im Vorfeld auf der offiziellen Website informiert. Zwar sind wir im kommenden Februar wieder dort, aber inzwischen wird es leider aus GEsundheits- und Altersgründen nichts mehr werden ... :/

      Einen sehr schönen und informativen Bericht (aus dem Jahr 2015) hab ich übrigens im Blog von Katharina und David gelesen!
    • Wenn es 1999 schon "seeehr viele" gewesen sind, werden es jetzt wahrscheinlich "saumäßig" viele sein ... :P
      Aber da kann man nichts machen. Ich würde dann den "Massenstart" halt ruhig angehen, die Wahnsinnigen losrennen lassen und dann gemütlich hinterher.

      Ja, wir werden im März auf der Nordinsel unterwegs sein und mein kleiner Traum ist der "Schicksalsberg" ja schon lange ... Nicht hochsteigen (die Ringe bleiben eh daheim ... :whistling: ), von so nah wie möglich sehen reicht.
      Aber auch sehr gerne sehen möchte ich die Emerald Lakes und dafür muss man halt schon noch etwas weiter wandern.

      Ich denke, diese neue Park-Restriktion sieht nun leider sehr nach Shuttle Service als einzige Anfahrtslösung aus.
      Diese Anbieter profitieren davon dann ja ungemein - ob das ein Zufall sein kann ... :evil: .

      Hier ein Artikel dazu:

      Four-hour parking limit introduced to Tongariro Alpine Crossing

      Ich hatte gedacht, dieser Car Park sei öffentlich, aber nun habe ich gelesen, dass er nur für die offiziellen Anbieter ist, alle anderen parkten zuvor ihre Autos und Campervans am Straßenrand und dass das irgendwann zu viel wurde, kann ich mir vorstellen.

      Ob man diese Shuttle-Services auch so buchen kann, dass man am selben, also am Mangatepopo, Carpark wieder abgeholt wird?
      Denn unbedingt möcht' ich gar nicht die ganze Strecke gehen, sondern lieber wie gesagt von ganz oben wieder umkehren.

      Die größte Unwägbarkeit werden aber eh die lokalen Wetterbedingungen sein, da hilft nur Glück.
      VG,
      Silke
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    • Da hat sich in den vergangenen "fast 20" Jahren ja echt viel verändert ;( es wird anscheinend doch sehr viel reguliert. Neuseeland hatten wir seinerzeit als sehr frei und releaxt kennengelernt. Wir waren damals 4 1/2 Wochen auf beiden Inseln unterwegs und oftmals fast alleine auf den Campingplätzen, ist inzwischen wohl nicht mehr so =O
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      Adolf Freiherr v. Knigge

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    • Ja, wie fast überall auf der Welt leider auch - viel zu viele Menschen und darum notwendigerweise immer mehr Regulierungen, geht halt leider oft nicht mehr anders ... :-/
      Wenn man in NZ wirklich "allein" sein will, muss man sich tatsächlich völlig abseits jeglicher bekannten Routen und Orte bewegen und aufhalten. Das werden wir in den knapp 4 Wochen auch eher nicht schaffen, aber das war auch nicht der Plan, dafür bräuchte ich mehr Zeit
      VG,
      Silke
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