Auf der Alm da gibts ka Sünd......

  • ....... Dafür gibt es herrliche Ruhe, gekühlte Getränke im Brunnentrog, hübsche handgemachte Deko und niemanden ausser uns.


    Wir waren heute Nachmittag in unserer Lieblingsgegend, rund um Lunz am See.

    Erst auf der Alm, wo wir eine Zitronenlimo tranken, während wir dem Gebimmel der Kuhglocken lauschten und die Deko bewunderten sowie den schönen Zaun.

    Da Narzissenzeit ist aber heuer leider keine Wanderungen oder Feste dazu stattfinden, haben wir sie auf den Blumenwiesen besucht, fotografiert und uns gefreut dass soviele der hübschen weissen Sterne blühen .

    Den Abschluss für diesen schönen Nachmittag bildetet wieder eine Rast an unserem Lunzersee.











  • Na, na mit der "koa Sünd", das ist aber ein klein wenig übertrieben, oder? :saint:

    Das wollte ich auch gerade sagen, Petra. Ich erinnere mich noch an einen Song von Wolfgang Ambross (wenn ich mich nicht irre)

    "Aufi musst du gehn, auffi, dann gehör i dir, nur dir! Kannst ruhig drangreifen, oh, Geildalerin ..." eine dramatische Geschichte mit der Geildalerin .

    Aber deine Bilder strahlen schon Schönes aus: Natur pur, viel Ruhe, Frieden, Erholung

    Viele Grüße

    horas

  • Durch deinen Beitrag bin ich auf die Sendung auf 3SAT aufmerksam geworden - der Film kommt allerdings mittten in der Nacht, am 29. Mai um 03:4004:05 auf 3SAT:


    "Von der Magie des Wassers - Der Lunzer See in Niederösterreich"


    Der Lunzer See im Mostviertel ist ein Naturjuwel: Er ist der einzige natürliche See in Niederösterreich und bietet eine großartige Kulisse. Dieser Film geht der Faszination des Lunzer Sees nach .....


    Mehr hier






  • Vielleicht sollte ich euch noch den Grund angeben, wieso ich diesen seltsamen Song (die Gailtalerin) kenne:


    Wir hatten damals einen kauzigen, eigenbrötlerischen, unbarmherzigen, humorlosen Professor. Während der ersten 3 Jahre des Studiums war es eine echte Qual für uns, mit Professor Erich S. auf Exkursion zu fahren. Und dann geschah, was keiner von uns je erwartet hätte. Erich heiratete, im zarten Alter von 56 Jahren. Sein Verhalten änderte, ja normalisierte sich zusehends: er klappte sein Feldbett in seinem Büro zusammen, auf dem er von Montag bis Freitag nächtigte, packte seine Ravioli Dosen und Elektroöfchen ein und wohnte seitdem mit Frau in seinem Haus. Er wurde etwas relaxter und lernte auch zu lachen.


    Als wir mit Erich zusammen in dem uralten Uni-Bus auf Exkursion in die Bretagne* fuhren, bekam einer unserer Kumpels von Erich die Erlaubnis, seine Musikkassette in der Musikanlage des Busses spielen zu lassen. Und da gab es „Die Gailtalerin“ zu hören. Das Lied hatte den Erich so verzückt, dass er vor Freude auf die Oberschenkel klopfte und übers Mikro uns fragt, ob wir es nochmals spielen sollten. So hörten wir die nächsten gefühlten 200 km immer wieder die Gailtalerin, Erich lachte so laut und wir 15 Studis sangen mit.


    Ja, seitdem kenne ich W. Ambros und die sündige Alm am Matterhorn.

    Viele Grüße + schönen Vaddertag

    horas


    * damals war unser Institut noch an die Uni von Nancy angegliedert, die Literatur unserer Bibliothek war französisch, unser Chef war Franzose, alle Exkursionen führten nach Frankreich, Studenten, die kein Französisch sprachen, hatten es wirklich schwer

  • Vielen Dank für den Tipp. Werds aufnehmen und anschauen.

    Ist immer interessant wie sie etwas zeigen, wenn man es kennt.