Jetzt nach Burma???

  • Hallo Erhard,
    ja, ich würde fahren!

    Den Einheimischen gegenüber Solidarität zeigen und versuchen den lieben Menschen im Kleinen zu helfen.
    Würde eine enge Reiseroute stecken, keine Flüge nehmen, mit Privatpersonen fahren usw.

    Mit Reiseveranstalter würde ich aber nicht fahren. Da geht mir zuviel Geld in die falsche Richtung.

    Sicherheitsbedenken hätte ich keine.

    Gruß
    Joe

  • Hallo Erhard,
    ich finde, es ist ein schwierige Entscheidung. Burma stand bei mir noch nicht mit hoher Priorität auf meiner Wunschliste, insofern würde ich zum jetzigen Zeitpunkt keine Reise in Erwägung ziehen.
    Viele Grüße
    Petra

  • Hallo Joe!

    Wir sind voll auf deiner Welle. Gerade jetzt darf man diese netten Leute nicht im Stich lassen, aber man sollte so reisen wie du es vorschlägst - der Junta so wenig Geld zukommen lassen wie möglich. Sicherheitsbedenken hätten wir auch keine!

    Heuer haben wir schon ein anderes Reiseziel gewählt, nachdem wir nun 3 x hintereinander in Burma waren, aber nächstes Jahr besuchen wir sicher wieder unseren Freund am Inle See um zu erfahren, wie es wirklich um Land und Leute steht.
    LG
    Günther u. Burgi

  • Hallo Erhard,

    das wundert mich jetzt nicht, dass Myanmar nach wie vor im Programm der Reiseveranstalter steht, es besteht ja keinerlei Gefahr für Touristen.

    Hätte ich bereits einen Flug gebucht und/oder eine weitere Reise in nächster Zeit geplant, würde ich auch hinfliegen.
    Man kann bei der Reisegestaltung schon ganz gut drauf achten, dass das Geld auch möglichst breit unter die ("kleinen") Leute gestreut wird -z.B. die Besitzer kleiner Guesthouses/Garküchen/Restaurants, Pferdekutscher und Rikschafahrer, Bauern und Handwerker etc...

  • Hallo Erhard
    Ich würde zum jetzigen schon wieder nach Burma gehen-allerdings alleine. Und dann relativ schnell raus aus Rangun.Einen Bogen um Mandalay schlagen und dann glaube ich gibts auf den bekannten Routen wenig Probleme.Fliegen würde ich auch vermeiden- dann lieber mit Auto,Eisenbahn usw.Geplant ist jedoch 2008. Mal sehen was sich bis dahin noch so entwickelt.
    Gruß Harry

  • Hallo @all,
    Danke für die Beiträge.
    Mit einem Reiseveranstalter wuerde ich natuerlich auch nicht nach Burma fahren. Da kann man den Verbrechern in Uniform gleich das Geld direkt ueberweisen.
    Auch wenn das Auswaertige Amt fuer Reisen nach Burma nicht direkt abraet, erscheint es mir zum jetzigen Zeitpunkt doch ein wenig gefaehrlich.
    Zum Reisen gehoert halt fuer uns auch noch ein gutes "feeling" dazu. Das haetten wir momentan in Burma nicht.
    Hoffentlich aendert sich die Situation in Burma bald, was ich aber nicht glaube.:-(

    Hier noch ein interessanter Link zu diesem Thema:
    [url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,513265,00.html]http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,513265,00.html[/url]

    viele Grüsse

    Erhard

    Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist

  • :-)hallo liebe burma interessierten,
    komme gerade von einem 4 -wöchigen burma -trip zurück, auf eigene faust, bin schon rentner - hatte nichts zu verlieren. ich versichere euch wir m-meine frau und ich - haben nur gewonnen, es war einfach nur fascinierend, habe noch nie eine reise ohne auch nur den ansatz eines problemes gemacht, dazu musste ich schon viel reisen seit 1954. also uneingeschränkt zu empfehlen. keinerlei sicherheitsrisiko, auch die militärpräsenz nur selten und dann sehr dezent. hatte mich allerdings in yangon an eine deutsch burmesische kooperationsagentur gewandt ( fascinating land travel and tours ) die mich hervorragend informiert und begleitet haben. neben den highlights waren wir trekking im sog laos dreieck jeweils bis ca 50 km an die chinesische bzw. thailändische grenze heran. also herrlich. haben viele freunde gewonnen, da wir nur zu zweit unterwegs waren, haben auch alleinreisende mutige frauen getroffen, die auch ohne probleme reisten. wir hatten auch das glück ,dass wir vor den noch sehnlichst erwarteten touristen im land waren und die burmesen eine hohe erwartung hatten. ich habe mich natürlich aus allen politischen problemen rausgehalten und kann das auch nur empfehlen, wenn man im land ist- man weiss ja nie. aber ich versichere euch ich war besser über burma informiert als 99,9% der burmesen selbst.
    also wenn ihr nicht alles auf eigene faust machen wollt, kann ich euch nut o.g.agentur empfehlen. sie ist auch im web vertreten, und herr pfeiffer ist ganz nett, eigentlich ist er speditionskaufmann, aber eben in burma hängengeblieben. also wenn ihr fragen habt, versuche ich gern euch zu helfen
    kraft z.zt.etwas jetlag geplagt

  • Hallo Kraftgoetz, (was für ein Name :D)

    schöner Bericht und so voller Hoffnung. Es scheint also noch nicht alles verloren für die Burmesen! Sehr schön zu wissen.
    Vielleicht hast Du noch das eine oder andere schöne Bild für uns, damit wir ordentlich in Erinnerungen schwelgen könne.

    Alles Gute,
    Anja